Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Eisenmangelanämie: Fraktur-Risiko Ferricarboxymaltose?
Intravenös verabreichte Eisenpräparate werden vor allem dann eingesetzt, wenn eine orale Therapie nicht ausreicht, nicht vertragen wird oder eine rasche Behandlung der Eisenmangelanämie erforderlich ist. Eine retrospektive Kohortenstudie zeigt nun, dass zwei häufig eingesetzte Eisenkomplexe den Knochenstoffwechsel unterschiedlich beeinflussen können.Show morearzneimittel-und-therapie
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Intravenöse Therapie mit Eisenpräparaten
30.04.2026, 14:00 Uhr
Bromfenac gegen postoperative Augenentzündungen
Bromfenac (Yellox®) ist ein neues nicht-steroidales Antiphlogistikum für die Augenheilkunde. Es wird nach einer Kataraktoperation eingesetzt, um postoperative Entzündungen zu behandeln. Wegen seiner hohen Lipophilie reicht eine zweimal tägliche Applikation aus.Show moreNeues Ophthalmikum
21.09.2011, 22:00 Uhr
Sind Paracetamol und Kombinationen zu gefährlich?
Was kann eine Selbstmedikation einer Osteoarthritis mit Paracetamol und Ibuprofen leisten, wie sind Kombinationen mit Ibuprofen einzustufen? Diesen Fragen wurde in einer randomisierten Studie von Doherty et al. [1] nachgegangen, die in der renommierten Zeitschrift Annals of the Rheumatic Diseases zusammen mit einem Editorial von Prof. Dr. Burkhard Hinz, Rostock und Prof. Dr. Dr. Kay Brune publiziert worden ist. Das Ergebnis wird unterschiedlich interpretiert. Ein Kommentar von Prof. Dr. Thomas Herdegen, Kiel, in DAZ Nr. 34/2011 haben Brune und Hinz zu einer Replik veranlasst (s. unten).Show moreAnalgetika in der Selbstmedikation
21.09.2011, 22:00 Uhr
Die optimale Balance finden
Auf dem Indikationsgebiet der oralen Antikoagulation ist einiges in Bewegung. Zurzeit wird mit Edoxaban ein weiterer oraler Gerinnungshemmer in umfangreichen Studien getestet. In Japan ist der Wirkstoff unter dem Handelsnamen Lixiana® bereits zur Prävention venöser Thromboembolien (VTE) nach orthopädischen Operationen zugelassen. Das laufende weltweite klinische Entwicklungsprogramm für Edoxaban konzentriert sich auf mehrere Indikationen; neben der Behandlung und Prävention rezidivierender VTE gehört dazu auch die Vermeidung von Schlaganfällen bei Patienten mit Vorhofflimmern.Show moreOrale Antikoagulanzien
21.09.2011, 22:00 Uhr
Anabol und antiresorptiv – kombiniert oder sequenziell?
Spezifische Monotherapien in der Osteoporosebehandlung senken nicht-vertebrale Frakturen um 20 bis 30% gegenüber Placebo, Wirbelkörperbrüche um bis zu 70%. Der absolute Rückgang der Frakturrate ist noch keineswegs befriedigend. Offene Fragen betreffen immer wieder die Therapiedauer und die sinnvolle Abfolge der verschiedenen Medikationen. Mangels Evidenz machen die Leitlinien hierzu kaum Angaben. Bei der diesjährigen Osteologietagung in Fürth fassten Experten das Wissen um Kombinations- und Sequenztherapien zusammen.Show moreOsteoporosetherapie
21.09.2011, 22:00 Uhr
Verdacht auf erhöhtes Fehlgeburtsrisiko erhärtet?
Die Einnahme nicht-steroidaler Antiphlogistika könnte das Risiko für eine Fehlgeburt erhöhen. Dies trifft besonders dann zu, wenn die schmerzstillenden Präparate in der Frühschwangerschaft eingenommen werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine kanadische Studie nach der Auswertung der medizinischen Daten von mehr als 4700 Frauen, die innerhalb der ersten 20 Schwangerschaftswochen eine Fehlgeburt erlitten hatten. Eine Kausalität konnte nicht nachgewiesen werden, trotzdem wird der Verdacht eines grundsätzlichen Zusammenhangs zwischen der Medikation und einem erhöhten Fehlgeburtsrisiko erhärtet.Show moreNicht-steroidale Antiphlogistika
14.09.2011, 22:00 Uhr
Frühe Therapie bringt Rheuma zum Stillstand
Die Einführung der Biologika gab der Rheumatologie einen mächtigen Schub: Remission ist für viele Patienten mit rheumatoider Arthritis, aber auch anderen rheumatischen Erkrankungen, in greifbare Nähe gerückt. Entscheidend für den Verlauf ihrer Krankheiten sind frühe Diagnose und Therapie. Bei einem differenzierten therapeutischen Vorgehen, unterstützt durch moderne Bildgebung, kann jeder zweite neu Erkrankte symptomfrei werden, erläuterten Rheumatologen auf ihrem diesjährigen Fachkongress.Show moreRheumatologie
14.09.2011, 22:00 Uhr
Metaanalyse zur Therapie der akuten Phase
In einer Metaanalyse wurden Effektivität und Akzeptanz gebräuchlicher Wirkstoffe zur Therapie der akuten Manie ermittelt. Die Antipsychotika Risperidon, Olanzapin und Haloperidol schnitten dabei besser ab als der Stimmungsstabilisator Lithium. Dagegen wirkten die Antiepileptika Gabapentin, Lamotrigin und Topiramat bei akuter Manie nicht besser als Placebo.Show moreBipolare Erkrankungen
14.09.2011, 22:00 Uhr
L-Carnitin und die mitochondriale Toxizität der Valproinsäure
Interaktionen zwischen Mikronährstoff und Arzneimittel
Von Uwe Gröber
In Anbetracht der zahlreichen elementaren Funktionen der Mitochondrien und ihrer komplexen Morphologie, verwundert es nicht, dass Mitochondrien häufig Ziel Arzneimittel-induzierter Schäden sind. Neben anderen Organen gilt die Leber als Hauptorgan für die Manifestation derartiger Schäden. Nach aktuellen Untersuchungen sind Arzneimittel-induzierte Leberschäden für mehr als 50 Prozent aller akuten Leberversagen in den USA verantwortlich. Zu den Arzneimittelgruppen, die häufig Leberschäden auslösen, zählen Antiepileptika. Pathobiochemisch ist ihre Hepatotoxizität häufig assoziiert mit einer Störung des zellulären Energiestoffwechsels in den Mitochondrien der Leber – wie das Beispiel Valproinsäure zeigen wird. Entgegenwirken kann man der mitochondrial bedingten Hepatotoxizität mithilfe eines Mikronährstoffs: L-Carnitin.Show more14.09.2011, 22:00 Uhr
Abirateron zur Behandlung von Patienten mit Prostatakarzinom zugelassen
Die Europäische Kommission hat Abirateronacetat (Zytiga®) nach einem beschleunigten Verfahren zugelassen. Abirateron ist ein einmal täglich oral zu verabreichender Inhibitor der Androgenbiosynthese, der in Kombination mit Prednison oder Prednisolon zur Behandlung von metastasiertem kastrationsresistentem Prostatakrebs (mCRPC) bei Männern mit fortgeschrittener Erkrankung oder nach einer Chemotherapie auf Docetaxel-Basis zugelassen wurde.Show moreNeuer Testosteronblocker
14.09.2011, 22:00 Uhr
Verbesserung der Gehfähigkeit mit Fampridin
Einschränkungen der Gehfähigkeit gehören für Patienten mit multipler Sklerose zu den größten Belastungen. Mit dem Kaliumkanal-Inhibitor Fampridin (Fampyra®) steht für die Betroffenen seit September die erste zugelassene medikamentöse Therapie zur Verbesserung der Gehfähigkeit zur Verfügung.Show moreMultiple Sklerose
14.09.2011, 22:00 Uhr
Darmbakterien fördern Übergewicht
Dass die Neigung zu Übergewicht und die Zusammensetzung der Darmflora zusammenhängen könnten, zeigt eine neue Studie aus den USA. Demnach könnte die häufige Anwendung von Antibiotika einer der vielen Faktoren sein, warum Übergewicht in vielen Industrieländern immer weiter zunimmt.Show moreMikrobiologie
07.09.2011, 22:00 Uhr
Pirfenidon verlangsamt die Abnahme der Lungenfunktion
Eine kausale Therapie der idiopathischen Lungenfibrose ist derzeit nicht in Sicht. Ein möglicher Lichtblick ist das Orphan Drug Pirfenidon (Esbriet®), dem in zwei Phase-III-Studien ein klinischer Benefit zugesprochen wurde.Show moreIdiopathische Lungenfibrose
07.09.2011, 22:00 Uhr
Exenatid zur einmal wöchentlichen Applikation eingeführt
Seit 1. September 2011 ist der langwirksame GLP-1-Rezeptor-Agonist Exenatide 1 x wöchentlich (Bydureon ® ) in Deutschland erhältlich, wie Lilly Deutschland mitteilte. Es ist das erste Antidiabetikum, das nur noch einmal wöchentlich verabreicht werden muss.Show moreLangwirksamer GLP-1-Rezeptor-Agonist
07.09.2011, 22:00 Uhr
Dysmenorrhö oder Dysurie – Zeichen einer Endometriose
Endometrioseherde können fast überall sitzen: Im Peritoneum, auf den Ovarien oder auch im Rektum. Sie bereiten Schmerzen, schränken die Lebensqualität massiv ein und sind eine der häufigsten Ursache für Sterilität. Trotzdem dauert es im Mittel sechs Jahre bis die Diagnose "Endometriose" gestellt wird. Je nach Lokalisation und Schweregrad stehen dann hormonelle und operative Therapieoptionen zur Verfügung. Die beste medizinische Versorgung ist aufgrund der interdisziplinären Zusammenarbeit in einem Endometriosezentrum gewährleistet.Show moreFrauen im gebärfähigen Alter
07.09.2011, 22:00 Uhr
Neues Virostatikum Letermovir
Die US-amerikanische Zulassungsbehörde FDA hat jetzt für das Virostatikum Letermovir den Fast-track-Status für eine beschleunigte Zulassung gewährt. Letermovir wird von der AiCuris GmbH in Wuppertal zur Behandlung des Humanen Cytomegalievirus (HCMV) entwickelt und befindet sich derzeit in Phase II der klinischen Prüfung.Show moreIn der Pipeline
07.09.2011, 22:00 Uhr
Das Potenzial der Phytotherapie nutzen
Seit sieben Jahren dürfen Ärzte in Deutschland bis auf wenige Ausnahmen keine pflanzlichen Arzneimittel mehr auf GKV-Rezept verordnen. Dabei erfreuen sich Phytopharmaka einer wachsenden Wertschätzung – nicht nur bei Patienten, sondern auch bei den Hausärzten. Das ist keineswegs paradox: Die "typischen" Patienten des Hausarztes sind vor allem ältere, chronisch multimorbide Menschen. Für viele ihrer Beschwerden eignen sich zugelassene Phytopharmaka wegen ihres günstigen Nutzen-Risiko-Profils.Show moreChronische Krankheiten
07.09.2011, 22:00 Uhr
Krankheiten und das Verursacherprinzip
Die Gesundheitskosten explodieren, Krankenkassen melden Defizite, die Politik ringt um einen Ausgleich, sie versucht zu sparen bei den Apothekern, bei den Ärzten, bei den Krankenhäusern, bei den Arzneimittelherstellern, bei sich selbst (?). Darauf möchte Prof. Dr. H. P. T. Ammon, Altpräsident der Deutschen Diabetes Gesellschaft und Altpräsident der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, aufmerksam machen. Niemand habe bisher darüber diskutiert, ob Einsparungen auch beim Patienten selbst möglich sind.Show moreMeinung
07.09.2011, 22:00 Uhr
Immunmodulator Ipilimumab als neuer Therapieansatz
Ipilimumab (Yervoy®) ist seit Juli 2011 für die Therapie des fortgeschrittenen, nicht-resezierbaren oder metastasierten Melanoms bei Erwachsenen zugelassen, die bereits zuvor einer Behandlung unterzogen wurden. Der Wirkmechanismus des neuen Immuntherapeutikums ist indirekter Art und beruht auf einer T-Zell-vermittelten, gegen den Tumor gerichteten Immunantwort. Ipilimumab stellt die erste Therapieoption mit einem signifikanten Vorteil beim Gesamtüberleben seit über 30 Jahren dar.Show moreMetastasiertes Melanom
07.09.2011, 22:00 Uhr
Ernährung bei Schichtarbeit – Essen zu unmöglichen Zeiten
Immer mehr Arbeitsabläufe der modernen Berufswelt folgen nicht mehr dem biologischen Rhythmus des Menschen. Neben der Medizin, der chemischen und der Schwerindustrie, sind auch viele Diensleistungsbereiche, etwa im Verkehrswesen, der Energiewirtschaft oder der Kommunikationsbranche rund um die Uhr gefragt. Der Anteil der Schichtarbeiter nimmt somit stetig zu. Wie wirkt sich dieser veränderte Tagesrhythmus auf die Ernährung und Gesundheit aus? Folge 8 unserer Reihe "Ernährungs-Update" gibt Antworten auf diese Frage.Show moreErnährung-Update 2011 (Folge 7)
07.09.2011, 22:00 Uhr
Dreierkombination wirkt auch bei starken Kopfschmerzen
Die fixe Kombination aus Acetylsalicylsäure, Paracetamol und Coffein ist unabhängig von der Kopfschmerzdiagnose bei der Behandlung starker Kopfschmerzattacken wirksam, sicher und verträglich – so das Resultat einer aktuellen Post-hoc-Analyse an Patienten, die unter starken Kopfschmerzen litten. Dieses Ergebnis wurde über ein auf dem 15. Kongress der International Headache Society (IHS) ausgestelltes Poster publiziert.Show moreKopfschmerzbehandlung
07.09.2011, 22:00 Uhr
Wirken Mirtazapin und Sertralin bei Demenzpatienten?
Obwohl Demenzkranke häufig unter Depressionen leiden, gab es bislang wenige Studien zur antidepressiven Therapie dieses Patientenkollektivs. Eine englische Arbeitsgruppe untersuchte daher Wirksamkeit und Sicherheit von Sertralin und Mirtazapin bei depressiven Demenzpatienten. Ihr Fazit: Beide Mittel wirken nicht besser als Placebo.Show moreAntidepressiva
31.08.2011, 22:00 Uhr
Effektive Immunsuppression mit Costimulations-Blocker
Die Vielfalt heutiger Immunsuppressiva hat das Akutversagen einer transplantierten Niere weitgehend gebannt. Die Einjahres-Überlebensrate von Transplantat und Patient liegt aktuell bei etwa 90%. Weniger gut sieht es mit der langfristigen Prognose aus. Herausforderungen sind, die Nierenfunktion länger aufrecht zu erhalten, und metabolische Nebenwirkungen der Immunsuppression zu mindern. Eine neue Option eröffnet die Zulassung des selektiven T-Zell-Costimulationsblockers Belatacept (Nulojix® , ausgesprochen [nu‘lo:jiks]).Show moreNierentransplantation
31.08.2011, 22:00 Uhr
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