Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Hoher Blutdruck trotz Behandlung
Etwa 1,4 Milliarden Menschen weltweit litten im Jahr 2024 an Bluthochdruck. Betroffen sind vor allem Einwohner von Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen, nur etwa jeder fünfte erhält eine adäquate Behandlung. In Deutschland sind rund 20 Millionen Erwachsene zwischen 30 und 79 Jahren von Bluthochdruck betroffen, bei nur etwa der Hälfte davon ist die Erkrankung unter Kontrolle. Welche Ursachen gibt es für eine resistente Hypertonie und was kann man dagegen tun?Show morepharmazie
Therapieresistente Hypertonie
15.05.2026, 15:50 Uhr

Apotheken beraten auch zu Ramadan
Muslime sollten während des Ramadans nicht unbedacht auf die Einnahme ihrer Medikamente verzichten. Darauf weist die ABDA angesichts des morgen beginnenden Fastenmonats der Muslime hin. Häufig seien Risiken durch eine Anpassung der Dosis vermeidbar. „Wer dauerhaft zu bestimmten Tageszeiten Medikamente einnehmen muss, sollte mit seinem Arzt oder Apotheker eine individuelle Lösung finden“, erklärt Thomas Benkert, Vizepräsident der Bundesapothekerkammer. So sei es bei einigen Krankheiten möglich, die Medikamente ausnahmsweise nachts einzunehmen oder auf einen Arzneistoff auszuweichen, der seltener eingenommen werden müsse. Show moreMedikamente während der Fastenzeit
17.06.2015, 14:45 Uhr

Fristverlängerung für Cannabis-Extrakt
Im Juni 2012 hatte der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) Sativex®, dem einzigen Cannabis-Fertigarzneimittel im deutschen Markt, einen Anhaltspunkt für einen geringen Zusatznutzen gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie attestiert. Er hatte seinen Beschluss zur frühen Nutzenbewertung seinerzeit auf drei Jahre begrenzt – in der Erwartung, dass in dieser Zeit weitere wissenschaftliche Erkenntnisse zu dem bei Multipler Sklerose eingesetzten Arzneimittel gewonnen werden. Nun hat der G-BA dem Hersteller nochmals Aufschub gegeben und die Frist um ein Jahr verlängert. Show moreFrühe Nutzenbewertung
17.06.2015, 08:20 Uhr

Die ABDA nimmt Stellung und die Amerikaner sind fortschrittlich
Man weiß gar nicht, was einen in dieser Woche mehr überrascht hat: dass die ABDA kritisch zur Substitutionsausschlussliste des G-BA Stellung nimmt oder dass die doch als recht konservativ geltenden Amerikaner die „Pille“ rezeptfrei in der Apotheke erhalten sollen. Zumindest erst einmal in einem Bundesstaat. Mehr dazu und was sonst noch so in dieser Woche geschah, können Sie in unserer DAZ.online-Wochenschau lesen...Show moreDAZ.online-Wochenschau
13.06.2015, 05:00 Uhr

Gliflozine auf dem Prüfstand
Die SGLT2-Inhibitoren (Gliflozine) Canagliflozin, Dapagliflozin und Empagliflozin sollen hinsichtlich ihres Risikos, diabetische Ketoazidosen zu verursachen, untersucht werden. Das hat der Pharmakovigilanzausschuss der europäischen Aufsichtsbehörde EMA (PRAC) im Anschluss an seine Juni-Sitzung bekannt gegeben. Hintergrund der Maßnahme sind Meldungen zu Ketoazidosen, die während einer Therapie mit SGLT2-Inhibitoren aufgetreten waren. Show moreWegen Ketoazidose-Risiko
12.06.2015, 14:55 Uhr

ABDA kritisiert G-BA-Vorschläge
Die ABDA hat die Vorschläge des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) zur Erweiterung der Substitutionsausschlussliste geprüft und kann kaum einen Vorschlag ohne Einschränkung unterstützen. Sie begrüßt lediglich das Vorhaben, Phenprocoumon-Tabletten (z. B. Marcumar) in die Liste aufzunehmen. Bei den Antiepileptika Carbamazepin und Valproinsäure sowie bei Oxycodon möchte sie im Gegensatz zum G-BA alle modifiziert freisetzenden Darreichungsformen von der Substitution ausschließen. Show more2. Tranche der Substitutionsausschlussliste
12.06.2015, 13:00 Uhr

ABDA plädiert für Klarstellungen
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) bereitet derzeit die zweite Tranche der Substitutionsausschlussliste vor. Zu seinen Vorschlägen, welche Wirkstoffe in welchen Darreichungsformen künftig nicht mehr in der Apotheke ausgetauscht werden dürfen, konnten Verbände und Organisationen bis zum 9. Juni Stellung nehmen. Die ABDA schlägt in ihrer Stellungnahme ergänzende Regelungen in der Arzneimittel-Richtlinie vor, die die praktische Umsetzung in der Apotheke erleichtern sollen. Sie betreffen die Import/Original-Problematik sowie die der Nichtlieferbarkeit. Show moreSubstitutionsausschlussliste
11.06.2015, 13:45 Uhr
Eine Frage der Darreichungsform
jb | Ein erhöhtes kardiovaskuläres Risiko unter Testosteron-Substitution wird seit Längerem diskutiert. Eine aktuelle Untersuchung hat sich jetzt der Frage gewidmet, ob es einen Zusammenhang zwischen der Pharmakokinetik und der Inzidenz kardiovaskulärer Ereignisse gibt. Show more10.06.2015, 22:00 Uhr

Wenn wir erklimmen schwindelnde Höhen …
Von Beate Fessler | Wer auf hohe Berge steigen will, und dieses Ziel haben immer mehr Menschen, muss sich der Risiken bewusst sein und wissen, wie er mit ihnen umgehen soll. Häufig unterschätzt wird die Höhenkrankheit, die bereits ab 2000 bis 2500 Höhenmetern auftreten und lebensbedrohlich werden kann, wenn nicht adäquat reagiert wird. Auch den Risiken von Hyper- und Hypothermie muss durch richtige Kleidung und entsprechendem Verhalten begegnet werden. Patienten mit kardiovaskulären und chronischen pulmonalen Erkrankungen müssen besonders beraten werden. Sind sie stabil medikamentös eingestellt, können sich viele von ihnen den Traum eines unvergesslichen Panoramas über den Wolken erfüllen.Show more10.06.2015, 22:00 Uhr
Transparenz ohne Konsequenz
jb | Leitlinien-Autoren müssen ihre Interessenkonflikte offenlegen. Das wird in der Praxis auch weitestgehend so gehandhabt. Organisationen wie MEZIS, Transparency Deutschland und NeurologyFirst geht das allerdings nicht weit genug. Sie fordern, dass Interessenkonflikte von Leitlinien-Autoren nicht nur erklärt, sondern auch reguliert werden müssen.Show more10.06.2015, 22:00 Uhr
Einmalgabe ist nicht immer besser
Die neuen oralen Antikoagulanzien (NOAKs) Dabigatran, Rivaroxaban und Apixaban werden mittlerweile auch im ambulanten Bereich häufig anstelle von Phenprocoumon eingesetzt. Obwohl die Halbwertszeiten der NOAKs untereinander ähnlich sind, sind die Dosierungsschemata mit einer ein- bzw. zweimal täglichen Einnahme unterschiedlich. Der Einfluss der verschiedenen Einnahmeintervalle auf die Adhärenz, die bei diesen Arzneistoffen besonders wichtig ist, wurde nun in einem Review aus Belgien diskutiert. Show more10.06.2015, 22:00 Uhr
Früherkennung beginnt bei den Füßen
BERLIN (rei) | Nicht nur für manifeste Diabetiker ist es wichtig, die Füße im Blick zu behalten. Auch schon im Frühstadium kann sich eine Neuropathie entwickeln, auf die Kribbeln, Brennen, Taubheit und Schmerzen in den Füßen hinweisen. Dass eine der häufigsten Folgeerkrankungen des Diabetes noch immer die große Unbekannte ist, wurde bei einer Pressekonferenz der Aufklärungsinitiative von Wörwag Pharma und der Deutschen Diabetes Stiftung (DDS) in Berlin deutlich.Show more10.06.2015, 22:00 Uhr
Lipidsenker in Kombination doch besser
In der Vergangenheit wurde bereits mit verschiedenen Arzneistoffklassen versucht, den therapeutischen Effekt von Statinen zu verbessern, um über eine zusätzliche Senkung des LDL-Cholesterins die Rate kardiovaskulärer Ereignisse weiter zu reduzieren. Die IMPROVE-IT-Studie, die erstmals bei der Tagung der American Heart Association (AHA) vergangenen Jahres vorgestellt und jetzt publiziert wurde, belegt nun erstmalig den positiven Effekt einer zusätzlichen Gabe von Ezetimib (Ezetrol®, Inegy®), einem Hemmstoff der Cholesterol-Resorption, auf klinische Endpunkte. Show more10.06.2015, 22:00 Uhr

Gesund wieder auftauchen
Von Claudia Bruhn | Ganz gleich, ob man nur ein wenig schnorcheln oder sich in tiefere Tiefen wagen möchte – vor einem Tauchgang sollten etwaige Gesundheitsrisiken durch eine ärztliche Untersuchung ausgeschlossen werden. Denn nicht nur bei Ohrenschmerzen und Schnupfen verbietet sich der Tauchgang. Auch seelische Leiden können dagegen sprechen. Wer außerdem in der Apotheke gut beraten und mit nützlichen Mitteln für kleinere Beschwerden versorgt wurde, kann getrost abtauchen.Show more10.06.2015, 22:00 Uhr
Engagement für mehr Lebensqualität
Im Jahr 1990 wurde die Firma Olimp Laboratories sp. z.o.o. im polnischen Nagawczyna gegründet mit dem Ziel, Nahrungsergänzungsmittel für mehr Lebenskomfort, Gesundheit und Vitalität zu entwickeln. Das Sortiment umfasst sowohl Produkte für Personen, die sich allgemein um ihre Gesundheit sorgen als auch solche für Menschen mit Mangelerscheinungen. Seit der Firmengründung konnte Olimp Labs ein stetiges Wachstum verzeichnen. Mittlerweile ist das Unternehmen europaweit tätig.Show more10.06.2015, 22:00 Uhr
Antworten auf Schlüsselfragen
Jedes Jahr erleiden in Deutschland etwa 270 000 Menschen einen Schlaganfall. Zwar überleben immer mehr Betroffene – das Risiko für einen nachfolgenden Apoplex steigt aber deutlich an, und jeder Zehnte erfährt noch im selben Jahr einen weiteren Schlaganfall. Durch eine gezielte Prävention kann dieses Risiko verringert werden. Welche therapeutischen Maßnahmen dazu geeignet sind, wurde in einer aktuellen Leitlinie zusammengefasst.Show more10.06.2015, 22:00 Uhr
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