Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Vier Wirkstoffe sollen bei Long/Post-COVID erstattungsfähig werden
Für Menschen, die an Long- oder Post-COVID erkrankt sind, gibt es gute Nachrichten: Der Gemeinsame Bundesausschuss hat den Weg für die standardmäßige Kostenübernahme durch die Gesetzliche Krankenversicherung für vier Arzneimittel frei gemacht. Show morearzneimittel-und-therapie
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Ivabradin, Metformin, Agomelatin und Voriotexin
02.04.2026, 15:30 Uhr
Influenza: Wie viele Kinder sterben an Grippe?
Eine amerikanische Untersuchung befasste sich mit den letal ausgehenden Influenzaerkrankungen bei Kindern während der Grippesaison 2003/2004. Das Ergebnis Ų über 150 Todesfälle vor allem bei jüngeren Kindern Ų rückt die Diskussion um eine flächendeckende Prävention durch Impfung in den Vordergrund.Show more12.03.2006, 17:16 Uhr
Systemische Mykosen: Welche Therapie bei einer Candidainfektion?
In einer randomisierten und offenen Studie mit nicht neutropenischen Patienten wurden zwei Therapieregime Ų Amphotericin B/Fluconazol versus Voriconazol Ų bei einer systemischen Candidainfektion miteinander verglichen. Beide Therapien erwiesen sich als gleichwertig; für Voriconazol sprechen möglicherweise dessen geringfügigeres Nebenwirkungsspektrum und die Möglichkeit einer intravenösen oder oralen Darreichung.Show more12.03.2006, 17:16 Uhr
CSE-Hemmer: Das „IDEALe“ Statin
Der Nutzen einer Statintherapie zur Reduktion der Morbidität und Mortalität bei Patienten mit manifester Atherosklerose und koronarer Herzkrankheit ist durch zahlreiche Studien belegt. In der IDEAL-Studie, deren Ergebnisse kürzlich publiziert wurden, waren zwei Statine Ų hoch dosiertes Atorvastatin und Simvastatin Ų bezüglich ihres Benefits für Patienten mit Herzinfarkt in der Anamnese miteinander verglichen worden.Show more12.03.2006, 17:16 Uhr
Naturheilkunde: Zehn Tage auf Essen verzichten
Freiwilliges und bewusstes Fasten hat viele positive Auswirkungen auf den Organismus: Risikofaktoren wie erhöhte Cholesterin-, Harnsäure- und Blutfettwerte sinken und der Blutdruck kann sich normalisieren. Und kaum jemand hat wohl etwas gegen eine Gewichtsreduktion einzuwenden. Ab dem vierzigsten Lebensjahr kann eine regelmäßige Fastenkur als Prophylaxe für Gesunde empfohlen werden. Das Fasten wird aber auch therapeutisch bei zahlreichen Krankheiten eingesetzt.Show more12.03.2006, 17:16 Uhr
Glitazone nach der Proactive-Studie: Schutz von Herz und Hirn?
Eine große Langzeitinterventionsstudie mit Pioglitazon (Actos®) sollte den Beweis antreten, dass sich mit Glitazonen makrovaskuläre Komplikationen bei Diabetikern verhindern lassen. Nachdem der definierte primäre Endpunkt keinen signifikanten Vorteil von Pioglitazon gegenüber Placebo erkennen ließ, wurde nachträglich ein sekundärer Endpunkt festgelegt, dessen Auswertung dem erhofften Ergebnis näher kam. Danach verhindert Pioglitazon Tod, Herzinfarkt und Schlaganfall. Die Kritik an diesem Vorgehen blieb nicht aus.Show more05.03.2006, 17:16 Uhr
Hintergrund: Kardiovaskuläre Mortalität unter Sulfonylharnstoffen
In einer kanadischen Kohortenstudie wurden retrospektiv die Mortalitätsraten und Dosis-Wirkungsbeziehungen von drei verschiedenen in Monotherapie eingesetzten Substanzen zur oralen Diabetestherapie untersucht (s. a. DAZ 2006 Nr. 4, S. 30 Ų 33). Hierbei handelte es sich entweder um Sulfonylharnstoffe der ersten Generation (Tolbutamid oder Chlorpropamid), der zweiten Generation (Glibenclamid) oder um Metformin.Show more05.03.2006, 17:16 Uhr
Dibutylphthalat: Arzneimittel-Hilfsstoff in der Kritik
Dibutylphthalat (DBP) ist ein zugelassener Hilfsstoff in Arzneimitteln, der als Weichmacher besonders bei der magensaftresistenten Verkapselung von Arzneistoffen eingesetzt wird. Die Zeitschrift "Öko-Test" und das ARD-Magazin "plusminus" kritisieren diesen Einsatz und weisen auf mögliche reproduktionstoxikologische Effekte hin, das BfArM sieht zurzeit keinen akuten Handlungsbedarf.Show more05.03.2006, 17:16 Uhr
Thrombolytika: Alfimeprase löst Blutgerinnsel auf
Alfimeprase ist ein neuartiges Präparat zur Auflösung von Blutgerinnseln. Es wird derzeit zur Behandlung bei zentralvenösem Katheterverschluss in zwei Phase-III-Studien getestet, wie die Firmen Bayer HealthCare (BHC) und Nuvelo Inc. mitteilten.Show more05.03.2006, 17:16 Uhr
Empfehlungen zur Ernährung bei Diabetes
Ziel jeder Diabetestherapie ist die weitgehende Normalisierung des gestörten Stoffwechsels. Die Expertengruppe "Diabetes und Ernährung" (DNSG) der Europäischen Diabetes-Gesellschaft (EASD) hat deshalb Ende 2004 evidenzbasierte Ernährungsempfehlungen zur Behandlung und Prävention des Diabetes mellitus herausgegeben. Aus Platzgründen werden hier nur die eigentlichen Empfehlungen wiedergegeben, Interessierte können die Kommentare und Begründungen nachlesen unter www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de.Show more05.03.2006, 17:16 Uhr
Kinder und Diabetes: Dianino startet das Pilotprojekt Diabetes-Nanni
Erkranken Kinder und Jugendliche an Diabetes, werden sie zunächst stationär rundum betreut. Damit sie und ihre Familienangehörigen auch nach dem Klinikaufenthalt nicht mit der neuen Situation allein gelassen werden, startete die Dianino-Stiftung im Februar das Projekt Diabetes-Nanni.Show more05.03.2006, 17:16 Uhr
Diabetische Fußinfektion: Ertapenem so wirksam wie Piperacillin plus Tazobactam
Das Carbapenem Ertapenem war bei mittelschweren bis schweren diabetischen Fußinfektionen in einer randomisierten Doppelblindstudie ebenso wirksam und sicher wie die Kombination aus Piperacillin und Tazobactam. Beide Antibiotikaregime wurden parenteral verabreicht. Ertapenem hat den Vorteil der einmal täglichen Gabe.Show more05.03.2006, 17:16 Uhr
Vogelgrippe: Gefahr durch Eier und Geflügel?
Zwar ist die Vogelgrippe eine Tierkrankheit, der Subtyp H5N1 kann jedoch auch beim Menschen zur Erkrankung führen. Über eine Virus-Übertragung durch den Verzehr von rohen Geflügelfleischprodukten infizierter Tiere ist zwar bisher wenig bekannt, dennoch sind viele Verbraucher verunsichert. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt einige Vorsichtsmaßen, die beim Verzehr von Geflügelprodukten beachtet werden sollten.Show more05.03.2006, 17:16 Uhr
ADHS: „Kinderkrankheit“ auch bei Erwachsenen behandeln
In manchen Diskussionen wird die Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Störung (ADHS) in die Nähe einer "Modediagnose" gerückt. Experten mit ihren detaillierten Diagnosekriterien werden aber bei dem Syndrom vielfach fündig: Für Deutschland geben sie die Prävalenz der ADHS bei Kindern und Jugendlichen bis zum 18. Lebensjahr mit 3 bis 5% an. Etwa jeder zweite Patient nimmt die Krankheit ins Erwachsenenleben mit. Die vielgesichtigen Symptome lassen sich mit psychotherapeutischen, sozialen und/oder medikamentösen Therapien bessern. Die Pharmakotherapie dominieren die nicht unumstrittenen Psychostimulanzien. Eine Alternative bietet der Noradrenalin-Reuptake-Hemmer Atomoxetin.Show more05.03.2006, 17:16 Uhr
Rotavirus-Infektionen: Impfstoff für Säuglinge und Kleinkinder zugelassen
Die EMEA hat die Zulassung für Rotarix® in allen EU-Staaten erteilt. Für Säuglinge ab dem Alter von sechs Wochen soll damit ab Mai 2006 eine aktive Immunisierung gegen die hoch ansteckende Infektion mit Rotaviren zur Verfügung stehen, so GlaxoSmithKline.Show more05.03.2006, 17:16 Uhr
Lebensmitteltechnologie: Gibt es bald probiotische Schokolade?
Hier eine Extraportion Milch, dort gesunde Vitamine zum Naschen - durch ein paar Zusätze werden Süßigkeiten gern als gesunde Snacks verkauft. Mit der Einarbeitung von probiotischen Keimen soll jetzt auch das gesundheitliche Image von Schokolade aufgewertet werden.Show more26.02.2006, 17:23 Uhr
T. Wegener, M. TschaikinPflanzliche Sedativakombinat
Eine Kombination der Trockenextrakte aus Baldrianwurzel, Hopfenzapfen und Passionsblumenkraut (Kytta-Sedativum® Dragees) wird seit vielen Jahren bei Unruhezuständen und nervös bedingten Einschlafstörungen eingesetzt. Auch bei Kindern wird diese Kombination häufig von Eltern in der Selbstmedikation angewandt und von Ärzten empfohlen, ohne jedoch dass hierzu systematische Untersuchungen vorlagen, auf die zurückgegriffen werden konnte. In einer kürzlich abgeschlossenen multizentrischen Anwendungsbeobachtung (AWB) wurde die Wirksamkeit und Verträglichkeit der Kytta-Sedativum Dragees erstmalig bei Kindern zwischen 3 und 12 Jahren systematisch untersucht.Show more26.02.2006, 17:23 Uhr
Nutrition Day: Wie steht es um die Ernährung in Krankenhäusern?
Mangelernährung ist ein Problem, das häufig in Krankenhäusern auftritt. Im November 2003 verabschiedete der Europarat die "Resolution ResAP (2003)" über die Verpflegung und Ernährungsversorgung in Krankenhäusern mit dem Ziel einer optimalen Ernährung der Patienten in europäischen Krankenhäusern. Am 19. Januar wurde nun das Projekt "NutritionDay in European Hospitals" gestartet, das die Ziele der Resolution praktisch umsetzen wird.Show more26.02.2006, 17:23 Uhr
Herzgesundheit: Rote Grapefruit senkt Blutfettwerte
Einem erhöhten Cholesterinspiegel kann generell mit einer Ernährung, die reichhaltig an Obst und Gemüse ist, entgegengewirkt werden. In einer israelischen Studie haben Forscher nun herausgefunden, dass vor allem rote Grapefruits stark erhöhte Blutfettwerte günstig beeinflussen können.Show more26.02.2006, 17:23 Uhr
Diabetes mellitus: Wirkung von Inkretin verstärken
Sitagliptin (vorgesehener Handelsname Januvia®) ist der erste Vertreter einer neuen Klasse von Arzneimitteln zur Therapie des Typ-2-Diabetes, der DPP-4 (Dipeptidyl-Peptidase-4)-Inhibitoren. Er wird einmal täglich oral eingenommen. Die US-amerikanische Gesundheitsbehörde FDA hat das Diabetesmedikament jetzt zum Zulassungsverfahren angenommen, die nächste Entscheidung der FDA wird bis Mitte Oktober erwartet.Show more26.02.2006, 17:23 Uhr
Europäische Kommission: Verbot für Quecksilber geplant
Die Europäische Kommission hat jetzt eine umfassende Strategie zur Reduktion der Quecksilberbelastung vorgeschlagen. Quecksilber und seine Verbindungen können hoch dosiert tödlich sein und auch schon in relativ kleinen Mengen das Nervensystem ernsthaft schädigen. In einigen Gebieten der EU werden die international akzeptierten Sicherheitswerte, etwa bei Fischen, immer noch überschritten.Show more26.02.2006, 17:23 Uhr
Reizdarmsyndrom: Diffuse Symptome – wirksame Behandlung
Die Behandlung des Reizdarmsyndroms (Colon irritabile) ist sehr schwierig: Das Krankheitsbild ist diffus. Eine organische Ursache ist definitionsgemäß ausgeschlossen. Im Vordergrund der Beschwerden stehen Bauchschmerzen und Blähungen sowie Verstopfung und/oder Durchfälle. Alle bisher zur Verfügung stehenden Behandlungsoptionen greifen nur punktuell in einzelne Symptome ein.Einen neuen Therapieansatz bietet nun allerdings - zumindest beim Reizdarmsyndrom mit dem vorherrschenden Symptom Verstopfung - der Serotonin-Agonist Tegaserod.
Show more26.02.2006, 17:23 Uhr
Zulassungserweiterung: Topotecan: Neue Therapieoption bei Lungenkrebs
Neue Zytostatika und Bestrahlungstechniken und eine bessere Begleittherapie haben in den letzten Jahren die Prognose für Patienten mit fortgeschrittenem kleinzelligem Lungenkrebs (SCLC) verbessert. Nun wurde erstmals belegt, was klinisch schon länger Usus war: Bestimmte Chemotherapien verlängern bei den meisten Rezidivpatienten auch in fortgeschrittenen Stadien das Überleben signifikant. Auf Basis der entsprechenden Phase-III-Studie wurde der Topoisomerase-I-Hemmer Topotecan (Hycamtin®) zugelassen für Patienten mit rezidiviertem SCLC, für die eine Wiederholung der Primärtherapie nicht in Frage kommt.Show more26.02.2006, 17:23 Uhr
Epilepsie und Neuropathie: Pregabalin wirkt schmerzhemmend und antiepileptisch
Wie Gabapentin stellt Pregabalin ein Analogon des hemmenden Botenstoffes GABA (Gamma-Aminobuttersäure) dar. Pregabalin (Lyrica®) ist zur Therapie peripherer neuropathischer Schmerzen zugelassen und im Bereich Epilepsie als Zusatztherapie von partiellen Anfällen mit und ohne sekundäre Generalisierung. Auch Fibromyalgie-Patienten scheint es zu helfen.Show more26.02.2006, 17:23 Uhr
Krebs in Deutschland: Zahl der Krebstoten sinkt
Bei immer mehr Männern und Frauen in Deutschland werden Tumore aufgespürt Ų allerdings sinkt zugleich die Anzahl der Menschen, die infolge von Krebserkrankungen sterben: Während 1998 noch rund 212.000 Sterbefälle zu verzeichnen waren, waren es 2002 etwa 209.000. Die Zahl der Neuerkrankungen schätzt das Robert Koch-Institut (RKI) auf 425.000 im Jahr 2002. Gegenüber der letzten Schätzung, die 2004 durchgeführt wurde, ist die Zahl der Erkrankungsfälle um 30.000 gestiegen.Show more19.02.2006, 17:23 Uhr
Krebsprävention: Weniger Lungenkrebs durch Phytoestrogene?
In einer epidemiologischen Studie wurde eine Korrelation zwischen dem reichhaltigen Verzehr phytoestrogenhaltiger Lebensmittel und einem reduzierten Lungenkrebsrisiko aufgezeigt. Frauen und Männer profitieren in unterschiedlichem Ausmaß von phytoestrogenhaltiger Nahrung, dasselbe gilt für Raucher, Nichtraucher und ehemalige Raucher.Show more19.02.2006, 17:23 Uhr
Kosmetische Indikation: Botulinumtoxin Typ A glättet die Stirn
Unter dem Handelsnamen Vistabel® hat das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) Botulinumtoxin Typ A die Zulassung für die Behandlung der mittleren bis stark ausgeprägten vertikalen Falten zwischen den Augenbrauen (Glabellafalten) bei erwachsenen Männern und Frauen unter 65 Jahren erteilt, wenn diese Falten eine erhebliche psychische Belastung für den Patienten darstellen.Show more19.02.2006, 17:23 Uhr
Chemotherapie: Infektionsprophylaxe mit Levofloxacin
Durch die prophylaktische Gabe von Levofloxacin können Fieberepisoden und infektionsbedingte Ereignisse bei Krebspatienten, die eine myelosuppressive Chemotherapie erhalten, abgeschwächt oder verhindert werden. Wie sich dieses Vorgehen auf die Resistenzsituation auswirkt, ist zurzeit noch nicht bekannt.Show more19.02.2006, 17:23 Uhr
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