Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Vier Wirkstoffe sollen bei Long/Post-COVID erstattungsfähig werden
Für Menschen, die an Long- oder Post-COVID erkrankt sind, gibt es gute Nachrichten: Der Gemeinsame Bundesausschuss hat den Weg für die standardmäßige Kostenübernahme durch die Gesetzliche Krankenversicherung für vier Arzneimittel frei gemacht. Show morearzneimittel-und-therapie
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Ivabradin, Metformin, Agomelatin und Voriotexin
02.04.2026, 15:30 Uhr
Acetylcystein bei COPD unwirksam
Die dreijährige tägliche Einnahme von 600 mg Acetylcystein hatte in der randomisierten Doppelblindstudie BRONCUS keinen Vorteil für den Verlauf einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung. Die Abnahme des forcierten exspiratorischen Volumens (FEV1), die jährliche Exazerbationsrate und der Gesundheitsstatus waren gegenüber Plazebo unverändert.Show more19.06.2005, 16:09 Uhr
Mangelnde Fitness so gefährlich wie Rauchen
Wer sich nicht regelmäßig bewegt, geht hohe gesundheitliche Risiken ein. Nach Ansicht des Sportmediziners Prof. Dr. med. Peter Bärtsch ist mangelnde Fitness sogar genauso gefährlich wie Rauchen. Darauf sollten die Kunden in der Apotheke durchaus hingewiesen werden.Show more19.06.2005, 16:09 Uhr
Aus der Forschung: Bevacizumab verlängert Überleben bei Bronchialkarzinom
Während des diesjährigen Kongresses der American Society of Clinical Oncology (ASCO) wurde eine Studie zur Behandlung des nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinoms (NSCLC) mit einer Kombination aus Chemotherapie plus Bevacizumab vorgestellt. Platinbasierte Chemotherapieprotokolle gelten bisher als Standard für Patienten mit NSCLC der Stadien IIIb und IV. Bevacizumab blockiert den VEGF(Vascular endothelial growth factor)-Rezeptor und hemmt dadurch die Ausbildung von neuen Blutgefäßen zum Tumor. Zur Behandlung von kolorektalen Karzinomen ist Bevacizumab (Avastin®) bereits zugelassen. Show more19.06.2005, 16:09 Uhr
Calcium: Funktionen, Bioverfügbarkeit und Versorgung
Der zweite Teil der DAZ-Serie "Mineralstoffe & Spurenelemente" stellt Calcium vor, seine Funktionen, die Bioverfügbarkeit von Calcium und die Versorgung des menschlichen Organismus mit Calcium. Der Beitrag bringt die wichtigsten Daten zu Calcium und dient zur Wiederholung und Auffrischung des Wissens und als Update zu neuen Erkenntnissen. Den ersten Teil zum Thema Kalium finden Sie in DAZ Nr. 21, S. 65.Show more12.06.2005, 16:09 Uhr
Impfstoff reduziert Häufigkeit und Schmerzdauer
Ein Lebendimpfstoff gegen Herpes zoster (Zostavax™), der sich in der Zulassung befindet, reduzierte die Schmerzen und unangenehmen Begleiterscheinungen einer Gürtelrose um 61%. Dies zeigte eine Studie, in der der Impfstoff bei über 38.500 Männer und Frauen ab 60 Jahren mit Plazebo verglichen wurde, wie aus einer Pressemitteilung von Sanofi Pasteur MSD und Merck & Co., Inc. hervorgeht.Show more12.06.2005, 16:09 Uhr
Rehabilitation für langwirksames Nifedipin
Bei einer Angina pectoris werden häufig Calciumantagonisten verordnet, deren Nutzen teilweise kontrovers diskutiert wird. In der ACTION-Studie wurde die langfristige Wirksamkeit von Nifedipin untersucht und dessen Sicherheit und Benefit nachgewiesen.Show more12.06.2005, 16:09 Uhr
Abnahme nach Pneumokokken-Impfung
Nach der Zulassung neuer Makrolidantibiotika zeigen sich vermehrt Makrolidresistenzen bei Infektionen, die durch Streptococcus pneumoniae verursacht werden. Eine Impfung gegen Pneumokokken müsste theoretisch die Resistenzen verringern. Ob dies auch in der Praxis funktioniert, wurde in einer amerikanischen Studie untersucht.Show more12.06.2005, 16:09 Uhr
Lang wirksamer 5-HT3-Rezeptorantagonist zugelassen
Übelkeit und Erbrechen sind gefürchtete Nebenwirkungen im Rahmen einer Chemotherapie. Zwar konnte mit der Entwicklung der 5-HT3-Rezeptorantagonisten ein Durchbruch erreicht werden. Als befriedigend kann die Situation für die Patienten dennoch nicht bezeichnet werden. Als weiterer Fortschritt gilt nun der neue selektive hoch affine 5-HT3-Blocker Palonosetron (Aloxi®). Wegen seiner langen Eliminationshalbwertszeit von etwa 40 Stunden lässt sich vor allem das Risiko für verzögertes Erbrechen reduzieren.Show more12.06.2005, 16:09 Uhr
BfArM bekräftigt bisherige Empfehlung
Im British Medical Journal wurden am 10. Juni 2005 zwei Studien veröffentlicht, die sich mit der Frage der Sicherheit von Wirkstoffen aus der Gruppe der Coxibe und einigen anderen herkömmlichen Schmerzmitteln in der Rheumabehandlung wie Ibuprofen und Diclofenac auf das Herz-Kreislauf-System befassen. Aus den Untersuchungen ergibt sich abhängig von der Dauer der Anwendung und der Dosierung ein geringfügig, aber statistisch signifikant erhöhtes Risiko für das Auftreten von Herz-Kreislauf-Komplikationen und Herzinfarkt.Show more12.06.2005, 16:09 Uhr
Sildenafil zur Behandlung des Lungenhochdrucks zugelassen
Am 6. Juni 2005 wurde die uneingeschränkte Zulassung des Phosphodiesterasehemmers Sildenafil (Viagra®) unter dem Handelsnamen Revatio® zur Behandlung des Lungenhochdrucks durch die amerikanischen Behörden FDA (Food and Drug Administration) erteilt. Wie Pfizer mitteilte, wird die europaweite Zulassung zum Ende 2005 erwartet. Die Zulassung erfolgte im Eilverfahren aufgrund der akut lebensrettenden Wirksamkeit für geschätzte 100.000 Patienten weltweit. Insgesamt sind von den verschiedenen Formen des Lungenhochdrucks jedoch viele Millionen Patienten betroffen. Sildenafil ist damit das erste Medikament, das auch in den frühen Stadien der Krankheit in der Dosierung von 20 mg/3 T pro Tag) eingesetzt werden darf. Die erweiterte Anwendung von Sildenafil wird derzeit in weltweiten Studien überprüft.Show more12.06.2005, 16:09 Uhr
Die Montignac-Methode und Low Fett 30
Mit dieser Folge unserer Serie "Diäten unter der Lupe" wird auf Diätformen mit niedrig(er)em Fettanteil übergegangen, bis hin zur Low Fett 30-Philosophie zum Abnehmen. Eine Überleitung von den im letzten Beitrag besprochenen Low-Carb-Diäten bildet dabei die Montignac-Methode, die sowohl einen niedrigen Glykämischen Index (Glyx) propagiert als auch relativ fettarm gestaltet werden kann.Show more05.06.2005, 16:09 Uhr
Durchfall – wenn der flotte Otto ungerufen kommt
Von Durchfall spricht man, wenn bei einem Patienten mehr als drei nicht geformte bis wässrige Stühle pro Tag auftreten. Landläufig wird der akute Durchfall "Magen-Darm-Grippe" genannt und wird genau wie eine Erkältung normalerweise zunächst einmal in der Selbstmedikation behandelt.Show more05.06.2005, 16:09 Uhr
Häufige Begleiterscheinung bei Krebs und Diabetes
Die Anämie ist sowohl bei Diabetes- wie auch bei Tumorerkrankungen eine häufige, aber auch häufig unerkannte Begleiterscheinung. Eine frühe Diagnose und Therapie der Anämie können dazu beitragen, Symptomatik und Lebensqualität sowie möglicherweise auch die Prognose der betroffenen Patienten zu verbessern.Show more05.06.2005, 16:09 Uhr
HIV-Infektion: Zulassung für 500-mg-Saquinavir-Tablette
Roche hat in Europa die Zulassung für die neue Invirase®-500-mg-Tablette zur Behandlung der HIV-Infektion erhalten. Dank der neuen Dosierung kann die Anzahl einzunehmender Tabletten deutlich gesenkt werden, wie die Firma mitteilte.Show more05.06.2005, 16:09 Uhr
Zonisamid reduziert Anfallsfrequenz bei fokaler Epilepsie
Das Spektrum der zur Verfügung stehenden Antiepileptika ist groß. Dennoch sind bis zu einem Drittel der Epilepsiepatienten unzureichend therapiert. Durchaus Bedarf also für innovative Substanzen. Das Sulfonamid-Antiepileptikum Zonisamid (Zonegran®), das in Japan bereits seit 1989 auf dem Markt ist, hat nun auch die Zulassung für Europa erhalten und ist in Deutschland ab Mitte Juni im Handel. Sein Indikationsgebiet: die Zusatztherapie fokaler (partieller) epileptischer Anfälle mit und ohne sekundäre Generalisierung bei Erwachsenen.Show more05.06.2005, 16:09 Uhr
Generische Antiepileptika im Anmarsch
Ende Mai lief der Patentschutz für das Antiepileptikum Lamotrigin aus. Rund ein Dutzend Generikahersteller stehen in den Startlöchern, zwei haben schon entsprechende Generika auf den Markt gebracht. Beim Präparatetausch während einer laufenden Epilepsietherapie kommt der Qualität des Generikums hinsichtlich seiner therapeutischen Äquivalenz eine besondere Bedeutung zu. Was ist beim Substituieren "kritischer" Arzneistoffe wie Antiepileptika also zu beachten?Show more05.06.2005, 16:09 Uhr
Benefit durch Clopidogrel
Patienten, die einen Myokardinfarkt mit ST-Streckenhebung erlitten haben, können nicht immer zufriedenstellend therapiert werden. In einer jüngst veröffentlichten Mega-Studie konnte gezeigt werden, dass die zusätzliche Gabe von Clopidogrel zu einer deutlichen Abnahme kardiovaskulärer Komplikationen führt.Show more05.06.2005, 16:09 Uhr
Bortezomib bei multiplem Myelom
Die Zulassung für den Proteasomen-Inhibitor Bortezomib (Velcade®) wurde erweitert: Er ist nun auch für die Zweit-Linien-Therapie bei Patienten mit multiplem Myelom zugelassen, kann also bereits beim ersten Rezidiv als Monotherapie zum Zuge kommen. Bislang beschränkte sich die Therapie mit Bortezomib, das seit Mai 2004 in Deutschland auf dem Markt ist, auf rezidivierte multiple Myelome bei Patienten mit mindestens zwei vorangegangenen Therapien.Show more05.06.2005, 16:09 Uhr
Tipranavir: Der Resistenz ein Schnippchen schlagen
Die Entwicklung wirksamer Medikamente gegen das HI-Virus verlief rasant. Doch die antiretrovirale Therapie stößt zunehmend an ihre Grenzen, da die Viren immer ausgeklügeltere Resistenzmechanismen entwickeln. Eine neue Option ist der Proteaseinhibitor Tipranavir von Boehringer Ingelheim (vorgesehener Handelsname Aptivus®), dessen Zulassung in den USA und Europa für diesen Sommer erwartet wird.Show more29.05.2005, 16:09 Uhr
Ethacridinlactat zur Wundbehandlung
Das alt bewährte Antiseptikum Rivanol® mit dem Wirkstoff Ethacridinlactat ist auch nach modernen Maßstäben zur Wundbehandlung gut wirksam. Jetzt gibt es neue Studienergebnisse, nach denen die Substanz nicht nur antimikrobiell wirkt, sondern auch die Wundheilung fördert.Show more29.05.2005, 16:09 Uhr
Aus der Forschung: Lubiproston
Zwischen 2% und 27% der Bevölkerung westlicher Industrienationen leiden unter Verstopfung. Ballaststoffarme Ernährung, zu wenig Bewegung und Störungen der Darmmuskulatur oder des intestinalen Nervensystems sind die Hauptgründe. Außerdem können sich Arzneimittel, speziell Anticholinergika, Spasmolytika und Antihistaminika negativ auf die Darmmotilität auswirken. Eine Obstipation gilt dann als chronisch, wenn die Bewegungen der Darmmuskulatur über wenigstens drei Monate hinweg gestört sind und es dadurch zu unregelmäßigen und stark erschwerten Stuhlgängen kommt. Hier könnte ein Pharmakon mit neuartigem Wirkmechanismus Abhilfe schaffen.Show more29.05.2005, 16:09 Uhr
Länger leben mit Docetaxel
Patienten, die eine Chemotherapie auf Basis von Docetaxel (Taxotere®) in Kombination mit Cisplatin und 5-Fluorouracil erhalten, weisen im Vergleich zu Patienten mit einer Standardtherapie (Cisplatin und 5-Fluorouracil) eine deutlich verbesserte Gesamt-Überlebenszeit auf. Das ergab nach einer Mitteilung der Firma Sanofi Aventis eine große internationalen Phase-III-Studie zur Behandlung von fortgeschrittenem Magenkrebs.Show more29.05.2005, 16:09 Uhr
Tigecyclin: neues Antibiotikum gegen resistente Keime
Der Zulassungsantrag für das neue Glycylcyclin-Antibiotikum Tigecyclin (vorgesehener Handelsname Tygacil®) wird derzeit von der FDA in einem beschleunigten Verfahren überprüft. Tigecyclin weist ein sehr breites Wirkspektrum auf und kann so Krankenhausärzten eine neue empirische Monotherapieoption eröffnen, wenn bei Infektionen mit resistenten Keimen zu rechnen ist.Show more29.05.2005, 16:09 Uhr
Pegaptanib soll Neovaskularisation stoppen
Die Neovaskularisation bei alterbedingter Makuladegeneration kann durch die Freisetzung von Wachstumsfaktoren verursacht werden. Durch Verminderung des Wachstumsfaktors VEGF (Vascular Endothelial Growth Factor) soll Pegaptanib die schädigende Neubildung von Blutgefäßen und die Unterhaltung von Entzündungsreaktionen in der Makula verhindern. Die Ergebnisse zweier randomisierter, doppelblinder Multicenter-Studien stützen diese These.Show more29.05.2005, 16:09 Uhr
Orales Dimethylfumarat in Phase III
Erste Phase-III-Studiendaten zu Panaclar™ (BG-12), einer neuen Fumarsäureester-Zubereitung, fallen nach Angaben der Firma Biogen viel versprechend aus. Nach 16 Wochen erreichten 39 Prozent der Behandelten eine deutliche Verbesserung ihrer Symptome – in der Plazebogruppe war dies nur bei einem Prozent der Patienten der Fall.Show more29.05.2005, 16:09 Uhr
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