Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Gonorrhö: wenn Standardtherapien versagen
Gonorrhö ist eine weltweit verbreitete sexuell übertragbare Infektionskrankheit. Im Jahr 2020 schätzte die WHO die Zahl der Neuinfektionen mit N. gonorrhoeae bei Erwachsenen im Alter von 15 bis 49 Jahren auf über 82 Millionen. Gonorrhö ist behandelbar, jedoch erschwert das Auftreten von antibiotikaresistenten Erregern zunehmend die Therapie. Die Entwicklung neuer Antibiotika ist entscheidend, um diese Bedrohung zu verringern. Welche Resistenzen liegen vor und wie ist der aktuelle Stand der Forschung?Show moreberatung-pharmazie
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Zunehmende Resistenzen
07.05.2026, 15:50 Uhr
HPV-Impfung auch für Jungen?
Die HPV-Schutzimpfung bei Mädchen zur Vorbeugung von Gebärmutterhals-Krebs ist mittlerweile in vielen Ländern gang und gäbe. Auch wird die Einführung der Impfung bei Jungen diskutiert. Sie soll das Auftreten von Oropharynx-Karzinomen effektiv reduzieren können. In Kanada wurde nun in diesem Zusammenhang eine Kosten-Nutzen-Analyse durchgeführt.Show more29.04.2015, 22:00 Uhr
Opioide besser einsetzen
Die Behandlung chronischer Schmerzen erfordert einen individuellen, vielschichtigen Ansatz. Einerseits sind die Schmerzen adäquat zu lindern, andererseits sollen Nebenwirkungen und Missbrauch verhindert werden. Ärzte stehen in der Praxis vor dem Problem, die Patienten, die von der Therapie profitieren, von denen zu unterscheiden, die Nebenwirkungen entwickeln oder die Opioide missbrauchen. In einem Workshop des amerikanischen National Institutes of Health (NIH) wurden Ansätze für die Verbesserung und Individualisierung der Therapie chronischer Schmerzen erarbeitet. Show more29.04.2015, 22:00 Uhr
Keine Teelöffel als Dosierhilfe
Bei der Verabreichung von Kinderarzneimitteln gibt es zahlreiche Fehlerquellen. Das falsche Abmessen einer flüssigen Arzneiform zählt dabei zu den häufigeren, aber auch am ehesten vermeidbaren. US-amerikanische Kinderärzte machen sich in einem Positionspapier dafür stark, haushaltsübliche Löffel aus diesem Bereich zu verbannen sowie die Volumina grundsätzlich in Millilitern anzugeben.Show more29.04.2015, 22:00 Uhr
Kein Codein für Kinder
ks | Die Anwendung von Codein bei Kindern unter zwölf Jahren ist zukünftig kontraindiziert. Nach dem Pharmakovigilanz-Ausschuss (PRAC) stimmte jetzt auch die Koordinierungsgruppe für dezentrale Verfahren und Verfahren der gegenseitigen Anerkennung (CMDh) der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) für diese und weitere Einschränkungen. Die Maßnahmen müssen nun noch national umgesetzt werden.Show more29.04.2015, 22:00 Uhr
Wenn die Psyche das Herz stresst
FRANKFURT/MAIN (rei) | Wie sich Stress auf das Herz auswirkt, war Thema einer von Trommsdorff Arzneimittel veranstalteten Pressekonferenz. Dabei wurde deutlich, dass Herzklopfen, Herzstolpern und Herzrasen häufig die Folge psychischer und/oder sozialer Belastungen sind. An vorderer Stelle steht Stress, wie eine auf der Pressekonferenz vorgestellte Umfrage unter Betroffenen ergab.Show more29.04.2015, 22:00 Uhr

Clozapin und PPI – wirklich (k)eine Interaktion?
Von Markus Zieglmeier | Das Interaktionsmodul der ABDA-Datenbank weist die Kombination des atypischen Neuroleptikums Clozapin mit Protonenpumpenhemmern (PPI) wegen des Risikos von Agranulozytosen als kontraindiziert aus. Die hinter dieser Meldung stehenden Fakten gelten ebenso für weitere Kombinationen von Clozapin, u. a. mit Betalactam-Antibiotika, die bei entsprechenden (z. T. vitalen) Indikationen kaum durch andere Substanzen ersetzt werden können. Andere Interaktionsdatenbanken ignorieren diese Wechselwirkungen, obwohl sie in den Clozapin-Fachinformationen stehen. Bei genauem Hinsehen zeigt sich, dass die Risiken der therapeutischen Alternativen das Risiko der Clozapin-Kombinationen in vielen Fällen übersteigen. Die Interpretation der Datenbankmeldung wird damit zu einem Lehrbeispiel für die kritische Bewertung von Informationen in der patientenorientierten Pharmazie.Show more29.04.2015, 22:00 Uhr
ACE-Hemmer verzögern Progression und fördern Regression
Durch eine medikamentöse Blockade des Renin-Angiotensin-Systems (RAS) kann das Risiko für die Entwicklung einer diabetischen Retinopathie verringert und die Wahrscheinlichkeit einer Rückbildung erhöht werden, wobei ACE-Hemmer wahrscheinlich besser wirksam sind als Sartane, so das Fazit einer aktuellen Metaanalyse.Show more29.04.2015, 22:00 Uhr

Wie stehen Sie zur Substitutionsausschlussliste?
Berlin – Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat das Stellungnahmeverfahren für die zweite Tranche der Substitutionsausschlussliste eingeleitet. Das Gremium schlägt vor, die Liste um zwei Opioide, weitere Antikonvulsiva sowie Phenprocoumon (z.B. Marcumar®) zu erweitern. Wir möchten von Ihnen wissen: Was halten Sie von der Liste? Show moreDAZ.online-Umfrage
29.04.2015, 15:15 Uhr

Methylphenidat-Verbrauch weiter rückläufig
Berlin – Im letzten Jahr ist der Verbrauch von Methylphenidat in Deutschland erneut zurückgegangen. Laut einer Statistik des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) wurden 2014 bundesweit 1716 kg des Wirkstoffes (in Form von Fertigarzneimitteln) von Apotheken erworben – ein Jahr zuvor waren es noch 1803 kg. Das bedeutet einen Rückgang um rund fünf Prozent. Das BfArM begrüßt den rückläufigen Methylphenidat-Verbrauch. Show moreBfArM-Statistik
27.04.2015, 10:30 Uhr

Kein Codein für Kinder mit Husten
Berlin - Die Anwendung von Codein bei Kindern unter zwölf Jahren ist zukünftig kontraindiziert. Nach dem Pharmakovigilanz-Ausschuss (PRAC) stimmte jetzt auch die Koordinierungsgruppe für dezentrale Verfahren und Verfahren der gegenseitigen Anerkennung (CMDh) der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) für diese und weitere Einschränkungen. Die am vergangenen Freitag beschlossenen Maßnahmen müssen nun noch national umgesetzt werden. Show moreAnwendungseinschränkungen bestätigt
27.04.2015, 09:10 Uhr

Amiodaron bei Hepatitis-C-Therapie meiden
Bei der gleichzeitigen Einnahme von Sofosbuvir mit anderen direkt wirksamen antiviralen Arzneimitteln in Kombination mit dem Antiarrhythmikum Amiodaron können lebensgefährliche Herz-Rhythmus-Störungen auftreten. Daher empfiehlt die EMA jetzt diese Kombination, wenn möglich, zu vermeiden. Die Europäer folgen damit den Empfehlungen der amerikanischen Aufsichtsbehörde FDA. Show moreWegen schwerer Herz-Rhythmus-Störungen
24.04.2015, 15:00 Uhr

Bald drei neue Wirkstoffe
Der Ausschuss für Humanarzneimittel der Europäischen Zulassungsbehörde (CHMP) der Europäischen Arzneimittel-Agentur EMA hat in seiner April-Sitzung die Zulassungsempfehlung für drei neue Wirkstoffe ausgesprochen: Tasimelteon (Hetlioz®), Edoxaban (Lixiana®) und Nivolumab (Opdivo®)..Show moreZulassungsempfehlungen
24.04.2015, 14:45 Uhr

Ökotest: Fast alle Produkte „ungenügend“
Während bei gesunden Allesessern im Normalfall keine Vitamin- oder Mineralstoffsupplemente notwendig sind, gibt es insbesondere bei streng veganer Ernährung einige Nährstoffe, die möglicherweise zu kurz kommen. Daher wird eine Reihe von Präparaten angeboten, die diese Lücke füllen sollen. Aber nicht alles was angeboten wird, ist auch sinnvoll. Ökotest hat Nahrungsergänzungsmittel für Veganer unter die Lupe genommen – mit vernichtendem Ergebnis.Show more
Nahrungsergänzung für Veganer
24.04.2015, 14:30 Uhr

Listenplatz für Marcumar, aber nicht fürMorphin, Fentanyl, Tramadol und Co.
Die geplante Erweiterung der Substitutionsausschlussliste sorgt für Diskussionen. Während den einen zum Beispiel in Sachen Opioide die geplante Aufnahme lediglich von Buprenorphin-Pflastern und Oxycodon-Retardtabletten mit unterschiedlicher Applikationshäufigkeit nicht weit genug geht, muss bei Aut-idem-Ausschluss von Phenprocoumon (Marcumar) mit ähnlich chaotischen Auswirkungen in der Offizin gerechnet werden wie bei Levothyroxin-haltigen Präparaten. Mehr dazu in unserer Wochenschau.Show moreDAZ Wochenschau
24.04.2015, 11:42 Uhr

Kein Austausch von Marcumar und Co.
Stuttgart - Zurzeit befindet sich die zweite Tranche der Subsitutionsausschlussliste im Stellungnahmeverfahren. Unter anderem sollen auch Phenprocoumon-Tabletten (z.B. Marcumar®) vom Austausch ausgeschlossen werden. Show more2. Tranche der Substitutionsausschlussliste
24.04.2015, 09:50 Uhr

Manipulationsverdacht bei Humira aus Polen
Berlin – Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) warnt in einer aktuellen Sicherheitsinformation vor möglichen Manipulationen einiger Chargen des Arzneimittels Humira® (Adalimumab) polnischen Ursprungs. Bei einem deutschen Parallelhändler seien gefälschte Packungen des monoklonalen Antikörpers (40 mg/0.8 ml Lösung zur Injektion in Fertigspritze, haltbar bis 05/2016) identifiziert worden. Bisher gebe es keine Hinweise, dass gefälschte Packungen in Deutschland auf den Markt gekommen seien. Show morePEI-Warnung
23.04.2015, 11:30 Uhr
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