Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
COVID-19-Impfung: Kein erhöhtes Risiko für plötzlichen Herztod
Während seltene Nebenwirkungen unter COVID-19-Impfstoffen wie Myokarditis bekannt sind, blieb die Frage nach einem Zusammenhang mit plötzlichen Herztodesfällen bei Gesunden offen. In einer aktuellen Fall-Kontroll-Studie wurde nun entwarnt.Show morepharmazie
Fall-Kontroll-Studie
13.04.2026, 14:00 Uhr
Nicht-steroidale Antiphlogistika: Nutzen überwiegt die Risiken
Nicht nur selektive COX-2-Hemmer wie Rofecoxib sind wegen ihrer kardiovaskulären Risiken in Verruf geraten. Neuere Stu–dien haben gezeigt, dass auch die traditionellen nicht-selektiven nicht-steroidalen Antiphlogistika das Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko erhöhen können. Vor diesem Hintergrund hat die europäische Zulassungsbehörde European Medicines Agency (EMEA) eine Nutzen-Risiko-Bewertung durchgeführt.Show more29.10.2006, 17:21 Uhr
Das Rauf und Runter auf der Waage
Im Verlauf einer Diät ständig das Gewicht zu beobachten, kann frustrierend und kontraproduktiv sein, sagen Experten und raten vom täglichen Gang auf die Waage ab. Nicht so nach bereits erfolgreichem Abnehmen Ų hier könnte eine regelmäßige Gewichtskontrolle verhindern, dass verlorene Pfunde wieder den Weg auf die Hüften finden.Show more22.10.2006, 16:21 Uhr
Weniger Übergewicht dank „low-fat“ und „high-carb“
Eine randomisierte kontrollierte Teilstudie der amerikanischen Woman's Health Initiative (WHI) hatte zum Ziel, bei postmenopausalen Frauen die Auswirkungen einer Ernährungsumstellung auf das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Brust- und Darmkrebs zu untersuchen. Daneben wurden Erkenntnisse über den Einfluss dieser Ernährungsweise Ų mit weniger Fett und höherem Kohlenhydratanteil Ų auf das Körpergewicht gewonnen.Show more22.10.2006, 16:21 Uhr
Aus der Forschung: Impfstoff gegen Alzheimer
Die Alzheimer-Demenz wird durch Ablagerungen des neurotoxischen Amyloid-β-Peptids ausgelöst. Spezifische Antikörper gegen dieses Peptid können den Krankheitsverlauf günstig beeinflussen. Bei der Entwicklung eines klinisch verwendbaren Impfstoffs gegen die Alzheimer-Demenz stehen Sicherheitsaspekte im Vordergrund. Ziel ist es, die Bildung der unlöslichen Aggregate im Hirngewebe zu begrenzen, die als histologisch sichtbare Plaques abgelagert werden.Show more22.10.2006, 16:21 Uhr
Gemeinsamer Bundesausschuss: Keine Empfehlung für inhalierbares Insulin
Zum Umgang mit dem seit Januar 2006 europaweit zugelassenen inhalierbaren Insulin Exubera® hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) einen Therapiehinweis beschlossen: Aufgrund der vergleichbaren Wirksamkeit zu einem Insulin, welches unter die Haut gespritzt wird, aber auch wegen der fehlenden Langzeitdaten und des unklaren Risikos kann keine Empfehlung zur Verordnung von Exubera® gegeben werden. Dieser Hinweis hat empfehlenden Charakter und schließt die Verordnungsfähigkeit des inhalativen Insulins nicht aus.Show more22.10.2006, 16:21 Uhr
TCM-Drogen sicherer machen – Unkontrollierte Importe von chinesischen Heil
Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Doch da die chinesischen Arzneidrogen nicht als Arzneimittel gelten, unterliegen sie auch nicht den im Arzneimittelgesetz vorgesehenen Prüfungen. Die Gefahren liegen auf der Hand: Verfälschungen, Verwechslungen, Schwermetall- und Pestizidbelastungen sind an der Tagesordnung. Überprüfbare, qualitätsgesicherte Vertriebswege und die Einführung der Apothekenpflicht, gegebenenfalls der Verschreibungspflicht, sollen die Behandlung mit TCM-Drogen sicherer machen.Show more22.10.2006, 16:21 Uhr
Schlaganfall: Schnelles Handeln ist das A und O
Als medizinischer Notfall gehört der Schlaganfall nicht unbedingt zur Praxis der öffentlichen Apotheke. Dennoch sollte auch hier ein Basiswissen zu diesem lebensbedrohlichen Ereignis vorhanden sein. Bei der differenzialdiagnostischen Behandlung kommt es vor allem auf Schnelligkeit an. Da das Laienwissen über die typischen Symptome des Schlaganfalls in der Regel mangelhaft ist, erreicht aber nur ein Bruchteil der Patienten durch zügige Alarmierung des Rettungsdienstes frühzeitig die Klinik.Show more22.10.2006, 16:21 Uhr
Ch. Weber Akute Gastritis – den Magen in Schutz nehmen
Magenbeschwerden wie Sodbrennen oder epigastrische Schmerzen gehören zum Beratungsalltag in der Apotheke. Statt die Eigendiagnose eines Kunden einfach zu übernehmen und direkt in die Schublade zu greifen, sollten zunächst die näheren Begleitumstände abgeklärt werden. Dabei besteht die Kunst darin, mit wenigen gezielten Fragen herauszufinden, ob sich hinter den Symptomen mehr verbergen könnte. Vor allem bei Risikopatienten gilt es im Gespräch dann rechtzeitig zu schalten!Show more22.10.2006, 16:21 Uhr
Insulinanaloga: Kunstinsuline ermöglichen: eine bessere Diabetestherapie
Medizinpolitischen Entscheidungen zum Trotz: Eine Therapie mit kurz sowie lang wirksamen Insulinanaloga verbessert häufig signifikant die Stoffwechselkontrolle. Trotz normnaher Einstellung der Blutzuckerwerte kann das Risiko von Hypoglykämien gesenkt werden. Auch die Gewichtsentwicklung wird günstig beeinflusst.Show more22.10.2006, 16:21 Uhr
Neuer oraler Faktor-Xa-Inhibitor: Rivaroxaban verhindert Thromboembolien
Rivaroxaban ist ein neuer oraler Faktor-Xa-Inhibitor für die Therapie der tiefen Venenthrombose und deren Sekundärprävention, der von der Bayer AG in Phase II entwickelt wird.Rivaroxaban soll in der akuten und auch der langfristigen gerinnungshemmenden Therapie eingesetzt werden, sowohl in der Klinik als auch im ambulanten Bereich. Der Zulassungsantrag für Rivaroxaban soll Ende 2007 eingereicht werden.
Show more22.10.2006, 16:21 Uhr
Typ-2-Diabetes: Metformin und Pioglitazon jetzt auch als Fixkombination
Um eine gute glykämische Kontrolle zu erreichen, brauchen Typ-2-Diabetiker oft gleich zwei Antidiabetika. Die Wirkstoffe Pioglitazon und Metformin werden jetzt als Fixkombination (competact®, 15 mg Pioglitazon und 850 mg Metformin- hydrochlorid) angeboten. So lässt sich patientenfreundlich behandeln und eine gute Blutzuckereinstellung ohne höhere Tablettenlast erwirken Ų ein Plus im Hinblick auf die Compliance.Show more22.10.2006, 16:21 Uhr
Weltpoliotag: Sprunghafter Polioanstieg in Indien und Nigeria
Die Kinderlähmung weltweit auszurotten ist nach wie vor erklärtes Ziel der Weltgesundheitsorganisation WHO und der Global Polio Eradication Initiative. Zwar haben die Bemühungen dazu geführt, dass die Zahl der Poliofälle Jahr für Jahr zurückgegangen ist. Doch im Jahr 2006 wurde erstmals wieder ein leichter Anstieg festgestellt. Besorgniserregend sind Ausbrüche in Nigeria und Indien. Bei Reisen in diese Länder wird dringend geraten, sich gegen Polio impfen zu lassen.Show more22.10.2006, 16:21 Uhr
Tee und seine Sorten (Folge 8): Wohltuender Tee aus Lindenblüten und Zitronenve
Im Rahmen unserer Serie "Tee und seine Sorten" haben wir Ihnen bereits eine ganze Reihe an Kräutertees vorgestellt. Nach Pfefferminze, Brennessel und Melisse, Fenchel, Kamille und Anis, geht es heute mit der wohltuenden Wirkung von Tees aus Lindenblüten und Zitronenverbene weiter. Beide Pflanzen haben vielfältige gesundheitsfördernde Wirkungen.Show more15.10.2006, 16:21 Uhr
Interview: „Restrisiko bei extrem ausgeprägtem Abusus möglich“
Die Veröffentlichung von Mihatsch und Koll. zur Analgetika-Nephropathie hat für Aufsehen gesorgt. Mihatsch sieht danach seine eigene Hypothese, dass Paracetamol als Hauptmetabolit von Phenacetin verantwortlich für die Analgetika-Niere ist, als widerlegt an. Wir wollten wissen, wie die Ergebnisse der Basler Studie in Deutschland gesehen werden und haben mit dem Nephrologen Prof. Dr. Bernhard Krämer, Regensburg, gesprochen.Show more15.10.2006, 16:21 Uhr
Stellungnahme: Off-label-Einsatz topischer Calcineurin-Inhibitoren bei Psoriasis
Seit 2002 stehen in Deutschland Pimecrolimus (Elidel® Creme) und Tacrolimus (Protopic® Salbe) für die Behandlung des atopischen Ekzems ab dem 2. Lebensjahr zur Verfügung. Aufgrund ihres antiinflammatorischen Potenzials wurden beide Substanzen inzwischen auch bei einer Vielzahl anderer Erkrankungen eingesetzt. Hierzu zählt auch die chronisch-entzündliche Hauterkrankung Psoriasis.Show more15.10.2006, 16:21 Uhr
Analgetika-Niere – bald nur noch Medizingeschichte?
Missbrauch von Analgetika kann zu terminaler Niereninsuffizienz führen, die eine Dialyse oder Transplantation erforderlich macht. Das war bis vor kurzem Lehrbuchmeinung. Insbesondere Kombinationen mit dem Phenacetin-Metaboliten Paracetamol standen im Verdacht, eine Analgetika-Nephropathie auszulösen. Doch über 20 Jahre nach dem Verschwinden Phenacetin-haltiger Präparate vom Markt lässt sich die Diagnose Analgetika-Nephropathie kaum noch stellen.Show moreSchmerzmittelmissbrauch
15.10.2006, 16:21 Uhr
Mammakarzinom: Gewichtszunahme erhöht Brustkrebsrisiko
Die Gewichtszunahme ab dem frühen Erwachsenenalter erhöht das postmenopausale Brustkrebsrisiko, eine Gewichtsabnahme senkt das Risiko. Zu diesem Schluss kommt eine prospektive Analyse, die Daten von knapp 90.000 Frauen auswertet. Fazit: Gewichtskontrolle ist eine Möglichkeit, das individuelle Brustkrebsrisiko zu senken.Show more15.10.2006, 16:21 Uhr
Interview: Stammzelltherapie nur bei großen Infarkten!
In einer der letzten Ausgaben des New England Journal of Medicine weckten die Frankfurter Forscher Prof. Dr. Stefanie Dimmeler und Prof. Dr. Andreas Zeiher Hoffnungen, dass mit der intrakoronaren Injektion von isolierten autologen Knochenmarkstammzellen die Prognose von Patienten mit akutem Myokardinfarkt verbessert werden kann. Prof. Dr. Georg Kojda, Düsseldorf, hat sich mit den Autoren über die Hintergründe dieser Studie unterhalten.Show more15.10.2006, 16:21 Uhr
Aus der Forschung: Stammzelltherapie bei Herzinfarkt – nur eine Hoffnung?
Die Debatte um den Einsatz von Stammzellen zur Behandlung schwerwiegender Erkrankungen ist nicht neu. Die Diskussionsbeiträge hierzu überstreichen ein sehr breites Spektrum und reichen von euphorischer Zustimmung bis zu Verdammung als Teufelswissenschaft. Dennoch gibt es in den letzen Jahren immer wieder neue Ansätze, diese natürlichen Ressourcen zu therapeutischen Zwecken zu nutzen.Show more15.10.2006, 16:21 Uhr
Neue Therapieoption bei Nierenzellkarzinom: Tyrosinkinase-Inhibitor entzieht Wac
Der Multi-Tyrosinkinase-Inhibitor Sunitinib (Sutent®) wurde Mitte Juli für die Behandlung fortgeschrittener, vorbehandelter Nierenzellkarzinome und gastrointestinaler Stromatumoren (GIST) zugelassen und jetzt eingeführt. Er blockiert die Tyrosinkinasen verschiedener Wachstumsfaktorrezeptoren, etwa des PDGF- und den VEGF-Rezeptors, verhindert deren Aktivierung und hemmt so Tumorwachstum und -angiogenese. Klinisches Resultat: Das progressionsfreie Überleben der Patienten wird verbessert.Show more15.10.2006, 16:21 Uhr
Broschüren, Bücher, Webseiten: Gedruckte und elektronische Ratgeber
Die Schuppenflechte gehört zu den häufigsten dermatologischen Krankheiten in unseren Breiten. Gerade deshalb besteht umfassender Informationsbedarf für Betroffene, Angehörige und Fachpersonal. Unsere Empfehlungen zum Nachschlagen oder Anklicken sollen Patienten und Apotheker gleichermaßen ansprechen.Show more15.10.2006, 16:21 Uhr
Grippeschutz-Impfung: „Kommen Sie der Grippe zuvor. Jedes Jahr“
Unter diesem Motto startete am 12. Oktober 2006 eine gemeinsame Kampagne der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) und des Robert Koch-Institutes. Mit Unterstützung der Bundesärztekammer (BÄK) soll die Informationsaktion die Inanspruchnahme der jährlichen Grippeimpfung insbesondere von chronisch Kranken und älteren Menschen fördern. Denn der wirksamste Schutz vor einer Influenza ist die rechtzeitige Impfung mit einem geeigneten Impfstoff!Show more15.10.2006, 16:21 Uhr
Asthma bronchiale: Fixkombination kommt mit geringer Steroiddosis aus
Eine signifikant höhere Wirkstoffdeposition in der Lunge und das bis hinein in die kleinen Atemwege, gute klinische Effekte bei nur geringer Steroidbelastung - das sind die entscheidenden Vorteile eines neuen Dosieraerosols (Foster®), bei dem 100 µg Beclometason und 6 µg Formoterol in fixer Kombination inhaliert werden.Show more15.10.2006, 16:21 Uhr
Antibiotikatherapie: Clarithromycin im Trinkhalm für Kinder
Besonders bei Kindern soll eine neue Darreichungsform für Clarithromycin für eine hohe Compliance sorgen: als Clarosip® steht es in einem Trinkhalm zur Verfügung, wie die Grünenthal GmbH mitteilte. Beim Trinken bzw. Aufsaugen eines Getränks wird das Antibiotikum eingenommen, meist ohne dass der Patient es bewusst wahrnimmt.Show more08.10.2006, 16:20 Uhr
Migränetherapie: Almotriptan frühzeitig einsetzen
Wird eine Therapie mit Almotriptan (Almogran®) frühzeitig bei noch leichten Kopfschmerzen begonnen, so kann die Dauer und Intensität von Migräneanfällen deutlich gegenüber der Behandlung bereits mittelschwerer bis schwerer Schmerzen verringert werden.Show more08.10.2006, 16:20 Uhr
Raucherentwöhnung: Vareniclin in der EU zugelassen
Die Europäischen Kommission hat dem partiellen Nicotin-Agonisten Vareniclin (Champix®) die Zulassung zur Raucherentwöhnung bei Erwachsenen erteilt, wie Pfizer mitteilte. Vareniclin verhindert die Bindung von Nicotin an den Rezeptor und schwächt so im Falle eines Rückfalls das durch das Rauchen vermittelte Belohnungsgefühl ab. Die Einführung sei für das Frühjahr 2007 geplant, so Pfizer.Show more08.10.2006, 16:20 Uhr
Migräne bei Frauen: Bei Aura steigt das kardiovaskuläre Risiko
Frauen, deren Migräne mit einer Aura einhergeht, weisen ein erhöhtes kardiovaskuläres Risiko auf. Bei einer Migräne ohne Aura scheint das Risiko nicht erhöht zu sein. Noch gibt es hierfür keine schlüssige Erklärung; möglicherweise spielt ein genetischer Polymorphismus eine Rolle.Show more08.10.2006, 16:20 Uhr
Basiswissen Ernährung (Folge 6): Vitamin D braucht Sonne
In der letzten Folge unserer Serie "Basiswissen Ernährung" haben wir uns mit Vitamin A beschäftigt (DAZ Nr. 36/2006, S. 68f). Heute geht es mit einem weiteren fettlöslichen Vitamin weiter, dem Vitamin D. Zentrale Bedeutung dieses Vitamins ist die Calciumhomöostase. Eine wichtige Rolle spielt es hierüber für den Aufbau und Erhalt der Knochen. An und für sich ist der Mensch nicht auf die Zufuhr von Vitamin D über die Nahrung angewiesen, da es durch Sonnenlicht in der Haut synthetisiert werden kann. Allerdings wird über diesen Weg nicht immer genügend Vitamin D gebildet, wie Sie im folgenden Artikel erfahren werden.Show more08.10.2006, 16:20 Uhr
Deutscher Apotheker Verlag Logo
Rechtliches
© 2026 Deutsche Apotheker Zeitung