
Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Orale Tumortherapie: Es gibt nichts, was nicht schiefgehen kann
Orale Chemotherapie verlagert Hochrisiko-Arzneistoffe aus der Klinik in das häusliche Setting, wobei ihre Wirksamkeit und Sicherheit entscheidend von der korrekten Einnahme abhängen. Strukturierte Beratung – unabhängig von einer pDL – darf bei keiner Abgabe fehlen. Doch worauf kommt es an?Show morearzneimittel-und-therapie
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Von Diarrhö bis Mineralwasser
09.04.2026, 15:00 Uhr

Plerixafor mobilisiert hämatopoetische Stammzellen
Plerixafor (Mozobil®) soll in Kombination mit dem Granulozyten-Kolonie-stimulierenden Faktor (G-CSF) die Mobilisierung von hämatopoetischen Stammzellen in das periphere Blut verbessern, damit diese entnommen und anschließend autolog transplantiert werden können, wenn Patienten mit Lymphom und multiplem Myelom nicht ausreichend Stammzellen mobilisieren.Show moreCXCR4-Rezeptorantagonist
02.12.2009, 23:00 Uhr
Keine stärkere Sertralinwirkung durch Omega-3-Fettsäuren
Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) sind in der Behandlung von Depressionen seit vielen Jahren etabliert. Eine amerikanische Studie hat jetzt die Hypothese getestet, ob sich das Ansprechen auf den SSRI Sertralin durch die gleichzeitige Gabe von Omega-3-Fettsäuren noch verstärken lässt – jedoch ohne Erfolg.Show moreTherapie der Major Depression
02.12.2009, 23:00 Uhr
Sind Retroviren für chronische Müdigkeit verantwortlich?
Das chronische Müdigkeits- oder Erschöpfungssyndrom ist eine unscharf definierte Erkrankung, die neben der charakteristischen geistigen und körperlichen Erschöpfung eine spezifische Kombination weiterer Symptome zeigt. Dazu gehören z. B. Kopf-, Hals-, Gelenk- und Muskelschmerzen, aber auch Schlaf-, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen. US-Wissenschaftler haben jetzt für die überwiegende Mehrzahl der Patienten Antikörper gegen ein Retrovirus nachgewiesen. Zwei Drittel der Patienten waren mit dem Virus infiziert.Show moreChronisches Erschöpfungssyndrom
02.12.2009, 23:00 Uhr
Wie wichtig sind Vitamin D und Calcium?
Die Kombination aus Calcium und Vitamin D gilt als Basis in der Prävention und Therapie der Osteoporose. Wie Prof. Dr. Werner O. Richter, Leiter des Instituts für Fettstoffwechselstörungen und Hämorheologie, Windach, im Rahmen einer vom WIPIG-Netzwerk Ernährung durchgeführten Fortbildung am 21. November in Nürnberg anhand verschiedener Studien darstellte, ist der Benefit, der sich mit den beiden Mikronährstoffen erzielen lässt, jedoch begrenzt.Show moreOsteoporose
02.12.2009, 23:00 Uhr
Der Schlaganfall - Die Pathophysiologie
Jährlich erleiden in Deutschland 200.000 Menschen ihren ersten Schlaganfall. Insgesamt sind in Deutschland etwa eine Million Menschen von den Folgen betroffen, die meisten von ihnen sind älter als 65 Jahre. Im höheren Lebensalter sind die Gefäßschäden vermehrt und die regenerativen und neuroplastischen Fähigkeiten des Gehirns eingeschränkt. Mit über 65.000 Todesfällen belegt der Schlaganfall Platz 3 der deutschen Todesursachenstatistik (2006). Männer sind um 30% häufiger betroffen als Frauen. Ab dem 85. Lebensjahr überwiegt die Sterblichkeit bei Frauen.Show more25.11.2009, 23:00 Uhr
Regelmäßig, aber sehr mäßig
Dass übermäßiger Alkoholkonsum eine Gefahr für die Gesundheit darstellt, ist unbestritten. Kontrovers diskutiert wird dagegen immer wieder, ob Alkohol in kleineren Mengen auch gesundheitsfördernde Eigenschaften besitzt. Ein absolutes Nein äußerte dazu Prof. Dr. Werner O. Richter, Leiter des Instituts für Fettstoffwechselstörungen und Hämorheologie, Windach, der das Thema im Rahmen einer vom WIPIG-Netzwerk Ernährung durchgeführten Fortbildung am 21. November in Nürnberg beleuchtete, nicht. Allerdings machte er deutlich, dass ein positiver Effekt nur bei einer sehr regelmäßigen und gleichzeitig äußerst mäßigen Alkoholzufuhr zu erwarten ist.Show moreAlkohol zur Prävention
25.11.2009, 23:00 Uhr
Erhöhtes kardiovaskuläres Risiko unter Sibutramin
Die FDA weist auf die Möglichkeit eines erhöhten kardiovaskulären Risikos bei Einnahme des Appetitzüglers Sibutramin (Reductil®) hin. Hintergrund sind vorläufige Ergebnisse einer Studie, die zeigen sollte, dass eine Gewichtsreduktion mithilfe von Sibutramin das kardiovaskuläre Risiko senkt. Anders als erwartet scheint Sibutramin jedoch das Risiko zu erhöhen.Show moreAppetitzügler
25.11.2009, 23:00 Uhr
Der Schlaganfall - Primärprävention
Der Schlaganfall ist wie Herzinfarkt oder Lungenembolie ein medizinischer Notfall. Bei Verdacht sollten die Patienten ohne Zeitverlust in ein neurologisches Zentrum – wenn möglich mit Stroke Unit – transportiert werden. Neben der Lyse und Vermeidung weiterer Gefäßverschlüsse bzw. Blutungen steht die Prävention weiterer Komplikationen im Vordergrund, die bereits mit der Akuttherapie beginnt.Show more25.11.2009, 23:00 Uhr
Sitagliptin als Zusatztherapie zu Insulin
Der Dipeptidyl-Peptidase (DPP)-4-Inhibitor Sitagliptin (Januvia®) und die Fixkombination Sitagliptin/Metformin (Janumet®) sind jetzt auch als Zusatztherapie zu Insulin bei der Behandlung von Patienten mit Typ-2-Diabetes zugelassen. Damit ist der Einsatz von Sitagliptin allein oder in Kombination mit Metformin zusätzlich zu Insulin, wenn Diät und Bewegung plus eine stabile Dosis von Insulin und Metformin nicht ausreichen um den Blutzucker zu senken, europaweit zugelassen. Die Fixkombination ist in einigen EU-Ländern nicht erhältlich.Show moreZulassungserweiterung
25.11.2009, 23:00 Uhr
Der Schlaganfall - Wichtige Nebenwirkungen und Arzneimittelinteraktionen
Die wichtigste Nebenwirkung einer spezifischen Schlaganfall-Therapie sind die Blutungen, die sich im Gehirn kaum stillen lassen. Die meisten unerwünschten Arzneimittelwirkungen und Interaktionen der hier eingesetzten Wirkstoffe wurden bereits in vorhergehenden Beiträgen besprochen, daher werden nur noch spezifische Aspekte der pharmakologischen Schlaganfall-Therapie aufgeführt.Show more25.11.2009, 23:00 Uhr

Der Schlaganfall - Auf einmal kopflos
Ein Schlaganfall ist eine schwere Krankheit, die die Lebensprognose massiv einschränkt. 25% der Patienten versterben innerhalb eines Jahres, der Schlaganfall ist die dritthäufigste Todesursache in Deutschland. Er entsteht durch Okklusion oder Ruptur von Hirngefäßen. Das Gebiet hinter der Gefäßläsion wird nicht mehr ausreichend mit Blut versorgt und stirbt infolge der Ischämie ab. | Von Prof. Dr. med. Thomas HerdegenShow morePHARMAKO-LOGISCH!
25.11.2009, 23:00 Uhr
Mukosale Barrierestörung
Unter chronisch entzündliche Darmerkrankungen (CED) fallen nicht nur Colitis ulcerosa und Morbus Crohn, sondern auch Manifestationen an der Galle, am Auge, an der Haut oder am Kreuzbein, so dass man heute vom CED-Syndrom spricht. Prof. Jürgen Schölmerich, Regensburg, befasste sich in seinem Vortrag beim Heidelberger Fortbildungskongress mit der Epidemiologie, dem Verlauf und der Therapie chronisch entzündlicher Darmerkrankungen.Show moreChronisch entzündliche Darmerkrankungen
25.11.2009, 23:00 Uhr
Vitamin B2 zur Prophylaxevon Migräneattacken
Viele Patienten mit Migräne fragen in der Apotheke nach natürlichen Alternativen zu den gängigen Migräneprophylaktika. Die Ergebnisse aktueller Studien an Patienten mit Migräne belegen, dass auch Mikronährstoffe, die in den mitochondrialen Energiestoffwechsel eingreifen, in der Lage sind, die Dauer, Schwere und Häufigkeit von Migräneattacken zu reduzieren. Dazu zählt neben Coenzym Q10 und Magnesium das Vitamin B2 (Riboflavin) [1, 2].Show moreAktuell und kompakt
25.11.2009, 23:00 Uhr
Dosissteigerung für verlängertes Überleben bei AML
Die akute myeloische Leukämie (AML) ist die häufigste Leukämieform im Erwachsenenalter und mit Heilungsraten von 40% für ältere und 60% für jüngere Patienten nach wie vor bedrohlich. Behandlungsstandard ist eine Chemotherapie. Zwei neue Studien zeigen, dass durch eine Dosisoptimierung der verabreichten Zytostatika die Rate der Komplettremissionen, Voraussetzung für erfolgreiche Weiterbehandlung und Heilung, verbessert werden kann.Show moreHämatologie
25.11.2009, 23:00 Uhr
Doppeltes MS-Risiko bei jugendlicher Adipositas
Jugendliche, die im Pubertätsalter an Fettsucht leiden, besitzen ein besonders hohes Risiko als Erwachsene an multipler Sklerose zu erkranken. Eine im Magazin "Neurology" veröffentlichte Studie macht den Zusammenhang zwischen dem Body-Mass-Index von Teenagern und einem späteren Auftreten der Autoimmunerkrankung deutlich.Show morePubertät
25.11.2009, 23:00 Uhr
Immunsystem gibt Hinweise auf Erfolg der Chemotherapie
Eine Chemotherapie bei Brustkrebspatientinnen verläuft offensichtlich besonders erfolgreich, wenn bereits vor Beginn der Behandlung tumorassoziierte Lymphozyten im Tumorgewebe vorhanden sind. Diese Abwehrzellen aktivieren das Immunsystem im Bereich des Tumors und verstärken die Wirkung der Chemotherapie. In einer Studie war die Wahrscheinlichkeit, dass der Tumor nach der Therapie vollkommen verschwunden ist, bei Vorhandensein der Lymphozyten deutlich höher. Hier zeigen sich neue Diagnosemöglichkeiten und verbesserte Optionen bei der Therapie des Mammakarzinoms auf.Show moreMammakarzinom
25.11.2009, 23:00 Uhr
Neue Targets für Impfung und Therapie
Jährlich infizieren sich weltweit etwa 2,7 Millionen Menschen neu mit dem HI-Virus. In den Industrienationen können die Infizierten dank neuer Therapien ein fast normales Leben führen. Diese Fortschritte haben bei uns dazu geführt, dass viele junge Menschen diese Krankheit für heilbar halten. Das ist jedoch noch lange nicht der Fall, und auch ein Impfstoff liegt in weiter Ferne. In vielen Ländern der Welt haben die Menschen keinen Zugang zu den modernen Arzneimitteln, vor allem in Afrika südlich der Sahara, aber auch in Asien und Osteuropa.Show moreWelt-Aids-Tag 2009
25.11.2009, 23:00 Uhr
Clozapin besser als sein Ruf
Aufgrund des Risikos tödlicher Agranulozytosen wird das atypische Neuroleptikum Clozapin trotz seines sehr guten antipsychotischen Wirkprofils nur ungern zur Schizophreniebehandlung eingesetzt. Umso überraschender, dass ausgerechnet Clozapin in einer bevölkerungsbasierten Kohortenstudie das niedrigste Mortalitätsrisiko aller untersuchten Neuroleptika aufwies. Den Autoren zufolge könnten die behördlich eingeführten Anwendungsbeschränkungen von Clozapin sogar weltweit zu mehreren Tausend zusätzlichen Todesfällen bei schizophrenen Patienten geführt haben.Show moreNeuroleptika
25.11.2009, 23:00 Uhr
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