Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Eisenmangelanämie: Fraktur-Risiko Ferricarboxymaltose?
Intravenös verabreichte Eisenpräparate werden vor allem dann eingesetzt, wenn eine orale Therapie nicht ausreicht, nicht vertragen wird oder eine rasche Behandlung der Eisenmangelanämie erforderlich ist. Eine retrospektive Kohortenstudie zeigt nun, dass zwei häufig eingesetzte Eisenkomplexe den Knochenstoffwechsel unterschiedlich beeinflussen können.Show morearzneimittel-und-therapie
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Intravenöse Therapie mit Eisenpräparaten
30.04.2026, 14:00 Uhr
Krebs und Armutsrisiken
"Krankheit macht arm". Diese Aussage trifft in mancherlei Hinsicht auf Krebspatienten zu, die neben den psychischen und physischen Folgen einer Tumorerkrankung auch zusätzliche finanzielle Aufwendungen tragen müssen, die zeitweise stärker belastend sind als das Tumorleiden.Show moreSozialmedizin
05.10.2011, 22:00 Uhr
Pirfenidon verlangsamt Lungenfibrose-Progression
Pirfenidon (Esbriet®) ist ein neues Immunsuppressivum zur Behandlung der idiopathischen Lungenfibrose. Für diese fortschreitende tödliche Lungenerkrankung stand bisher keine zugelassene medikamentöse Therapie zur Verfügung.Show moreNeues Immunsuppressivum
05.10.2011, 22:00 Uhr
Medication Therapy Management (MTM) – Modell für Deutschland?
Was uns die Entwicklungen in den USA lehren
Von Monika Alter, Paul Doering und Hartmut Derendorf
Stellen Sie sich vor, Sie beginnen gerade einen neuen Arbeitstag. Sie betreten die Apotheke, doch begeben sich nicht hinter den Verkaufstisch. Sie gehen stattdessen in Ihr Beratungszimmer; Ihr Patient wartet dort bereits. Auf dem Tisch liegt ein Haufen Medikamente: frei verkäufliche wie verschreibungspflichtige, pflanzliche Produkte und Nahrungsergänzungsmittel. Das alles hat der Patient mitgebracht, er sollte schließlich alles einpacken, was er gerade so einnimmt. Sie schließen die Tür und atmen tief durch. Für die nächsten 60 Minuten gehört Ihre Aufmerksamkeit ganz dem Patienten: allen Erkrankungen, der gesamten Medikation sowie allen Problemen, die sich dadurch auftun. Nach einer Stunde verlässt der Patient sichtlich erfreut Ihre Apotheke; nie hat sich jemand so viel Zeit für ihn genommen und alle Fragen so genau erklärt. Sie atmen auf und begeben sich an Ihren Computer. Sie stellen eine Kostenrechnung für dieses Beratungsgespräch auf, die Sie noch am gleichen Tag der Krankenkasse zur Abrechnung zufaxen.Show more05.10.2011, 22:00 Uhr
Betreuung älterer Patienten
Das Plus in der Betreuung älterer Patienten
Von Wolfgang Kircher
Aktuelle Untersuchungen zeigen, dass ältere Patienten bei der Handhabung von Arzneiformen oftmals Schwierigkeiten haben, die sich durch eine abgabebegleitende Beratung alleine nicht beheben lassen. Hierzu gehören etwa Probleme beim Öffnen von kindergesicherten Packungen infolge eingeschränkter Feinmotorik oder Schwierigkeiten bei der Zubereitung lyophilisierter Augentropfen aufgrund eines verminderten Sehvermögens. In derartigen Situationen müssen die mündlichen Erläuterungen durch zusätzliche Interventionen des Apothekenpersonals ergänzt werden, wie etwa das Lösen eines kindergesicherten Verschlusses oder die Zubereitung von Trockensubstanz-Augentropfen. Solche abgabebegleitenden Serviceleistungen erscheinen teilweise relativ banal, sie verbessern aber in vielen Fällen die Arzneimittelsicherheit und den Therapieerfolg ganz entscheidend.Show more05.10.2011, 22:00 Uhr
BfArM warnt vor Off-label-Einsatz von Metamizol
Vor dem Hintergrund steigender Verordnungszahlen von Metamizol auch außerhalb der zugelassenen Indikationen hatte schon die Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft mit einer Drug-safety-Mail im August dazu aufgefordert, Metamizol nur in den zugelassenen Indikationen einzusetzen. Jetzt weist auch das BfArM darauf hin, das Analgetikum und Antipyretikum nur bei starken Schmerzen und anders nicht ausreichend therapierbarem Fieber einzusetzen, um unter anderem das Agranulozytoserisiko gering zu halten.Show moreAgranulozytose-Risiko
05.10.2011, 22:00 Uhr
Was eine seniorengerechte Ernährung ausmacht
Nicht nur in Deutschland, sondern weltweit nimmt die durchschnittliche Lebenserwartung zu. Durch den medizinisch-pharmakologischen Fortschritt und bessere finanzielle und soziale Bedingungen weisen Senioren heute insgesamt einen besseren Gesundheitszustand auf als Generationen zuvor. Individuell betrachtet kann der Alterungsprozess jedoch sehr unterschiedlich ablaufen. Ob jemand gesund altert, hängt nicht zuletzt auch von seiner Ernährung ab. Deren Anforderungen ändern sich in Abhängigkeit von den altersbedingten physischen Veränderungen, was im folgenden Beitrag näher beleuchtet werden soll.Show moreErnährungs-Update 2011 (Folge 8)
05.10.2011, 22:00 Uhr
Entzündungsfaktor als Auslöser einer Schmerzkaskade?
Manchmal werden Schmerzen empfunden, ohne dass ein Auslöser vorliegt; zum Teil reagiert der Nerv schon bei nicht-schmerzhaften Reizen wie geringen Temperaturschwankungen oder leichten Berührungen. Dieser neuropathische Schmerz entsteht häufig nach Verletzungen von peripheren Nerven, beispielsweise durch Diabetes, Verletzungen oder Infektionen. Ein Freiburger Forscherteam konnte nun den Entzündungsfaktor CCL21, der ausschließlich in geschädigten Nervenzellen gebildet wird, als Auslöser des neuropathischen Schmerzes identifizieren.Show moreNeuropathischer Schmerz
05.10.2011, 22:00 Uhr
Orale Anwendung von Ketoconazol vor dem Aus?
Eine systemische Behandlung von Mykosen mit Ketoconazol-Tabletten (Nizoral®) wird in aktuellen Therapieleitlinien nicht mehr empfohlen und hat auch nur noch einen geringen Stellenwert. Probleme bereitet das Risiko für schwere Leberschäden vor allem in höheren Dosierungen, was in Frankreich schon zu einer negativen Nutzen-Risiko-Bewertung mit Wiederruf der Zulassung und Marktrücknahme geführt hat. Das hat die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) auf den Plan gerufen. Sie nimmt jetzt eine neue Nutzen-Risiko-Bewertung vor. Lokale Darreichungsformen sind davon nicht betroffen.Show moreAntimykotika
05.10.2011, 22:00 Uhr
Genvariante führt zu Cortisonresistenz bei Asthmatherapie
Viele Asthmapatienten sprechen auf eine Cortisontherapie nur unzureichend oder gar nicht an. Bereits früher war eine familiäre Häufung dieser Cortisonresistenz nachgewiesen worden. Wissenschaftler haben jetzt eine Genvariante entdeckt, die die Wirkung inhalativer Steroide in der Asthmatherapie herabsetzt. Sie ist relativ häufig und mit einer verminderten Reaktion des FEV 1 auf die Steroidtherapie verbunden, erklärt allerdings nur einen begrenzten prozentualen Anteil von Cortisonresistenzen.Show moreAus der Forschung
05.10.2011, 22:00 Uhr
Hochrisikopatienten profitieren von Prophylaxe mit Posaconazol
Das Azol-Antimykotikum Posaconazol (Noxafil®) hat in der Prophylaxe invasiver Pilzinfektionen bei Patienten mit hämato-onkologischen Erkrankungen oder Immundefizienz einen festen Stellenwert. Neuste Studienergebnisse belegen die Wirksamkeit von Posaconazol in der neutropenischen Frühphase nach allogener Stammzelltransplantation.Show moreInvasive Mykosen
05.10.2011, 22:00 Uhr
Antirheumatika bei Remission absetzen?
Zu Beginn erscheint die langwirksame antirheumatische Therapie heute recht strukturiert. Bei jedem zweiten bis vierten Patienten mit rheumatoider Arthritis (RA) kommt die Krankheit unter der gegenwärtigen Therapie zum Stillstand. Und dann? Schreitet sie im Stillen fort? Sind dann hochpreisige Therapien noch gerechtfertigt? Bei welchen Patienten? Heikle Fragen zum Absetzen einer antirheumatischen Basistherapie diskutierten Rheumatologen auf ihrem diesjährigen Fachkongress.Show moreRheumatoide Arthritis
28.09.2011, 22:00 Uhr
Telaprevir als neue Therapieoption bei chronischer Hepatitis C zugelassen
Der orale Proteasehemmer Telaprevir (Incivo ®) ist in Kombination mit Peginterferon alfa und Ribavirin zur Behandlung der chronischen Hepatitis C vom Genotyp 1 bei erwachsenen Patienten mit kompensierter Lebererkrankung (einschließlich Zirrhose) indiziert.Show moreNeuer oraler HCV-Proteasehemmer
28.09.2011, 22:00 Uhr
Azithromycin beugt Exazerbationen vor
Eine langfristige Antibiotikatherapie mit Azithromycin beugt bei Patienten mit einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) erneuten Exazerbationen vor. Dieses Ergebnis einer aktuellen Studie ruft verhaltene Reaktionen hervor, da den Vorteilen auch unerwünschte Wirkungen und möglicherweise Resistenzentwicklungen gegenüberstehen.Show moreCOPD
28.09.2011, 22:00 Uhr
Leberschäden unter Orlistat im Fokus
Dass unter Orlistat Leberschäden auftreten können, war schon bei der Zulassung bekannt. Allerdings soll es sich um sehr seltene Ereignisse handeln. Ob diese vor dem Hintergrund der inzwischen gewonnenen Erkenntnisse zu einer neuen Nutzen-Risiko-Bewertung des Antiadipositums führen müssen, wird jetzt von der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) überprüft.Show moreEMA
28.09.2011, 22:00 Uhr
Antikörper Teplizumab bei Typ-1-Diabetes
Der monoklonale Antikörper Teplizumab steht für ein neues Therapieprinzip bei Typ 1-Diabetes: Ziel ist es, T-Lymphozyten an der Zerstörung insulinproduzierender Betazellen zu hindern. Obwohl eine kürzlich im Lancet veröffentlichte Phase II/III-Studie den primären Endpunkt verfehlte, lassen nachträgliche Analysen darauf hoffen, dass bestimmte Patientengruppen von einer Behandlung profitieren können.Show moreAutoimmunerkrankungen
28.09.2011, 22:00 Uhr
Belimumab als Zusatztherapie bei Lupus erythematodes
Belimumab (Benlysta®) ist ein monoklonaler Antikörper, der die Immunabwehr hemmt. Er ist als Zusatztherapie bei erwachsenen Patienten mit systemischem Lupus erythematodes (SLE) indiziert. Wegen des relativ geringen Nutzens und den potenziell gefährlichen Nebenwirkungen ist Belimumab vor allem für schwer Erkrankte geeignet.Show moreNeuer Monoklonaler Antikörper
28.09.2011, 22:00 Uhr
Beta-Blocker für Melanom-Patienten?
Der Nachweis von Noradrenalin-Rezeptoren auf der Oberfläche von Melanomzellen legte eine Stress-bedingte Wachstumsförderung durch Catecholaminen nahe. Eine Möglichkeit, die Überlebenszeit von Melanom-Patienten zu verlängern, wurde in einer Medikation mit Beta-Blockern gesehen. Eine retrospektive Auswertung des dänischen Krebsregisters zeigte jetzt tatsächlich eine deutlich reduzierte Sterblichkeit von Patienten, die mit Beta-Blockern behandelt worden waren.Show moreOnkologie
28.09.2011, 22:00 Uhr
Brei gehört nicht in die Flasche
Brei gehört auf den Löffel, nicht in die Flasche. Sogenannte Trinkbreie sind für die Ernährung von Babys ungeeignet. Darauf hat Prof. Dr. Berthold Koletzko, Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats des Netzwerks "Gesund ins Leben" aktuell hingewiesen.Show moreSäuglingsernährung
28.09.2011, 22:00 Uhr
Brokkoli – je schärfer, desto besser
Brokkoli sollte am besten gemeinsam mit einem scharfen Lebensmittel bzw. scharf gewürzt verzehrt werden. Dadurch verbessern sich einer aktuellen Untersuchung zufolge die krebspräventiven Eigenschaften des Gemüses. Auch wird so sichergestellt, dass die Brokkoli-Inhaltsstoffe im oberen Abschnitt des Verdauungstraktes resorbiert werden, wo sie ihren größten gesundheitlichen Effekt entfalten können.Show moreErnährung und Krebs
28.09.2011, 22:00 Uhr
Immer mehr Fisch auf dem Tisch
Fisch als Lebensmittel erfreut sich steigender Beliebtheit. Das bestätigte das Fisch-Informationszentrum in Hamburg mit aktuellen Zahlen. Danach betrug 2010 der Gesamtverbrauch an Fisch und Fischerzeugnissen in Deutschland 1,28 Millionen Tonnen Fanggewicht. Das sind rund 40.000 Tonnen mehr als 2009.Show moreVerzehrsgewohnheiten
28.09.2011, 22:00 Uhr
Insulin-Spray bei Alzheimer-Demenz?
Die Schlüsselfunktion des Proteohormons Insulin besteht in einer Senkung der Blutzuckerkonzentration durch den Transport von Glucose aus dem Blutplasma vor allem in Leberund Muskelzellen. Aber auch Gehirnzellen besitzen Insulinrezeptoren, und durch die Aufnahme des Hormons könnte es zu einer verbesserten Glucoseverwertung und damit auch Verbesserung der kognitiven Funktion in geschädigten Arealen des Gehirns kommen. In einer Pilotstudie wurden jetzt tatsächlich Erfolge bei Patienten mit leichter Demenz verzeichnet.Show moreAus der Forschung
28.09.2011, 22:00 Uhr
Medikamentöse Option bei tuberöser Sklerose
Everolimus ist unter der Bezeichnung Votubia® seit Kurzem zugelassen für die Therapie der tuberösen Sklerose, die mit subependymalen Riesenzellastrozytomen (SEGA) assoziiert ist. In der zulassungsrelevanten Phase-II-Studie konnte der mTOR-Inhibitor bei akzeptabler Verträglichkeit das SEGA-Volumen reduzieren. Erste Daten aus der Phase-III-Studie EXIST 1 zeigen ein vergleichbares Sicherheitsprofil.Show moreNeue Indikation für Everolimus
21.09.2011, 22:00 Uhr
Blockade von Neuropilin-2 verstärkt Strahlentherapie
Während das Prostatakarzinom in frühen Stadien als heilbar gilt, ist die Prognose mit weiterem Fortschreiten der Erkrankung schlecht. Durch die Kombination einer neuartigen molekularen Therapie mit der bereits seit Jahrzehnten etablierten Strahlentherapie wollen Forscher am Uniklinikum Dresden eine neue Behandlungsmethode entwickeln.Show moreProstatakrebs
21.09.2011, 22:00 Uhr
Azithromycin-Gel zur Prophylaxe einer Borreliose
Die Lyme-Borreliose ist die häufigste durch Zecken übertragene bakterielle Infektionskrankheit in Europa. Unbehandelt kann die zunächst nur mit milden Symptomen verlaufende Erkrankung später zu schweren Komplikationen führen. Eine prophylaktische Therapie nach einem Zeckenstich erfolgt selten, da zur sicheren Eradikation eine zwei- bis dreiwöchige Einnahme geeigneter Antibiotika notwendig ist. Münchener Wissenschaftler haben in tierexperimentellen Studien die Wirksamkeit eines Antibiotika-haltigen Gels nachgewiesen.Show moreAus der Forschung
21.09.2011, 22:00 Uhr
FDA-Gutachter sprechen sich für Therapiepausen aus
Mögliche Nebenwirkungen einer Therapie unter Bisphosphonaten haben immer wieder zu Diskussionen geführt: Die Datenlage ist zum Teil widersprüchlich, auch größere Studien konnten nicht eindeutig Klarheit schaffen. Nach Ansicht der US-Arzneibehörde FDA sind die Risiken gegenüber der Hauptindikation, der Prävention von osteoporotischen Frakturen, von untergeordneter Bedeutung. Externe FDA-Gutachter sprachen sich jetzt allerdings mehrheitlich für klarere Regeln zur Dauer der Therapie und Therapiepausen (drug holidays) aus.Show moreBisphosphonattherapie
21.09.2011, 22:00 Uhr
Der Darm, das Herz und das Rheumamittel
Alle nichtsteroidalen Analgetika erhöhen das gastrointestinale und kardiovaskuläre Risiko, wenn auch in unterschiedlichem Ausmaß. Ähnliches gilt für rheumatische Erkrankungen. Weil sich die Risiken addieren, ist gerade in der Selbstmedikation beim Rheumapatienten besondere Vorsicht bei der unterstützenden antientzündlichen Medikation geboten. Experten beleuchten die Wechselwirkungen und geben Tipps für die Praxis.Show moreRheumatologie
21.09.2011, 22:00 Uhr
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