Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Neues zu Chikungunya, FSME und Meningokokken
Vierfach-Impfung gegen Meningokokken für Jugendliche, neue STIKO-Empfehlung zu Chikungunya und ein verlängerter Booster-Abstand bei Encepur – das ändert sich bei Reiseimpfungen. Der Ständige Ausschuss für Reisemedizin rät zudem allen Reisenden zur Grippeimpfung – und weicht damit von der STIKO ab.Show moreberatung-pharmazie
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Reiseimpfempfehlungen 2026
17.04.2026, 14:30 Uhr
Analgetika-Niere – bald nur noch Medizingeschichte?
Missbrauch von Analgetika kann zu terminaler Niereninsuffizienz führen, die eine Dialyse oder Transplantation erforderlich macht. Das war bis vor kurzem Lehrbuchmeinung. Insbesondere Kombinationen mit dem Phenacetin-Metaboliten Paracetamol standen im Verdacht, eine Analgetika-Nephropathie auszulösen. Doch über 20 Jahre nach dem Verschwinden Phenacetin-haltiger Präparate vom Markt lässt sich die Diagnose Analgetika-Nephropathie kaum noch stellen.Show moreSchmerzmittelmissbrauch
15.10.2006, 16:21 Uhr
Mammakarzinom: Gewichtszunahme erhöht Brustkrebsrisiko
Die Gewichtszunahme ab dem frühen Erwachsenenalter erhöht das postmenopausale Brustkrebsrisiko, eine Gewichtsabnahme senkt das Risiko. Zu diesem Schluss kommt eine prospektive Analyse, die Daten von knapp 90.000 Frauen auswertet. Fazit: Gewichtskontrolle ist eine Möglichkeit, das individuelle Brustkrebsrisiko zu senken.Show more15.10.2006, 16:21 Uhr
Interview: Stammzelltherapie nur bei großen Infarkten!
In einer der letzten Ausgaben des New England Journal of Medicine weckten die Frankfurter Forscher Prof. Dr. Stefanie Dimmeler und Prof. Dr. Andreas Zeiher Hoffnungen, dass mit der intrakoronaren Injektion von isolierten autologen Knochenmarkstammzellen die Prognose von Patienten mit akutem Myokardinfarkt verbessert werden kann. Prof. Dr. Georg Kojda, Düsseldorf, hat sich mit den Autoren über die Hintergründe dieser Studie unterhalten.Show more15.10.2006, 16:21 Uhr
Aus der Forschung: Stammzelltherapie bei Herzinfarkt – nur eine Hoffnung?
Die Debatte um den Einsatz von Stammzellen zur Behandlung schwerwiegender Erkrankungen ist nicht neu. Die Diskussionsbeiträge hierzu überstreichen ein sehr breites Spektrum und reichen von euphorischer Zustimmung bis zu Verdammung als Teufelswissenschaft. Dennoch gibt es in den letzen Jahren immer wieder neue Ansätze, diese natürlichen Ressourcen zu therapeutischen Zwecken zu nutzen.Show more15.10.2006, 16:21 Uhr
Neue Therapieoption bei Nierenzellkarzinom: Tyrosinkinase-Inhibitor entzieht Wac
Der Multi-Tyrosinkinase-Inhibitor Sunitinib (Sutent®) wurde Mitte Juli für die Behandlung fortgeschrittener, vorbehandelter Nierenzellkarzinome und gastrointestinaler Stromatumoren (GIST) zugelassen und jetzt eingeführt. Er blockiert die Tyrosinkinasen verschiedener Wachstumsfaktorrezeptoren, etwa des PDGF- und den VEGF-Rezeptors, verhindert deren Aktivierung und hemmt so Tumorwachstum und -angiogenese. Klinisches Resultat: Das progressionsfreie Überleben der Patienten wird verbessert.Show more15.10.2006, 16:21 Uhr
Broschüren, Bücher, Webseiten: Gedruckte und elektronische Ratgeber
Die Schuppenflechte gehört zu den häufigsten dermatologischen Krankheiten in unseren Breiten. Gerade deshalb besteht umfassender Informationsbedarf für Betroffene, Angehörige und Fachpersonal. Unsere Empfehlungen zum Nachschlagen oder Anklicken sollen Patienten und Apotheker gleichermaßen ansprechen.Show more15.10.2006, 16:21 Uhr
Grippeschutz-Impfung: „Kommen Sie der Grippe zuvor. Jedes Jahr“
Unter diesem Motto startete am 12. Oktober 2006 eine gemeinsame Kampagne der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) und des Robert Koch-Institutes. Mit Unterstützung der Bundesärztekammer (BÄK) soll die Informationsaktion die Inanspruchnahme der jährlichen Grippeimpfung insbesondere von chronisch Kranken und älteren Menschen fördern. Denn der wirksamste Schutz vor einer Influenza ist die rechtzeitige Impfung mit einem geeigneten Impfstoff!Show more15.10.2006, 16:21 Uhr
Asthma bronchiale: Fixkombination kommt mit geringer Steroiddosis aus
Eine signifikant höhere Wirkstoffdeposition in der Lunge und das bis hinein in die kleinen Atemwege, gute klinische Effekte bei nur geringer Steroidbelastung - das sind die entscheidenden Vorteile eines neuen Dosieraerosols (Foster®), bei dem 100 µg Beclometason und 6 µg Formoterol in fixer Kombination inhaliert werden.Show more15.10.2006, 16:21 Uhr
Antibiotikatherapie: Clarithromycin im Trinkhalm für Kinder
Besonders bei Kindern soll eine neue Darreichungsform für Clarithromycin für eine hohe Compliance sorgen: als Clarosip® steht es in einem Trinkhalm zur Verfügung, wie die Grünenthal GmbH mitteilte. Beim Trinken bzw. Aufsaugen eines Getränks wird das Antibiotikum eingenommen, meist ohne dass der Patient es bewusst wahrnimmt.Show more08.10.2006, 16:20 Uhr
Migränetherapie: Almotriptan frühzeitig einsetzen
Wird eine Therapie mit Almotriptan (Almogran®) frühzeitig bei noch leichten Kopfschmerzen begonnen, so kann die Dauer und Intensität von Migräneanfällen deutlich gegenüber der Behandlung bereits mittelschwerer bis schwerer Schmerzen verringert werden.Show more08.10.2006, 16:20 Uhr
Raucherentwöhnung: Vareniclin in der EU zugelassen
Die Europäischen Kommission hat dem partiellen Nicotin-Agonisten Vareniclin (Champix®) die Zulassung zur Raucherentwöhnung bei Erwachsenen erteilt, wie Pfizer mitteilte. Vareniclin verhindert die Bindung von Nicotin an den Rezeptor und schwächt so im Falle eines Rückfalls das durch das Rauchen vermittelte Belohnungsgefühl ab. Die Einführung sei für das Frühjahr 2007 geplant, so Pfizer.Show more08.10.2006, 16:20 Uhr
Migräne bei Frauen: Bei Aura steigt das kardiovaskuläre Risiko
Frauen, deren Migräne mit einer Aura einhergeht, weisen ein erhöhtes kardiovaskuläres Risiko auf. Bei einer Migräne ohne Aura scheint das Risiko nicht erhöht zu sein. Noch gibt es hierfür keine schlüssige Erklärung; möglicherweise spielt ein genetischer Polymorphismus eine Rolle.Show more08.10.2006, 16:20 Uhr
Basiswissen Ernährung (Folge 6): Vitamin D braucht Sonne
In der letzten Folge unserer Serie "Basiswissen Ernährung" haben wir uns mit Vitamin A beschäftigt (DAZ Nr. 36/2006, S. 68f). Heute geht es mit einem weiteren fettlöslichen Vitamin weiter, dem Vitamin D. Zentrale Bedeutung dieses Vitamins ist die Calciumhomöostase. Eine wichtige Rolle spielt es hierüber für den Aufbau und Erhalt der Knochen. An und für sich ist der Mensch nicht auf die Zufuhr von Vitamin D über die Nahrung angewiesen, da es durch Sonnenlicht in der Haut synthetisiert werden kann. Allerdings wird über diesen Weg nicht immer genügend Vitamin D gebildet, wie Sie im folgenden Artikel erfahren werden.Show more08.10.2006, 16:20 Uhr
Pharmazeutische Betreuung: Telefonberatung senkt die Sterblichkeit
Nur wenige Patienten, die mehrere Medikamente auf Dauer einnehmen sollen, setzen das Therapieregime vollständig um. Pharmazeutische Betreuung, auch per Telefon oder Post, kann die Compliance fördern. Aber haben diese Maßnahmen messbare Auswirkungen auch auf das Überleben der chronisch Kranken?Show more08.10.2006, 16:20 Uhr
Primäre Hypertonie: Keine Betablocker mehr zur Erstbehandlung?
Die Diskussion um die richtige Therapie des Bluthochdrucks ist in vollem Gange und während in Deutschland gerade das Institut für Qualitätssicherung und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) daran arbeitet, die antihypertensive Therapie zu bewerten, rät die britische Behörde NICE (National Institute for Health and Clinical Excellence) von Betablockern zur Erstmedikation bei unkomplizierter arterieller Hypertonie ab. Welche Konsequenzen wird diese Entscheidung für die Empfehlungen in Deutschland haben?Show more08.10.2006, 16:20 Uhr
Eisenchelatbildner: Deferasirox gegen chronische Eisenüberladung
Deferasirox (Exjade®) ist ein neuer Eisenchelatbildner, der zur Behandlung einer chronischen Eisenüberladung geeignet ist, wie sie infolge von häufigen Bluttransfusionen entsteht. Er wird einmal täglich oral eingenommen.Show more08.10.2006, 16:20 Uhr
Diabetes Typ 2: Eidechsenhormon hilft Diabetikern
Das Inkretin-Mimetikum Exenatide ist seit April 2005 in den USA unter dem Handelsnamen ByettaTM als Zusatzbehandlung bei ungenügender Wirksamkeit einer Metformin- und/oder Sulfonylharnstofftherapie zugelassen, die europäische Zulassung wird in Kürze erwartet. Aktuelle Studienergebnisse weisen darauf hin, dass der Wirkstoff den HbA1c-Wert vergleichbar gut senken kann wie eine Insulintherapie.Show more01.10.2006, 16:20 Uhr
PZ-Innovationspreis: Erlotinib lässt Krebspatienten länger leben
Der von der Pharmazeutischen Zeitung gestiftete PZ-Innovationspreis 2006 wurde in diesem Jahr an die Firma Hoffmann-LaRoche für Erlotinib (Tarceva®) verliehen. Erlotinib ist zur Behandlung des nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinoms (NSCLC) zugelassen und gehört zu den für die Auszeichnung in Frage kommenden18 neuen Arzneistoffen, die zwischen Juli 2005 und Juni 2006 auf den Markt kamen.Show more01.10.2006, 16:20 Uhr
Harnwegsinfekte: Die Widerstandskraft der Blase erhöhen
Brennen beim Wasserlassen, Ziehen in der Blase und das lästige Gefühl, ständig auf die Toilette zu müssen, obwohl nur wenige Tropfen kommen Ų in Deutschland erkranken jährlich mehr als vier Millionen Frauen an einer schmerzhaften Harnwegsinfektion, bei einigen Frauen treten sie ohne ersichtlichen Grund mehrmals im Jahr auf. Um die auslösenden Bakterien fernzuhalten, bedarf es einer intakten und widerstandsfähigen Blasenschleimhaut sowie eines starken Immunsystems.Show more01.10.2006, 16:20 Uhr
Verhütungspflaster: Erhöhtes Thromboserisiko nicht auszuschließen
Das in Europa unter dem Handelsnamen Evra® und in den USA unter Ortho Evra® vertriebene Norelgestromin/Ethinylestradiolhaltige Verhütungspflaster steht im Verdacht, häufiger als orale Kontrazeptiva zu venösen Thromboembolien zu führen. Trotz widersprüchlicher Studienergebnisse hat die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA eine Änderung der Fachinformation von Ortho Evra® verfügt, in der vor der Möglichkeit eines erhöhten Thromboserisikos gewarnt wird.Show more01.10.2006, 16:20 Uhr
Gebärmutterhalskrebs: Impfstoff gegen Papillomviren in Europa zugelassen
In den klinischen Studien, auf denen die Zulassung zur Prävention von Zervixkarzinomen basiert, schützte Gardasil® mit einer Wirksamkeit von bis zu 100% vor Gebärmutterhalskrebs, vor zervikalen, vulvären und vaginalen präkanzerösen Läsionen sowie vor Genitalwarzen, die durch die HPV-Typen 6, 11, 16 bzw. 18 hervorgerufen werden. Über die Dauer von fünf Jahren wurde eine hohe und beständige Wirksamkeit beobachtet.Show more01.10.2006, 16:20 Uhr
Behandlung starker Schmerzen: Neue Fixkombination verhindert Obstipation
Opioide sind für die Behandlung starker und sehr starker Schmerzen unverzichtbar. Unerwünschte Wirkungen, vor allem die opioidinduzierte Obstipation, führen jedoch häufig zu einer Beeinträchtigung der Lebensqualität unter der Therapie. Mit Targin® steht jetzt eine neu zugelassene Fixkombination aus Oxycodon und dem Opioid-Antagonisten Naloxon zur Verfügung, mit der diese Nebenwirkung unterbunden werden kann.Show more01.10.2006, 16:20 Uhr
Rotavirus-Durchfälle: Schluckimpfung steht zur Verfügung
Seit dem 15. September 2006 steht eine neue Schluckimpfung gegen Rotaviren (Rotateq®) zur Verfügung. Sie schützt Säuglinge ab einem Alter von sechs Wochen vor den fünf wichtigsten Virustypen, die für über 90% aller Rotavirus-Durchfälle innerhalb Europas verantwortlich sind. Ähnlich wie bei der Virus-Grippe, treten auch bei Rotaviren unterschiedliche Virus-Typen auf, die in verschiedenen Ländern und von Jahr zu Jahr wechseln.Show more24.09.2006, 16:20 Uhr
Entzündungshemmer: Bradykinin-Antagonist Icatibant
Das Peptidomimetikum Icatibant ist ein wirksamer und hochspezifischer Antagonist an Bradykinin-B2-Rezeptoren. Die Substanz wurde für die Behandlung von verschiedenen mit Brady–kinin zusammenhängenden Krankheiten entwickelt. Jetzt liegen die Ergebnisse aus zwei klinischen Studien der Phase III zur subkutanen Behandlung des hereditären Angioödems vor. Zum Ende des Jahres soll bei der US-Zulassungsbehörde FDA sowie der europäischen Behörde EMEA ein beschleunigtes Zulassungsverfahren beantragt werden.Show more24.09.2006, 16:20 Uhr
Angiogenesehemmung: Therapeutische Effekte auch beim Mammakarzinom
Gut dokumentiert ist die Verlängerung des progressionsfreien Überlebens und auch der Gesamtüberlebenszeit bei Patienten mit kolorektalem Karzinom, die mit dem Angiogenesehemmer Bevacizumab (Avastin®) behandelt werden. Nun deutet eine erste Studie an, dass sich vergleichbare Effekte wahrscheinlich auch beim Mammakarzinom erzielen lassen.Show more24.09.2006, 16:20 Uhr
Präventions-Studie: Diabetes medikamentös verhindern
Auf der 42. Jahrestagung der Europäischen Diabetes Gesellschaft EASD in Kopenhagen wurden vor wenigen Tagen die Ergebnisse der bisher größten Diabetes-Präventionsstudie präsentiert. Das Hauptresultat: der Insulin-Sensitizer Rosiglitazon verminderte das Risiko für die Entstehung eines Typ-2-Diabetes um 62%.Show more24.09.2006, 16:20 Uhr
Kardioprotektion: Gleichzeitige Gabe von Ibuprofen und ASS vermeiden
Die gleichzeitige Gabe von 400 mg Ibuprofen mit niedrig-dosierter Acetylsalicylsäure (ASS) kann die gewünschte thrombozyten–aggregationshemmende und damit kardioprotektive Wirkung von ASS aufheben. Schon die zeitlich versetzte Einnahme von Ibuprofen 30 Minuten nach oder acht Stunden vor der ASS-Einnahme hilft, die unerwünschte Wechselwirkung zu vermeiden.Show more17.09.2006, 16:20 Uhr
C. BruhnWeidenrindenextrakt als Option bei Arthrose
Arthrosen zählen zu den häufigsten und volkswirtschaftlich bedeutsamsten chronischen Erkrankungen, vor allem in höherem Lebensalter. Zur symptomatischen Behandlung werden neben den klassischen, chemisch definierten Wirkstoffen auch pflanzliche Extrakte eingesetzt. Eine positive Wirkung auf Symptome wie Schmerzen und Steifigkeit konnte für standardisierte Extrakte aus Weidenrinde gezeigt werden. Bei milderen Formen verschleißbedingter –Gelenkerkrankungen können sie eine sinnvolle Ergänzung zur üblichen Pharmakotherapie sein.Show more17.09.2006, 16:20 Uhr
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