Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Eine runde Sache: Alopecia areata
Haare sind ein wichtiger Teil von uns – doch bei der Alopecia areata fallen sie plötzlich aus. Der kreisrunde Haarverlust führt zu einer nicht zu unterschätzenden psychischen Belastung. Umso wichtiger ist die neue S3-Leitlinie, die nun zur Verfügung steht und evidenzbasierte therapeutische Empfehlungen enthält.Show moreberatung-pharmazie
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Neue S3-Leitlinie zu Haarausfall erschienen
06.05.2026, 03:55 Uhr
Kaffee hemmt rezeptornegativen Brustkrebs
Postmenopausale Frauen, die pro Tag mehr als fünf Tassen Kaffee trinken, können laut einer schwedischen Studie ihr Brustkrebsrisiko um ein Fünftel senken. Der Zusammenhang zwischen Kaffeekonsum und Brustkrebsrisiko gilt insbesondere für rezeptornegative Mammakarzinome.Show moreOnkologie
18.05.2011, 22:00 Uhr
Erste Erfahrungen mit Asenapin bei Manie
Für die Therapie von erwachsenen Patienten mit mäßigen bis schweren manischen Episoden einer Bipolar-I-Störung liegen nun die ersten Erfahrungen mit dem neuen atypischen Antipsychotikum Asenapin (Sycrest®) vor, das Ende 2010 zugelassen wurde. Es ist ähnlich wirksam wie Olanzapin. Das Rezeptorbindungsprofil sorgt für eine gute Verträglichkeit.Show moreBipolar-I-Störungen
18.05.2011, 22:00 Uhr
Tiotropium bei COPD besser als Salmeterol?
Standardtherapeutika für Patienten mit chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) sind langwirksame Bronchodilatatoren. Sie steigern die körperliche Belastbarkeit und die Lebensqualität und senken das Risiko von Exazerbationen und Krankenhauseinweisung. Leitlinien differenzieren bislang nicht zwischen den lang eingeführten Substanzen Tiotropium und Salmeterol. Das könnte sich nach den Ergebnissen der einjährigen POET-COPD-Studie ändern.Show moreCOPD-Studie
18.05.2011, 22:00 Uhr
Lopinavir verstärkt Abwehr gegen HPV-infizierte Zellen
Vor zehn Jahren wurde das Virustatikum Lopinavir gemeinsam mit dem antiviralen Wirkstoff Ritonavir als Kombinationspräparat des Herstellers Abbott unter dem Handelsnamen Kaletra® zur Therapie von HIV-Infektionen zugelassen. Beide Substanzen wirken als HIV-Proteaseinhibitoren und hemmen die Vermehrung der Viren. Lopinavir wirkt offensichtlich aber auch gegen humane Papillomaviren, von denen verschiedene Stämme für das Entstehen von Zervixkarzinomen verantwortlich sind. Den Wirkmechanismus haben britische Wissenschaftler jetzt aufgeklärt.Show moreGebärmutterhalskrebs
11.05.2011, 22:00 Uhr
Scheidentrockenheit in den Wechseljahren
Scheidentrockenheit ist ein weit verbreitetes unangenehmes Phänomen, über das Frauen ungern sprechen. Dabei gelingt es, mit rezeptfreien Präparaten aus der Apotheke den Feuchtigkeitsgehalt in der Vagina zu regulieren und somit wieder für Wohlbefinden zu sorgen.Show moreTabuthema
11.05.2011, 22:00 Uhr
Presssäfte – die ursprüngliche Kraft frischer Pflanzen
Eine Alternative zu pflanzlichen Trockenextrakten
Von Andreas Ziegler
Im Jahr 1920 presste der junge Apothekerlehrling Walther Schoenenberger in der Küche seiner Mutter frische Pflanzen aus und stellte fest, dass der Saft die jeweiligen Wirkstoffe in hohen Konzentrationen enthielt. Aufgrund dieser Erkenntnis entwickelte er Frischpflanzenpresssäfte als Alternative zu den gängigen Extraktzubereitungen. Heute werden sie nach aktuellen Qualitätsansprüchen industriell hergestellt und bereichern das Arsenal der modernen Phytotherapie.Show more11.05.2011, 22:00 Uhr
Salz? Ja, bitte!
Wie viel Salz darf in die Suppe? Diese Frage wird seit Langem kontrovers diskutiert. Die einen raten im Hinblick auf die Entstehung der Hypertonie und dem damit verbundenen Herz-Kreislauf-Risiko zu einem niedrigen Salzverbrauch, andere halten diese Maßnahme für sinnlos. In einer aktuell im "Journal of the American Medical Association" veröffentlichten Studie wird nun sogar vor einem zu geringen Salzkonsum gewarnt, da sich dadurch die Gefahr für Herzinfarkt und Schlaganfall erhöhen soll.Show moreHerz-Kreislauf-Gesundheit
11.05.2011, 22:00 Uhr
Die richtige Wahl bei Nagelpsoriasis
90 Prozent der etwa zwei Millionen Psoriasispatienten in Deutschland benötigen eine medizinische Therapie. Diese suchen sie allerdings immer seltener beim Facharzt, und sie erhalten häufig keine indikationsgerechte Versorgung. Zugelassen und wirksam bei Haut- wie auch Nagelpsoriasis sind beispielsweise TNF-alpha-Inhibitoren wie Infliximab (Remicade®).Show moreDermatologie
11.05.2011, 22:00 Uhr
Retigabin verhindert Aktionspotenzialentladungen
Mit Retigabin (Trobalt®) kommt der erste Kaliumkanal-Öffner für die Behandlung der Epilepsie auf den Markt. Er ist indiziert als Zusatztherapie fokaler Krampfanfälle mit oder ohne sekundäre Generalisierung bei Epilepsiepatienten ab dem 18. Lebensjahr. Die europäische Zulassung wurde bereits Ende März 2011 erteilt. Ab Mitte Mai steht das neue Antiepileptikum in Deutschland zur Verfügung.Show moreNeues Wirkprinzip bei fokaler Epilepsie
11.05.2011, 22:00 Uhr
Blutzuckerspiegel bei Älteren nicht zu niedrig einstellen
Bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ II sollte der Blutzuckerspiegel ab dem 60. Lebensjahr nicht zu niedrig eingestellt sein: Laut einer US-amerikanischen Untersuchung sind auf lange Sicht auch niedrige Werte mit einem erhöhten Sterberisiko assoziiert.Show moreDiabetes
11.05.2011, 22:00 Uhr
Amorolfin wirkt zuverlässig fungizid
Kunden mit Nagelpilzbefall benötigen eine verlässliche, leicht anwendbare Therapie. Ein acrylbasierter Nagellack mit dem Wirkstoff Amorolfin hilft jedem zweiten Betroffenen und muss nur einmal in der Woche aufgetragen werden. Die starke fungizide Wirksamkeit von Amorolfin in Nagelmaterial wurde kürzlich erneut bestätigt.Show moreIn-vitro-Studie
11.05.2011, 22:00 Uhr
Wie sich Sport auf die Ernährung auswirkt
Zu einem gesunden Lebensstil gehören eine ausgewogene Ernährung und körperliche Aktivität. Wer viel Sport treibt, gilt als gesundheitsbewusst. Ob sich aber sportlich Aktive auch gesund ernähren, untersuchte nun eine finnische Zwillings-Studie.Show moreLebensstil
11.05.2011, 22:00 Uhr
Schützt Vitamin D vor Krebs?
Vitamin D und seine Metaboliten sind unter anderem in der Lage, Apoptose zu induzieren und die Angiogenese zu hemmen. Ausreichend hohe Blutspiegel könnten daher vor Krebs schützen. Gestützt wird diese Hypothese durch Ergebnisse zahlreicher epidemiologischer Untersuchungen und Interventionsstudien. Wie hoch die Vitamin-D-Konzentrationen sein sollten und ob eine Vitamin-D-Supplementierung für die Prävention und Behandlung von Tumorerkrankungen sinnvoll ist, darüber sind sich die Experten noch nicht einig.Show moreTumorerkrankungen
11.05.2011, 22:00 Uhr
Weniger Schlaf, mehr Snacks
Kleine Zwischenmahlzeiten sind bei vielen Menschen beliebt, um Pausen zwischen den Hauptmahlzeiten zu überbrücken. Doch welche gesundheitlichen Folgen hat dieses Verhalten und kann es mit anderen Determinanten in Verbindung gebracht werden? US-amerikanische Wissenschaftler haben sich nun mit der Beziehung von Snackkonsum und Schlafdauer beschäftigt.Show moreErnährungsmuster
11.05.2011, 22:00 Uhr
Salzkur für entzündete Nasen
Viren, Allergene und Reizstoffe können Entzündungen der oberen Atemwege mit Behinderung der Nasenatmung auslösen. Traditionell werden zur Vorbeugung und Behandlung der "Reiznase" auch Nasenspülungen mit Salzwasser eingesetzt. Physiologisch mild und praktisch nebenwirkungsfrei, können sie die Schleimhaut abschwellen, Reizungen lindern und Infektionen vorbeugen. Eine unterstützende Wirksamkeit bei Rhinosinusitis ist wissenschaftlich nachgewiesen.Show moreSpüllösungen
11.05.2011, 22:00 Uhr
Kommt sie bald, die Pille für den Mann?
Vor allem eine zu geringe Zahl von Spermien im Ejakulat, deren verminderte Motilität oder ein zu hoher Anteil an fehlgeformten Samenzellen werden als Ursache für die Unfruchtbarkeit beim Mann genannt. Eine entscheidende Rolle spielt dabei jedoch offensichtlich ein Regulationsmechanismus, den Homburger Wissenschaftler jetzt aufgeklärt haben. Für die Heranreifung funktionsfähiger Spermien ist eine über einen bestimmten Calciumkanal gesteuerte Erniedrigung der Calciumkonzentration in der Nebenhodenflüssigkeit zwingend notwendig.Show moreVerhütung
11.05.2011, 22:00 Uhr
Nebenwirkungen und wie man sie vermeidet
Prostanoide sind als ständig gebildete Signalmoleküle essenziell für viele physiologisch-adaptive Prozesse. Ihre Synthesehemmung provoziert daher ein charakteristisches Nebenwirkungsprofil als Folge der COX-Inhibition; dazu gesellen sich individuelle Risiken des einzelnen Wirkstoffes. Hier werden die Nebenwirkungen der COX-Inhibitoren als Klasseneffekte dargestellt; weitere wirkstoffspezifische Nebenwirkungen sind bei den einzelnen Substanzen bzw. bei Paracetamol und Metamizol beschrieben.Show more04.05.2011, 22:00 Uhr
Hemmstoffe der Cyclooxygenasen
Die Hemmung der COX-2 vermittelt die therapeutischen Effekte, während die Nebenwirkungen gleichermaßen durch Hemmung der COX-1 und COX-2 verursacht werden. Paracetamol und Metamizol besitzen wesentliche oder hauptsächliche Effekte zusätzlich zu der COX-Hemmung.Show more04.05.2011, 22:00 Uhr
Körperliche Aktivität kann vor Stürzen schützen
Was kann Sport in der Primär- und Sekundärprävention der Osteoporose leisten? Mit diesem Thema befasste sich ein Symposium auf dem Osteologie-Kongress. Sicher scheint zu sein: Wer körperlich trainiert ist, erleidet seltener einen Sturz. Und der kommt ja häufig vor dem Knochenbruch. Insgesamt ist die Datenlage zum Zusammenhang zwischen körperlicher Aktivität, Frakturrisiko beziehungsweise Knochendichte aber eher unbefriedigend.Show moreOsteoporose
04.05.2011, 22:00 Uhr
5-Alpha-Reduktase-Hemmer und Alpha-Blocker kombinieren
Bei der diesjährigen Jahrestagung der Europäischen Gesellschaft für Urologie in Wien wurde eine Studie zur Therapie der benignen Prostatahyperplasie diskutiert, in der eine Kombination aus Tamsulosin und Dutasterid eingesetzt wurde. Die Auswertung der Vier-Jahres-Daten spricht für die Kombinationstherapie, die zu einer Verbesserung von Symptomatik und Lebensqualität sowie zu einer Verringerung von Komplikationen führte.Show moreTherapie der benignen Prostatahyperplasie
04.05.2011, 22:00 Uhr
Gleichwertigkeit von Ranibizumab und Bevacizumab gezeigt
Eine kürzlich im New England Journal of Medicine veröffentlichte Studie ergab, dass die VEGF-A-Antikörper Ranibizumab und Bevacizumab bei der Behandlung der altersbedingten Makuladegeneration (AMD) über ein Jahr gleichwertig sind. Dieser erste Direktvergleich beider Wirkstoffe war auch deshalb mit großer Spannung erwartet worden, weil das deutlich preiswertere Bevacizumab bisher nur für onkologische Indikationen zugelassen ist und sein Einsatz bei der AMD off label erfolgt.Show moreAltersbedingte Makuladegeneration
04.05.2011, 22:00 Uhr
Zulassung für Somatostatin-Analogon Pasireotid beantragt
Morbus Cushing zählt zwar zu den seltenen Erkrankungen, unbehandelt hat er aber schwere kardiovaskuläreund Stoffwechselstörungen zur Folge und führt zum Tod. Ursache ist ein Hypophysenadenom. Bei der europäischen Arzneimittelbehörde EMA (European Medicines Agency) wurde jetzt die Zulassung für das Multirezeptor-Somatostatin-Analogon Pasireotid zur Behandlung von Morbus Cushing beantragt, wie Novartis mitteilte.Show moreMorbus Cushing
04.05.2011, 22:00 Uhr
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