
Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Malaria-Impfungen senken Kindersterblichkeit um 13%
Vorbeugende Impfungen können viele Leben retten - das zeigten Wissenschaftler in einer Analyse nun für Malaria bei Kindern. Forscher sehen sogar noch mehr Potenzial.Show morearzneimittel-und-therapie
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Analyse in afrikanischen Ländern
08.05.2026, 13:00 Uhr

Die Top-Five für die Sommerpause
Wenn Sie sich die beiden letzten Folgen dieser Serie nochmals durchlesen, dann erkennen Sie eine Zusammenstellung solcher Mittel, wie sie für eine Reiseapotheke geeignet sind. Insofern sind die in diesem Beitrag genannten Top-Five der Homöopathie eine weitere Ergänzung, um der zunehmenden Nachfrage nach "Homöopathie für unterwegs" Rechnung zu tragen. Die Frage der Behandlungsbedürftigkeit ergibt sich aus dem jeweiligen Wunsch des Patienten bzw. Kunden.Show moreHomöopathie
29.07.2009, 22:00 Uhr
Blutgerinnungsstörungen – Die Physiologie
Die Gerinnung gleicht einem Bogen, der lebenslang permanent mit höchster Kraft gespannt ist, dessen Pfeil aber – sofern keine Verletzungen vorliegen – niemals abgeschossen werden darf. Wird der Pfeil abgeschossen, muss er in kürzester Zeit seine Höchstgeschwindigkeit erreichen – und gleichzeitig muss die Kontrolle verstärkt werden, dass an anderen Stellen im Körper keine weiteren gespannten Bogensehnen Pfeile abschießen. Wie realisiert das die Physiologie der Blutgerinnung?Show more29.07.2009, 22:00 Uhr
HPLC mit monolithischen Säulen
Neue Entwicklungen in der FlüssigkeitschromatographieVon Jens Sproß und Andrea Sinz
Seit ihrer Einführung Mitte der 1960er Jahre wird die Hochleistungsflüssigkeitschromatographie (high performance liquid chromatography, HPLC) vielfältig verwendet, z. B. zur Auftrennung pflanzlicher Extrakte, zur Isolierung von Wirkstoffen oder zur Analyse von Körperflüssigkeiten, um den Metabolismus von Arzneistoffen aufzuklären. Während die stationäre Phase früher stets aus Partikeln bestand, stellen heutzutage Monolithen aus organischen oder anorganischen Monomeren eine interessante Weiterentwicklung dar. Sie ermöglichen eine höhere Durchflussrate und neuartige Anwendungen.
Show more22.07.2009, 22:00 Uhr
Neuer Therapieansatz bei multipler Sklerose
Die Autoimmunerkrankung multiple Sklerose (MS) ist die häufigste Ursache für eine bleibende neurologische Behinderung im jüngeren Erwachsenenalter: Es richten sich Immunzellen des eigenen Körpers gegen die Hüllen der eigenen Nervenfasern und zerstören sie. Die fehlende Regenerationsfähigkeit der Markscheiden wird durch ein hemmendes Protein (p57kip2) verursacht. In frühen Krankheitsphasen kann dieser Hemmstoff aktiv vom Körper unterdrückt werden. Ein neuer Therapieansatz könnte die Blockade der Bildung des Hemmproteins selbst sein.Show moreAus der Forschung
22.07.2009, 22:00 Uhr
Rationaler Einsatz von Johanniskraut und Ginkgo biloba
Pflanzliche Arzneimittel müssen differenziert betrachtet werden, um ihre Wirksamkeit einstufen zu können. Die Arzneipflanze darf nicht mit dem daraus hergestellten Arzneimittel gleichgesetzt werden, da erst die Art der Extraktion und der Gehalt pharmakologisch aktiver Inhaltsstoffe über die Wirksamkeit entscheiden. Prof. Dr. Theo Dingermann gab bei den Bregenzer Grenzgesprächen einen Überblick über die Studienlage zu Ginkgo-biloba- und Johanniskraut-haltigen Arzneimitteln.Show morePhytotherapie
22.07.2009, 22:00 Uhr
Zytostatika (Cisplatin, Ifosfamid) und L-Carnitin
L -Carnitin ist eine körpereigene quartäre Ammoniumverbindung, die in der Leber und den Nieren aus den essenziellen Aminosäuren L -Lysin und L -Methionin gebildet wird. Für die endogene Synthese ist der Organismus auf eine adäquate Verfügbarkeit der Cofaktoren Eisen, Vitamin C, Pyridoxin und Niacin angewiesen. Als Speicherkompartiment dient hauptsächlich die Skelettmuskulatur. Aus Sicht der Evolution zählen die L-Carnitin-abhängigen Stoffwechselwege neben der Glykolyse zu den ältesten.Show moreFolge 7
22.07.2009, 22:00 Uhr
Intradermaler Grippeimpfstoff erzeugt hohe Immunantwort
Zur Impfsaison 2009/2010 wird in Deutschland erstmals ein intradermal applizierter Grippeimpfstoff zur Verfügung stehen, zunächst für Personen ab 60 Jahre. Gerade bei älteren Menschen, die weniger gut auf Impfungen ansprechen, soll die Injektion der Vakzine in die Dermis eine bessere Immunantwort auslösen als die übliche intramuskuläre Anwendung.Show moreInfluenza
22.07.2009, 22:00 Uhr
Mütterliche Valproinsäure-Einnahme senkt kindlichen IQ
Eine Interimsanalyse weist auf verringerte kognitive Fähigkeiten dreijähriger Kinder hin, deren Mütter während der Schwangerschaft Valproinsäure eingenommen hatten. Daher sollte Valproinsäure bei Epileptikerinnen mit Kinderwunsch zurückhaltend eingesetzt werden.Show moreAntiepileptika
22.07.2009, 22:00 Uhr
Gefahr für Tod durch Bronchialkarzinom steigt
Eine kombinierte Hormonersatztherapie in der Postmenopause ist mit einem erhöhten Risiko für Schlaganfälle und Brustkrebs verbunden. Aber auch mit vermehrten Todesfällen durch Bronchialkrebs muss gerechnet werden.Show moreHormonersatztherapie
22.07.2009, 22:00 Uhr
Kochsalzreduktion kann den Blutdruck senken, aber …
Erwachsene, die mit der Nahrung weniger Kochsalz zu sich nehmen, können ihren Blutdruck mittelfristig etwas senken. Ob Menschen mit dauerhaft erhöhtem Blutdruck, sogenannter essenzieller Hypertonie, auf diese Weise auch langfristig das Risiko für Folgeerkrankungen vermindern können oder weniger blutdrucksenkende Medikamente einnehmen müssen, bleibt allerdings eine offene Frage. Zu diesem Ergebnis ist der am 20. Juli 2009 in Form eines Rapid Reports veröffentlichte Abschlussbericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) gekommen.Show moreIQWiG-Bericht
22.07.2009, 22:00 Uhr
Datenmanipulation zu Ungunsten von Insulin Glargin?
Die Diskussion um ein erhöhtes Krebsrisiko unter Therapie mit dem langwirksamen Insulinanalogon Glargin (Lantus®) nimmt an Schärfe zu. Besonders deutlich wird der Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie, Prof. Dr. Gerhard Ehninger. Er sieht keine Steigerung des Krebsrisikos und wirft dem Leiter des IQWiG, Prof. Dr. Peter Sawicki vor, er bediene sich eines üblen Taschenspielertricks, um das Medikament zu verteufeln. Sawicki ist Mitautor einer Kohortenstudie, die ein erhöhtes Krebsrisiko für Glargin gezeigt hat.Show moreDiskussion um Krebsrisiko
22.07.2009, 22:00 Uhr
IQWiG: Auch kein Zusatznutzen bei Typ-1-Diabetes
Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen kann für Typ-1-Diabetiker keinen Zusatznutzen von Insulin Glargin oder Insulin Detemir im Vergleich zu Humaninsulin erkennen. Zudem sei die Langzeitsicherheit unklar. Auch bei Typ-2-Diabetes hatte das IQWiG keinen Zusatznutzen unter einer Therapie mit den beiden langwirksamen Insulinanaloga gesehen.Show moreLangwirksame Insulinanaloga
15.07.2009, 22:00 Uhr
Neues humanes GLP-1-Analogon Liraglutid
Mit dem Wirkstoff Liraglutid (Victoza®) ist in Deutschland als erstem Land weltweit eine neue Behandlungsoption beim Typ 2-Diabetes zugelassen worden. Das humane GLP-1-Analogon senkt über physiologische Mechanismen signifikant den HbA1c -Wert, ohne das Hypoglykämierisiko zu erhöhen.Show moreTyp-2-Diabetes
15.07.2009, 22:00 Uhr
Bulimia Nervosa – die versteckte Essstörung
Schönheitsideale, die weit unter dem Normalgewicht liegen, und die übermäßige Beschäftigung mit dem Essen und dem eigenen Körper sind in unserer Gesellschaft stark verbreitet. Bereits im Kindes- und Jugendalter werden die ersten Diäterfahrungen gemacht. Besonders bei jungen Frauen in der Pubertät können Auffälligkeiten und Störungen des Essverhaltens beobachtet werden. Dazu zählen die in der letzten Folge unserer Serie vorgestellte Anorexia Nervosa, die Binge Eating Disorder (Episoden von Fressanfällen ohne gewichtsregulierende Gegenmaßnahmen) und Bulimia Nervosa, mit der sich nun diese Folge beschäftigt.Show moreBasiswissen Kinderernährung (Folge 9)
15.07.2009, 22:00 Uhr
Homöopathie bei Lampenfieber und Mobbing
Ärger und Kränkung oder Lampenfieber und Prüfungsangst sind Beispiele für Probleme, die sich in sehr unterschiedlicher Weise auf psychischer und körperlicher Ebene auswirken können. Klassische Homöopathika weisen in ihrem Arzneimittelbild sowohl psychische als auch körperliche Komponenten auf und sollen damit dieser Problematik in besonderem Maße gerecht werden. Die Konstitution des Betroffenen gibt dabei vor, welches Homöopathikum am besten zur Linderung der Beschwerden geeignet ist.Show morePsychosomatik
15.07.2009, 22:00 Uhr
HPV-Impfung reduziert Krebsvorstufen
Seit langem wird heftig über den Nutzen einer HPV-Impfung mit den Impfstoffen Cervarix® und Gardasil® zur Reduktion von Zervixkarzinom-Fällen diskutiert. Die Gegner der Impfung bemängelten vor allem die Qualität der vorgelegten Daten. Jetzt wurden die abschließenden Ergebnisse der Patricia-Studie vorgelegt, die den Befürwortern einer HPV-Impfung neue Argumente liefert [1]. Gleichzeitig zeigt die mit Cervarix® durchgeführte Studie auch die "Lücken" dieser HPV-Impfung auf.Show morePatricia-Studie
15.07.2009, 22:00 Uhr
Das Burnout-Syndrom – ein Schwelbrand der Gesellschaft
Erschöpft – verbittert – ausgebrannt; so charakterisierte Prof. Dr. Volker Faust bei den Bregenzer Grenzgesprächen den typischen Verlauf eines Burnout-Syndroms. Da dem ausgebrannten Individuum nur schwer zu helfen ist, stehen Prävention und eine damit verknüpfte gesunde Lebensführung im Vordergrund.Show morePsychische Erkrankungen
15.07.2009, 22:00 Uhr
Was tun bei poor mobilizern?
Für eine erfolgreiche autologe Stammzelltransplantation müssen zunächst aus dem peripheren Blut genügend Progenitor-Zellen geerntet werden. Leider scheitert das bei ca. 10% der schon vorbehandelten Patienten, den poor mobilizern, mit den bisher üblichen Methoden. Jetzt wurde auf der Jahrestagung der amerikanischen Krebsgesellschaft (ASCO) eine Untersuchung von 65 Patienten vorgestellt, die von einer Therapie mit dem Granulozyten-Kolonie-stimulierenden Faktor (G-CSF) plus dem neuen Wirkstoff Plerixafor profitieren konnten.Show moreStammzelltransplantation
15.07.2009, 22:00 Uhr
Konstanter Androgenentzug mit Histrelin-Implantat
Seit dem 2. Juli 2009 ist mit dem GnRH-Agonisten Histrelin (Vantas®) ein neuer Therapieansatz in der Behandlung des lokal fortgeschrittenen Prostatakarzinoms verfügbar. Über zwölf Monate hinweg kann damit der Testosteronspiegel auf niedrigem Niveau gehalten werden.Show moreProstatakarzinom
15.07.2009, 22:00 Uhr
Epigenetische Feinregulation der RNA-Synthese entschlüsselt
Viele Funktionen des Organismus werden durch epigenetische Regulationsmechanismen gesteuert. Diese sind nicht an die DNA-Grundstruktur der Zelle gebunden, können aber dennoch an folgende Generationen weitergegeben werden. Jetzt wurde ein weiterer wichtiger Mechanismus in diesem komplexen Puzzle aufgeklärt: das Enzym TFIIH-Kinase wurde als Regulator der RNA-Polymerase II, die die genetische Information der DNA in mRNA kopiert, identifiziert. Dieser Befund könnte zum besseren Verständnis der Entstehung von Krebs und anderen Erkrankungen beitragen.Show moreMolekularbiologie
15.07.2009, 22:00 Uhr
Catumaxomab wirkt gegen Krebsstammzellen
Der neue monoklonale Antikörper Catumaxomab (Removab®) ist zur intraperitonealen Behandlung des malignen Aszites bei Patienten mit EpCAM-positiven Karzinomen indiziert, für die keine Standardtherapie zur Verfügung steht oder bei denen diese nicht mehr anwendbar ist.Show moreTrifunktionaler Antikörper
08.07.2009, 22:00 Uhr
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