Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Eisenmangelanämie: Fraktur-Risiko Ferricarboxymaltose?
Intravenös verabreichte Eisenpräparate werden vor allem dann eingesetzt, wenn eine orale Therapie nicht ausreicht, nicht vertragen wird oder eine rasche Behandlung der Eisenmangelanämie erforderlich ist. Eine retrospektive Kohortenstudie zeigt nun, dass zwei häufig eingesetzte Eisenkomplexe den Knochenstoffwechsel unterschiedlich beeinflussen können.Show morearzneimittel-und-therapie
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Intravenöse Therapie mit Eisenpräparaten
30.04.2026, 14:00 Uhr
Risikopatientinnen profitieren
Durch die langfristige Einnahme selektiver Estrogenrezeptor-Modulatoren (SERM) kann die Häufigkeit Estrogenrezeptor-positiver Mammakarzinome deutlich gesenkt werden. Dabei spielt es einer aktuellen Metaanalyse zufolge keine Rolle, welcher Wirkstoff der SERM-Gruppe eingesetzt wird.Show moreSERM in der Primärprävention des Mammakarzinoms
15.05.2013, 22:00 Uhr

Ein junger CF-Patient
Pseudomonas aeruginosa erfolgreich bekämpfen.
Von Olaf Rose, Heymut Omran, Angelika Dübbers und Hartmut Derendorf
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Der 14. POP-Fall
15.05.2013, 22:00 Uhr
Adhärenz sichert Therapieerfolg
Topische Therapien haben in der Behandlung der Schuppenflechte einen festen Platz. Zu einer Kombination aus Calcipotriol und Betamethason in einer Lipidgel-Grundlage wurden kürzlich positive Wirksamkeits- und Verträglichkeitsdaten veröffentlicht. Doch das wirksamste Präparat ist nutzlos, wenn die Adhärenz des Patienten zu wünschen übrig lässt. Der Erhöhung der Therapietreue wird daher zunehmend Aufmerksamkeit geschenkt.Show moreTopische Kombinationstherapie bei Psoriasis
15.05.2013, 22:00 Uhr
Erhöhtes Risiko für Melanome
Zur Behandlung von rheumatoider Arthritis werden neben nicht-biologischen Wirkstoffen auch vermehrt Hemmstoffe des Tumornekrosefaktors (TNF) eingesetzt. Eine schwedische prospektive Kohortenstudie mit Patienten mit rheumatoider Arthritis weist auf ein erhöhtes relatives Risiko für invasive Melanome für diese Patienten hin, die mit TNF-Inhibitoren behandelt wurden.Show moreStudie diskutiert Nutzen und Risiko von Antirheumatika
15.05.2013, 22:00 Uhr
Hauptfeinde sind nicht-steroidale Analgetika
Von Ralf Schlenger | Jedes siebte moderne Arzneimittel wird vorwiegend renal eliminiert. Die Nierenleistung sinkt aber mit fortschreitendem Alter und infolge von Krankheiten – das ist bei dem Teil der Patienten der Fall, der den Löwenanteil in der Offizin ausmacht. Viele wichtige Arzneimittel wie Antidiabetika, Antibiotika und Psychopharmaka, aber auch Medikamente der Selbstmedikation sind nierenabhängig zu dosieren. Welche Wege, welche Alternativen stehen offen? Antworten gab eine Fortbildung für Allgemeinmediziner der Ludwig-Maximilians-Universität München.Show moreArzneimitteltherapie aus Sicht der Nieren
15.05.2013, 22:00 Uhr
Ocriplasmin zur Behandlung der vitreomakulären Traktion
Das aktive Enzym Ocriplasmin (Jetrea®) wirkt proteolytisch auf Proteinbestandteile des Glaskörpers und der vitreoretinalen Grenzschicht. Es wird zur Behandlung der vitreomakulären Traktion bei Erwachsenen angewendet, auch im Zusammenhang mit einem Makulaloch kleiner oder gleich 400 µm Durchmesser.Show morePlasmin-Analogon zur intravitrealen Injektion
15.05.2013, 22:00 Uhr
Eine neue kausale Therapie bei trockenem Auge?
Eine Folge unserer modernen Lebensumstände ist das Krankheitsbild des trockenen Auges. Der Berufsverband der Augenärzte Deutschlands schätzt, dass jeder Fünfte, der zum Augenarzt geht, hieran leidet. Nun zeigt eine neue klinische Studie, dass der rekombinante IL-1-Rezeptor-Antagonist Anakinra (Kineret®) zu einer Verbesserung der Symptomatik führt und eine höhere Verträglichkeit zeigt als bisher eingesetzte Behandlungsoptionen.Show moreAnakinra lässt kein Auge trocken
08.05.2013, 22:00 Uhr
Ergebnisse eines nationalen HPV-Impfprogramms
Im Jahr 2007 wurde in Australien ein nationales Impfprogramm ins Leben gerufen. Im Rahmen dieses Programms wurden Mädchen ab dem Alter von 12 Jahren kostenlos mit einem tetravalenten Impfstoff gegen bestimmte Stämme des humanen Papilloma-Virus (HPV) immunisiert. Das HPV-Virus kann unter anderem Genitalwarzen und Gebärmutterhalskrebs verursachen. Fünf Jahre nach Implementierung des Programms ist die Anzahl an Genitalwarzen bei jungen Frauen in Australien um über 90% zurückgegangen.Show moreEine australische Erfolgsgeschichte
08.05.2013, 22:00 Uhr
Nutzen und Risiko verschiedener Arzneimittel
Von der amerikanischen Zulassungsbehörde FDA sind vier Medikamente für die Prävention von episodisch auftretender Migräne Erwachsener zugelassen, zwei Betablocker (Propranolol und Timolol) und zwei Antiepileptika (Topiramat und Divalproex-Natrium). Ärzte verschreiben aber für diese Indikation durchaus auch off label Medikamente aus anderen Wirkstoffgruppen. Eine systematische Auswertung US-amerikanischer Studiendaten weist auch auf andere wirksame therapeutische Optionen hin und untersuchte zusätzlich auftretende Nebenwirkungen.Show moreMigräneprävention ist möglich
08.05.2013, 22:00 Uhr
Metaanalyse zeigt keinen Nutzen
Obwohl es Studien zu einzelnen Vitaminen und Antioxidanzien gibt, die auf einen Nutzen von Supplementen für die Prävention kardiovaskulärer Ereignisse hindeuten, gab es bisher kaum Übersichtsarbeiten mit einheitlicher Bewertung aller Ergebnisse. Die kürzlich veröffentlichte Metaanalyse einer Forschergruppe aus Südkorea kommt zu dem Schluss, dass ein solcher Nutzen nicht besteht, wenn auch noch einige Fragen geklärt werden müssen.Show moreNEM zur Prävention von Herz-Kreislauf-Krankheiten?
08.05.2013, 22:00 Uhr

Eine „tierische“ Apotheke
Von Peter Ditzel | Schon das Schaufenster zeigt es: Hier gibt es Tierarzneimittel mit Beratung. Apotheker Alexander Jaksche hat Tierarzneimittel zu einem Schwerpunkt in seiner Apotheke gemacht. Neben einem großen Sortiment an Präparaten für Vierbeiner kann die Apotheke die Herrchen und Frauchen der Patienten mit einem Rundum-Beratungsangebot überzeugen.Show more01.05.2013, 22:00 Uhr
Assoziation mit kindlichen Autismus-Störungen
Eine schwedische Studie vermutet einen Zusammenhang mit kindlichen Autismus-Spektrum-Störungen und der mütterlichen Einnahme von Antidepressiva während der Schwangerschaft. Ob diese Assoziation auf die Depression der Mutter oder auf die medikamentöse Therapie zurückzuführen ist, bleibt zu klären.Show moreAntidepressiva während der Schwangerschaft
01.05.2013, 22:00 Uhr
Rechtliche Hintergründe, praktische Aspekte und mögliche Folgen
Von Thomas Müller-Bohn | Die Trennung der Heilkunde in den Arzt- und den Apothekerberuf ist seit über 750 Jahren bewährt, weil sie eine Kontrolle ermöglicht und Anreize zu übermäßiger Arzneimittelverordnung verhindert. Eine Ausnahme von diesem Prinzip bildet in Deutschland das tierärztliche Dispensierrecht. Doch sprechen einige Signale aus der EU dafür, dass diese Ausnahme bald beendet werden könnte. Dann kämen auf die Apotheker neue anspruchsvolle Aufgaben und zusätzliche Umsätze zu. Ob die Erträge ebenso steigen würden, hinge jedoch von vielen Details ab, weil für Tierarzneimittel eine Höchst- und keine Festpreisregel gilt.Show moreFällt das Dispensierrecht für Tierärzte?
01.05.2013, 22:00 Uhr
Selektiver Guanylatcyclase-C-Rezeptor-Agonist gegen Reizdarmsyndrom mit Obstipation
Für die Therapie des mittelschweren bis schweren Reizdarmsyndroms mit Obstipation steht mit Linaclotid (Constella®) eine neue verschreibungspflichtige Therapieoption für Erwachsene zur Verfügung. Der erste Vertreter einer innovativen Wirkstoffklasse, den selektiven Guanylatcyclase-C (GC-C)-Rezeptor-Agonisten, beschleunigt die Darmpassage und wirkt gleichzeitig gegen den Abdominalschmerz. Da Linaclotid direkt im Gastrointestinaltrakt wirkt und eine geringe Bioverfügbarkeit hat, ist die Verträglichkeit gut. Ab 1. Mai ist das Präparat in Deutschland verfügbar.Show moreWenn der Darm gereizt ist
01.05.2013, 22:00 Uhr
Neue Optionen bei multipler Sklerose
Im Mittelpunkt des Interesses bei der Therapie der multiplen Sklerose stehen immunmodulatorische Arzneimittel, die den Krankheitsverlauf langfristig beeinflussen. Die etablierten Produkte müssen jedoch injiziert werden. Mit Fingolimod wurde das erste oral anwendbare Arzneimittel mit langfristigem Effekt verfügbar, doch bald dürften weitere oral einsetzbare Substanzen folgen. Einen Überblick über diese neuen Arzneimittel gab Prof. Dr. Markus Schwaninger, Lübeck, beim Fortbildungskongress der Apothekerkammer Schleswig-Holstein am 14. April in Damp.Show moreOrale Alternativen in Sicht
01.05.2013, 22:00 Uhr
Aufteilung – Alltagsgewohnheiten – pharmazeutische Besonderheiten
Von Sabine Wanderburg | Zur Pharmazie gehören Arzneimittel für Menschen und Tiere gleichermaßen, aber im Apothekenalltag kommen Tierarzneimittel eher selten vor. Insbesondere verschreibungspflichtige Tierarzneimittel werden in deutschen Apotheken kaum abgegeben, weil die Tierärzte dies im Rahmen ihres Dispensierrechts übernehmen. Im Zuge der politischen Diskussion über das tierärztliche Dispensierrecht könnten Tierarzneimittel aber auch für Apotheker zunehmend interessant werden: Welche Arzneimittel für Tiere sind in der Praxis relevant? Welche Unterschiede bestehen zu Humanarzneimitteln? Was könnte auf die Apotheken zukommen, falls das tierärztliche Dispensierrecht fällt oder eingeschränkt wird?Show moreMarkt der Tierarzneimittel
01.05.2013, 22:00 Uhr
Keine leberschädigende Wirkung
Orlistat ist ein beliebter Wirkstoff zur Gewichtsreduktion und wird mit steigenden Temperaturen in den nächsten Monaten sicherlich auch wieder verstärkt in der Apotheke nachgefragt werden. Nun erschien im BMJ erneut ein Artikel zu Nebenwirkungen von Orlistat [1]. Wie ist die aktuelle Sicherheitslage, wie sollte beraten werden?Show moreEntwarnung zu Sicherheitsbedenken bei Orlistat
01.05.2013, 22:00 Uhr
Laut Studie kein Nutzen oder sogar höhere Sterberate
Können beatmete Patienten auf der Intensivstation von Glutamin, Antioxidanzien und Spurenelementen profitieren? Da die bisherige Datenlage uneinheitlich ist, wurde zu dieser Frage eine internationale, randomisierte Studie mit deutscher Beteiligung aufgelegt. Darin hatten Vitamine und Selen keinen positiven Einfluss auf die 28-Tage-Sterberate. Die Verabreichung von Glutamin erwies sich sogar als schädlich – in der Studie nahm die Mortalität zu.Show moreBrauchen Schwerkranke Supplemente?
01.05.2013, 22:00 Uhr
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