Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Vier Wirkstoffe sollen bei Long/Post-COVID erstattungsfähig werden
Für Menschen, die an Long- oder Post-COVID erkrankt sind, gibt es gute Nachrichten: Der Gemeinsame Bundesausschuss hat den Weg für die standardmäßige Kostenübernahme durch die Gesetzliche Krankenversicherung für vier Arzneimittel frei gemacht. Show morearzneimittel-und-therapie
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Ivabradin, Metformin, Agomelatin und Voriotexin
02.04.2026, 15:30 Uhr
Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft: Empfehlungen zum "Blitz-Kopfschm
Sie kommen wie der Blitz aus heiterem Himmel: stechende, extrem starke Kopfschmerzattacken, die meistens nur mehrere Minuten bis maximal drei Stunden andauern, dafür aber bis zu zehn Mal pro Tag auftreten können. Solche einseitigen Schmerzattacken bilden mit Clusterkopfschmerzen als trigemino-autonome Kopfschmerzen (TAK) eine neu definierte Gruppe von Kopfschmerzformen. Die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG) hat ihre Empfehlungen zur Diagnostik und Therapie des Clusterkopfschmerz nach den Kriterien der Evidenz-basierten Medizin überarbeitet.Show more09.01.2005, 17:09 Uhr
Levobupivacain zur Behandlung von Schmerzen
Levobupivacain (Chirocain®) ist das linksdrehende Enantiomer des lang wirksamen Amid-Lokalanästhetikums Bupivacain. Levobupivacain blockiert wie das Razemat Bupivacain die Reizleitung in den sensorischen und motorischen Nervenfasern, indem es mit den spannungsabhängigen Natrium-Kanälen in der Zellmembran interagiert, aber auch Kalium- und Calcium-Kanäle blockiert.Show more09.01.2005, 17:09 Uhr
Heiserkeit – wenn die Stimme versag
Veränderungen des Stimmklangs und Einschränkung der Stimmleistung nennt man im Volksmund "raue Stimme" oder Heiserkeit. Schnell ist jeder zu einer Diagnose bereit: "Na, hast du gestern die Nacht durchgefeiert?", "Hast du beim Fußballspiel deine Mannschaft lautstark angefeuert?" oder "Doch eine Erkältung?" Meist verschwindet die Heiserkeit so schnell, wie sie gekommen ist, innerhalb weniger Tage.Show more02.01.2005, 17:07 Uhr
Dorithricin bei akuter Pharyngitis
Ziel dieser Studie war es, genaueren Aufschluss über die Wirksamkeit und Verträglichkeit von Dorithricin zu gewinnen. Besonderes Augenmerk wurde dabei auf die Symptome gelegt, die den Grad der Entzündung widerspiegeln. Die Daten dieser Studie zeigen, dass Dorithricin eine sichere und effektive Behandlung bei akuter Pharyngitis darstellt, die entzündungsrelevanten Symptome schnell abklingen und der Patient somit schnell beschwerdefrei ist.Show more02.01.2005, 17:07 Uhr
Candesartan zur Therapie der Herzinsuffizienz
Der therapeutische Nutzen des AT1-Rezeptorblockers Candesartan (Blopress®) bei Patienten mit Herzinsuffizienz wurde in der CHARM-Studie belegt. Der Wirkstoff hat nun im Rahmen eines gegenseitigen Anerkennungsverfahrens die europäische Zulassung für die Indikation der Herzinsuffizienz bei eingeschränkter linksventrikulärer Funktion erhalten, wie Takeda Pharma mitteilte. Damit ist Candesartan der einzige Wirkstoff dieser Substanzklasse mit einer breiten Zulassung zur Therapie der Herzinsuffizienz.Show more02.01.2005, 17:07 Uhr
BfArM empfiehlt Anwendungsbeschränkungen
Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) ist darüber informiert worden, dass in einer klinischen Studie mit dem Wirkstoff Celecoxib (Celebrex®) ein erhöhtes Risiko für das Auftreten von kardiovaskulären Komplikationen (Herzinfarkt oder Schlaganfall) beobachtet wurde. Auf Empfehlung eines unabhängigen Gremiums zur regelmäßigen Überprüfung der erhobenen Studiendaten hat das nationale Krebsinstitut (National Cancer Institute, NCI) in den USA die Studie vorzeitig beendet.Show more02.01.2005, 17:07 Uhr
Zulassung für Infliximab erweitert
Der TNFα-Blocker Infliximab (Remicade®), der bereits zur Behandlung von rheumatoider Arthritis, Morbus Crohn und Morbus Bechterew eingesetzt wird, ist seit September 2004 auch – in Kombination mit Methotrexat – europaweit als Kurzinfusion für die aktive und fortschreitende Psoriasis-Arthritis zugelassen. Damit steht Patienten, die bislang unzureichend auf Basistherapeutika angesprochen haben, eine neue Therapieoption zur Verfügung.Show more02.01.2005, 17:07 Uhr
BfArM weist auf Produktinformationen hin
In den USA ist eine plazebokontrollierte Studie mit den Wirkstoffen Naproxen und Celecoxib vorzeitig beendet worden. Nach einer aktuell veranlassten Zwischenauswertung ist in dieser Studie das Herz-Kreislauf-Risiko für die Naproxen-Anwender gegenüber den Vergleichsgruppen erhöht. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hält zum jetzigen Zeitpunkt sofortige risikomindernde Maßnahmen, die über bereits jetzt gültige Anwendungsbeschränkungen oder Warnhinweise für Naproxen hinausgehen, nicht für begründet.Show more02.01.2005, 17:07 Uhr
Koronare Herzkrankheit: HDL-Steigerung als neue Therapieoption
Niedriges HDL-Cholesterin ist ein eigenständiger Risikofaktor für kardiovaskuläre Ereignisse. Auch nach LDL-Senkung unter 100 mg/dl bringt eine HDL-Erhöhung Patienten mit einer koronaren Herzerkrankung (KHK) deutliche Vorteile. Dies sind die wichtigsten Ergebnisse der ARBITER-2-Studie.Show more12.12.2004, 17:05 Uhr
Nierentransplantation: Vergleich von Mycophenolatmofetil und Azathioprin
Zum Schutz vor akuten Abstoßungen erhalten viele Nierentransplantat-Empfänger Mycophenolatmofetil. Nach den Ergebnissen der MYSS-Studie scheint es jedoch gegenüber dem preiswerteren Azathioprin keine Vorteile zu haben, wenn gleichzeitig Ciclosporin als Mikroemulsion verabreicht wird.Show more12.12.2004, 17:05 Uhr
Schokolade darf „Fremdfette“ enthalten
Ob wegen sinkender Temperaturen oder dem nahenden Weihnachtsfest – um diese Jahreszeit landet Schokolade wieder häufig im Einkaufskorb. Grund genug, um einen Blick auf die Zutaten zu werfen, die Schokolade so zart im Mund schmelzen lassen: die Fette. Seit Inkrafttreten der Verordnung über Kakao- und Schokoladenerzeugnisse am 24. Dezember 2003 sind neben Kakaobutter auch weitere pflanzliche Fette zugelassen.Show more12.12.2004, 17:05 Uhr
Neues Osteoporosemittel: Strontiumranelat stabilisiert den Knochen
hel | Strontiumranelat (Protelos®) ist ein neues Arzneimittel zur Behandlung der Osteoporose. Der Arzneistoff besteht aus zwei Atomen stabilem Strontium und einem Molekül Ranelinsäure. Diese Tetracarbonsäure bindet zwei Atome Strontium und soll eine gute Resorption bei guter Magenverträglichkeit ermöglichen.Show more12.12.2004, 17:05 Uhr
Postherpetische Neuralgie: Zoster frühzeitig antiviral und analgetisch bekämpf
Zosterschmerz kann grausam sein. Entscheidend für den Behandlungserfolg bei akutem Zoster und die Prognose hinsichtlich einer Postzoster-Neuralgie ist die möglichst frühzeitige Virushemmung und gleichzeitige konsequente Analgesie. Es stehen nebenwirkungsarme und gut wirksame Virustatika zur Verfügung, die im diagnostischen Zweifelsfall sogar kalkuliert gegeben werden können.Show more12.12.2004, 17:05 Uhr
Erhöht Milch das Risiko für Eierstockkrebs?
Milch ist gesund! Das ist richtig, doch wie bei allen Lebensmitteln scheint auch hier die "Dosis" darüber zu entscheiden, wo der gesundheitliche Benefit aufhört und der Schaden beginnt. Einer schwedischen Studie zufolge erhöht der Konsum von zwei Gläsern Milch oder mehr pro Tag das Risiko für die Entstehung einer aggressiven Form von Eierstockkrebs.Show more12.12.2004, 17:05 Uhr
ADH-Analogon gegen nächtliche Polyurie: Ungestört in Morpheus Armen
Sorgen und Nykturie sind für über 50-Jährige die beiden häufigsten Gründe für gestörten Schlaf. Zumindest gegen das nächtliche Erwachen aufgrund von Harndrang lässt sich etwas tun. Mit einem ADH-Analogon kann Männern und Frauen geholfen werden. Wichtig: Der Blick auf die Gegenanzeigen und Kontraindikationen.Show more12.12.2004, 17:05 Uhr
Bronchialerkrankungen: Formoterol im Novolizer
Seit dem 1. Dezember 2004 steht mit Formotop® Novolizer® ein neuer Pulverinhalator zur Therapie bronchialobstruktiver Erkrankungen zur Verfügung. Somit können drei wichtige Wirkstoffe in der Asthmatherapie – Formoterol, Budesonid und Salbutamol – mit demselben Inhalatortyp appliziert werden, was Compliance und Therapiesicherheit erhöht.Show more12.12.2004, 17:05 Uhr
Register der WM
zum Abheften im Dokumentationsordner – Zeitraum DAZ 1 bis 51 (2004)Show more12.12.2004, 17:04 Uhr
Register der AI
zum Abheften im Dokumentationsordner – Zeitraum DAZ 1 bis 51 (2004)Show more12.12.2004, 17:04 Uhr
Selektive Aldosteronblockade: Bessere Prognose mit Eplerenon
Wer einen Herzinfarkt überlebt, läuft Gefahr, zusätzlich eine Herzinsuffizienz zu entwickeln. Dann sind die Aussichten schlecht, jeder fünfte Patient stirbt binnen eines Jahres. Denn die durch den Herzmuskel-Zellverlust ausgelöste Aktivierung von Sympathikus und Renin-Angiotensin-Aldosteron-System (RAAS) verschlechtert die Herzfunktion, bis hin zum terminalen Herzversagen. Die Standardbehandlung mit ACE-Hemmer und Betablocker ist sehr wertvoll, bringt aber oft das erhöhte Aldosteron nicht unter Kontrolle. Hier setzt die Zusatzbehandlung mit dem selektiven Aldosteronantagonisten Eplerenon (Inspra®) ein, der jetzt zur Verfügung steht.Show more05.12.2004, 17:04 Uhr
EGFR-Hemmung: Erlotinib erhält Zulassung in den USA
ck | Die US-amerikanische Gesundheitsbehörde FDA hat den Tyrosinkinase-Hemmer Erlotinib in einem beschleunigten Verfahren zur 2nd- und 3rd-line-Therapie von Patienten mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem, nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (Non-small Cell Lung Cancer, NSCLC) in den USA zugelassen. Die Zulassungsgesuche für Erlotinib werden gegenwärtig bei der EMEA (European Medicines Evaluation Agency) und den Zulassungsbehörden anderer Länder geprüft.Show more05.12.2004, 17:04 Uhr
Homöopathie bei ADHS: „Er gaukelt und schaukelt, er trappelt und zappelt“
Auch wenn in den letzten Jahren vermehrt darüber diskutiert wird: Die Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätsstörung, kurz ADHS, ist keine "Mode-Diagnose". Schon vor mehr als 150 Jahren wurde das Krankheitsbild vom Frankfurter Kinderarzt Heinrich Hoffmann in der "Geschichte vom Zappel-Philipp" eindrucksvoll beschrieben. Wird medikamentös behandelt, ist Methylphenidat die Therapie der Wahl. Alternativ oder additiv bietet sich aber auch die Homöopathie an. Konkretes wurde auf dem 3. Internationalen Symposium "Homöopathie in Klinik, Praxis und Forschung", amDr. von Haunerschen Kinderspital der LMU München diskutiert.Show more
05.12.2004, 17:04 Uhr
Kleinwuchs bei Kindern: Eine Chance zu wahrer Größe
Als kleinwüchsig werden Menschen bezeichnet, deren Endgröße zwischen 70 und 150 cm liegt. In Deutschland leben zurzeit etwa 100.000 von ihnen, 450 Kleinwuchsformen sind bekannt. Einige lassen sich effektiv medikamentös behandeln, wenn sie rechtzeitig, das heißt vor Abschluss des Längenwachstums, diagnostiziert werden.Show more05.12.2004, 17:04 Uhr
Nach probiotischem Joghurt bald auch probiotische Schokolade?
Kennen Sie eine probiotische Schokolade? Nein? Können Sie auch nicht, weil es die nämlich noch gar nicht gibt. Bislang konnten nur wenige Produkte mit Probiotika "veredelt" werden, ohne dass der Geschmack darunter litt. Das Institut für Lebensmitteltechnologie der Universität Bonn hat nun jedoch ein neues Verfahren entwickelt, mit dem sich "geschmacksneutrale" Probiotika herstellen lassen. Damit wäre dann auch die probiotische Schokolade denkbar.Show more05.12.2004, 17:04 Uhr
Husten – vom Abwehrreflex bis zur chronischen Lungenerkrankung
Wegen eines Hustens geht man doch nicht zum Arzt, sondern – wenn überhaupt – in die Apotheke, um die Mittel zu kaufen, die aus der Werbung bekannt sind. Aber Vorsicht: nicht jeder Husten ist harmlos! Eine kurze, aber gründliche Abklärung ist für eine verantwortungsvolle Selbstbehandlung notwendig.Show more05.12.2004, 17:04 Uhr
Neue Indikation: Naproxen in der Arthrose-Selbstmedikation
Für das nicht-steroidale Antirheumatikum Naproxen hat sich ein weiteres Gebiet der Selbstmedikation erschlossen. Seit November dieses Jahres ist Naproxen als Dolormin® bei Gelenkschmerzen mit Naproxen bei leichten bis mäßig starken Schmerzen bei bekannter Arthrose rezeptfrei einsetzbar. Neu ist dabei auch die Behandlungsdauer, die auf sieben Tage ausgedehnt werden kann.Show more05.12.2004, 17:04 Uhr
Illegaler Arzneistoffhandel – Antibiotika und Tranquillanzien für die Massentierhaltung
Von Haribert Schludi und Bernhard Ruhland | Zwischen 1996 und 2003 erwarb und vertrieb ein 63-jähriger deutscher Staatsangehöriger über verschiedene Tarnfirmen in Tschechien, der Slowakei und Deutschland Anabolika, Antibiotika, Betäubungsmittel und sonstige Arzneistoffe zu einem Gesamteinkaufspreis von rund 600.000 Euro. Die illegal in Verkehr gebrachten Arzneistoffe und Arzneimittel wurden größtenteils in der Rinder- und Schweinemast eingesetzt, obwohl sie in der EU einem strikten Anwendungsverbot bei lebensmittelliefernden Tieren unterliegen. Wegen Verstößen gegen das Arzneimittelgesetz, das Betäubungsmittelgesetz und das Strafgesetzbuch in mehr als 90 Fällen wurde die genannte Person am 25. März 2004 vor dem Landgericht München II zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von 5 Jahren verurteilt; das Urteil ist rechtskräftig [1 – 8]. Dieser Fall zeigt, dass die Problematik des illegalen Arzneistoff- und Arzneimittelhandels weiterhin sehr aktuell ist.Show more05.12.2004, 17:04 Uhr
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