Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
US-Leitlinie bei Dyslipidämie: Paradigmenwechsel mit Ansage
Mit der neu veröffentlichten US-Leitlinie zur Dyslipidämie wird ein deutlicher Paradigmenwechsel sichtbar. Während frühere Leitlinien stark LDL-Cholesterol-zentriert waren, verfolgen die Autoren der aktuellen Version einen deutlich breiteren, stärker individualisierten Ansatz der kardiovaskulären Risikobewertung und Therapie.Show morearzneimittel-und-therapie
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Vergleich mit der deutschen Versorgungsleitlinie
14.04.2026, 15:50 Uhr
Kein zusätzlicher Nutzen durch Helicobacter-Eradikation
Es existieren zahlreiche Strategien zur Behandlung dyspeptischer Symptome, die zu den häufigsten Beschwerden in der Allgemeinarztpraxis gehören. In den Richtlinien des National Institute for Clinical Excellence (NICE) von 2004 werden sowohl der Nachweis von Helicobacter pylori mit anschließender Eradikation bei positivem Befund (Test-and-Treat) als auch die Gabe von Protonenpumpenhemmern (PPI) als geeignete Maßnahmen zur Behandlung der Dyspepsie bei Erwachsenen empfohlen.Show moreDyspepsie
06.05.2009, 22:00 Uhr
Benefit durch mTOR-Inhibitor Everolimus
Durch den Einsatz zielgerichteter Substanzen hat sich die Prognose beim metastasierten Nierenkarzinom deutlich verbessert, so dass dieser Therapieansatz weiter verfolgt wird. So auch in einer Phase-III-Studie, in der der oral einzunehmende mTor-Inhibitor Everolimus (Certican® , RAD001) bei vorbehandelten Patienten zu einer Verlängerung des progressionsfreien Überlebens führte.Show moreFortgeschrittenes Nierenzellkarzinom
06.05.2009, 22:00 Uhr
Neue Doxycyclinzubereitung wirkt nur antientzündlich
Konstant antientzündlich aber nicht antibiotisch wirkt eine neue galenische Zubereitung von niedrig dosiertem Doxycyclin, die speziell für die Behandlung der Rosacea entwickelt wurde. Mit dem neuen Präparat (Oraycea®), das bei den Plasmaspiegeln unterhalb der Schwelle der antimikrobiellen Wirksamkeit von Doxycyclin bleibt, kommt es auch bei längerfristiger Anwendung nicht zur Resistenzentwicklung.Show moreRosacea
06.05.2009, 22:00 Uhr
Liposomales Amphotericin zur Therapie systemischer Mykosen
Liposomales Amphotericin B (AmBisome®) ist nun auch zugelassen zur Primärtherapie von schweren systemischen Pilzinfektionen. Bisher war es zur Behandlung von schweren systemischen oder tiefen Mykosen nur zugelassen, wenn konventionelles Amphotericin B kontraindiziert war.Show moreZulassungserweiterung
06.05.2009, 22:00 Uhr
Erziehung zur Diät – (wie) funktioniert das?
Orlistat 60 mg wird in den Medien gefeiert als "Erziehungspille für Dicke" und soll den Effekt von Diäten um 50% steigern. Doch was muss bei Orlistat 60 mg beachtet werden? Wir baten einen Forscher – den Pharmazeuten und Experten für Biopharmazie Prof. Dr. Henning Blume – und einen praktizierenden Internisten und Ernährungsberater – Prof. Dr. Stephan Jacob – um ihre Meinung.Show moreInterview
06.05.2009, 22:00 Uhr
Zoledronat mit direkter Antitumor-Wirkung bei Brustkrebs
Metastasen von Brustkrebs betreffen häufig das Skelett. Durch die Absiedlung von Tochtergeschwülsten im Knochen wird Knochengewebe zerstört. Bisphosphonate lagern sich gezielt an die Knochensubstanz an und hemmen deren Abbau. Das Bisphosphonat Zoledronat hat offenbar einen direkten Effekt auf Tumoren. Diese Antitumor-Wirkung ist aber nicht nur auf das Knochengewebe beschränkt, wie aktuelle Studiendaten bestätigen.Show moreMammakarzinom
06.05.2009, 22:00 Uhr
„Harmloser“ Gewichtsverlust: Alles easy mit alli?
Broschüren, Bücher, Werbung, Info-Schau, Internetauftritt: Die Marketingmaschine läuft schon seit Monaten auf Hochtouren. Jetzt ist alli® da! Seit Mitte April steht eine der aufwendigsten Neueinführungen der letzten Jahre als apothekenpflichtiges Arzneimittel in den Regalen. Die "edukative Pille" verspricht mit Orlistat 50% mehr Gewichtsabnahme als mit bloßer Diät. Ob es wirklich ganz so easy geht wie beworben, ist nur eine der offenen Fragen.Show moreGewichtsreduktion
06.05.2009, 22:00 Uhr
Fördern NSAR Alzheimer Demenz?
Beobachtungsstudien haben die Hoffnung aufkommen lassen, dass nicht-steroidale Antirheumatika (NSAR) wie Ibuprofen, Naproxen, Celecoxib und Rofecoxib vor der Entwicklung einer Alzheimer Demenz schützen können. Nun sorgt eine neue Analyse von Daten älterer Menschen für Verunsicherung: Sie kommt zu dem Ergebnis, dass die häufige Einnahme von nichtsteroidalen Antirheumatika das Risiko für das Auftreten von Demenzen und hier vor allem der Alzheimer Demenz im Alter erhöht.Show moreUnter Verdacht
06.05.2009, 22:00 Uhr
Die Top-Five bei Venenbeschwerden
Venenbeschwerden sind ein in der Medizin deutlich vernachlässigtes Thema – und so sieht das venöse Gefäßsystem bei manchen Menschen auch aus. Insofern ist es selbsterklärend, weshalb Beschwerden und Erkrankungen der Venen häufig im Rahmen der Selbstmedikation thematisiert werden. Erst bei weiterer und deutlich sichtbarer Manifestation wird auch und gerade aufgrund zunehmender Beschwerdesymptomatik ärztliche Hilfe in Anspruch genommen.Show moreHomöopathie
06.05.2009, 22:00 Uhr
Wie viel Eiweiß braucht eine Diät?
Seitdem es die Ernährungswissenschaft gibt, wird über die Frage diskutiert, wie eine gesundheitlich optimale Relation der Makronährstoffe Eiweiß, Kohlenhydrate und Fett auszusehen hat. Empfohlen wurde bislang, dass 10 bis 15 Prozent der Gesamtenergie als Eiweiß, 55 bis 60 Prozent als Kohlenhydrate und höchstens 30 Prozent als Fett zugeführt werden sollen. Die Frage, wie der weltweit zunehmenden Adipositas und den daraus entstehenden ernährungsabhängigen Erkrankungen beizukommen ist, hat jedoch zu Verunsicherung hierbei geführt. Gute Argumente sprechen für eine Fettzufuhr im Sinne der obigen Empfehlung. Sind aber rund 60 Energieprozent Kohlenhydrate in jedem Falle empfehlenswert? Das hinterfragen viele Veröffentlichungen der letzten Jahre. Insbesondere das optimale Verhältnis von Kohlenhydraten zu Eiweiß wird durch neuere Befunde interessant. Hierüber soll im Folgenden berichtet werden.Show moreÜbergewicht und Adipositas
06.05.2009, 22:00 Uhr
Artesunatzäpfchen als wirksame Soforthilfe
Erhalten Kinder mit akuter Malaria in entlegenen Gebieten Afrikas oder Asiens als Soforthilfe Artesunatzäpfchen, sinkt die malariabedingte Sterblichkeit, wenn die Kinder auch nach mehr als sechs Stunden noch nicht in einem Krankenhaus behandelt werden konnten. Dieses Ergebnis einer großen randomisierten multizentrischen Studie, die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) durchgeführt wurde, könnte die Behandlung der Malaria entscheidend beeinflussen.Show moreMalaria-Kindersterblichkeit
29.04.2009, 22:00 Uhr
Neuer kurz wirksamer SSRI hilft bei vorzeitiger Ejakulation
Für die bedarfsorientierte Behandlung der Ejaculatio praecox bei Männern zwischen 18 und 64 Jahren wurde dem selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) Dapoxetin (Priligy®) die Zulassung in Deutschland erteilt. Dapoxetin wirkt schnell und kurzzeitig und ist damit für die Einnahme im Bedarfsfall vorgesehen, ein bis drei Stunden vor dem Geschlechtsverkehr. Mit einer Markteinführung wird im 2. Halbjahr 2009 gerechnet.Show moreEjaculatio praecox
29.04.2009, 22:00 Uhr
Agomelatin bessert die Stimmungslage und den Schlaf
Agomelatin (Valdoxan®) ist ein Melatoninagonist, der zur Behandlung von Episoden einer Major Depression zugelassen ist und nun in Deutschland eingeführt wurde. Er wirkt als Agonist an Melatonin (MT1 - und MT2 -)-Rezeptoren sowie als Antagonist an 5-HT2c -Rezeptoren. Als melatonerges Antidepressivum verbessert es Kernsymptome einer Depression, verkürzt die Einschlafzeit und beeinflusst die Schlafqualität sowie die zirkadiane Rhythmik positiv, die bei Depressionen oft gestört ist. Dabei wirkt es nicht sedierend.Show moreNeues Antidepressivum
29.04.2009, 22:00 Uhr
Antivirale Wirkung ätherischer Öle als Therapieoption?
Infektionen durch Herpes-simplex-Viren sind in der Bevölkerung von Industrieländern weit verbreitet. Die Behandlung zielt dabei vorrangig auf den Einsatz topischer Virustatika wie Aciclovir oder Penciclovir ab. Aktuelle In-vitro-Untersuchungen haben ergeben, dass auch lokal applizierte ätherische Öle vielversprechende Erfolge bei rezidivierenden Herpesepisoden verzeichnen.Show moreHerpes simplex
29.04.2009, 22:00 Uhr
Folsäure zur Prophylaxe gegen Schlaganfall
Ein erhöhter Homocystein-Plasmaspiegel (≥ 10 µmol/l) gilt als unabhängiger Risikofaktor für kardiovaskuläre und neurodegenerative Erkrankungen. Der Nutzen einer Homocysteinspiegel-senkenden Therapie mit Folsäure, Vitamin B12 und Vitamin B6 konnte zwar bislang nicht eindeutig nachgewiesen werden, und diesbezügliche Hinweise in Sekundärinterventionsstudien wie HOPE-2, NORVIT oder VISP erschienen nicht signifikant. Eine Metaanalyse aus acht randomisierten Sekundärpräventionsstudien zeigte nun aber eine Reduktion der Schlaganfälle um 29% bei Patienten mit mehr als dreijähriger Folsäuretherapie.Show moreAktuell und kompakt
29.04.2009, 22:00 Uhr
Neues zu Diagnostik und Therapie des Mammakarzinoms
Alle zwei Jahre findet in St. Gallen (Schweiz) ein internationaler Kongress zum frühen Mammakarzinom statt. Die mehrtägige Konferenz endet nach ausführlichen Diskussionen mit Konsensusbeschlüssen zu wichtigen Themen. Diese Ergebnisse fließen in internationale und nationale Leitlinien ein, allerdings unter Berücksichtigung länderspezifischer Eigenheiten und Möglichkeiten.Show moreBrustkrebs
29.04.2009, 22:00 Uhr
Keine Protonenpumpeninhibitoren für Clopidogrelpatienten
Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AKdÄ) hat Studienergebnisse zu Wechselwirkungen zwischen Clopidogrel und Protonenpumpeninhibitoren (PPI) zum Anlass genommen, vorläufige Therapieempfehlungen auszusprechen. Danach ist auf die routinemäßige Verordnung von Protonenpumpeninhibitoren bei Patienten, die mit Clopidogrel behandelt werden, zu verzichten. Ist dies nicht möglich, sollte auf Pantoprazol ausgewichen werden.Show moreAKdÄ-Empfehlungen
29.04.2009, 22:00 Uhr
Neues Applikationssystem und Betreuungsprogramm
Beta-Interferone werden bei der multiplen Sklerose möglichst frühzeitig eingesetzt, um die Schwere und Frequenz der Krankheitsschübe zu verringern und den progressiven Verlauf aufzuhalten. Für Interferon beta 1b (z. B. Betaferon®) gibt es jedoch Hinweise darauf, dass ohne spezielle, individualisierte Betreuung mehr als 50% der Patienten die Therapie innerhalb von zwei Jahren abbrechen.Show moreBasistherapie der multiplen Sklerose
29.04.2009, 22:00 Uhr
Erster trifunktionaler Antikörper zugelassen
Mit Catumaxomab (Removab®) haben die europäischen Behörden dem ersten Arzneimittel zur Behandlung von malignem Aszites die Zulassung erteilt. Sie gilt für die intraperitoneale Behandlung des malignen Aszites bei Patienten mit EpCAM-positiven Karzinomen, für die keine Standardtherapie zur Verfügung steht oder bei denen diese nicht mehr anwendbar ist. Der Antikörper wird nach Punktion durch vier aufeinanderfolgende intraperitoneale Infusionen mit ansteigenden Dosen in die Bauchhöhle verabreicht.Show moreOnkologie
29.04.2009, 22:00 Uhr
Mit Weißdorn gegen die beginnende Herzschwäche
Mit zunehmendem Alter klagen viele Menschen über eine nachlassende körperliche Leistungsfähigkeit. Mangelnde Fitness, aber auch eine beginnende Herzinsuffizienz sind meist die Ursache. Ein vernünftiges Ausdauertraining und pflanzliche Wirkstoffe wie ein Weißdorn-Spezialextrakt können oft dafür sorgen, dass die Betroffenen sich wieder fit fühlen.Show morePhytopharmaka
22.04.2009, 22:00 Uhr
Alternativ gegen die Nebenwirkungen von Krebstherapien
Um belastende Nebenwirkungen von Chemo- oder Strahlentherapie wie Übelkeit, Entzündungen im Mundraum oder Hautreaktionen zu lindern, wenden Patienten auch alternative Arzneimittel an. Obwohl nur wenige Studien für eine Analyse zur Verfügung standen, ergab ein Cochrane Review, dass einige homöopathische Arzneimittel Auswirkungen von Strahlenbehandlung und Chemotherapie zu lindern scheinen, ohne dabei deren Wirkung zu beeinflussen. Die Autoren weisen aber auch darauf hin, dass weitere Studien erforderlich sind.Show moreCochrane Review
22.04.2009, 22:00 Uhr
Hoffnungsvolle Therapieansätze beim Prostatakarzinom
Die Entwicklung neuer Arzneimittel zur Chemotherapie von Patienten mit Prostatakrebs ist erst in jüngster Zeit erfolgreich: Vor etwa fünf Jahren konnte erstmals ein statistisch signifikanter Überlebensvorteil für die Therapie mit Docetaxel, einem Zytostatikum aus der Gruppe der Taxane, nachgewiesen werden [1]. Jetzt wurden Ergebnisse von Studien zu unterschiedlichen Therapieansätzen veröffentlicht [2, 3], die Anlass zu vorsichtigem Optimismus geben, jedoch noch nicht als "neue Waffe" gegen das Prostatakarzinom gewertet werden sollten.Show moreAus der Forschung
22.04.2009, 22:00 Uhr
Sapropterin zur Behandlung der Phenylkentonurie
Sapropterin (Kuvan®) ist zur oralen Therapie der Hyperphenylalaninämie bei Erwachsenen und Kindern ab vier Jahren mit Phenylketonurie oder Mangel an Tetrahydrobiopterin (BH4) zugelassen, wenn diese nachweislich auf eine solche Therapie ansprechen.Show moreStoffwechselkrankheiten
22.04.2009, 22:00 Uhr
Profitieren Diabetiker von Statinen?
Da mit dem Diabetes mellitus ein erhöhtes Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen einhergeht, hat die Suche nach präventiven Maßnahmen gegen schwere kardiovaskuläre Ereignisse einen hohen Stellenwert. Obwohl seit Längerem bekannt ist, dass Statine vor schweren vaskulären Ereignissen schützen können, ist noch immer unklar, ob sich die Wirksamkeit der Statintherapie zwischen Diabetikern und Nicht-Diabetikern unterscheidet und ob Statine für Diabetiker ohne anamnestische vaskuläre Erkrankungen ebenfalls einen therapeutischen Nutzen aufweisen.Show moreCholesterinsenker
22.04.2009, 22:00 Uhr
Eslicarbazepinacetat erfolgreich in Phase-III-Studien
Das neue Antiepileptikum (vorgesehener Handelsname Zebinix®) ist ein Hemmer der spannungsgesteuerten Natriumkanäle, der in Kombination mit anderen Antiepileptika die Häufigkeit von fokal beginnenden Krampfanfällen senken soll. Eslicarbazepinacetat wird zurzeit von den europäischen Behörden zur Behandlung von fokal beginnenden Krampfanfällen mit oder ohne sekundärer Generalisation geprüft. Der Hersteller rechnet im 2. Quartal 2009 mit der Zulassung, da im Februar 2009 wurde eine "positive opinion" ausgesprochen wurde.Show moreNeues Antiepileptikum
22.04.2009, 22:00 Uhr
Kakao schützt Gefäße dank Flavonol
Kakao mit einem hohen Anteil am Pflanzeninhaltsstoff Flavonol hat positive Auswirkungen auf die Gefäßgesundheit. Das haben deutsche und amerikanische Forscher vor Kurzem auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie berichtet.Show moreKardiologie
22.04.2009, 22:00 Uhr
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