Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Long-COVID: Metformin enttäuscht, Fluvoxamin überzeugt
Wirksame Therapien zur Behandlung von Long-COVID sind gefragt – insbesondere zur Linderung anhaltender Fatigue. Im Rahmen einer randomisierten placebokontrollierten Studie wurden nun das Antidepressivum Fluvoxamin und das Antidiabetikum Metformin unter die Lupe genommen: Fluvoxamin reduzierte die Schwere der Fatigue signifikant.Show morearzneimittel-und-therapie
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Behandlung von Long-COVID
21.04.2026, 07:00 Uhr
Neues zu Diagnostik und Therapie des Mammakarzinoms
Alle zwei Jahre findet in St. Gallen (Schweiz) ein internationaler Kongress zum frühen Mammakarzinom statt. Die mehrtägige Konferenz endet nach ausführlichen Diskussionen mit Konsensusbeschlüssen zu wichtigen Themen. Diese Ergebnisse fließen in internationale und nationale Leitlinien ein, allerdings unter Berücksichtigung länderspezifischer Eigenheiten und Möglichkeiten.Show moreBrustkrebs
29.04.2009, 22:00 Uhr
Keine Protonenpumpeninhibitoren für Clopidogrelpatienten
Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AKdÄ) hat Studienergebnisse zu Wechselwirkungen zwischen Clopidogrel und Protonenpumpeninhibitoren (PPI) zum Anlass genommen, vorläufige Therapieempfehlungen auszusprechen. Danach ist auf die routinemäßige Verordnung von Protonenpumpeninhibitoren bei Patienten, die mit Clopidogrel behandelt werden, zu verzichten. Ist dies nicht möglich, sollte auf Pantoprazol ausgewichen werden.Show moreAKdÄ-Empfehlungen
29.04.2009, 22:00 Uhr
Neues Applikationssystem und Betreuungsprogramm
Beta-Interferone werden bei der multiplen Sklerose möglichst frühzeitig eingesetzt, um die Schwere und Frequenz der Krankheitsschübe zu verringern und den progressiven Verlauf aufzuhalten. Für Interferon beta 1b (z. B. Betaferon®) gibt es jedoch Hinweise darauf, dass ohne spezielle, individualisierte Betreuung mehr als 50% der Patienten die Therapie innerhalb von zwei Jahren abbrechen.Show moreBasistherapie der multiplen Sklerose
29.04.2009, 22:00 Uhr
Erster trifunktionaler Antikörper zugelassen
Mit Catumaxomab (Removab®) haben die europäischen Behörden dem ersten Arzneimittel zur Behandlung von malignem Aszites die Zulassung erteilt. Sie gilt für die intraperitoneale Behandlung des malignen Aszites bei Patienten mit EpCAM-positiven Karzinomen, für die keine Standardtherapie zur Verfügung steht oder bei denen diese nicht mehr anwendbar ist. Der Antikörper wird nach Punktion durch vier aufeinanderfolgende intraperitoneale Infusionen mit ansteigenden Dosen in die Bauchhöhle verabreicht.Show moreOnkologie
29.04.2009, 22:00 Uhr
Mit Weißdorn gegen die beginnende Herzschwäche
Mit zunehmendem Alter klagen viele Menschen über eine nachlassende körperliche Leistungsfähigkeit. Mangelnde Fitness, aber auch eine beginnende Herzinsuffizienz sind meist die Ursache. Ein vernünftiges Ausdauertraining und pflanzliche Wirkstoffe wie ein Weißdorn-Spezialextrakt können oft dafür sorgen, dass die Betroffenen sich wieder fit fühlen.Show morePhytopharmaka
22.04.2009, 22:00 Uhr
Alternativ gegen die Nebenwirkungen von Krebstherapien
Um belastende Nebenwirkungen von Chemo- oder Strahlentherapie wie Übelkeit, Entzündungen im Mundraum oder Hautreaktionen zu lindern, wenden Patienten auch alternative Arzneimittel an. Obwohl nur wenige Studien für eine Analyse zur Verfügung standen, ergab ein Cochrane Review, dass einige homöopathische Arzneimittel Auswirkungen von Strahlenbehandlung und Chemotherapie zu lindern scheinen, ohne dabei deren Wirkung zu beeinflussen. Die Autoren weisen aber auch darauf hin, dass weitere Studien erforderlich sind.Show moreCochrane Review
22.04.2009, 22:00 Uhr
Hoffnungsvolle Therapieansätze beim Prostatakarzinom
Die Entwicklung neuer Arzneimittel zur Chemotherapie von Patienten mit Prostatakrebs ist erst in jüngster Zeit erfolgreich: Vor etwa fünf Jahren konnte erstmals ein statistisch signifikanter Überlebensvorteil für die Therapie mit Docetaxel, einem Zytostatikum aus der Gruppe der Taxane, nachgewiesen werden [1]. Jetzt wurden Ergebnisse von Studien zu unterschiedlichen Therapieansätzen veröffentlicht [2, 3], die Anlass zu vorsichtigem Optimismus geben, jedoch noch nicht als "neue Waffe" gegen das Prostatakarzinom gewertet werden sollten.Show moreAus der Forschung
22.04.2009, 22:00 Uhr
Sapropterin zur Behandlung der Phenylkentonurie
Sapropterin (Kuvan®) ist zur oralen Therapie der Hyperphenylalaninämie bei Erwachsenen und Kindern ab vier Jahren mit Phenylketonurie oder Mangel an Tetrahydrobiopterin (BH4) zugelassen, wenn diese nachweislich auf eine solche Therapie ansprechen.Show moreStoffwechselkrankheiten
22.04.2009, 22:00 Uhr
Profitieren Diabetiker von Statinen?
Da mit dem Diabetes mellitus ein erhöhtes Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen einhergeht, hat die Suche nach präventiven Maßnahmen gegen schwere kardiovaskuläre Ereignisse einen hohen Stellenwert. Obwohl seit Längerem bekannt ist, dass Statine vor schweren vaskulären Ereignissen schützen können, ist noch immer unklar, ob sich die Wirksamkeit der Statintherapie zwischen Diabetikern und Nicht-Diabetikern unterscheidet und ob Statine für Diabetiker ohne anamnestische vaskuläre Erkrankungen ebenfalls einen therapeutischen Nutzen aufweisen.Show moreCholesterinsenker
22.04.2009, 22:00 Uhr
Eslicarbazepinacetat erfolgreich in Phase-III-Studien
Das neue Antiepileptikum (vorgesehener Handelsname Zebinix®) ist ein Hemmer der spannungsgesteuerten Natriumkanäle, der in Kombination mit anderen Antiepileptika die Häufigkeit von fokal beginnenden Krampfanfällen senken soll. Eslicarbazepinacetat wird zurzeit von den europäischen Behörden zur Behandlung von fokal beginnenden Krampfanfällen mit oder ohne sekundärer Generalisation geprüft. Der Hersteller rechnet im 2. Quartal 2009 mit der Zulassung, da im Februar 2009 wurde eine "positive opinion" ausgesprochen wurde.Show moreNeues Antiepileptikum
22.04.2009, 22:00 Uhr
Kakao schützt Gefäße dank Flavonol
Kakao mit einem hohen Anteil am Pflanzeninhaltsstoff Flavonol hat positive Auswirkungen auf die Gefäßgesundheit. Das haben deutsche und amerikanische Forscher vor Kurzem auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie berichtet.Show moreKardiologie
22.04.2009, 22:00 Uhr
Fisch und Walnüsse fürs Herz
Sowohl Walnüsse als auch fetter Seefisch sind reich an Omega-3-Fettsäuren und können darüber die Blutfettwerte und somit die Herzgesundheit positiv beeinflussen. Wie amerikanische Wissenschaftler nun zeigen konnten, wirken die pflanzlichen und tierischen Fettsäuren dabei auf unterschiedliche Lipidfraktionen, was sich im Sinne einer Synergie nutzen lässt.Show moreOmega-3-Fettsäuren
22.04.2009, 22:00 Uhr
Fosamprenavir auch bei Leberfunktionsstörungen
Der Proteasehemmer Fosamprenavir (Telzir®) kann nach der nun erteilten Zulassungserweiterung durch die europäische Arzneimittelzulassungsbehörde auch bei HIV-Patienten mit leichter, mäßiger und schwerer Leberfunktionsstörung eingesetzt werden. An die Zulassungserweitung ist die Empfehlung gekoppelt, Fosamprenavir entsprechend dem Grad der Leberfunktionsstörung zu dosieren.Show moreZulassungserweiterung
22.04.2009, 22:00 Uhr
Wer wächst, braucht Süßigkeiten
Kinder, die nach Schokolade und Gummibärchen quengeln, erhalten nun von amerikanischen Wissenschaftlern eine prima Argumentationshilfe: Die Lust auf Süßes scheint mit dem Wachstum zusammenzuhängen. Je stärker die Knochen wachsen, umso größer ist der Süßigkeitenhunger.Show moreKinderernährung
22.04.2009, 22:00 Uhr
Neuer Therapieansatz mit Octreotid und Everolimus
Mit etwa 1600 Neuerkrankungen pro Jahr zählen neuroendokrine Tumoren zu den eher seltenen Krebserkrankungen, allerdings mit steigender Inzidenz. Im fortgeschrittenen Stadium steht die medikamentöse Therapie im Vordergrund, deren Spektrum durch das Somatostatin-Analogon Octreotid und den mTor-Inhibitor Everolimus erweitert wird. Für beide Substanzen liegen positive Studiendaten vor.Show moreNeuroendokrine Tumore
22.04.2009, 22:00 Uhr
Beratungshinweise zur Abgabe von Orlistat 60 mg
Orlistat 60 mg ohne Rezept steht ab 15. April in der Apotheke zur Verfügung: alli® kommt scheinbar dem weit verbreiteten Traum entgegen, ohne Einschränkung lieb gewonnener Ernährungsgewohnheiten Körperfett abzubauen. In der Tat können durch Orlistat bei richtiger Anwendung nicht nur Abnehmerfolge erzielt, sondern auch die Blutfettwerte verbessert werden. Der Eingriff in die Fettverdauung ist jedoch mit unangenehmen Nebenwirkungen verbunden, wenn bestimmte Regeln nicht beachtet werden. alli® ist deshalb ein Arzneimittel, das nur mit intensiver Beratung des Patienten abgegeben werden sollte.Show moreGewichtsreduktion
15.04.2009, 22:00 Uhr
Benefit durch mehrere Biologicals?
Die Kombination einer zielgerichteten Substanz mit einer Standardchemotherapie führt beim fortgeschrittenen kolorektalen Karzinom zu besseren Therapieergebnissen als die alleinige Chemotherapie. Die Hoffnung, mit mehreren zielgerichteten Substanzen einen zusätzlichen Benefit zu erzielen, hat sich indes nicht erfüllt. In einer im Februar dieses Jahres publizierten Studie hatten Patienten, die neben einer Chemotherapie die Biologicals Bevacizumab (Avastin®) und Cetuximab (Erbitux®) erhielten, ein geringeres progressionsfreies Überleben als Patienten, die auf Cetuximab verzichteten.Show moreMetastasierendes kolorektales Karzinom
15.04.2009, 22:00 Uhr
Genentech nimmt Raptiva® in den USA vom Markt
Genentech hat in den USA soeben freiwillig das Psoriasis-Medikament Efalizumab (Raptiva®) vom Markt genommen. Grund dafür ist u. a. ein erhöhtes Risiko für eine progressive multifokale Leukoenzephalopathie. Diese gefährliche Virusinfektion des zentralen Nervensystems ist bislang nachweislich bei drei Psoriasispatienten aufgetreten, die alle mehr als drei Jahre ohne Unterbrechung mit Efalizumab behandelt worden waren.Show moreProgressive multifokale Leukoenzephalopathie
15.04.2009, 22:00 Uhr
Neuartiger medikamentenfreisetzender Ballonkatheter
Der neue Drug Eluting Balloon SeQuent® Please ist mit einem Gemisch aus Paclitaxel und dem Röntgenkontrastmittel Iopromid beschichtet. Er hat die CE-Zertifizierung erhalten und ist für die Behandlung von verengten Herzkranzgefäßen zugelassen. Ebenso wie Stents, die Arzneistoffe freisetzen, kann mit diesem neuen Ballonkatheter ein Zellwachstum hemmendes Medikament in die Gefäßwand gegeben werden, dies aber wesentlich einfacher und schneller.Show moreTherapie der Koronaren Herzkrankheit
15.04.2009, 22:00 Uhr
Behandlung mit Antazida: step up oder step down?
Zwar gibt es Leitlinien zur Behandlung säurebedingter Magenbeschweren, die darin beschriebenen Therapieschemata wurden allerdings noch nicht unter Kostengesichtspunkten betrachtet. Dabei hat die Abfolge der gegen Verdauungsstörungen verabreichten Medikamente auch Konsequenzen für die Kosteneffektivität, so das Ergebnis der holländischen Diamond-Studie, die zwei Vorgehensweisen hinsichtlich Effekt und Kosten verglich: Es wurde entweder mit einem Antazidum begonnen oder mit einem Protonenpumpenhemmer.Show moreTherapie der Dyspepsie
15.04.2009, 22:00 Uhr
Therapie bei Adipositas im Kindesund Jugendalter
Adipositas bei Kindern und Jugendlichen ist in Deutschland eine ernst zu nehmende Gesundheitsstörung, wie wir bereits in der letzten Folge "Basiswissen Kinderernährung (DAZ Nr. 11/2009) dargestellt haben. In dieser Folge sollen Therapiemöglichkeiten vorgestellt werden, um dem bedeutenden Gesundheitsproblem wirksam begegnen zu können [1].Show moreBasiswissen Kinderernährung (Folge 6)
15.04.2009, 22:00 Uhr
Cilengitid kann dosisabhängig Tumorwachstum auch fördern
Cilengitid ist ein cyclisches Pentapeptid und gehört zur Klasse der Integrinhemmer, die in die Gefäßadaption von Tumoren eingreifen. Es wurde von der Merck KGaA in Zusammenarbeit mit der TU München entwickelt und wird derzeit in der Onkologie auf seine Anwendbarkeit als Angiogenesehemmer gegen Glioblastome, eine besonders bösartige Form von Hirntumoren, erprobt. Nach zunächst sehr positiven Bewertungen kommt eine aktuelle Studie zu dem Ergebnis, dass das Krebsmedikament in zu geringer Dosis das Tumorwachstum sogar fördert [1].Show moreAus der Forschung
15.04.2009, 22:00 Uhr
Aktinische Keratosen als carcinoma in situ nicht unterschätzen
Nicht-melanozytäre Hauttumoren zählen heute zu den häufigsten Krebsneuerkrankungen. Ihre präsentesten Formen – Basalzelkarzinome, Plattenepithelkarzinome und aktinische Keratosen – sind unter dem Begriff heller Hautkrebs zusammengefasst. Lange Zeit als so genannte Präkanzerosen nicht zwingend behandelt sind aktinische Keratosen mittlerweile als Frühformen des Plattenepithelkarzinoms klassifiziert. Daraus ergibt sich die dringende Indikation eines schnellen Einschreitens, was durch neue, nicht-invasive diagnostische und therapeutische Verfahren ermöglicht wird.Show moreHeller Hautkrebs
15.04.2009, 22:00 Uhr
Klinisch relevante Interaktion: Clopidogrel und Protonenpumpeninhibitoren
Clopidogrel ist ein Prodrug, das erst nach einer Metabolisierung in der Leber zum potenten Inhibitor der Thrombozytenaggregation wird. Die Metabolisierung erfolgt über das Enzym Cytochrom P450 2C19, über das auch Protonenpumpeninhibitoren (PPI) metabolisiert werden. Da deshalb bei gleichzeitiger Einnahme von PPI und Clopidogrel klinisch relevante Interaktion möglich sind, haben die Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK) und die Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft e.V. (DPhG) dazu folgende gemeinsame Stellungnahme verfasst.Show moreGemeinsame Stellungnahme der AMK und der DPhG
15.04.2009, 22:00 Uhr
Eine Aura hinterlässt Spuren im Gehirn
Etwa zehn Millionen Deutsche leiden an Migräne. Bei ca. 15 bis 20% von ihnen tritt vor dem Einsetzen der Kopfschmerzen eine sogenannte Aura mit neurologischen Symptomen wie visuellen und seltener auch sensorischen sowie motorischen Störungen auf. Während bei Migräne ohne Aura das Risiko kardiovaskulärer Ereignisse nicht erhöht ist, zeigten epidemiologische Studien einen Zusammenhang zwischen Migräne mit Aura und ischämischen Schlaganfällen, Angina pectoris sowie Herzinfarkt.Show moreMigräne
08.04.2009, 22:00 Uhr
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