
Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Wer zahlt die Mehrkosten bei Fampyra?
Die Fampridin-Generika sind weg, der Festbetrag dennoch niedrig: MS-Patient*innen, die Fampyra® brauchen, zahlen pro Vier-Wochen-Packung über 80 Euro. Oder übernehmen die Krankenkassen in diesem Ausnahmefall die Mehrkosten? Die DAZ hat recherchiert.Show morepharmazie
Patient oder Krankenkasse
13.05.2026, 13:00 Uhr

Aussicht auf Heilung
Die Verbreitung des Hepatitis-C-Virus (HCV) mit mehr als 170 Millionen Infizierten weltweit stellt eine große Herausforderung dar. Trotz verfügbarer Therapien sind die Hepatitis-C-bedingten Mortalitätsraten hoch und überholten jüngst die HIV-assoziierten Todesfälle in den USA. Nachdem 2011 mit den HCV-Protease-Inhibitoren Telaprevir und Boceprevir neue Hoffnungsträger in der Bekämpfung des HC-Virus zugelassen wurden, stehen 2014/2015 gleich mehrere noch aussichtsreichere Kandidaten aus der Gruppe der direkt wirkenden antiviralen Mittel in den Startlöchern. Als erster Vertreter der Untergruppe der NS5B-Polymerase-Inhibitoren wurde Sofosbuvir (Sovaldi®) Anfang dieses Jahres zugelassen.Show more15.05.2014, 00:00 Uhr

Eine multimorbide Patientin mit Osteoporose
Klara Kiesewetter ist eine 64-jährige Patientin. Als Diagnosen sind vom Hausarzt angegeben: Hypertonie, Arteriosklerose, Diabetes Typ II, Osteoporose, Coxarthrose und leichte Depression. Frau Kiesewetter wird in wenigen Tagen eine Hüfttotalendoprothese (HTEP) erhalten und stationär aufgenommen. In der Klinik wird bei der Patientenaufnahme vom Stationsapotheker ein Medikationsmanagement durchgeführt...Show moreDer 26. POP-Fall
15.05.2014, 00:00 Uhr
Letermovir bremst Cytomegalieviren
ck | Letermovir ist ein einmal täglich oral einzunehmendes Chinazolin-Derivat, das sich für die Prävention und Therapie von HCMV-Infektionen in der Entwicklung befindet und in einer Phase-II-Studie bei HCMV-positiven Knochenmark-Transplantationspatienten alle primären Endpunkte erreicht hat. Show more15.05.2014, 00:00 Uhr
Salz oder kein Salz?
Von Birgit Blumenschein und Martin Smollich | „Bitte nicht schon wieder die Empfehlung, salzarm essen zu müssen“, denken sich viele Hypertoniepatienten, wenn sie die Verordnung zur Ernährungsberatung erhalten. Und tatsächlich klingen aktuelle Ernährungsempfehlungen, die Patienten nach einer Hypertonie-Diagnose erwarten, wie Tipps aus dem vorherigen Jahrhundert. Besonders in der Laienpresse wird Salz immer wieder und immer noch als wichtigster exogener Risikofaktor für die Hypertonie dargestellt. Ist diese stark vereinfachte Sicht tatsächlich zutreffend? Schließlich werden dabei (mindestens!) genauso wichtige exogene Faktoren wie Übergewicht, körperliche Inaktivität, Stress, Kalium- und Calciumzufuhr oder Alkoholkonsum meist völlig außer Acht gelassen. Und wie steht es überhaupt mit der realistischen Umsetzung der für Hypertoniker empfohlenen mediterranen Ernährung? Wie viel Salz ist denn in dieser Kostform enthalten? Show more08.05.2014, 00:00 Uhr
Kampf gegen Multisystematrophie
Der Versuch, das Fortschreiten einer Multisystematrophie mithilfe von Rifampicin zu verlangsamen, führte in einer US-amerikanischen Studie zu keinem therapeutischen Erfolg. Dennoch konnten im Hinblick auf die Konzeption künftiger Studien wertvolle Informationen gewonnen werden.Show more08.05.2014, 00:00 Uhr
Nadelfrei gegen multiple Sklerose
Seit ca. einem Jahr ist das Dimethylfumarat (Tecfidera®; Biogen Idec, Cambridge, USA) in Nordamerika für die schubförmig verlaufende multiple Sklerose (RRMS) zugelassen und seit März 2014 auch in Deutschland verfügbar. Dimethylfumarat gesellt sich als neue Substanz zu den oralen MS-Medikamenten.Show more08.05.2014, 00:00 Uhr
Krankhaft müde
Von Petra Jungmayr | „Ich will, aber kann nicht.“ Mit dieser charakteristischen Äußerung wird das Empfinden einer Fatigue von den Betroffenen beschrieben. Die Patienten leiden unter physischer, emotionaler und kognitiver Erschöpfung, die eine Bewältigung des Alltags erschwert und einschränkt. Trotz des enormen Leidensdrucks, der damit verbunden sein kann, wird der Fatigue noch immer zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Dies zu Unrecht, denn wird eine Fatigue rechtzeitig erkannt, können therapeutische Maßnahmen eingeleitet werden.Show more08.05.2014, 00:00 Uhr
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