Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Gefälschte Rezepte erkennen - 19 Merkmale helfen
GLP-1-Rezeptoragonisten und Hochpreiser statt Potenzmittel – Rezeptfälscher haben neue Ziele. Apotheker Sven Lobeda aus Dresden erklärte im Rahmen eines Webinars der Deutschen Apotheker Zeitung, wie Apotheker*innen gefälschte Verordnungen leichter erkennen.Show morepharmazie
Webinar zu Rezeptfälschungen
07.05.2026, 14:00 Uhr
Add on: Liraglutid senkt Blutzucker stärker als Sitagliptin
Inkretinmimetika bieten ein großes Potenzial, die Stoffwechselkontrolle beim Diabetiker ohne Gewichtszunahme und ohne Hypoglykämien zu erreichen. In der ersten offenen Vergleichsstudie zwischen einem GLP-1-Analogon und einem DPP-4-Inhibitor bei Typ-2-Diabetikern führte Liraglutid zu einer stärkeren Blutzuckersenkung und Gewichtsabnahme als Sitagliptin.Show moreDiabetes mellitus Typ 2
16.06.2010, 22:00 Uhr
Quo vadis Diabetes-Versorgung?
Auf der diesjährigen Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft wurde die zweite Auflage des "Weißbuch Diabetes" vorgestellt, ein Update der 2006 veröffentlichen Auflage. Es bewertet die aktuelle Situation und weist Wege für die dringend notwendige nationale Strategie im Umgang mit der Volkskrankheit.Show moreWeissbuch Diabetes in Deutschland
16.06.2010, 22:00 Uhr
Hormonblockade bei resistentem Prostatakarzinom
Mit einem neuen Androgen-Rezeptor-Antagonisten wurden in einer klinischen US-Studie bei Patienten mit fortgeschrittenem Prostatakarzinom längerfristige Remissionen erzielt. MDV3100 ist im Gegensatz zu den bisherigen Antiandrogenen ein reiner Androgenrezeptor-Antagonist und blockiert die nukleäre Translokation des Androgenrezeptors. Er entwickelt keine agonistische Wirkung, falls es im Laufe der Behandlung zu einer Androgenrezeptor-Überexpression kommt. Ein Antiandrogenentzugseffekt wie nach Flutamid oder Bicalutamid ist nicht zu erwarten.Show moreOnkologie
16.06.2010, 22:00 Uhr
Neuer CD20-Antikörper Ofatumumab
Ofatumumab (Arzerra®) ist ein monoklonaler Antikörper gegen das Protein CD20. Er ist angezeigt für die Behandlung von Patienten mit chronischer lymphatischer Leukämie (CLL), die refraktär auf Fludarabin und Alemtuzumab sind. Die Zulassung wurde unter der Auflage erteilt, dass weitere Studiendaten nachgeliefert werden.Show moreChronische lymphatische Leukämie
09.06.2010, 22:00 Uhr
Cholinreiche Nahrung soll Down Syndrom bessern
Cholin, ein Nährstoff, der in Eigelb, Leber und Blumenkohl in größeren Mengen enthalten ist, könnte einem aktuellen Tierversuch zufolge einen gesundheitlichen Nutzen für Menschen mit Down Syndrom haben. Zugeführt wurde Cholin in der Studie über die Ernährung der Mutter in Schwangerschaft und Stillzeit.Show moreErnährung in der Schwangerschaft
09.06.2010, 22:00 Uhr
Gewöhnung verhindert Coffein-Kick
Wer täglich Kaffee trinkt, wirkt damit zwar Entzugserscheinungen entgegen, die beim Ausbleiben des Genussmittels auftreten würden, der erhoffte Coffein-Kick stellt sich allerdings nicht ein. Einer aktuell in "Neuropsychopharmacology" veröffentlichten Studie zufolge, sind starke und regelmäßige Kaffeekonsumenten nicht wacher als Kaffee-Abstinenzler.Show moreKaffeekonsum
09.06.2010, 22:00 Uhr
Ethosuximid scheint die beste Wahl zu sein
Ethosuximid und Valproinsäure sind bei der Behandlung von Kindern mit diagnostisch gesicherter Absence-Epilepsie über einen Zeitraum von vier bis fünf Monaten wirksamer als Lamotrigin. Zu diesem Ergebnis kam eine doppelblinde, randomisierte Studie mit zuvor unbehandelten Kindern. Ethosuximid schnitt zusätzlich bei der Messung von Aufmerksamkeitsparametern besser ab als Valproinsäure.Show moreAbsence-Epilepsie bei Kindern
09.06.2010, 22:00 Uhr
Dutasterid plus Tamsulosin für moderate bis schwere BPH
Die Fixkombination Dutasterid plus Tamsulosin (Duodart®) ist seit Ende Mai in Deutschland für die Behandlung moderater bis schwerer Symptome der benignen Prostatahyperplasie (BPH) und für die Risikoreduktion von akutem Harnverhalt und operativen Eingriffen bei Patienten mit moderaten bis schweren BPH-Symptomen zugelassen. Die europäische Zulassung erfolgte bereits Ende März 2010. Ab 15. Juni wird das Duo nun auf dem Markt erhältlich sein.Show moreBenigne Prostatahyperplasie
09.06.2010, 22:00 Uhr
PPI und knochenwirksame Mikronährstoffe
Antazida und Säureblocker gehören zu den am häufigsten verordneten Medikamenten überhaupt. In den letzten zehn Jahren haben sich die Verordnungen von Ulkustherapeutika mehr als verdoppelt, vor allem durch den erfolgreichen Einsatz von Protonenpumpenhemmern (PPI) zur Eradikation des Helicobacter pylori und zur Behandlung der Refluxösophagitis. Insbesondere die Ulkustherapie im höheren Lebensalter sowie der hohe Anteil der im Rahmen der Selbstmedikation abgegebenen Antazida (seit neustem auch der PPI) sind für potenzielle Störungen der Knochenmineralisation von Bedeutung.Show moreIm Fokus
09.06.2010, 22:00 Uhr
Nächtliches Essen schadet den Zähnen
Wer regelmäßig nachts zum Kühlschrank schleicht, muss nicht nur fürchten, dass der Zeiger auf der Waage steil nach oben wandert, auch die Zähne leiden unter mitternächtlichen Fressanfällen. Das Risiko, Zähne zu verlieren, steigt bei nächtlichen Essern stark an, heißt es in einer dänischen Studie.Show moreErnährung und Zahngesundheit
09.06.2010, 22:00 Uhr
Hoffnungsvolle Therapieoption gegen Sepsis
Jedes Jahr erkranken weltweit etwa 20 Millionen Menschen an einer Sepsis. Als Folge einer bakteriellen Infektion gerät das Immunsystem außer Kontrolle und es kommt zu einer komplexen systemischen Entzündungsreaktion des Organismus. Die Therapiemöglichkeiten sind bislang begrenzt, und bis zu 50% der Patienten sterben. Wissenschaftler haben jetzt im Tierversuch einen neuen Weg zur Bekämpfung von Blutvergiftungen aufgezeigt: durch Blockierung eines spezifischen Enzyms, das während der Entzündung verstärkt aktiviert wird, wurde die Sterberate deutlich gesenkt.Show moreAus der Forschung
09.06.2010, 22:00 Uhr
Mit Milch wird Krafttraining noch effektiver
Frauen, die ein Krafttraining betreiben und nach jedem Training zwei große Gläser fettfreie Milch trinken, gewinnen mehr Muskelmasse und verlieren mehr Fett als Frauen, die ihren Durst mit Energydrinks löschen. Das ist das Ergebnis einer in "Medicine and Science in Sport and Exercise" veröffentlichten Studie.Show moreSportmedizin
02.06.2010, 22:00 Uhr
Männlicher und weiblicher Speck sind grundverschieden
Nicht nur die Verteilung der Fettpolster unterscheidet sich bei den Geschlechtern, sondern auch die Art der Fettgewebe ist völlig unterschiedlich und zeigt kaum genetische Gemeinsamkeiten, entdeckten US-Forscher bei der Untersuchung adipöser Mäuse. Jetzt sei es wichtig, die genauen hormonellen Mechanismen herauszufinden.Show moreÜbergewicht
02.06.2010, 22:00 Uhr
RANK-Inhibitor Denosumab reduzierte das Frakturrisiko
Die europäischen Behörden haben dem vollhumanen monoklonalen Antikörper Denosumab (Prolia®) die Zulassung erteilt. Er ist indiziert zur Behandlung der Osteoporose bei postmenopausalen Frauen mit erhöhtem Frakturrisiko und zur Behandlung eines Knochendichteverlustes durch eine hormonablative Therapie (Androgendeprivation) bei Männern mit Prostatakarzinom und erhöhtem Frakturrisiko. Denosumab wird zweimal jährlich subkutan injiziert.Show moreNeuer Wirkstoff zugelassen
02.06.2010, 22:00 Uhr
Gesund zum Fußball-WM-Titel: Achten Sie auf Ihr Herz!
Emotionale Aufregung kann zu Herzproblemen führen. Dass dies auch für Fußballspiele zutrifft, hat eine während der Fußballweltmeisterschaft 2006 in Deutschland durchgeführte Studie untersucht. Sie zeigte, dass an den Tagen, an denen die deutsche Nationalmannschaft spielte, das Risiko für ein akutes kardiales Ereignis deutlich erhöht war.Show moreFussballweltmeisterschaft
02.06.2010, 22:00 Uhr
Metaanalyse zum Therapieansatz Lp-PLA2 -Hemmung
Ergebnisse einer Metaanalyse zeigen, dass hohe Konzentrationen des Entzündungsmarkers Lp-PLA2 (Lipoprotein-assoziierte Phospholipase A2) mit einem erhöhten Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und vaskulär bedingte Todesfälle verknüpft sind. Daher ist dieses Enzym ein interessantes Target für die Entwicklung von Arzneistoffen zur Prävention vaskulär bedingter Erkrankungen.Show moreAtherosklerose
02.06.2010, 22:00 Uhr
Neuer Alpha-1-Rezeptor-Antagonist Silodosin
Silodosin (Urorec) ist ein neuer selektiver Alpha-1A-Adrenorezeptor-Antagonist. Er ist bei Männern zur Behandlung der Anzeichen und Symptome einer benignen Prostatahyperplasie indiziert. Eine Blockade der Alpha-1A-Adrenorezeptoren in Prostata, Harnblase, Blasenhals und in der prostatischen Harnröhre bewirkt dort eine Entspannung der glatten Muskulatur und so eine Verminderung des Blasenauslasswiderstands.Show moreBenigne Prostatahyperplasie
02.06.2010, 22:00 Uhr
Pharmakotherapie psychotischer Störungen
Neuroleptika unterscheiden sich weniger in ihrem antipsychotischen Wirkprofil als in ihrer Wirkstärke und ihren Nebenwirkungen. Die Verordnung eines Neuroleptikums orientiert sich daher an der schnellen Aufsättigung, am Risikoprofil für motorische Dysfunktionen oder am Risiko für vegetativmetabolische Nebenwirkungen.Show more
02.06.2010, 22:00 Uhr

Wenn die Lebensmaßstäbe verrückt sind
Schizophrene und wahnhafte Erkrankungen sind komplexe psychiatrische Störungen, bei denen inhaltliche oder formale Denkstörungen wie Wahn oder desorganisierte Sprache das Krankheitsbild charakterisieren. Dazu kommt eine hohe Komorbidität von somatischen Erkrankungen. Die chronischen Krankheitsverläufe erfordern eine jahre- oder jahrzehntelange Pharmakotherapie mit Antipsychotika (Neuroleptika). Ein besonderes Problem dieser Arzneistoffe ist die Auslösung von motorischen und vegetativen Störungen. | Von Thomas Herdegen
Show moreSchizophrenie
02.06.2010, 22:00 Uhr
Erhöhtes Risiko für Knochenbrüche bei Frauen unter PPI?
Die langfristige Anwendung von Protonenpumpeninhibitoren (PPI) kann möglicherweise das Risiko von Frakturen an Hüfte, Handgelenk und Wirbelsäule erhöhen. Nach der Auswertung mehrerer Beobachtungsstudien kommt die amerikanische Food and Drug Administration FDA zu dieser Einschätzung und nimmt einen entsprechenden Warnhinweis in die Fachinformation auf.Show moreFDA-Warnung
02.06.2010, 22:00 Uhr
Neuroleptika
Neuroleptika (Antipsychotika, major tranquilizer) sind die einzigen Wirkstoffe zur Therapie von Psychosen wie der Schizophrenie. Neuroleptika hemmen entweder die D2 -Rezeptoren oder noch zusätzlich die 5-HT2 -Rezeptoren. Sie verändern die synaptische Signalübertragung entweder von Dopamin allein oder von Dopamin plus Serotonin.Show more02.06.2010, 22:00 Uhr
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