Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Gonorrhö: wenn Standardtherapien versagen
Gonorrhö ist eine weltweit verbreitete sexuell übertragbare Infektionskrankheit. Im Jahr 2020 schätzte die WHO die Zahl der Neuinfektionen mit N. gonorrhoeae bei Erwachsenen im Alter von 15 bis 49 Jahren auf über 82 Millionen. Gonorrhö ist behandelbar, jedoch erschwert das Auftreten von antibiotikaresistenten Erregern zunehmend die Therapie. Die Entwicklung neuer Antibiotika ist entscheidend, um diese Bedrohung zu verringern. Welche Resistenzen liegen vor und wie ist der aktuelle Stand der Forschung?Show moreberatung-pharmazie
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Zunehmende Resistenzen
07.05.2026, 15:50 Uhr
Listenplatz für Inhalativa?
jb |Der G-BA arbeitet derzeit an der zweiten Tranche der Substitutionsausschlussliste. Eine der Wirkstoffgruppen, für die eine Aufnahme in die Liste zur Debatte steht, sind Inhalativa zur Behandlung von Asthma bronchiale und COPD – eine Wirkstoffgruppe, bei der Handhabungsfehler zum einen den Therapieerfolg maßgeblich beeinträchtigen können und zum anderen auch sehr häufig sind. So gibt es Untersuchungen, die zeigen, dass in Abhängigkeit des verwendeten Systems bis zu 94% der Patienten das verordnete Präparat nicht richtig anwenden können. Daher setzen sich Fachverbände für eine Aufnahme der Inhalativa auf die Substitutionsausschlussliste ein. Hierzu haben sie vor Kurzem eine Stellungnahme veröffentlicht, in der sie ihre Gründe darlegen.Show more06.05.2015, 22:00 Uhr
Kein HIV-Test für zu Hause
hb/jb | Der britische Diagnostika-Hersteller BioSure hat vergangene Woche den weltweit ersten HIV-Selbsttest in Großbritannien auf den Markt gebracht. Er soll nur einen winzigen Tropfen Blut erfordern und einfach durchzuführen sein. Innerhalb von 15 Minuten liefere er ein präzises und einfach abzulesendes Ergebnis, verspricht der Hersteller. Dies sei eine große Erleichterung für alle, die sich nicht direkt zum Arzt trauen, heißt es. Show more06.05.2015, 22:00 Uhr
Wenn die Leistung nachlässt ...
HAMBURG (gmc) | Ein Eisenmangel ist die häufigste Mangelerscheinung weltweit und auch in Deutschland ist ein Eisenmangel weit verbreitet. Vor allem Frauen, Personen mit einer unausgewogenen Ernährung sowie Kinder und Jugendliche sind Risikogruppen.Show more06.05.2015, 22:00 Uhr
„Wir lieben Kräuter“
„Rausch – die Kraft der Kräuter“. Bei der Rausch AG Kreuzlingen ist dieses Motto mehr als ein Kundenversprechen, wenn es um die Gesundheit und Schönheit von Haar und Haut geht. Es beschreibt die Firmenphilosophie und die Leidenschaft für natürliche Wirk- und Rohstoffe, für die das Schweizer Familienunternehmen seit nunmehr 125 Jahren steht. Show more06.05.2015, 22:00 Uhr

Digitalis-Medikamente erhöhen Sterberisiko
Berlin – Gängige Herzmedikamente aus der Fingerhut-Pflanze bergen anscheinend größere Gefahren als bislang bekannt. Eine Metastudie zum Wirkstoff Digitalis deutet darauf hin, dass Arzneien mit dem Inhaltsstoff die Sterblichkeit von Patienten mit Vorhofflimmern und Herzinsuffizienz im Vergleich zu anderen Mitteln um durchschnittlich 21 Prozent erhöhen. Das berichtet ein Team um den Kardiologen Prof. Stefan Hohnloser vom Universitätsklinikum Frankfurt im „European Heart Journal“. Show moreStudie erhärtet Verdacht
06.05.2015, 06:45 Uhr

Bestimmte Patientengruppen profitieren
Stuttgart – Ein weiteres Arzneimittel, das sich der Nutzenbewertung durch das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) stellen musste, war die Fixkombination aus Aclidiniumbromid und Formoterol. Das Präparat ist unter den Handelsnamen Duaklir® Genuair® bzw. Brimica® Genuair® seit November 2014 für die Dauertherapie von Erwachsenen mit COPD zugelassen. Für bestimmte Patientengruppen wurde ein Zusatznutzen bescheinigt. Show moreAclidiniumbromid plus Formoterol
05.05.2015, 13:45 Uhr

Zusatznutzen bei bestimmten Patienten
Berlin – Sovaldi® (Sofosbuvir) machte im Februar 2014 den Anfang – seitdem wächst die Zahl neuer Hepatitis C-Arzneimittel beständig. Seit Januar 2015 stehen auch die feste Wirkstoffkombination von Ombitasvir/Paritaprevir/Ritonavir (Viekirax®) sowie der Wirkstoff Dasabuvir (Exviera®) des Herstellers Abbvie zur Verfügung. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat jetzt überprüft, ob die Präparate gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie einen Zusatznutzen bieten. Bejaht hat es das nur für einige Untergruppen – und selbst in diesen sei das Ausmaß des Zusatznutzens unklar. Show moreNeue Hepatitis C-Arzneimittel
05.05.2015, 06:40 Uhr

Ein neues Antidiabetikum mit Zusatznutzen
Stuttgart - Nachdem in der Vergangenheit die Nutzenbewertung für die neuen Antidiabetika meist eher ernüchternd ausfiel, sieht das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) nun für das Inkretin-Mimetikum Dulaglutid (Trulicity) immerhin einen geringen Zusatznutzen – allerdings nur für die Kombination mit kurzwirksamem Insulin mit oder ohne Metformin Show moreDulaglutid plus kurzwirksames Insulin
04.05.2015, 15:55 Uhr

PML auch ohne Natalizumab
Stuttgart – Das Risiko einer progressiven multifokalen Leukoenzephalopathie (PML) unter der MS-Therapie mit Fingolimod (Gilenya) in Kombination mit Natalizumab ist bereits seit einer Weile bekannt. Jetzt ist diese schwere Nebenwirkung aber erstmalig bei einem Patienten festgestellt worden, der zuvor nicht mit Natalizumab oder anderen immunsuppressiven Arzneimitteln behandelt wurde. Bei einer Routineuntersuchung waren PML-typische Läsionen im MRT aufgefallen, klinische Symptome hatte der Patient zuvor nicht gezeigt. Der Fallbericht wurde als Rote-Hand-Brief veröffentlicht. Show moreMS-Therapie mit Fingolimod
04.05.2015, 15:40 Uhr

Gute Liste, schlechte Liste
Stuttgart – Die Diskussion um die geplante Erweiterung der Substitutionsausschlussliste führt zwangsläufig zu folgenden Fragen: Warum brauchen wir so eine Liste und was ist das Ziel der Liste? Ein Kommentar von Doris Uhl. Show moreKommentar zum Aut-idem-Verbot
04.05.2015, 15:30 Uhr

Substitutionsausschlussliste gehört abgeschafft
Berlin – Viele Apotheker würden die Substitutionsausschlussliste gerne wieder abgeschafft wissen. Während sich die Stellungnahmefrist für die zweite Tranche der Substitutionsausschlussliste dem Ende neigt, plädierte in unserer Umfrage die klare Mehrheit für die Abschaffung der Liste. Sie hält das Mittel der pharmazeutischen Bedenken sowie das Aut-idem-Kreuz für ausreichende Instrumente, um eine sichere Patientenversorgung zu gewährleisten. Show moreDAZ.online-Umfrage-Ergebnis
04.05.2015, 10:40 Uhr

EU-Arzneibehörden optimieren ihr Netzwerk
Remagen - Die Leiter der europäischen Arzneimitteln-Behörden (Heads of Medicines Agencies - HMA) und die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) haben ein gemeinsames Papier zu ihrer Netzwerk-Strategie bis 2020 zur Kommentierung veröffentlicht. Das Dokument beschreibt keine konkreten Details, sondern eine „High level-Strategie“ für die nächsten fünf Jahre. Zum ersten Mal wird damit eine einzige koordinierte Herangehensweise der EMA und der nationalen Zulassungsbehörden formuliert. Bis Ende Juni 2015 kann hierzu Stellung genommen werden. Show moreGemeinsames Strategie-Papier vorgelegt
04.05.2015, 07:40 Uhr

Kein Codein für Kinder, weniger Methylphenidat, mehr DocMorris bei REWE
Nutzen und Risiko von Codein wurden erneut bewertet. Wichtigstes Ergebnis: Codein-haltige Arzneimittel sind bei Kindern unter zwölf Jahren kontraindiziert. Auch mit Methylphenidat wird sorgsamer umgegangen: nach einer BfArM-Statistik sank der Verbrauch. Nur das Angebot von Gesundheitsprodukten zur Selbstmedikation beim Lebensmittel-Konzern REWE nimmt zu: Die Internetapotheke DocMorris weitet ihr Angebot mit einem Exklusivmarkensortiment ausShow moreDAZ Wochenschau
02.05.2015, 06:00 Uhr
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