Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Lasmiditan verschwindet vom Markt
Der 5-Hydroxytriptamin-1F-Rezeptoragonist Lasmiditan gilt laut Leitlinie als alternative Option bei (mittel-)schweren Migräneattacken, wenn Triptane kontraindiziert sind oder Schmerzmittel versagen. Doch diese Möglichkeit steht vor dem Aus: Der Wirkstoff wird schon bald vom Markt verschwinden. Warum der Zulassungsinhaber diesen Schritt geht und was das konkret für Patienten bedeutet, hat die DAZ nachgefragt.Show morearzneimittel-und-therapie
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Therapie akuter Migräneattacken
21.04.2026, 11:00 Uhr
Orale Alternative zur Chemotherapie
Der oral einzunehmende Tyrosinkinase-Hemmer Gefitinib (Iressa®) zeigt bei Patienten mit einem fortgeschrittenen nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom eine vergleichbare Wirkung wie das intravenös zu verabreichende Zytostatikum Docetaxel (Taxotere®). Somit steht eine orale, gut verträgliche Alternative zur Chemotherapie zur Verfügung.Show moreLungenkrebs
08.04.2009, 22:00 Uhr
Inhalator gegen Lungenkrebs
Ein neuartiges Therapiekonzept zur Bekämpfung des Bronchialkarzinoms entwickeln Wissenschaftler aus Saarbrücken und Stuttgart. Sie arbeiten an Wirkstoffen, die eingeatmet werden können und deren Angriffspunkt das Enzym Telomerase ist. Das als Tumormarker bekannte Enzym ist entscheidend für die Vermehrung von Krebszellen verantwortlich. Durch die Hemmung der Telomerase könnte auch das unkontrollierte Wachstum der Krebszellen verhindert werden.Show moreBronchialkarzinom
08.04.2009, 22:00 Uhr
Die Top-Five bei Heuschnupfenbeschwerden
Vor zwei Jahrzehnten noch war der Heuschnupfen eine lästige Begleiterscheinung von Frühjahr und Frühsommer, betroffen davon waren einige Wenige. Doch mittlerweile hat sich in relativ kurzer Zeit die allergische Rhino-Konjunktivitis, auch als Pollinosis bezeichnet, exponenziell ausgebreitet. Der Vorteil homöopathischer Mittel bei diesen Beschwerden liegt darin, dass die Homöopathie mehr als einen rein symptomatischen Effekt hat.Show moreHomöopathie
08.04.2009, 22:00 Uhr
Chronobiologische Erkenntnisse galenisch umgesetzt
Am 15. April 2009 wird in Deutschland eine neuartige Prednison-Formulierung mit verzögerter Wirkstofffreisetzung eingeführt. Sie ist zur Behandlung der mäßigen bis schweren rheumatoiden Arthritis zugelassen und eignet sich besonders für diejenigen Patienten, die stark unter morgendlicher Gelenksteifigkeit leiden. Die Entwicklung dieser Prednisontablette (Lodotra®) wurde durch neue Erkenntnisse zur Chronobiologie von Entzündungsmediatoren möglich.Show moreRheumatoide Arthritis
08.04.2009, 22:00 Uhr
Weihrauch besitzt dermatologisches Potenzial
Bereits seit Jahrtausenden in der ayurvedischen Heilkunde und Volksmedizin angewandt, stehen Extrakte aus Weihrauchharzen heute im Focus vieler wissenschaftlicher Arbeiten. Als besonders biologisch aktive Komponenten gelten Boswelliasäuren, für die bereits verschiedene Wirkmechanismen postuliert sind. Bei der Suche nach speziellen Zielproteinen für Boswelliasäuren ließ sich ein hochaffines Target identifizieren, das in auch psoriatischer Haut vermehrt vorliegt. Daraus könnten sich neue Forschungsansätze zur Verwendung von Weihrauchextrakten in topischen Dermatika ergeben.Show morePflanzliche Heilmittel
08.04.2009, 22:00 Uhr
10-valenter Impfstoff deckt drei zusätzliche Serotypen ab
Seit Anfang April steht der neue 10-valente Pneumokokken-Konjugatimpfstoff Synflorix® europaweit zur Verfügung. Säuglinge und Kleinkinder lassen sich dadurch besser vor invasiven Pneumokokkeninfekten sowie akuten Mittelohrentzündungen schützen als mit der bislang zur Verfügung stehenden 7-valenten Vakzine. Denn die neue Vakzine enthält drei zusätzliche Serotypen, die vor allem in Europa vorkommen. Er ist zugelassen zur aktiven Immunisierung von Säuglingen und Kleinkindern gegen invasive Erkrankungen und Mittelohrentzündungen durch Streptococcus pneumonie ab einem Alter von sechs Wochen bis zum vollendeten zweiten Lebensjahr.Show morePneumokokken-Konjugatimpfstoff
08.04.2009, 22:00 Uhr
Fleischverzicht – ja oder nein?
Pro und Contra einer fleischlosen Ernährung werden immer wieder wissenschaftlich diskutiert. Als positiver Aspekt galt bislang unter anderem, dass eine vegetarische Ernährung mit einem erniedrigten Darmkrebsrisiko einhergehen soll. Im Rahmen der europäischen EPIC-Studie konnten britische Wissenschaftler nun aber zeigen, dass Vegetarier zwar insgesamt seltener an Krebs erkranken, doch war der Fleischverzicht mit einer erhöhten Rate an Kolorektalkarzinomen assoziiert.Show moreKrebsrisiko
01.04.2009, 22:00 Uhr
Risikofaktor Übergewicht
Die Lebenserwartung eines Menschen kann durch Übergewicht erheblich verkürzt werden. Zu diesem Schluss kommen Wissenschaftler, die diesen Zusammenhang im Rahmen einer Metaanalyse untersucht haben. Demnach leben Personen mit einer Adipositas etwa drei Jahre kürzer als Normalgewichtige. Bei extrem Fettleibigen sind es sogar zehn Jahre. Somit wirkt sich starkes Übergewicht genauso ungünstig wie lebenslanges Rauchen auf die Lebenserwartung aus.Show moreLebenserwartung
01.04.2009, 22:00 Uhr
Fortschritt in der Diagnose von Parkinson-Plus-Syndromen
Sogenannte Parkinson-Plus-Syndrome sind selten; es gibt allerdings eine hohe Dunkelziffer, da es oft zu Fehldiagnosen kommt z. B. Morbus Parkinson, Morbus Alzheimer oder Depressionen. Für zwei dieser schwierig zu diagnostizierenden neurodegenerativen Erkrankungen wurden jetzt eindeutige diagnostische Kriterien vorgelegt: für die Multisystematrophie und die progressive supranukleäre Blickparese. Damit stehen Ärzten nun erstmals klare Kriterien zur Erfassung potenziell betroffener Patienten zur Verfügung.Show moreNeurodegenerative Erkrankungen
01.04.2009, 22:00 Uhr
Hauttoxizitäten unter neuen onkologischen Wirkstoffen
Neue Substanzen in der Onkologie zeigen Nebenwirkungen, die unter einer klassischen Zytostatikatherapie nicht oder nur in geringem Ausmaß auftreten. Dies trifft vor allem auf Inhibitoren der Tyrosinkinase und auf EGFR-Blocker zu, deren Einsatz meist mit kutanen Veränderungen einhergeht. Eine sorgfältige Aufklärung des Patienten, eine adäquate Hautpflege sowie lokale und systemische Therapien können die kutanen Reaktionen lindern.Show moreDermatologie
01.04.2009, 22:00 Uhr
Methylphenidat und Zink
Das zur Behandlung des Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Syndrom (ADHS) eingesetzte Methylphenidat wirkt insbesondere über die Hemmung des Dopamin-Transporters (DAT) in den Zellmembranen des Striatums. Nachdem experimentelle Studien gezeigt hatten, dass auch Zink den DAT hemmt, wurde in einer placebokontrollierten Studie bei fünf- bis elfjährigen Kindern mit ADHS, die mit Methylphenidat therapiert wurden, der Effekt der zusätzlichen Gabe von Zink geprüft. Dabei ergab sich ein signifikanter positiver Effekt von Zink.Show moreFolge 6
01.04.2009, 22:00 Uhr
„PCa-Screeningstudien sind nicht aussagekräftig!“
In der aktuellen März-Ausgabe von Lancet Oncology hatte Priv.-Doz. Dr. Hans-Hermann Dubben vom Institut für Allgemeinmedizin des Universitätsklinikums in Hamburg-Eppendorf den laufenden Prostatakarzinom(PCa)- Screeningstudien jeglichen Nutzen abgesprochen. Wir haben mit ihm über die widersprüchlichen Zwischenergebnisse der amerikanischen PLCO-Studie und der europäischen ERSPC-Studie gesprochen und ihn um seine Einschätzung gebeten.Show moreInterview
01.04.2009, 22:00 Uhr
Längere osteoanabole Therapie mit Teriparatid möglich
Das Parathormon-Fragment rhPTH (1-34) (Teriparatid, Forsteo®) hat von der Europäischen Zulassungsbehörde die Zulassung für die Verlängerung der Behandlungsdauer von maximal 18 auf 24 Monate erhalten. Vor allem Patienten mit hohem Frakturrisiko sollen von dieser verlängerten osteoanabolen Therapie profitieren.Show moreSchwere Osteoporose
01.04.2009, 22:00 Uhr
Studie zur Gewichtszunahme unter Kontrazeptiva
Innerhalb von drei Jahren liegt die durchschnittliche Gewichtszunahme bei Anwendung einer Drei-Monatsdepotspritze von Medroxyprogesteron bei 5,1 kg. Bei Anwendung oraler Kontrazeptiva wurde keine Gewichtzunahme im Vergleich zu nicht-hormonellen Verhütungsmethoden beobachtet, wohl aber ein Anstieg des Körperfettanteils. So das Ergebnis einer prospektiven Studie mit über 700 Frauen.Show moreVerhütung
01.04.2009, 22:00 Uhr
Kaffee – ein Getränk im Trend
In den vergangenen Jahren haben sich die Trinkgewohnheiten und das Image von Kaffee wesentlich verändert. Das Getränk ist gerade für junge Menschen attraktiv geworden. Grund dafür sind die zahlreichen Coffeeshops und die damit einhergehenden Produktinnovationen.Show moreLebensmitteltechnologie
01.04.2009, 22:00 Uhr
Moxifloxacin bei Infektionen des oberen Genitaltraktes
Für das Fluorchinolon Moxifloxacin wurde die Zulassung für die Behandlung von leichten bis mäßig schweren entzündlichen Erkrankungen des Beckens erweitert. Damit können Infektionen des oberen weiblichen Genitaltraktes einschließlich Salpingitis und Endometritis nun auch mit einer Monotherapie mit Moxifloxacin statt wie bisher mit einer Antibiotika-Dreifachkombination behandelt werden, sofern Moxifloxacin-resistente Gonokokken ausgeschlossen werden können.Show moreZulassungserweiterung
01.04.2009, 22:00 Uhr
Homöopathika verbal und visuell verständlich darstellen
Der neue Band des Homöopathie-Loseblattwerkes ist erschienen. In "Arzneimittelbilder in Cartoons" werden die Besonderheiten der wichtigsten Homöopathika verbal und visuell auf den Punkt gebracht: einer Textseite mit charakteristischem Leitsatz und Informationen über Auslöser, Lokalisation der Symptome, Leitsymptomen und bewährten Anwendungsgebieten steht eine Bildseite mit anschaulichen und unterhaltsamen Cartoons gegenüber, die die typischen Symptome oder Menschentypen darstellt. Wir sprachen mit dem Autor Dr. Markus Wiesenauer.Show moreHomöopathie-Loseblattwerk
01.04.2009, 22:00 Uhr
Zweifel am Nutzen des PSA-Screenings bleiben
Ob ein PSA-Test Männer davor bewahren kann, an einem Prostatakarzinom zu sterben, ist umstritten. Aufschluss über den Nutzen sollen u. a. zwei zurzeit in Europa und den USA laufende randomisierte Studien geben. Soeben veröffentlichte Zwischenergebnisse der amerikanischen Studie untermauern den Verdacht, dass zwar durch den PSA-Test mehr Prostatakarzinome diagnostiziert werden und die Krebsbehandlungen zunehmen, aber nicht die Überlebenschancen. Zwischenergebnisse der europäischen Studie sehen auf den ersten Blick günstiger aus.Show moreProstatakarzinom
01.04.2009, 22:00 Uhr

Hypertonie
Der erhöhte arterielle Blutdruck, systolisch wie diastolisch, ist weltweit die häufigste kardiovaskuläre Erkrankung und mit einer Reihe von schweren Spätschäden verbunden. Es besteht ein direkter linearer Zusammenhang zwischen der Höhe des Blutdrucks und dem kardiovaskulären Gesamtrisiko und damit auch zu den zwei der häufigsten und schwersten Volkskrankheiten, der Herzinsuffizienz und dem Schlaganfall. | Von Prof. Dr. med. Thomas HerdegenShow morePharmako-logisch!
25.03.2009, 23:00 Uhr
Keine eindeutigen Vorteile, aber auch keine Nachteile
Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat seinen Abschlussbericht zum Einsatz langwirksamer Insulinanaloga bei Typ-2-Diabetes veröffentlicht. Das Fazit: Es gibt keine Belege für einen Vorteil langwirksamer Insulinanaloga im Vergleich zu herkömmlichem Humaninsulin bei der Behandlung des Typ-2-Diabetes. Auch wenn inzwischen zum Insulin Glargin die Ergebnisse einer Fünf-Jahres-Studie vorliegen, so sind der mögliche langfristige Nutzen und Schaden dieser Substanzgruppe noch immer nicht ausreichend untersucht.Show moreLangwirksame Insulinanaloga
25.03.2009, 23:00 Uhr
Kein Benefit durch Omega-3-Fettsäuren
Die Suche nach einem wirksamen, gut verträglichen Mittel zur Stabilisierung der Remissionsphase eines Morbus Crohn geht weiter. Ein potenzieller Kandidat – Omega-3-Fettsäuren – schnitt in zwei großen Studien nicht besser ab als Placebo. Die Hoffnung, Fischölpräparate mit Omega-3-Fettsäuren könnten den Verlauf eines Morbus Crohn günstig beeinflussen, konnten nicht gestärkt werden.Show moreMorbus Crohn
25.03.2009, 23:00 Uhr
Besonderheiten bei der Pharmakotherapie
Aufgrund einer vaskulären oder diabetischen Nephropathie unterziehen sich in Deutschland rund 65.000 bis 70.000 Patienten einer regelmäßigen Dialyse. Neben der terminalen Niereninsuffizienz liegen meist weitere Komorbiditäten vor, so dass eine komplexe Pharmakotherapie erforderlich ist. Besonderes Augenmerk gilt hier der renalen Anämie und den Störungen des Calcium- und Knochenstoffwechsels.Show moreHämodialyse
25.03.2009, 23:00 Uhr
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