Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Vier Wirkstoffe sollen bei Long/Post-COVID erstattungsfähig werden
Für Menschen, die an Long- oder Post-COVID erkrankt sind, gibt es gute Nachrichten: Der Gemeinsame Bundesausschuss hat den Weg für die standardmäßige Kostenübernahme durch die Gesetzliche Krankenversicherung für vier Arzneimittel frei gemacht. Show morearzneimittel-und-therapie
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Ivabradin, Metformin, Agomelatin und Voriotexin
02.04.2026, 15:30 Uhr
Neues Somatostatin-Analogon Lanreotid
Das neue Somatostatin-Analogon Lanreotid (Somatuline Autogel®) ist zur Therapie von Patienten mit Akromegalie indiziert. Das Ziel der Behandlung ist eine Reduktion der Spiegel von Wachstumshormon und IGF-1 und, sofern möglich, eine Normalisierung dieser Werte. Somatuline Autogel® ist in Fertigspritzen in den drei Dosisstärken mit 60 mg, 90 mg und 120 mg erhältlich.Show more10.07.2005, 16:10 Uhr
ASS schützt Frauen vor Schlaganfall
Niedrig dosierte Acetylsalicylsäure verringert bei Männern das Risiko eines ersten Herzinfarktes, ohne das Risiko eines ischämischen Schlaganfalls wesentlich zu beeinflussen. Anders ist die Wirkung bei Frauen: ASS senkt ihr Risiko eines ersten ischämischen Schlaganfalls, lässt aber ihr Herzinfarktrisiko unbeeinflusst. Das ergab die Women's Health Study, in der knapp 40.000 Frauen zehn Jahre lang an jedem zweiten Tag 100 mg Acetylsalicylsäure oder Plazebo einnahmen.Show more10.07.2005, 16:10 Uhr
Gemcitabin verlängert krankheitsfreies Überleben
Das Pankreaskarzinom ist eine hochmaligne Erkrankung mit der Eigenschaft, frühzeitig subklinische Metastasen auszubilden. Es hat unter den gastrointestinalen Karzinomen mit die schlechteste Prognose. Die Therapie der Wahl in frühen Stadien ist die chirurgische Entfernung des Tumors, die allerdings nur bei ca. 15% der Patienten möglich ist. Gemcitabin (Gemzar®) gilt als Standardtherapie im fortgeschrittenen und inoperablen Stadium.Show more10.07.2005, 16:10 Uhr
Schützt eine intensivierte Blutdrucksenkung?
Bei chronischen Nephropathien wirken ACE-Hemmer renoprotektiv. Kann durch eine weitere Blutdrucksenkung ein zusätzlicher Benefit erzielt werden? Mit dieser Frage befasste sich die REIN-2-Studie, in der die konventionelle und eine intensivierte Blutdrucktherapie miteinander verglichen wurden. Felodipin als Zusatztherapie zu ACE-Hemmern vermag zwar den Blutdruck weiter zu senken als eine Monotherapie mit ACE-Hemmern. Doch es konnte kein positiver Effekt auf die Proteinurie und auf die Zeit bis zum Nierenversagen beobachtet werden.Show more10.07.2005, 16:10 Uhr
Die kausale Gräsertablette kommt
Seit dem Weltallergiekongress geistert die "erste kausale Allergietablette" durch die Medien. Dabei handelt es sich um eine schnelllösliche Schmelztablette mit definierten Graspollenallergenen. Nach ihrer Zulassung – die Firma rechnet 2006 damit – soll sie die einfache orale Hyposensibilisierung ermöglichen. Den Anfang machen die Gräserallergiker.Show more10.07.2005, 16:10 Uhr
Abnehmen mit dem Weight Watchers Programm
Bereits in Folge 6 unserer Serie "Diäten unter der Lupe" (DAZ Nr. 25/2005, S. 96 f) haben wir Diätprogramme vorgestellt, die auf einer kalorienreduzierten Mischkost basieren. Das gilt auch für das Weight Watchers Programm, das Thema der heutigen Folge ist. Es gibt hier keine einseitige Nährstoffbetonung, zum Abnehmen werden die Kalorien reduziert, Gruppentreffen unterstützen die Durchführung, Bewegung verschafft "Bonuspunkte" und unterstützt die Gewichtsreduktion.Show more03.07.2005, 16:10 Uhr
Anwendungsbeschränkungen der Coxibe empfohl
Der wissenschaftliche Ausschuss der Europäischen Arzneimittelagentur EMEA hat im Juni 2005 die Sicherheitsbewertung von Wirkstoffen aus der Gruppe der Coxibe abgeschlossen. Er empfiehlt, dass die Zulassung für das Arzneimittel Bextra® mit dem Wirkstoff Valdecoxib für ein Jahr ruht und das Arzneimittel in dieser Zeit nicht zur Verfügung steht.Show more03.07.2005, 16:10 Uhr
Klinische Studien und das wahre Leben
Randomisierte klinische Studien haben gezeigt, dass durch die Gabe von Statinen nach einem kardiovaskulären Ereignis das Risiko weiterer tödlicher oder nicht-tödlicher Myokardinfarkte signifikant verringert werden kann. Aber wie sieht es mit der Übertragbarkeit dieser Ergebnisse zur Sekundärprävention auf "normale" Patienten in der Grundversorgung aus?Show more03.07.2005, 16:10 Uhr
Morbus Paget: Schnell die Knochenresorption hemmen
Seit Mai steht in Deutschland Zoledronsäure 5 mg Infusionslösung (Aclasta®) für die Therapie der progressiven Knochenerkrankung M. Paget zur Verfügung. Eine einmalige 15-minütige Infusion bewirkt die Normalisierung des Knochenstoffwechsels über ein ganzes Jahr und führt durch die rasch einsetzende Verzögerung der Krankheitsprogression zu einer deutlichen Verbesserung der Lebensqualität, so Novartis.Show more03.07.2005, 16:10 Uhr
Originale im Generikamantel
Von dem guten Dutzend Generika, die sich seit Anfang Juni den Markt für das hochpreisige Antiepileptikum Lamotrigin aufteilen, gilt der Löwenanteil als bioäquivalent. Mit Ausnahme von zweien, die mit dem Original identisch sind. Ohne dies an die große Glocke zu hängen, haben die zwei führenden Generikafirmen ratiopharm und Hexal in diesem Fall keine Generika im Sinne von Nachahmerprodukten auf den Markt gebracht, sondern Originale im Generikamantel.Show more03.07.2005, 16:10 Uhr
Aus der Forschung: Reduzieren Statine das Brustkrebsrisiko?
Während der 41. Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO) wurde eine Analyse von über 40.000 älteren Frauen vorgestellt, in der sich zeigte, dass unter einer Medikation mit Cholesterin-senkenden Medikamenten das Brustkrebsrisiko um mehr als die Hälfte abnahm.Show more03.07.2005, 16:10 Uhr
Magnesium
Der menschliche Organismus enthält im Vergleich zu Calcium relativ wenig Magnesium, nämlich nur etwa 25 g (entsprechend ca. 1 mol). Davon befinden sich 99% in den Zellräumen; Magnesium wird als typisch intrazellulärer Mineralstoff bezeichnet. 60 – 65% sind in den Knochen zu finden und bilden dort ein Reservoir; etwa 20% des Magnesiums in den Knochen sind mobilisierbar. Im Blut beträgt die Konzentration an Magnesium 2 – 3 mg je 100 ml (ca. 0,8 bis 1,2 mmol/l). Im Muskelgewebe ist das Verhältnis Magnesium zu Calcium 7 : 1. Magnesium ist ein wichtiger Enzym-Bestandteil (Cofaktor von ca. 300 Enzymen) und auch ein Baustein des Chlorophylls.Show more03.07.2005, 16:10 Uhr
Sonnenbrand – krebsrot statt urlaubsbraun
Während herkömmliche Sonnenschutzmittel vor UV- bedingten Hautschäden ausschließlich vorbeugend schützen, können Photolyasehaltige Produkte in gewissem Umfang bereits eingetretene Hautläsionen reparieren. Mit diesem Algenenzym lässt sich die Hautprotektion gegenüber schädlichen Effekten des Sonnenlichts also erheblich steigern. Im Zuge des allmählich wachsenden UV-Bewusstseins in der Bevölkerung gewinnen entsprechende Pflegeprodukte zunehmend an Stellenwert – eine Chance für Apotheken, ihre Fachkompetenz bei diesem aktuellen Topthema in der Beratung umzusetzen. Show more03.07.2005, 16:10 Uhr
K. LenneckeSonnenbrand – krebsrot statt urlaub
Je länger der Winter war, je verregneter der Frühling, umso sehnsüchtiger warten alle auf den Sonnenschein. Doch schon nach dem ersten sonnigen Wochenende kommen die ersten Kunden und brauchen Hilfe gegen ihren Sonnenbrand. Jede ungewöhnliche Sonnenbestrahlung, z. B. im Sommerurlaub, im Skiurlaub oder einfach nur nach einem Fußballturnier auf dem Sportplatz, kann zu leichten Reizungen bis hin zu Verbrennungen auf der Haut führen.Show more03.07.2005, 16:10 Uhr
Frühzeitige Diagnose ist wichtig
In Deutschland leiden zurzeit etwa eine Million Menschen an demenziellen Erkrankungen, jährlich treten etwa 200.000 Neuerkrankungen auf. Angesichts der demographischen Entwicklung ist damit zu rechnen, dass die rechtzeitige Diagnostik und adäquate Therapie dieser Erkrankungen in Zukunft zu den größten Herausforderungen für das Gesundheitswesen zählen werden.Show more03.07.2005, 16:10 Uhr
Kleine Mehlsorten- und -typenkunde
Nicht nur die Getreideart, sondern auch die so genannte "Typenbezeichnung" gibt Aufschluss über die Beschaffenheit von handelsüblichem Haushaltsmehl. Wissen Sie, was hinter der Bezeichnung "Weizenmehl Type 550" steckt? Wenn nicht, hier kommt die Antwort:Show more26.06.2005, 16:10 Uhr
Ernährung in der Schwangerschaft: Tonic ist nichts für Schwangere
Tonic- oder Bitter-Lemon-Getränke tragen den Hinweis "chininhaltig". Den Grund dafür kennt kaum jemand: Der Konsum größerer Mengen kann gesundheitlich bedenklich sein. Insbesondere Schwangere sollten verzichten, rät das Bundesinstitut für Risikobewertung.Show more26.06.2005, 16:10 Uhr
Zerstörte Gelenke ersetzen
Bei rheumatischen Erkrankungen kommt es meist zu Gelenkschmerzen. Die entzündlichen Prozesse greifen die Gelenke an und zerstören sie langsam. Helfen entzündungshemmende Medikamente nicht mehr und ist der Zerstörungsprozess weit fortgeschritten, bleibt häufig nur eine Operation. Dabei werden die zerstörten Fingergelenke durch Prothesen ersetzt.Show more26.06.2005, 16:10 Uhr
Monatstablette gegen Osteoporose
Roche und GlaxoSmithKline haben bekannt gegeben, dass Ibandronsäure in der Form einer Monatstablette gegen Osteoporose eine positive Stellungnahme des für Humanarzneimittel zuständigen wissenschaftlichen Komitees (Committee of Proprietary Medicinal Products, CPMP) der Europäischen Arzneimittelagentur EMEA (European Agency for the Evaluation of Medicinal Products) erhalten hat.Show more26.06.2005, 16:10 Uhr
Viel versprechend bei multipler Sklerose
Den Sechsmonatsdaten einer Phase-II-Studie mit einem neuen, oral einzunehmenden Wirkstoff für die Behandlung von multipler Sklerose zufolge, reduzierte das synthetische Sphingosin-Myosin-Derivat FTY720 gegenüber Plazebo die Rate klinisch nachweisbarer Schübe um mehr als 50% und die durch Magnetresonanztomografie ermittelte entzündliche Krankheitsaktivität um bis zu 80%, wie Novartis mitteilte.Show more26.06.2005, 16:10 Uhr
Penciclovir gegen Lippenherpes
Bislang stand zur rezeptfreien Therapie des Lippenherpes lediglich Aciclovir zur Verfügung, das in klinischen Studien widersprüchliche Ergebnisse zeigte. Ab dem 1. Juli 2005 gibt es eine Alternative: Das Virustatikum Penciclovir ist unter dem Namen Fenistil® Pencivir bei Lippenherpes rezeptfrei in der Apotheke erhältlich. Nach Applikation der antiviralen Creme heilen die lästigen Bläschen schneller ab, der Schmerz wird früher gelindert. Und: Penciclovir – so Novartis – soll auch dann noch wirken, wenn bereits die ersten Herpesbläschen sichtbar sind.Show more26.06.2005, 16:09 Uhr
Welche Patientinnen profitieren von Bisphosphonaten?
Bis zu 75% der Mammakarzinom-Patientinnen leiden in fortgeschrittenen Stadien der Erkrankung unter Knochenmetastasen. Behandelt werden diese lokal mittels Strahlentherapie oder Operation oder systemisch durch die orale oder intravenöse Gabe von Bisphosphonaten.Show more26.06.2005, 16:09 Uhr
Steroide nur bei Bedarf?
Internationale Leitlinien empfehlen auch bei geringgradigem Asthma die tägliche Anwendung inhalativer Corticoide. US-Forscher bezweifeln die Patientenakzeptanz und schlagen in leichteren Fällen eine intermittierende Therapie vor. Ergebnisse einer neuen Studie widersprechen diesem Vorgehen nicht.Show more26.06.2005, 16:09 Uhr
Erstes Arzneimittel nur für Schwarze
Die amerikanische Zulassungsbehörde Food and Drug Administration (FDA) hat am 23. Juni 2005 dem ersten Medikament die Zulassung erteilt, das nur bei der ethnischen Gruppe der Schwarzen wirken soll: Die Kombination aus Hydralazin und Isosorbid-Dinitrat (Bidil®) senkte in Studien das Risiko eines Herztodes von Afroamerikanern mit Herzschwäche fast auf die Hälfte, während weiße Patienten von seiner Einnahme kaum profitierten.Show more26.06.2005, 16:09 Uhr
Vitamin-D-Analogon: Paricalcitol senkt PTH-Spiegel bei Dialysepatienten
Paricalcitol (Zemplar®) kann als synthetisches Vitamin-D-Analogon wie Vitamin D die Konzentration des Parathormons (PTH) im Organismus senken. Es ist zur Prävention und Therapie des sekundären Hyperparathyreoidismus indiziert, der sich bei dialysepflichtigen Patienten mit chronischem Nierenversagen häufig entwickelt.Show more19.06.2005, 16:09 Uhr
Erfolg versprechend, aber noch riskant
Die Xenotransplantation, also die Übertragung von Zellen, Geweben oder Organen anderer Spezies auf den Menschen, könnte eine der Möglichkeiten in der Zukunft sein, Menschen zu heilen. Während noch vor 15 Jahren die Forscher, die sich mit der Xenotransplantation befassten, ausgelacht wurden, stellen diese Überlegungen heute eine ernsthafte Alternative zur Überwindung des weltweiten Mangels an Spenderorganen dar.Show more19.06.2005, 16:09 Uhr
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