Pharmazie

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Auf der Zielgeraden: BTK-Inhibitor bei MS, neue Gentherapie und siRNA
In ihrer April-Sitzung gibt die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) den Startschuss zur Zulassung für drei neue Arzneimittel. Neben einem Bruton-Tyrosinkinase-Hemmer zur Behandlung der sekundär progredienten multiplen Sklerose (MS) erteilt der Ausschuss für Humanarzneimittel auch ein positives Votum für eine neue Gentherapie zur Behandlung der spinalen Muskelatrophie sowie für eine siRNA.Show morearzneimittel-und-therapie
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EMA empfiehlt drei neue Arzneimittel zur Zulassung
24.04.2026, 14:30 Uhr
Paracetamol nur kurzzeitig
Paracetamol kann während der Schwangerschaft innerhalb des üblichen Dosisbereichs kurzfristig angewendet werden. Laut einer aktuellen norwegischen Studie wirkt sich eine Langzeiteinnahme jedoch möglicherweise negativ auf die Entwicklung im frühen Kindesalter aus.Show more07.11.2013, 00:00 Uhr
Je kleiner, desto besser?
Lange galt als Dogma, dass die zu inhalierenden Partikel bei der Asthmatherapie möglichst klein sein sollten, um bis in die tiefen Atemwege zu gelangen. Extrafeine Teilchen aber sind keinesfalls das Non-plus-ultra, wie eine neue Studie dokumentiert. Show more07.11.2013, 00:00 Uhr
Schlafende Tumorzellen nicht wecken
pj | Einer der fünf besten Abstracts der diesjährigen Jahrestagung der Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Gesellschaften für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO) befasste sich mit schlafenden Tumorzellen und der Funktion des growth arrest-specific gens 6 (Gas6). Eine Aktivierung dieses Gens könnte beim erneuten Auftreten einer lang zurückliegenden Tumorerkrankung eine Rolle spielen.Show more07.11.2013, 00:00 Uhr
Schützt Allopurinol die Nieren?
Aus Beobachtungsstudien gibt es Hinweise darauf, dass eine medikamentöse Senkung des Harnsäurespiegels das Fortschreiten einer chronischen Nierenerkrankung verzögern kann. Da die Datenlage nicht eindeutig ist, führten australische Forscher mit den zu diesem Thema verfügbaren Studien eine Metaanalyse durch – mit unbefriedigendem Ergebnis.Show more07.11.2013, 00:00 Uhr

Eine Seniorin mit grippalem Infekt
In unserer Rubrik „Top beraten!“ stellen wir Ihnen in dieser Woche den Fall einer älteren Dame mit typischen Erkältungssymptomen vor, die ein Kombinationsmittel zur Behandlung ihrer Erkältung kaufen möchte.Show moreTOP beraten! Ein Fall für die Selbstmedikation
07.11.2013, 00:00 Uhr
Baldrian, Hopfen & Co.
Verschiedene Arzneidrogen-Extrakte kommen bei nervöser Unruhe, Schlafstörungen oder depressiven Verstimmungen in der Selbstmedikation zum Einsatz. In der folgenden Übersicht stellen wir die wichtigsten Drogen mit ihren Anwendungsgebieten, Wirkungen und Inhaltsstoffen vor. Auch die korrekte Teezubereitung wird erläutert.Show more31.10.2013, 00:00 Uhr
Schutz vor Grippe = Schutz vor Herzinfarkt?
In einer Metaanalyse randomisierter klinischer Studien hatten gegen Influenza geimpfte Patienten ein signifikant geringeres Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse als Ungeimpfte. Dieser interessante Zusammenhang müsste nach Ansicht der Autoren nun in groß angelegten klinischen Studien näher untersucht werden.Show more31.10.2013, 00:00 Uhr
Depressive Arbeitnehmer erkennen und wertschätzen
Es ist keine Seltenheit, dass Menschen im Berufsalltag an Depression leiden, da diese Krankheit im engen Zusammenhang mit psychosozialem Stress steht. Anlässlich des 10. Europäischen Depressionstages (EDD) haben die European Depression Association (EDA) und die Stiftung Deutsche Depressionshilfe Hinweise für Erkrankte und Arbeitgeber gegeben, um depressiv Erkrankte wieder erfolgreich in den Arbeitsalltag einzugliedern. Show more31.10.2013, 00:00 Uhr
Achtung: Interaktionen!
Von Martina Hahn | Psychische Erkrankungen wie das Burn-out-Syndrom und Depressionen nehmen in Deutschland weiter zu. Viele Patienten suchen Rat in der Apotheke und fragen dort insbesondere nach pflanzlichen Mitteln. Von den vermeintlich „harmlosen“ Phytopharmaka sind allerdings einige Interaktionen mit konventionellen Arzneimitteln bekannt, was bei der Beratung der Patienten zu beachten ist. Show more31.10.2013, 00:00 Uhr
Rinderwahn beim Menschen
Von Theo Dingermann und Ilse Zündorf | Beim Blutspenden wird vorher regelmäßig abgefragt, ob man zwischen 1980 und 1996 länger als sechs Monate in Großbritannien gelebt hat. Diese Frage führt besonders bei jungen Erstspendern häufig zu Irritationen, haben sie doch die „BSE-Krise“ nicht erlebt. Der eigentliche Rinderwahnsinn ist heutzutage kein Thema mehr. Aber eventuell hat er seine Spuren nachhaltig hinterlassen: In Form der varianten Creutzfeldt-Jakob-Krankheit (vCJK), die vermutlich durch den Verzehr von kontaminiertem Rindfleisch verursacht wird. Eine Studie, die kürzlich im British Medical Journal veröffentlicht wurde, deutet auf eine recht hohe Infektionsrate mit dem Prion-Protein unter der britischen Bevölkerung hin. Show more31.10.2013, 00:00 Uhr
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