Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Lebenslange Last: Adipositas im Kindes- und Jugendalter
Die Zahlen sind alarmierend: Nahezu jeder fünfte Jugendliche in Deutschland bringt zu viel Gewicht auf die Waage. Wer aber schon als Kind übergewichtig oder adipös ist, bleibt das häufig auch im Erwachsenenalter, mit weitreichenden Folgen für die Gesundheit. Das Verständnis und die Therapie der Erkrankung befinden sich jedoch im Wandel. Insbesondere die Inkretinmimetika eröffnen neben den etablierten multimodalen Lebensstilinterventionen völlig neue Perspektiven, um die lebenslange Last frühzeitig zu senken.Show morefortbildungen
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Multimodale Therapie
06.05.2026, 22:01 Uhr
Eine brisante Kombination
Sowohl Antidepressiva als auch nicht-steroidale Antirheumatika (NSAR) können das Blutungsrisiko erhöhen. Nicht selten werden diese beiden Arzneistoffgruppen gleichzeitig eingenommen. Nun ging eine koreanische Forschergruppe der Frage nach, ob das Risiko für intrakranielle Blutungen durch gleichzeitige Einnahme der beiden Substanzen erhöht ist.Show more29.07.2015, 22:00 Uhr
Frische für aktive Menschen
Für aktive Frauen und Männer hat Weleda ein neues Arnika Sport-Duschgel entwickelt. Das transparente Gel soll einen zarten, leicht abwaschbaren Schaum bilden. Die Komposition aus Arnika-blüten-Extrakt mit ätherischem Lavendel- und Rosmarinöl als Duftkomponente wirkt Weleda zufolge sowohl anregend als auch entspannend. Das neue Duschgel basiert auf natürlichen Rohstoffen und ist „Natrue“-zertifziert. Show more29.07.2015, 22:00 Uhr
Theorie und Praxis
Von Daniela Haverland | Die Biochemie nach Dr. Schüßler ist eine komplementäre Therapierichtung. Die von ihr angewandten Schüßler-Salze sind Milchzuckertabletten mit potenzierten Mineralstoffen, wie sie auch aus der Homöopathie bekannt sind. Sie sollen jeweils einen spezifischen Mineralstoffmangel beseitigen, der sich in bestimmten Symptomen zeigt und als Ursache für Funktionsstörungen und Krankheiten angesehen wird. Aufgrund ihres geringen Mineralstoffgehalts sind Schüßler-Salze keine Supplemente, sondern sie gelten als Funktionsmittel, die vor allem im intrazellulären Raum ihre Wirkung entfalten sollen. Dabei wird ein Wirkmechanismus angenommen, der sich naturwissenschaftlich nicht nachweisen lässt.Show more29.07.2015, 22:00 Uhr
Spezialisten für Schüßler-Salze
ral | Wer Schüßler-Salze in seiner Apotheke anbieten möchte, der kann zwischen Produkten von verschiedenen Herstellern wählen. Zu den bekanntesten Schüßler-Salz-Anbietern in Deutschland gehören die Bombastus-Werke, die DHU-Arzneimittel GmbH & Co. KG, die Orthim KG und die A. Pflüger GmbH & Co. KG. Zudem hat sich das österreichische Unternehmen Adler Pharma mit seinem Schüßler-Salz-Sortiment in Deutschland mittlerweile einen Namen gemacht. Damit Sie wissen, wo die Produkte in Ihrer Apotheke ihren Ursprung haben, möchten wir unseren „Schwerpunkt Schüßler-Salze“ zum Anlass nehmen, Ihnen diese Unternehmen – in alphabetischer Reihenfolge – ein wenig genauer vorzustellen. Die Pflüger GmbH, die wir vor Ort besucht haben, finden Sie dabei im danach folgenden Beitrag.Show more29.07.2015, 22:00 Uhr
Grenzwerte für Pyrrolizidinalkaloide
jb | Pyrrolizidinalkaloide sind sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe, die zur Abwehr von Fressfeinden gebildet werden. Man schätzt, dass etwa 6.000 Pflanzenarten weltweit Pyrrolizidinalkaloide enthalten, darunter Vergissmeinnicht, Huflattich, Borretsch und Beinwell. Toxisch sind allerdings nicht die Pyrrolizidinalkaloide selbst, sondern deren Metabolite. Da die schädlichen Abbauprodukte überwiegend in der Leber gebildet werden („Toxifizierung“), treten mögliche Schäden vor allem dort auf. Show more29.07.2015, 22:00 Uhr

Komplementäre Therapien: Schüßler-Salze
wes | Die Schüßler-Salze, auch Biochemie nach Dr. Schüßler genannt, haben in den letzten Jahren einen regelrechten Boom erlebt. Sie werden als „sanfte“ Therapieform erlebt, die die Selbstheilungskräfte des Körpers unterstützen soll. Auch ein Einfluss auf das psychische Wohlbefinden wird den Schüßler-Salzen nachgesagt. Doch das Wissen über die Grundlagen und Prinzipien dieser komplementären Therapieform ist auch unter Apothekern (und Ärzten) oft nicht besonders ausgeprägt. Show more29.07.2015, 22:00 Uhr
„Ein wunder Punkt in der Arzneimittelversorgung“
jb | Die amerikanische Aufsichtsbehörde FDA will die Warnhinweise der verschreibungspflichtigen nicht-steroidalen Antirheumatika ändern. Es soll stärker auf das erhöhte Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko bei Einnahme der Substanzen hingewiesen werden. Hintergrund ist eine Auswertung neuer Sicherheitsdaten. Bei Präparaten zur Selbstmedikation befindet sich zwar bereits ein derartiger Hinweis auf der Packung, doch auch der soll laut FDA aktualisiert werden. Show more29.07.2015, 22:00 Uhr
Nachahmerpräparate auf dem Prüfstand
Patienten mit erfolgter Organtransplantation sind ein Leben lang auf Immunsuppressiva angewiesen, um Abstoßungsreaktionen zu unterdrücken. Nachdem der Patentschutz für einige der häufig verwendeten Originalpräparate abgelaufen ist, drängen kostengünstige Generika auf den Markt, jedoch wird die Möglichkeit ihrer Aut-idem-Substitution kontrovers diskutiert. Show more29.07.2015, 22:00 Uhr

Homöopathie – empfehlenswert oder „Hokuspokus“?
In einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin „Stern“ hat eine Heidelberger Ärztin erklärt, warum sie heute ihre Patienten nicht mehr homöopathisch behandelt. Dieses Bekenntnis hat auch auf DAZ.online zu intensiven Diskussionen über Sinn oder Unsinn der Homöopathie geführt. Show moreDAZ.online-Umfrage
29.07.2015, 14:25 Uhr

Da gibt’s wieder was von Ratiopharm
Ab dem 1. August wird MCP-Lösung wieder als Fertigarzneimittel verfügbar sein. Teva wird unter seinen beiden Marken Ratiopharm und AbZ jeweils ein Präparat auf den deutschen Markt bringen. Das hat der Konzern heute in einer Pressemeldung angekündigt. Laut eigener Aussage ist Teva damit der erste Anbieter in Deutschland, der ein MCP-Liquidum in der neuen zulässigen Höchstkonzentration von 1 mg/ml im Portfolio hat. Show moreMCP-Topfen
29.07.2015, 12:20 Uhr

Ibuprofen-Packungsbeilagen werden angepasst
Das Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse unter hochdosiertem Ibuprofen (2400 mg/Tag oder mehr) ist ähnlich hoch wie das von Diclofenac oder der selektiven COX2-Inhibitoren. Zu diesem Schluss war der Pharmakovigilanzausschuss der EMA (PRAC) nach Abschluss seines Reviews zu Ibuprofen gekommen und hatte entsprechenden Änderungen der Produktinformationen empfohlen. Die Koordinierungsgruppe der EMA (CMDh) war der Empfehlung gefolgt und hatte die Anpassungen beschlossen. Show moreBfArM setzt EMA-Beschluss um
28.07.2015, 13:50 Uhr

Pille danach: Keine fachgerechte Beratung?!
Nach der Entlassung aus der Rezeptpflicht sind die Verkaufszahlen der „Pille danach“ gestiegen. Die Vizepräsidentin der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG), Birgit Seelbach-Göbel, weiß warum: Die Apotheker beraten nicht gründlich genug! Ein Kommentar von Doris Uhl. Show moreKommentar
27.07.2015, 15:25 Uhr

KBV will Medikationsplan erst ab fünf Medikamenten
Die Kassenärztliche Bundesvereinigung begrüßt zwar die Einführung eines Medikationsplans, aber sie plädiert dafür, dass Patienten darauf erst bei einer Verordnung von mindestens fünf Medikamenten Anspruch haben sollen. Der Entwurf zum E-Health-Gesetz sieht einen Anspruch bei mindestens drei verordneten Medikamenten vor. Show moreAngst vor hoher Belastung
27.07.2015, 12:46 Uhr

Positives Votum für zweiten PCSK-9-Inhibitor
Der Humanarzneimittelausschuss (CHMP) der europäischen Zulassungsbehörde EMA hat den monoklonalen Antikörper Alirocumab zur Zulassung empfohlen. Alirocumab (Praluent®) ist nach Evolocumab (Repatha®) der zweite Vertreter einer neuen Wirkstoffklasse, die über die Hemmung des Proteins PCSK9 den Cholesterol-Spiegel senkt. Show moreCholesterolsenker Alirocumab
27.07.2015, 09:34 Uhr

Anzahl der Asthma-Diagnosen deutlich gestiegen
Die Häufigkeit der Diagnose Asthma ist in Deutschland nach Analysen von IMS Health in den letzten zehn Jahren deutlich gestiegen: Im Jahr 2014 diagnostizierten Ärzte die Lungenerkrankung bei drei Millionen erwachsenen Patienten. Das ist ein Anstieg von 24 Prozent gegenüber 2004. Kinder- und Jugendärzte diagnostizierten Asthma im Jahr 2014 bei 678.000 Patienten, ein Plus von 21 Prozent. Show moreAsthmatherapie
27.07.2015, 08:03 Uhr

Nicht alles hat ein Ende
Obwohl die Ermittlungen zu den Arzneimitteldiebstählen in Italien mittlerweile abgeschlossen sind, ist die Geschichte offensichtlich immer noch nicht vorbei. Wieder hat ein Importeur mehrere Präparate zurückgerufen. Zu Ende ist hingegen die Überprüfung generischer Arzneimittel, die auf Basis zweifelhafter Studiendaten der indischen Firma GVK-Biosciences zugelassen wurden. Hier müssen weitere Zulassungen ruhen. Und sicherlich kein Ende, aber zumindest einen vorläufigen Höhepunkt hat die seit Langem andauernde Suche nach einem Malaria-Impfstoff: ein Kandidat hat von der EMA ein positives Votum erhalten. Mehr dazu lesen Sie in der Wochenschau.Show moreDAZ-Wochenschau
25.07.2015, 06:30 Uhr

Guanfacin (Intuniv) soll auch in Europa ADHS-Patienten helfen
Wer unter ADHS leidet, wird in der Regel mit Stimulanzien wie Methylphenidat (Ritalin® und Generika) behandelt. Jetzt hat der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) mit Guanfacin (Intuniv®) erstmals einen Wirkstoff zur Zulassung empfohlen, der über Bindung von Alpha-2-Rezeptoren Verhaltensauffälligkeiten und Aufmerksamkeitsdefizite beheben soll. Show moreZur Zulassung empfohlen
24.07.2015, 13:55 Uhr

Ein „Like“ von der EMA für den ersten Malaria-Impfstoff
Der Humanarzneimittelausschuss der EMA (CHMP) hat eine positive Bewertung für einen Impfstoff gegen Malaria und Hepatitis B abgegeben. Qualität, Sicherheit und Wirksamkeit wurden bei Säuglingen und Kleinkindern im Alter von sechs Wochen bis 17 Monaten in Malaria-Endemiegebieten geprüft und bestätigt. Das Präparat mit dem Namen MosquirixTM könnte nach Abschluss weiterer Verfahren in Ländern mit einem hohen Malariarisiko eingesetzt werden. Show moreSchutz für Kinder in Sicht
24.07.2015, 10:20 Uhr

Auch über Misserfolge vorankommen
123 potenzielle Medikamente gegen die Alzheimer-Krankheit sind zwischen 1998 und 2014 in klinischen Studien gescheitert oder auf Eis gelegt worden. Lediglich vier konnten in diesem Zeitraum zur Zulassung gebracht werden (Galantamin, Rivastigmin, Memantin und eine fixe Kombination von Memantin mit Donepezil). Das hat der US-amerikanische Pharmaverband "Pharmaceutical Research and Manufacturers of America (PhRMA)“ in seinem neuen Bericht zum Stand der Alzheimer-Forschung bekannt gemacht. Das Ergebnis stimmt nicht gerade euphorisch. Show moreAlzheimer-Forschung
24.07.2015, 08:09 Uhr

Homöopathin will Patienten nicht betrügen...
Die Heidelberger Ärztin und Homöopathin Natalie Grams behandelte ihre Patienten jahrelang homöopathisch. Jetzt bekam sie Gewissensbisse und gab ihre Praxis auf — obwohl ihre Patienten sie in einem Ärztebewertungsportal mit sehr gut einstuften. In einem Interview mit dem „Stern“ wirft sie sich vor, nicht kritisch genug gegenüber dieser Heilmethode gewesen zu sein. Heute hat sie den homöopathischen Arzneianwendungen abgeschworen.Show moreHahnemanns Arzneimittellehre
24.07.2015, 07:50 Uhr

Risiko einer Uterusperforation
Bei Frauen, die Kupfer-haltige bzw. Levonorgestrel-haltige Intrauterinpessare anwenden, kann eine Uterusperforation mit einer Häufigkeit von ca. 1 auf 1000 Insertionen auftreten. Darüber informierte Jenapharm in einem Rote-Hand-Brief. Weiterhin überwiege aber der Nutzen das Risiko, so der Hersteller.Show moreRote-Hand-Brief zu Intrauterinpessaren
23.07.2015, 14:53 Uhr

Weitere Generika-Zulassungen müssen in Deutschland ruhen
Der Ausschuss für Humanarzneimittel der EMA (CHMP) hat seine Überprüfung generischer Arzneimittel abgeschlossen, deren Zulassung auf zweifelhaften Studiendaten der indischen Firma GVK-Biosciences beruhten. Das Fazit: Europaweit müssen ab dem 21. August 2015 bis zu 700 Zulassungen ruhen. Für Deutschland sind 49 generische Zulassungen gelistet, die zum Teil schon auf der BfArM-Liste zu finden waren oder noch sind. Auch ihre Zulassung wird ruhen müssen, es sei denn, der Hersteller konnte inzwischen durch Vorlegen neuer Studiendaten die Zweifel an der Zulassung ausräumen. Show moreMangelhafte indische Zulassungsstudien
23.07.2015, 11:31 Uhr

Wann kommt der Impfstoff?
Denkt man an Zecken, denkt man sofort an Frühsommer-Meningo-Enzephalitis (FSME). Ein Fehler! Denn die häufigste durch Zecken verbreitete Krankheit ist die Borreliose. Geschätzt werden zwischen 60.000 und 100.000 Neuerkrankungen pro Jahr. Zum Vergleich: An FSME erkrankten im Jahre 2014 in Deutschland laut Robert-Koch-Institut 265 Menschen, 2013 waren es 420. Zwischen der 24. und 30. Kalenderwoche ist die Gefahr einer Infektion mit den humanpathogenen Bakterien der Gattung Borrelia am größten. Empfohlen wird dann eine frühzeitige antibiotische Therapie. Das Problem: einen frühen Infekt sicher zu diagnostizieren, ist nicht möglich, und auch ein Impfstoff steht nicht zur Verfügung.Show moreBorreliose
23.07.2015, 10:05 Uhr
Lipidsenker und das Risiko fürs Gedächtnis
Die Studienlage schien vielversprechend. Eine Behandlung mit Statinen besitzt möglicherweise eine positive Wirkung auf die Entwicklung von Demenz, da neben der Erniedrigung des Cholesterolspiegels auch die β-Amyloid-Bildung gesenkt zu werden scheint. Doch Fallberichte über Vergesslichkeit und Verwirrtheit behandelter Personen stellen nun die postulierten Effekte dieser Lipidsenker infrage.Show more23.07.2015, 00:00 Uhr

Eine ältere Patientin unter Polymedikation
Erika Rottmann* ist eine 73-jährige, multimorbide Patientin. Frau Rottmann und ihr Arzt äußern den Wunsch, die inzwischen sehr umfangreiche medikamentöse Therapie aufarbeiten zu lassen. Es besteht auch die Erwartungshaltung, dass einige Medikamente abgesetzt werden können. Als Hauptbeschwerden gibt Frau Rottmann starke Schmerzen in der Lendenwirbelsäule, in beiden Beinen, der rechten Hüfte sowie im rechten Knie an. Eine Belastungsdyspnoe, Mobilitätseinschränkung und Knöchelödeme werden als beeinträchtigend genannt.
Der 40. POP-Fall
23.07.2015, 00:00 Uhr
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