Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Eisenmangelanämie: Fraktur-Risiko Ferricarboxymaltose?
Intravenös verabreichte Eisenpräparate werden vor allem dann eingesetzt, wenn eine orale Therapie nicht ausreicht, nicht vertragen wird oder eine rasche Behandlung der Eisenmangelanämie erforderlich ist. Eine retrospektive Kohortenstudie zeigt nun, dass zwei häufig eingesetzte Eisenkomplexe den Knochenstoffwechsel unterschiedlich beeinflussen können.Show morearzneimittel-und-therapie
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Intravenöse Therapie mit Eisenpräparaten
30.04.2026, 14:00 Uhr
Biomarker: Diagnose der Schizophrenie bereits im Frühstadium möglich
Wissenschaftler der Universitäten Köln, Cambridge und London haben einen Biomarker für Schizophrenie entdeckt, mit dem erstmals ein messbarer Nachweis der Schizophrenie gelungen ist. Sie bestimmten in der Zerebrospinalflüssigkeit mittels HNMR-Spektroskopie eine Art Fingerprint der Energiestoffwechselprodukte, der sich bei Schizophrenie-Patienten sehr klar von dem Gesunden unterscheidet.Show more27.08.2006, 16:20 Uhr
Brustkrebs: Trastuzumab schädigt das Herz
Die Kardiotoxizität von Anthrazyklinen erschwert die Therapie des Mammakarzinoms. Doch auch die Behandlung mit dem monoklonalen Antikörper Trastuzumab (Herceptin®) kann das Herz schädigen. Das belegt erneut eine jüngst veröffentlichte retro–spektive Untersuchung nach Trastuzumab-Behandlung beim metastasierten Mammakarzinom.Show more27.08.2006, 16:20 Uhr
Akuter ischämischer Schlaganfall: Benefit durch den Radikalfänger NXY-059
Nach einem akuten Schlaganfall muss rasch gehandelt werden, um mögliche neurologische Folgeschäden wie Störungen der Motorik oder des Sprach- und Sehvermögens zu begrenzen. Wurde der Radikalfänger NXY-059 innerhalb von sechs Stunden nach Einsetzen des akuten ischämischen Schlaganfalls gegeben, so konnten auftretende Behinderungen verringert werden. Ausmaß und Dauer des Benefits müssen in weiteren Studien geklärt werden.Show more27.08.2006, 16:20 Uhr
Pneumonien: Wie lange sollten Antibiotika verordnet werden?
Bei moderaten bis ernsten Lungenentzündungen werden mit einer dreitägigen Antibiotikatherapie gleich gute Ergebnisse erzielt wie mit einer achttägigen Behandlung. Dieses Resultat ist insofern von Bedeutung, da kürzere Therapien Kosten sparen, die Compliance fördern und sich günstig auf die Resistenzlage auswirken.Show more27.08.2006, 16:20 Uhr
J. KreskenFußpilz – bessere Compliance durch
Neues Terbinafin-Präparat zur EinmalanwendungDie Behandlung von Fußmykosen mit topischen Antimykotika ist nicht selten mit einer unzureichenden Compliance verbunden. Da die subjektiven Symptome unter der derzeit üblichen Behandlung (eine bis vier Wochen) oft schon nach wenigen Tagen abklingen, brechen viele Patienten die Behandlung vorzeitig ab, was zu einem unbefriedigenden Therapieergebnis und zu Rezidiven führen kann. Eine Lösung dieses Problems ist von einem neuartigen Präparat mit dem Wirkstoff Terbinafin zu erwarten, das nur ein einziges Mal angewendet werden muss und in Kürze unter dem Namen Lamisil® Once in Deutschland eingeführt wird.
Show more20.08.2006, 16:20 Uhr
Atherosklerose: Gemüse hält die Gefäße offen
Gemüse ist gesund Ų das weiß jedes Kind. Einen von zahlreichen Gründen für diese Aussage haben amerikanische Wissenschaftler nun in Mausversuchen entdeckt. Danach bremst reichlich Gemüse auf dem Speiseplan das Wachstum von atherosklerotischen Gefäßablagerungen.Show more20.08.2006, 16:19 Uhr
Einführung von Rimonabant: CB1-Rezeptorantagonist wirkt beim metabolischen Synd
Wen der dicke Bauch als Risikopatient ausweist, der sollte ein Augenmerk auf Blutdruck, Lipidparameter (LDL, HDL, Triglyzeride) und Blutzucker haben. Treten diese Risikofaktoren gleichzeitig auf, verstärken sie sich in ihren Auswirkungen. Das gefährliche Risikobündel "metabolisches Syndrom" lässt sich künftig mit einem neuen Wirkansatz angehen: Ab September steht der CB1-Rezeptorantagonist Rimonabant (Acomplia®) zur Verfügung.Show more20.08.2006, 16:19 Uhr
Indikationserweiterung: Atorvastatin zur Prävention kardiovaskulärer Ereigniss
Die Europäische Kommission hat für Atorvastatin (Sortis®) die EU-Zulassung erweitert und auf die Primärprävention kardiovaskulärer Ereignisse ausgedehnt. Damit ist Atorvastatin ab sofort auch zugelassen zur Vorbeugung kardiovaskulärer Ereignisse bei Patienten, deren Risiko für ein erstes kardiovaskuläres Ereignis als hoch eingestuft wird. {te} Diese Entscheidung basiert auf den Ergebnissen aus der ASCOT-LLA-Studie und der CARDS-Studie, in denen bereits mit der niedrigsten Dosis (10 mg Atorvastatin) eine Reduktion des kardiovaskulären Risikos erreicht werden konnte.Show more20.08.2006, 16:19 Uhr
Osteoporose: Monoklonaler Antikörper erhöht Knochendichte
Bereichern Antikörper die Osteoporosetherapie? Erste Studienergebnisse mit dem monoklonalen Antikörper Denosumab, der auf Osteoklasten hemmend wirkt, sind Erfolg versprechend. Die halbjährliche Injektion des Antikörpers erhöht die Knochen–mineraldichte in gleichem Maß wie die wöchentliche orale Therapie mit dem Bisphosphonat Alendronat. Allerdings müssen Sicherheitsprofil und Langzeitwirkungen der Antikörpertherapie noch abgeklärt werden.Show more20.08.2006, 16:19 Uhr
Epilepsie: Levetiracetam als Monotherapie zugelassen
Das Antiepileptikum Levetiracetam (Keppra®) war bisher zuge–lassen zur Zusatztherapie fokaler epileptischer Anfälle. Nun haben die europäischen Zulassungsbehörden die Indikation auf neu diagnostizierte fokale Epilepsie bei Patienten ab 16 Jahren erweitert, wie die UCB GmbH mitteilte. Levetiracetam scheint auch als Monotherapie nach Diagnosestellung mindestens ebenso wirksam zu sein wie Carbamazepin, so die Ergebnisse einer randomisierten Doppelblindstudie.Show more20.08.2006, 16:19 Uhr
Homocystein: Kein Einfluss auf kognitive Fähigkeiten
In einer Studie wurde die Hypothese untersucht, ob ein Absenken der Plasmahomocysteinwerte die kognitiven Funktionen gesunder, älterer Menschen verbessern kann. Die Zufuhr von Folsäure und Vitamin B senkte zwar den Homocysteinwert signifikant, hat aber keine Auswirkungen auf die kognitiven Fähigkeiten, so das Resümee der zweijährigen, doppelblinden Studie.Show more20.08.2006, 16:19 Uhr
Antioxidanzien: Melonen mögen es warm
Verschiedenes Obst oder Gemüse sollte aufgrund seiner Nachreifezeit besser nicht im Kühlschrank gelagert werden. Melonen bevorzugen z. B. eher Zimmertemperaturen, wie amerikanische Forscher jetzt herausfanden. Die Kürbisgewächse verlieren in der Kälte wertvolle antioxidative Eigenschaften.Show more20.08.2006, 16:19 Uhr
Primäre Osteoporose: Neue Empfehlungen zu Prophylaxe und Therapie
Frakturen verhindern und die Lebensqualität und Funktionsfähigkeit der Betroffenen erhalten Ų so das Ziel der Leitlinien des Dachverbandes Osteologie. Während die alte Version der Leitlinie das Frakturrisiko jüngerer Personen eher überbewertet hat, betont die jetzt vorliegende neue Version vor allem den hohen Nutzen von Prophylaxe, Diagnostik und Therapie im höheren Lebensalter, der bisher unterschätzt wurde.Show more13.08.2006, 16:19 Uhr
Vierfachimpfstoff: Erster MMRV-Impfstoff zugelassen
Schon seit zwei Jahren wird die Impfung gegen Varizellen von der Ständigen Impfkommission am Robert Koch-Institut (STIKO) generell für alle Kinder empfohlen. Deren Akzeptanz ist allerdings bislang eher gering. Nun ist der erste Vierfachimpfstoff gegen Masern, Mumps, Röteln und Varizellen (Priorix-Tetra®) für Kinder in Deutschland zugelassen. Er soll es Pädiatern einfacher machen, die Vorgaben der STIKO umzusetzen.Show more13.08.2006, 16:19 Uhr
Aus der Forschung: Neue Option bei Nierenzell- und Bronchialkarzinom
Das fortgeschrittene Nierenzellkarzinom gilt als schwer zu behandelnde Tumorentität, für die es keine effektive Chemotherapie gibt. Seit Anfang des Jahres ist der Tyrosinkinase- und Angiogeneseinhibitor Sunitinib (Sutent®) von der FDA bereits als Zweit-Linien-Therapie bei fortgeschrittenem Nierenzellkarzinom und bei gastrointestinalen Stromatumoren (GIST) nach Versagen einer Imatinib-Therapie zugelassen.Show more13.08.2006, 16:19 Uhr
Mammakarzinom: Prognostische und prädiktive Faktoren
Prognostische und prädiktive Faktoren gewinnen bei der individualisierten Therapie des Mammakarzinoms zunehmend an Bedeutung. Prognostische Faktoren geben Auskünfte über den zu erwartenden individuellen Krankheitsverlauf; prädiktive Faktoren weisen auf geeignete therapeutische Maßnahmen hin.Show more13.08.2006, 16:19 Uhr
Keimbesiedelung: Bei Mischsalaten auf Frische achten
Für alle, die gerne Salat essen, aber wenig Zeit zum Verlesen und Zubereiten der Blätter haben, bietet der Handel Mischsalate als Halbfertigerzeugnisse in Beuteln oder Schalen an. Es gibt sie in vielen verschiedenen Sorten. Häufige Bestandteile sind Frisee, Eisbergsalat, Endivie, Lollo Rosso und Möhren. Ein praktischer Genuss, der allerdings nicht immer unbedenklich ist.Show more13.08.2006, 16:19 Uhr
Renaissance eines Naturheilmittels: Honig heilt fast alle Wunden
Viele Wunden lassen sich nicht mehr mit konventionellen Methoden heilen. Besonders im Klinikbereich erschweren multi–resistente Keime die Behandlung. In dieser Situation erlebt ein altes Naturheilmittel eine Renaissance. Mit Honig sollen sich mit unterschiedlichsten Wundbakterien infizierte Problemwunden erfolgreich behandeln lassen, selbst Methicillin-resistente Staphylokokken (MRSA) werden abgetötet.Show more13.08.2006, 16:19 Uhr
Depressionen: Schneller aus dem Stimmungstief
Die zur Zeit zur Verfügung stehenden Antidepressiva haben einen gravierenden Nachteil. Bis sie wirken, vergehen oft mehrere Tage bis Wochen. Dann kann es für Suizid-gefährdete Patienten schon zu spät sein. Mit Hochdruck werden daher neue Therapieansätze verfolgt. Erste positive Ergebnisse machen Hoffnung. So soll beispielsweise eine Injektion von Ketamin schwer depressive Patienten innerhalb weniger Stunden aus ihrem Stimmungstief holen.Show more13.08.2006, 16:19 Uhr
Kontrolle des Essverhaltens: Kleine Sünden sind in Ordnung
Was ist dran am Klischee der unkontrollierten, zügel- und hemmungslosen Übergewichtigen? Nicht viel, sagen Ernährungswissenschaftler. Dicke sind im Gegenteil oft sehr streng zu sich selbst und versuchen sich stark zu kontrollieren. Das funktioniert allerdings nur kurzfristig und bewirkt oft das Gegenteil.Show more13.08.2006, 16:19 Uhr
Kontra: Nur der Arzt kann entscheiden
In Deutschland sind zurzeit sieben verschiedene Triptane (Frovatriptan, Eletriptan, Almotriptan, Zolmitriptan, Sumatriptan, Rizatriptan und Naratriptan) unter Rezeptpflicht gestellt. Seit dem 1. Juni 2006 ist das Migränemittel Naratriptan unter dem Namen Formigran® rezeptfrei in Apotheken erhältlich in einer Packungsgröße mit zwei Tabletten. Größere Packungen mit beispeilsweise sechs Tabletten, sollen weiterhin rezeptpflichtig sein ...Show more06.08.2006, 16:19 Uhr
Pädiatrie: Neue Therapieoption für Schulkinder mit ADHS
Die Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung (ADHS) belastet die betroffenen Kinder in erster Linie während der Schulzeit. Deshalb wurde eine spezielle Darreichungsform des Wirkstoffs Methylphenidat (Equasym® retard) entwickelt, die bei einmal täglicher Gabe eine gute klinische Wirksamkeit über den gesamten Schultag gewährleistet, wie die UCB GmbH mitteilte.Show more06.08.2006, 16:19 Uhr
Pro: Vorteile der leichteren Verfügbarkeit überwiegen
Die Migräne ist eine außerordentlich häufige Krankheit und etwa die Hälfte aller Patienten kann die Attacken nicht ausreichend mit Analgetika behandeln. Daher war es ein großer Fortschritt, als vor mehr als 15 Jahren die Triptane in Deutschland eingeführt wurden. In der Zwischenzeit gibt es sieben Triptane in vier verschiedenen Applikationsformen ...Show more06.08.2006, 16:19 Uhr
Fragen an Apotheker Dr. Wolfgang Kircher: Strukturiert beraten mit Frageschemata
06.08.2006, 16:19 Uhr
Informationen zum Mammakarzinom: Neue europäische Leitlinie zur Früherkennung
Zur Früherkennung, Diagnostik und Therapie des Mammakarzinoms existieren mehrere nationale und internationale Leitlinien. Eine wichtige deutsche Leitlinie zur Früherkennung ist die Evidenz-basierte Stufe-3-Leitlinie "Brustkrebs-Früherkennung in Deutschland". Parallel dazu wurden auf Europaebene weitere Leitlinien zur Früherkennung von Brustkrebs entwickelt. Die vierte Auflage einer europäischen Leitlinie liegt seit April dieses Jahres vor.Show more06.08.2006, 16:19 Uhr
Alzheimer-Demenz: Rivastigmin als transdermales Pflaster
Eine sechsmonatige Studie mit 1195 Patienten mit Alzheimer-Krankheit zeigte, dass ein Transdermalpflaster mit dem Cholin–esterasehemmer Rivastigmin (Exelon®) sich positiv auf die Symptome auswirkte und zugleich gut verträglich war, wie die Novartis Pharma GmbH mitteilte. Ein Zulassungsantrag für das Rivastigmin-Transdermalpflaster soll bei den Behörden Ende 2006 eingereicht werden.Show more06.08.2006, 16:19 Uhr
Naratriptan – das erste Triptan in der Selbstmedikation
Naratriptan steht seit dem 1. Juni 2006 als Formigran® rezeptfrei für die Migränebehandlung zur Verfügung. Die Entlassung eines Triptan-Vertreters aus der Verschreibungspflicht hat zu heftigen Diskussionen in Medizinerkreisen geführt. Während Befürworter Naratriptan bei den Apothekern in guten Händen sehen, glauben Gegner nicht, dass in der Apotheke das nötige Know how für eine sichere Abgabe von Triptanen vorhanden ist. Doch mit Hilfe einer strukturierten Beratung wird jede Apothekerin und jeder Apotheker in der Lage sein, Naratriptan richtig einzusetzen.Show more06.08.2006, 16:19 Uhr
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