Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Wer zahlt die Mehrkosten bei Fampyra?
Die Fampridin-Generika sind weg, der Festbetrag dennoch niedrig: MS-Patient*innen, die Fampyra® brauchen, zahlen pro Vier-Wochen-Packung über 80 Euro. Oder übernehmen die Krankenkassen in diesem Ausnahmefall die Mehrkosten? Die DAZ hat recherchiert.Show morepharmazie
Patient oder Krankenkasse
13.05.2026, 13:00 Uhr
Pharmakologisches Präservativ
Die Deutsch-Österreichische S2k-Leitlinie zur HIV-Präexpositionsprophylaxe liegt in einer aktualisierten Fassung vor. Die Neuerungen im Vergleich zur vorherigen Fassung sind überschaubar. Entscheidend für eine effektive Risikoreduktion von Infektionen bei besonders gefährdeten HIV-negativen Personengruppen ist weiterhin das Gesamtpaket aus Beratung, Aufklärung und Intervention, in dem die präventive Einnahme antiviraler Wirkstoffe ein Baustein darstellt.Show moreArzneimittel und Therapie
19.06.2024, 22:00 Uhr
Neue Empfehlungen zum Pankreaskarzinom
Ende April 2024 wurde die S3-Leitlinie zum exokrinen Pankreaskarzinom aktualisiert, die nunmehr als Living Guideline mit jährlich vorgesehenen Updates vorliegt. Für den beratenden Apotheker von besonderem Interesse sind neue Therapieregime und Oralia, die unter bestimmten Voraussetzungen eingesetzt werden können. Show moreArzneimittel und Therapie
19.06.2024, 22:00 Uhr
Verschlechtern TNFα-Inhibitoren die Nierenfunktion?
In einer Kohortenstudie wurde der Zusammenhang zwischen der Therapie mit Tumornekrosefaktor(TNF)-alpha-Inhibitoren und der Nierenfunktion sowie der Gesamtmortalität bei Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) untersucht. Dabei zeigte sich ein signifikant höheres Risiko für eine Verschlechterung der glomerulären Filtrationsrate (GFR), aber nicht für die Gesamtmortalität. Außerdem ergab sich ein therapeutischer Vorteil bei gleichzeitiger Anwendung von Glucocorticoiden. Show moreArzneimittel und Therapie
19.06.2024, 22:00 Uhr

Nebenwirkungen auf der Waage
Während sich die Schlagzeilen der letzten Monate darum drehten, wie die GLP-1-Agonisten Semaglutid und Tirzepatid Übergewicht abbauen, verursachen viele Arzneimittel genau das Gegenteil: Sie führen zu mehr Körpergewicht. Gleichzeitig nehmen in unserer alternden Gesellschaft immer mehr Menschen immer mehr Medikamente ein. Das belastet nicht nur die Waage, sondern auch das kardiovaskuläre Risiko. Ein gesunder Lebensstil kann unterstützend wirken. Die Verbindung zwischen Wirkstoff und Körpergewicht sollte aber am besten schon bei der Verordnung beachtet werden. | Von Tony Daubitz Show moreArzneimitteltherapiesicherheit
19.06.2024, 22:00 Uhr

Coxsackie: Mehr als Hand-Fuß-Mund-Krankheit
Coxsackieviren (CV) sind allgegenwärtige, weit verbreitete Enteroviren aus der Familie der Picornaviridae. Sie werden überwiegend fäkal-oral übertragen und sind weltweit eine der Hauptursachen für Infektionen bei Kindern. Ein Überblick über die durch Coxsackieviren verursachten Erkrankungen.Show moreZahlreiche Organe können betroffen sein
19.06.2024, 05:00 Uhr

Pregabalin: Gastroretention als Retardierungsprinzip
Unter neuropathischen Schmerzen leiden 7 % der Allgemeinbevölkerung und 14 % der Menschen mit Diabetes. Normale Analgetika wirken bei den Nervenläsionen nicht, ein Mittel der ersten Wahl ist der Calciumkanal-Modulator Pregabalin. Bislang schlucken die Patienten die Hartkapseln zwei- oder dreimal täglich. Eine in Deutschland neue Retardformulierung ermöglicht nun die einmal tägliche Gabe. Dass dies nicht in jedem Fall eine Vereinfachung der Therapie bedeutet, hängt mit den Besonderheiten der Tablette und der Resorption von Pregabalin zusammen.Show moreEinnahme mit kalorienreichem Abendessen
18.06.2024, 15:50 Uhr

Entzündungsregulator bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen entdeckt
Ungefähr 5 Prozent der Weltbevölkerung sind von autoimmunen oder entzündlichen Erkrankungen betroffen. Wie diese Krankheiten entstehen, ist weiterhin nebulös. Nun wurde ein Transkriptionsfaktor identifiziert, der wichtig für die deregulierte Immunreaktion ist und sich als Arzneimittel-Target eignet. Show moreMorbus Crohn und Colitis ulcerosa
18.06.2024, 08:45 Uhr

GLP-1-Rezeptor-Agonisten sollten vor Operationen abgesetzt werden!
Zur Wirkung von Glucagon-like-Peptide-1(GLP-1)-Agonisten gehört auch, dass sie die Entleerung des Magens verlangsamen. Anästhesisten bereitet das allerdings Kopfzerbrechen. Denn Fallberichte und erste Studien schildern, dass trotz Nüchternheit Mageninhalt während Operationen wieder aufstoßen kann. Jetzt haben die zuständigen deutschen Fachgesellschaften reagiert und empfehlen eine Medikamentenpause vor elektiven Eingriffen.Show moreGlucagon-like-Peptide-1-Rezeptor-Agonisten
17.06.2024, 08:45 Uhr
Dysmenorrhö – die Verkrampfung lösen
gc | Unter Schmerzen und Krämpfen im Unterleib leiden sehr viele Frauen während der Menstruation. Ursachen der Dysmenorrhö sowie neue wissenschaftliche Daten zum Wirkmechanismus von Butylscopolamin (Buscopan®) waren Thema eines digitalen Pressegesprächs anlässlich des jährlichen Weltmenstruationstages.Show moreApotheke und Markt
12.06.2024, 22:00 Uhr
Gastroretention als Retardierungsprinzip
Unter neuropathischen Schmerzen leiden 7% der Allgemeinbevölkerung und 14% der Menschen mit Diabetes. Normale Analgetika wirken bei den Nervenläsionen nicht, ein Mittel der ersten Wahl ist der Calciumkanal-Modulator Pregabalin. Bislang schlucken die Patienten die Hartkapseln zwei- oder dreimal täglich. Eine in Deutschland neue Retardformulierung ermöglicht nun die einmal tägliche Gabe. Dass dies nicht in jedem Fall eine Vereinfachung der Therapie bedeutet, hängt mit den Besonderheiten der Tablette und der Resorption von Pregabalin zusammen. Show moreArzneimittel und Therapie
12.06.2024, 22:00 Uhr
Neue Indikation für GLP-1-Agonisten
Glucagon-like-Peptide-1(GLP-1)-Agonisten sind bisher nicht bei Typ-1-Diabetikern indiziert. Dabei belegen die Zahlen, dass auch sie immer häufiger adipös sind. Amerikanische Wissenschaftler zeigten jetzt in zwei Fall-Kontroll-Studien, dass nicht nur Typ-2-Diabetiker, sondern auch adipöse Typ-1-Diabetiker von GLP-1-Agonisten profitieren.Show moreArzneimittel und Therapie
12.06.2024, 22:00 Uhr

Milch ist nicht gleich Milch
Stillen ist die beste Nahrung für ein Baby. Die Zahlen in Deutschland zeigen jedoch: Obwohl 90% der Frauen vor der Geburt angeben, dass sie ihr Baby stillen möchten, stillen nach Ende des vierten Monats nach der Geburt nur noch etwa 40%, nach Ende des sechsten Monats nur noch 13% aller Frauen [1]. Neben Muttermilch spielt also auch Formulanahrung eine Rolle bei der Ernährung von Babys. Was verbirgt sich hinter dem Begriff, was bietet der Markt und wie kann man Mütter bestmöglich beraten? | Von Clara SteinbrückShow moreBeratung
12.06.2024, 22:00 Uhr
Mehr als Hand-Fuß-Mund-Krankheit
Coxsackieviren (CV) sind allgegenwärtige, weit verbreitete Enteroviren aus der Familie der Picornaviridae. Sie werden überwiegend fäkal-oral übertragen und sind weltweit eine der Hauptursachen für Infektionen bei Kindern. Ein Überblick über die durch Coxsackieviren verursachten Erkrankungen.Show moreArzneimittel und Therapie
12.06.2024, 22:00 Uhr

Die zwei Seiten des Hautmikrobioms
Die Wundheilung ist ein komplexer Prozess, der von zahlreichen Faktoren beeinflusst wird. Auch das Hautmikrobiom spielt eine entscheidende Rolle. Das bietet mögliche neue Behandlungsansätze für ein effektiveres Wundmanagement ‒ besonders im Bereich chronischer Wunden. | Von Ines WinterhagenShow moreDermatologie
12.06.2024, 22:00 Uhr
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