Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Eine runde Sache: Alopecia areata
Haare sind ein wichtiger Teil von uns – doch bei der Alopecia areata fallen sie plötzlich aus. Der kreisrunde Haarverlust führt zu einer nicht zu unterschätzenden psychischen Belastung. Umso wichtiger ist die neue S3-Leitlinie, die nun zur Verfügung steht und evidenzbasierte therapeutische Empfehlungen enthält.Show moreberatung-pharmazie
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Neue S3-Leitlinie zu Haarausfall erschienen
06.05.2026, 03:55 Uhr
Neue und kommende Therapien der Osteoporose
Je nach Quelle leidet in Deutschland jede zweite bis vierte Frau über 65 Jahren an Osteoporose. Therapien zielen bislang primär auf die überaktiven Osteoklasten. Deren Rolle als "Knochenfräse" steht jedoch in ganz engem Zusammenspiel mit der Tätigkeit ihrer Gegenspieler, der Osteoblasten. Die komplexen Signalwege zwischen diesen Zelltypen werden zunehmend verstanden, sie eröffnen neue Therapieoptionen. Neue und zukünftige Behandlungen der systemischen Skeletterkrankung wurden auf dem diesjährigen Osteologie-Kongress in Fürth vorgestellt.Show moreOsteoporose
04.05.2011, 22:00 Uhr
Prostanoide und Cyclooxygenasen
Prostanoide sind zentrale Mediatoren von Entzündungs- und Schmerzreaktionen sowie von Fieber. Für ihre Bildung ist die Metabolisierung der Arachidonsäure durch die beiden Cyclooxygenasen 1 und 2 (COX-1, COX-2) zu Prostaglandin-Vorstufen verantwortlich. Prostanoide sind aber auch als ständig gebildete Signalmoleküle essenziell für viele physiologische Prozesse. Die Kenntnis ihrer Bildung und Wirkungen ist die Grundlage zum Verständnis der klinischen Wirkungen der COX-Inhibitoren. Auch die Wirkungen von Paracetamol und Metamizol umfassen Komponenten der COX-Hemmung.Show more04.05.2011, 22:00 Uhr
Nicht-steroidale Entzündungshemmer schwächen Wirkung
Nicht-steroidale Entzündungshemmer entfalten wie die selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) ihre Wirkung zumindest teilweise über eine Regulation des Zytokin-Stoffwechsels. Andererseits können auch bei Patienten mit einer Depression erhöhte Konzentrationen der beiden Zytokine TNF α oder INF γ im Serum nachgewiesen werden. US-amerikanische Wissenschaftler haben jetzt gezeigt, dass eine Komedikation von NSAID und Antidepressiva möglicherweise bedenklich ist, da die Entzündungshemmer die antidepressive Wirkung mindern können.Show moreAntidepressiva
04.05.2011, 22:00 Uhr

Nichtsteroidale Analgetika
Die weltweite Verfügbarkeit von Schmerzmitteln wie von Cyclooxygenase-Hemmern, Paracetamol und Metamizol ist ein hohes zivilisatorisches Gut und ein wesentlicher Faktor für unsere Lebensqualität. Die Zugänglichkeit im Rahmen der Apothekenpflicht darf nicht über Risiken hinwegtäuschen, die sich jedoch durch bestimmungsgemäßen Gebrauch minimieren lassen. Dabei darf nicht vergessen werden, dass eine unzureichende Schmerz- und Entzündungshemmung einen erheblichen Krankheitswert besitzt. |
Von Thomas Herdegen
Show moreVon Thomas Herdegen
Pharmako-logisch!
04.05.2011, 22:00 Uhr
Analgetika richtig anwenden
Die effektive Beseitigung der Schmerzen ist das erste Therapieziel. Danach erst stellt sich die Frage nach dem geringsten Risiko. Erst wenn das Nebenwirkungsrisiko bei einer effektiven analgetischen Therapie unvertretbar hoch ist, sollte auf wirkungsschwächere Arzneistoffe zurückgegriffen werden. Die Risiken einer inadäquaten Schmerz- und Entzündungstherapie sind nicht zu unterschätzen.Show more04.05.2011, 22:00 Uhr
Denosumab zweimal jährlich stärkt die Knochen
Denosumab (Prolia®) bindet das Zytokin RANK-Ligand und hemmt so den Osteoklasten-vermittelten Knochenabbau. In einer Studie kommt es unter dem monoklonalen Antikörper zu einem stärkeren Zuwachs an Knochendichte an relevanten Skelettlokalisationen als unter dem Bisphosphonat Alendronat. Eine Subanalyse zeigt einen günstigen Effekt nicht nur auf den trabekulären, sondern auch auf den kortikalen Knochen. Die zweimal jährliche subkutane Applikation sorgt für eine hohe Therapietreue.Show moreOsteoporose
27.04.2011, 22:00 Uhr
Pharmazeutische Betreuung verbessert Therapie
Chronische Atemwegserkrankungen werden nicht früh genug erkannt und nicht konsequent genug behandelt. Von einer umfassenden leitliniengerechten Langzeittherapie ist Deutschland nach Einschätzung der Deutschen Atemwegsliga noch weit entfernt. So sinken Morbidität und Mortalität bei den chronischen obstruktiven Atemwegserkrankungen seit Jahren nicht. Die Schlüsselrolle der pharmazeutischen Betreuung in der Apotheke zeigt sich umso deutlicher, wenn man die Kommunikationsprobleme zwischen Ärzten und Patienten betrachtet.Show moreAsthma und COPD
27.04.2011, 22:00 Uhr
Schmerztherapie bei Haustieren
Schmerzmittel aus der Humanmedizin für Tiere ungeeignet
Von Sabine Wanderburg
Unsere Haustiere werden immer älter. Kater Karlo ist nicht mehr so gelenkig und hat Probleme sich am Rücken zu putzen, Hund Harry steht schwerfällig auf und Kaninchen Klopfer sitzt meist zusammengekauert in einer Ecke. Ähnlich wie beim Menschen treten neben akuten Schmerzen mit dem Alter auch chronisch-degenerative Erkrankungen des Bewegungsapparates auf. Unsere Tiere können in solchen Fällen ebenfalls mit geeigneten Schmerzmitteln behandelt werden, aber welche sind das? Warum können nicht einfach Schmerzmittel aus der Humanmedizin verabreicht werden? Wie kann ein Tierhalter überhaupt erkennen, ob sein Tier Schmerzen hat?Show more27.04.2011, 22:00 Uhr
Mikronährstoffe bei onkologischen Patienten
Bedeutung der supportiven Ernährungstherapie in der Onkologie
Von Alexander Ströhle, Kurt Zänker, Andreas Hahn
Im Verlauf ihrer Erkrankung entwickeln viele onkologische Patienten eine tumorassoziierte Malnutrition, gekennzeichnet durch eine defizitäre Versorgung an Makro- und Mikronährstoffen. Der defizitäre Ernährungsstatus und das damit in Zusammenhang stehende "cancer cachexia syndrom" ist von klinischer Bedeutung, da hierdurch das Ansprechen auf antineoplastische Verfahren wie die Radio- und die Chemotherapie vermindert, deren Nebenwirkungen verstärkt und die Lebensqualität sowie die Prognose der Patienten negativ beeinflusst wird. Entsprechend kommt der supportiven Ernährungstherapie von onkologischen Patienten eine zentrale Bedeutung zu. Dabei stoßen neben Energiesubstraten auch Vitamine, Mineralstoffe sowie langkettige Omega-3-Fettsäuren auf ein wachsendes Interesse, wobei der Nutzen entsprechender Supplemente kontrovers diskutiert wird.Show more27.04.2011, 22:00 Uhr
Atypische Femurfrakturen unter allen Bisphosphonaten
Die European Medicines Agency (EMA) weist darauf hin, dass die Langzeiteinnahme der zur Therapie der Osteoporose eingesetzten Bisphosphonate möglicherweise mit dem Auftreten von atypischen Femurfrakturen assoziiert ist. Bereits 2008 war ein entsprechender Warnhinweis für die Packungsbeilagen Alendronsäure-haltiger Fertigarzneimittel vorgeschrieben worden, jetzt wird das Risiko als Klasseneffekt der gesamten Wirkstoffklasse angesehen. Die Gefahr steigt mit der Behandlungsdauer.Show moreWarnung der EMA
27.04.2011, 22:00 Uhr
Neuer Test für riskante HPV-Genotypen
Die US Food and Drug Administration (FDA) hat jetzt die Zulassung für den cobas® HPV-Test der Firma Roche erteilt. Der Test auf das humane Papillomavirus (HPV) identifiziert Frauen, bei denen ein hohes Risiko für ein Gebärmutterhalskarzinom besteht. Erhältlich ist der Test ab sofort in den USA und allen Ländern, die das CE-Zeichen anerkennen.Show moreGebärmutterhalskrebs
27.04.2011, 22:00 Uhr
Präventionsstudie mit Truvada® abgebrochen
Nachdem Studien eine erfolgreiche Präinfektionsprophylaxe gegen eine Ansteckung mit dem HI-Virus durch das Kombinationspräparat Truvada® (Emtricitabin plus Tenofovir) gezeigt hatten, wurde eine erneute Studie nach einer Zwischenauswertung jetzt abgebrochen. An der Studie nahmen nahezu 2000 Teilnehmerinnen teil. Sowohl in der Truvada® - als auch in der Placebo-Gruppe hatten sich bis Mitte Februar jeweils 28 Frauen mit dem HI-Virus infiziert. Auch war die Schwangerschaftsrate unter Verum erhöht, obwohl eine hormonelle Kontrazeption zu den Studienbedingungen gehörte.Show moreSchutz vor HIV
27.04.2011, 22:00 Uhr
Wer trägt die Kosten für medikamentöse Hilfen?
Rauchen ist unstrittig gesundheitsschädlich. Es fördert das Auftreten verschiedenster Erkrankungen. Umso erstaunlicher ist es, dass bislang keine Kostenübernahme für die medikamentöse Unterstützung der Rauchentwöhnung durch die gesetzlichen Krankenkassen erfolgt, hieß es beim 52. Deutschen Kongress der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V. in Dresden.Show moreRauchentwöhnung
27.04.2011, 22:00 Uhr
Vielversprechende Ergebnisse durch CEPT-Hemmung
Der CEPT-Inhibitor Anacetrapib führte in einer Phase-III-Studie zu einem erstaunlichen Anstieg der HDL-Werte. Ob sich dieser auch in einem langfristigen klinischen Benefit niederschlägt, soll in einer weiteren Studie geklärt werden.Show moreFettstoffwechselstörungen
27.04.2011, 22:00 Uhr
Neue Fixkombination aus Aliskiren und Amlodipin zugelassen
Die europäischen Behörden haben der Kombinationstablette aus dem direkten Renin Inhibitor Aliskiren und dem Calciumkanalblocker Amlodipin (RasilAmlo ® ) die Zulassung zur Behandlung der essenziellen Hypertonie bei erwachsenen Patienten, deren Blutdruck mit Aliskiren oder Amlodipin allein nicht ausreichend kontrolliert werden kann, erteilt.Show moreHypertoniebehandlung
27.04.2011, 22:00 Uhr
Möglicher neuer Therapieansatz bei Entzündungen
Auf einen potenziell schädlichen äußeren Reiz reagiert der Körper mit dem Ziel, diesen zu beseitigen, seine Ausbreitung zu unterbinden oder eingetretene Schäden zu reparieren. Eine Entzündung ist das manifeste Ergebnis der Aktivitäten, die vorwiegend vom Immunsystem gesteuert werden. Diese Abwehr kann jedoch zu erheblichen übersteigerten Reaktionen führen, die einer Therapie schwer zugänglich sind. Einen neuartigen Therapieansatz, der auf eine Steuerung des Immunsystems durch "Lenkmoleküle" zielt, zeigen Wissenschaftler der Berliner Charité auf.Show moreAus der Forschung
20.04.2011, 22:00 Uhr
Methylphenidat auch für Erwachsene zugelassen
Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat bei einigen Methylphenidat-haltigen Arzneimitteln einer Indikationserweiterung auf Erwachsene, die an der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) leiden, zugestimmt. Bisher war die Zulassung wegen unzureichender Studiendaten auf die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen ab sechs Jahren begrenzt. In Deutschland war die Therapie mit Methylphenidat bei Erwachsenen nur off label möglich, in den USA war eine Altersbeschränkung bereits 2008 aufgehoben worden.Show moreADHS
20.04.2011, 22:00 Uhr
Positive Opinion für langwirksamen GLP-1-Rezeptor-Agonisten
Das Committee for Medicinal Products for Human Use (CHMP) der europäischen Arzneimittelbehörde EMA hat für den langwirksamen GLP-1-Rezeptor-Agonisten Exenatide 1 x wöchentlich (Bydureon®) die Positive Opinion ausgesprochen. Die Zulassung wurde zur Behandlung des Typ-2-Diabetes in Kombination mit Metformin und/oder einem Sulfonylharnstoff bzw. Metformin und/oder einem Glitazon eingereicht.Show moreDiabetes Typ 2
20.04.2011, 22:00 Uhr
Everolimus bei neuroendokrinen Tumoren
Everolimus ist ein mTOR-Inhibitor, der zur Behandlung neuroendokriner Tumoren entwickelt wird. Die Zulassung bei der europäischen Arzneimittelbehörde EMA als Monotherapie und in Kombination mit Octreotid ist beantragt. Everolimus ist unter dem Handelsnamen Certican® bereits für die Prävention einer Organabstoßung bei Herz- und Nierentransplantationen zugelassen.Show moreOnkologie
20.04.2011, 22:00 Uhr
Differenzierter Einsatz der Fixkombinationen
Längst nicht alle Patienten mit Asthma erreichen eine vollständige Symptomkontrolle. Ursache ist oft, dass die Wirkstoffe bei der Inhalation nicht bis in die kleinen Atemwege gelangen. Voraussetzung hierfür sind eine adäquate Galenik mit extrafeiner Verteilung der Wirkstoffpartikel, wie sie bei der Fixkombination von Beclometason und Formoterol gegeben ist, sowie ein Inhalationssystem, das eine gute Lungendeposition fördert. Damit ist auch bei den Fixkombinationen eine differenzierte Therapie angezeigt.Show moreAsthmatherapie
20.04.2011, 22:00 Uhr
Kaffeelust ist angeboren
Ob ein Baby im späteren Leben einmal ein Großabnehmer von Kaffeebohnen wird oder ob es das anregende Heißgetränk eher kalt lässt, ist US-amerikanischen Wissenschaftlern zufolge aus seinen Genen ablesbar. Die Forscher fanden Varianten zweier Erbanlagen, die offenbar typisch für Menschen mit einem hohen Coffeinkonsum sind.Show moreGenetik
20.04.2011, 22:00 Uhr
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