Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Wer zahlt die Mehrkosten bei Fampyra?
Die Fampridin-Generika sind weg, der Festbetrag dennoch niedrig: MS-Patient*innen, die Fampyra® brauchen, zahlen pro Vier-Wochen-Packung über 80 Euro. Oder übernehmen die Krankenkassen in diesem Ausnahmefall die Mehrkosten? Die DAZ hat recherchiert.Show morepharmazie
Patient oder Krankenkasse
13.05.2026, 13:00 Uhr
Neues humanes GLP-1-Analogon Liraglutid
Mit dem Wirkstoff Liraglutid (Victoza®) ist in Deutschland als erstem Land weltweit eine neue Behandlungsoption beim Typ 2-Diabetes zugelassen worden. Das humane GLP-1-Analogon senkt über physiologische Mechanismen signifikant den HbA1c -Wert, ohne das Hypoglykämierisiko zu erhöhen.Show moreTyp-2-Diabetes
15.07.2009, 22:00 Uhr
Bulimia Nervosa – die versteckte Essstörung
Schönheitsideale, die weit unter dem Normalgewicht liegen, und die übermäßige Beschäftigung mit dem Essen und dem eigenen Körper sind in unserer Gesellschaft stark verbreitet. Bereits im Kindes- und Jugendalter werden die ersten Diäterfahrungen gemacht. Besonders bei jungen Frauen in der Pubertät können Auffälligkeiten und Störungen des Essverhaltens beobachtet werden. Dazu zählen die in der letzten Folge unserer Serie vorgestellte Anorexia Nervosa, die Binge Eating Disorder (Episoden von Fressanfällen ohne gewichtsregulierende Gegenmaßnahmen) und Bulimia Nervosa, mit der sich nun diese Folge beschäftigt.Show moreBasiswissen Kinderernährung (Folge 9)
15.07.2009, 22:00 Uhr
Homöopathie bei Lampenfieber und Mobbing
Ärger und Kränkung oder Lampenfieber und Prüfungsangst sind Beispiele für Probleme, die sich in sehr unterschiedlicher Weise auf psychischer und körperlicher Ebene auswirken können. Klassische Homöopathika weisen in ihrem Arzneimittelbild sowohl psychische als auch körperliche Komponenten auf und sollen damit dieser Problematik in besonderem Maße gerecht werden. Die Konstitution des Betroffenen gibt dabei vor, welches Homöopathikum am besten zur Linderung der Beschwerden geeignet ist.Show morePsychosomatik
15.07.2009, 22:00 Uhr
HPV-Impfung reduziert Krebsvorstufen
Seit langem wird heftig über den Nutzen einer HPV-Impfung mit den Impfstoffen Cervarix® und Gardasil® zur Reduktion von Zervixkarzinom-Fällen diskutiert. Die Gegner der Impfung bemängelten vor allem die Qualität der vorgelegten Daten. Jetzt wurden die abschließenden Ergebnisse der Patricia-Studie vorgelegt, die den Befürwortern einer HPV-Impfung neue Argumente liefert [1]. Gleichzeitig zeigt die mit Cervarix® durchgeführte Studie auch die "Lücken" dieser HPV-Impfung auf.Show morePatricia-Studie
15.07.2009, 22:00 Uhr
Das Burnout-Syndrom – ein Schwelbrand der Gesellschaft
Erschöpft – verbittert – ausgebrannt; so charakterisierte Prof. Dr. Volker Faust bei den Bregenzer Grenzgesprächen den typischen Verlauf eines Burnout-Syndroms. Da dem ausgebrannten Individuum nur schwer zu helfen ist, stehen Prävention und eine damit verknüpfte gesunde Lebensführung im Vordergrund.Show morePsychische Erkrankungen
15.07.2009, 22:00 Uhr
Was tun bei poor mobilizern?
Für eine erfolgreiche autologe Stammzelltransplantation müssen zunächst aus dem peripheren Blut genügend Progenitor-Zellen geerntet werden. Leider scheitert das bei ca. 10% der schon vorbehandelten Patienten, den poor mobilizern, mit den bisher üblichen Methoden. Jetzt wurde auf der Jahrestagung der amerikanischen Krebsgesellschaft (ASCO) eine Untersuchung von 65 Patienten vorgestellt, die von einer Therapie mit dem Granulozyten-Kolonie-stimulierenden Faktor (G-CSF) plus dem neuen Wirkstoff Plerixafor profitieren konnten.Show moreStammzelltransplantation
15.07.2009, 22:00 Uhr
Konstanter Androgenentzug mit Histrelin-Implantat
Seit dem 2. Juli 2009 ist mit dem GnRH-Agonisten Histrelin (Vantas®) ein neuer Therapieansatz in der Behandlung des lokal fortgeschrittenen Prostatakarzinoms verfügbar. Über zwölf Monate hinweg kann damit der Testosteronspiegel auf niedrigem Niveau gehalten werden.Show moreProstatakarzinom
15.07.2009, 22:00 Uhr
Epigenetische Feinregulation der RNA-Synthese entschlüsselt
Viele Funktionen des Organismus werden durch epigenetische Regulationsmechanismen gesteuert. Diese sind nicht an die DNA-Grundstruktur der Zelle gebunden, können aber dennoch an folgende Generationen weitergegeben werden. Jetzt wurde ein weiterer wichtiger Mechanismus in diesem komplexen Puzzle aufgeklärt: das Enzym TFIIH-Kinase wurde als Regulator der RNA-Polymerase II, die die genetische Information der DNA in mRNA kopiert, identifiziert. Dieser Befund könnte zum besseren Verständnis der Entstehung von Krebs und anderen Erkrankungen beitragen.Show moreMolekularbiologie
15.07.2009, 22:00 Uhr
Catumaxomab wirkt gegen Krebsstammzellen
Der neue monoklonale Antikörper Catumaxomab (Removab®) ist zur intraperitonealen Behandlung des malignen Aszites bei Patienten mit EpCAM-positiven Karzinomen indiziert, für die keine Standardtherapie zur Verfügung steht oder bei denen diese nicht mehr anwendbar ist.Show moreTrifunktionaler Antikörper
08.07.2009, 22:00 Uhr
Kommt es wirklich nur auf das Pieksen an?
Seit Jahrzehnten kämpfen Anhänger der Akupunktur hierzulande für eine Anerkennung ihrer Behandlungsmethode. Eine Metaanalyse zeigte zwar, dass mit der chinesischen Nadeltechnik bei Schmerzzuständen tatsächlich gewisse Effekte erzielt werden können. Doch gleichzeitig zeigen die Daten, dass nicht nur Stiche in die klassischen Akupunkturpunkte auf den Meridianen helfen können, denn Scheinakupunkturen zeigten vergleichbare schmerzlindernde Effekte.Show moreAkupunktur
08.07.2009, 22:00 Uhr
Vareniclin steht unter Beobachtung
Vareniclin findet sich auf einer in regelmäßigen Abständen von der FDA veröffentlichten Liste zu Medikamenten, die durch eine gehäufte Meldung von Nebenwirkungen aufgefallen sind und deshalb unter besonderer Beobachtung stehen. Unter Vareniclin waren Fälle von schweren Hautreaktionen, Sehstörungen, Angioödemen und ein erhöhtes Unfallrisiko aufgetreten. Auch in Deutschland wurden entsprechende Nebenwirkungen berichtet. Eine veränderte Risikosituation sieht das BfArM jedoch nicht.Show moreHautreaktionen, Sehstörungen, Angioödem
08.07.2009, 22:00 Uhr
Almotriptan und Omeprazol für die Selbstmedikation
Almotriptan und Omeprazol werden voraussichtlich zum 1. August 2009 partiell nicht mehr der Verschreibungspflicht unterliegen. Das ebenfalls zur Entlassung aus der Verschreibungspflicht vorgeschlagene Sumatriptan wurde nicht in die entsprechende Verordnung aufgenommen.Show moreVor Entlassung aus Verschreibungspflicht
08.07.2009, 22:00 Uhr
Screening nach kindlicher Krebserkrankung
Junge Frauen, deren Brustbereich im Kindesalter radiotherapeutisch bestrahlt wurde, haben ein erhöhtes Brustkrebsrisiko und sollten daher ab 25 Jahren jährlich eine Mammographie durchführen lassen. Allerdings vernachlässigen viele Betroffene diese Untersuchung, wie eine amerikanische Studie feststellte.Show moreBrustkrebsfrüherkennung
08.07.2009, 22:00 Uhr
Verblüffende Wirkung von Propranolol
"Blutschwämmchen" oder "Storchenbiss" werden die roten Hautmale bei Neugeborenen im Volksmund genannt. Meist sind sie harmlos und klein und verschwinden während der ersten Lebensjahre. Sind solche Hämangiome jedoch groß oder an einer ungünstigen Körperstelle, können sie eine Verunstaltung bedeuten und Behinderungen hervorrufen. Bisher werden ausgedehnte Hämangiome vor allem mit Prednisolon behandelt, erstaunlich positive Ergebnisse werden aber auch mit Propranolol erzielt.Show moreHämangiome
08.07.2009, 22:00 Uhr
Altenheimbewohner sind häufig mangelernährt
Knapp zwei Drittel der Bewohner in stationären Einrichtungen der Altenpflege sind von Mangelernährung betroffen oder gefährdet. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Ernährung in einer Pressemitteilung hin. Hintergrund für die Aussage sind die Ergebnisse der ErnSTES-Studie aus dem DGE-Ernährungsbericht 2008, die den Ernährungs- und Gesundheitszustand von älteren Menschen in Alten- und Pflegeheimen untersuchte.Show moreErnährung von Senioren
08.07.2009, 22:00 Uhr
Pflanzliches Mukosekretolytikum bei polypöser Sinusitis
Auch außerhalb der eigentlichen Schnupfensaison kann eine Sinusitis auftreten und auch chronisch werden. Ursache sind oft Polypen, die die Belüftung des Nasennebenhöhlensystems behindern. Bei der Behandlung der Polyposis nasi hat die Steigerung der mukoziliären Clearance mit Myrtol standardisiert (Gelomyrtol® forte) einen hohen Stellenwert. Das pflanzliche Mukosekretolytikum führt auch bei der Langzeittherapie der chronischen Sinusitis zu einer nachhaltigen Verbesserung der Symptomatik bei gleichzeitig guter Verträglichkeit.Show morePhytopharmaka
08.07.2009, 22:00 Uhr
Metastudie: Es gibt doch kein Depressions-Gen
Es wurde vor wenigen Jahren als sensationelles Ergebnis einer dreijährigen Studie gefeiert und erschien in der renommierten Fachzeitschrift Nature Neuroscience: Depressionen sollten auf einen bestimmten Genotyp des Serotonin-Transporter-Gens zurückzuführen sein. Amerikanische Wissenschaftler haben jetzt in einer Metastudie nachgewiesen, dass es keinen Zusammenhang zwischen diesem sogenannten 5-HTTLPR-Polymorphismus, hohen Belastungen durch kritische Lebensereignisse und einer erhöhten Inzidenz von Depressionen gibt.Show moreAus der Forschung
08.07.2009, 22:00 Uhr
Trastuzumab bei Magenkrebs
Magenkrebs ist die zweithäufigste Todesursache aller Krebserkrankungen, weltweit werden ca. eine Million neue Fälle pro Jahr diagnostiziert. Bei vielen Patienten ist die Erkrankung dann schon lokal fortgeschritten oder metastasiert. Eine klassische Chemotherapie, meist aus einem Platinderivat und Fluorouracil, kann zwar das mediane Überleben um neun bis elf Monate verlängern. Um aber hier eine weitere Verbesserung zu erreichen, wird sehr intensiv nach neuen Therapieoptionen auch im Hinblick auf zielgerichtete Therapien geforscht. Der Antikörper Trastuzumab (Herceptin®) verspricht hier eine weitere Option zu sein.Show moreOnkologie
08.07.2009, 22:00 Uhr
Polypill zur Prophylaxe von Herzinfarkt und Schlaganfall?
Das Konzept einer Polypill, die niedrig dosierte generisch verfügbare Wirkstoffe als fixe Fünferkombination gegen die wesentlichen Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen in fester Kombination enthält, ist ein pragmatischer Ansatz zur Reduktion kardiovaskulärer Sterblichkeit. Eine indische Phase-II-Studie untersuchte Wirksamkeit und Verträglichkeit der Multimedikation und wird mit ihren Ergebnissen kontrovers diskutiert.Show morePolypragmasie
08.07.2009, 22:00 Uhr
Insulin Glargin unter Krebsverdacht
Das Insulinanalogon Glargin (Lantus®) steigert möglicherweise das Krebsrisiko. Zu diesem Schluss kommen Wissenschaftler des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) und des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIDO) aufgrund einer Datenanalyse von rund 127.000 AOK-versicherten Diabetikern. Der Hersteller Sanofi Aventis verwehrt sich gegen diese Interpretation und weist auf eigene Studien hin, die die Sicherheit von Glargin belegen sollen.Show moreDiabetes mellitus
01.07.2009, 22:00 Uhr
Methylphenidat-Informationen werden vereinheitlicht
Die Produktinformationen Methylphenidat-haltiger Arzneimittel müssen europaweit vereinheitlicht werden. Diese Notwendigkeit hat die Europäische Kommission im Rahmen eines Risikobewertungsverfahrens gesehen. Das BfArM hat nun einen Bescheid erlassen, nach dem mit Wirkung zum 1. September 2009 eine von der Europäischen Kommission erlassene Fachinformation und Packungsbeilage im Wortlaut zu übernehmen ist.Show moreADHS
01.07.2009, 22:00 Uhr
Möglichst wenig Stoffe auf die Haut
Die Haut von Säuglingen und Kleinkindern ist bei der Geburt zwar komplett angelegt, sie muss jedoch noch reifen und reagiert in vielen Punkten anders als die Haut von Erwachsenen. So kann die Haut von Kleinkindern viele Wirkstoffe sehr gut resorbieren. Der Pädiater Prof. Dr. Peter Höger aus Hamburg rief dazu auf, bei Säuglingen und Kleinkindern möglichst wenig Arzneimittel und Hilfsstoffe auf der Haut einzusetzen.Show moreDermatologie
01.07.2009, 22:00 Uhr
Nutzen einer Chemotherapie bei rezeptornegativen Tumoren
Bei einem hormonrezeptornegativen Mammakarzinom senkt eine Polychemotherapie langfristig die Rezidivrate und verringert die Brustkrebs- und Gesamtmortalitätsrate. Da dieser Benefit mit Hilfe älterer Zytostatika erzielt wurde, ist anzunehmen, dass der Einsatz neuerer Substanzen und die stärkere Berücksichtigung der Tumorbiologie zu noch besseren Ergebnissen führen.Show moreBrustkrebs
01.07.2009, 22:00 Uhr
Asthma und Co. während einer Schwangerschaft
Welche Arzneimittel sind bei pneumologischen Erkrankungen für Schwangere erlaubt?Von Christiane Vetter
Asthma, Atemwegsinfektionen, sogar eine aktivierte Tuberkulose oder eine Schlafapnoe – pneumologische Erkrankungen betreffen nicht nur die älteren Semester, sondern treten oft auch in jungen Jahren auf. Was aber tun, wenn solche Erkrankungen im Rahmen einer Schwangerschaft behandelt werden müssen? Bei der Arzneimitteltherapie ist stets besondere Vorsicht geboten, wenn eine Frau schwanger wird. Geht es doch einerseits darum, die Krankheit in den Griff zu bekommen, andererseits ist aber strikt darauf zu achten, dass die normale Entwicklung und die Gesundheit des heranwachsenden Kindes nicht gefährdet werden. Der Contergan-Schock sitzt noch tief.
Show more01.07.2009, 22:00 Uhr
PARP-Inhibitoren bei dreifachnegativem Brustkrebs
Krebszellen teilen sich häufiger als normale Zellen, werden aber nicht im selben Umfang dem programmierten Zelltod zugeführt. Die Signale zur Zellteilung erhält die Krebszelle über Rezeptoren auf ihrer Zelloberfläche. Bei Mammakarzinomen sind oft Östrogenrezeptoren, Progesteronrezeptoren und HER2-Rezeptoren überexprimiert. Zwar können die Rezeptoren medikamentös blockiert werden, doch fehlt bei bis zu 20% aller Mammakarzinome eine Überexpression der drei Proteine. Diese dreifachnegativen Mammakarzinome gelten als besonders schwer therapierbar. Die neue Substanzklasse der Poly(ADP-Ribose)-Polymerase (PARP)-Inhibitoren scheint hier zu wirken.Show moreBrustkrebs
01.07.2009, 22:00 Uhr
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