Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Lebenslange Last: Adipositas im Kindes- und Jugendalter
Die Zahlen sind alarmierend: Nahezu jeder fünfte Jugendliche in Deutschland bringt zu viel Gewicht auf die Waage. Wer aber schon als Kind übergewichtig oder adipös ist, bleibt das häufig auch im Erwachsenenalter, mit weitreichenden Folgen für die Gesundheit. Das Verständnis und die Therapie der Erkrankung befinden sich jedoch im Wandel. Insbesondere die Inkretinmimetika eröffnen neben den etablierten multimodalen Lebensstilinterventionen völlig neue Perspektiven, um die lebenslange Last frühzeitig zu senken.Show morefortbildungen
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Multimodale Therapie
06.05.2026, 22:01 Uhr

Dauerbrenner PPI
In der langen Arzneimittelliste vieler Patienten sind Protonenpumpeninhibitoren oft vertreten. Die Dauertherapie mit Omeprazol und Co. erfolgt jedoch meist unkritisch und stellt häufig eine Verschleppung einer Akuttherapie oder eine Verordnung außerhalb des Indikationsbereichs dar. Gerade bei älteren Patienten unter Multimedikation sollte regelmäßig eine Überprüfung der Indikation und der Dauer der Verordnung stattfinden, da Protonenpumpenhemmer immer wieder im Verdacht stehen, bei langfristiger Einnahme relevante Nebenwirkungen zu verursachen.
Von Verena Stahl
AMTS-Spezial
23.07.2015, 00:00 Uhr

Hilfe gegen das Hämmern
Von Sabine Werner | Hämmer, die auf den Kopf einschlagen, Schraubstöcke, in denen der Kopf eingezwängt wird: Diese und ähnliche beängstigende Bilder gebrauchen Migränepatienten, wenn sie ihre akuten Beschwerden beschreiben. Viele Betroffene behandeln trotz der schwerwiegenden Symptomatik ihre Migräneattacken mit Präparaten der Selbstmedikation aus der Apotheke, suchen Beratung zur Auswahl des Präparats und zur richtigen Anwendung. Für das pharmazeutische Personal gilt es abzuwägen, wann ein Migränepatient zum Arzt geschickt werden sollte, da auch zahlreiche verschreibungspflichtige Migränetherapeutika zur Verfügung stehen. Show more23.07.2015, 00:00 Uhr
Gute Wahl bei Kopfschmerzen
HAMBURG (gmc) | In vielen Studien hat sich gezeigt, dass die Kombination aus Coffein, Paracetamol und Acetylsalicylsäure im Durchschnitt schneller eine Besserung von Kopfschmerzen bewirkt als Paracetamol oder Acetylsalicylsäure alleine. Die aktuelle Expertenempfehlung der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG) zur Migräne- und Kopfschmerzbehandlung in der Selbstmedikation lautet daher: Die Wirkstoffkombination aus Acetylsalicylsäure, Paracetamol und Coffein (z. B. in Thomapyrin®) ist erste Wahl, und zwar als einziges Mittel mit hervorgehobener Empfehlung.Show more22.07.2015, 22:00 Uhr
Wenn Medikamente dick machen
Bei vielen Patienten, die Neuroleptika oder Antidepressiva einnehmen, kommt es bereits nach relativ kurzer Behandlungsdauer zu unerwünschter Gewichtszunahme. Diese kann ein Anzeichen für eine psychische Stabilisierung, aber auch eine unerwünschte Wirkung der Medikamente sein. Da häufig die Adhärenz darunter leidet, sind wirksame Interventionen – auch vonseiten der Apotheke – gefragt, um Betroffene zu „entlasten“ oder zumindest einer raschen Zunahme des Körpergewichts vorzubeugen.Show more22.07.2015, 22:00 Uhr

Orifarm ruft wieder Präparate zurück
Seit Ende März 2014 tauchten in der legalen Vertriebskette immer wieder Arzneimittel auf, die aus Diebstählen in Italien stammen. Obwohl die Ermittlungen mittlerweile abgeschlossen sind, ist der Spuk offensichtlich immer noch nicht vorbei. Heute ruft Importeur Orifarm vorsorglich drei Präparate zurück.Show moreFolge der Italien-Diebstähle
21.07.2015, 14:05 Uhr

Von GMP-Schlampereien, AMTS und der Kluft zwischen Wunsch und Wirklichkeit
Dass zwischen einem Plan haben und den Plan umsetzen ein großer Unterschied bestehen kann, wurde in dieser Woche mehrfach deutlich. Beispiel AMTS: Werden einem Patienten Arzneimittel verordnet, so heißt das noch lange nicht, dass er diese auch einnimmt. Das belegte eine Studie der Uni Münster, die ärztliche Medikationspläne und den Brown Bag des Patienten ausgewertet hat. Beispiel Herstellung von Arzneimittel: Auch wenn strenge GMP-Regeln gelten, so halten sich Firmen in Indien und China noch lange nicht daran, wie GMP-Inspektoren aufdeckten. Positiv dagegen ein Projekt aus Leipzig: Während auf politischer Ebene noch gestritten wird, ob und wie Apotheken beim Medikationsplan mitwirken sollen, wurde ein interdisziplinäres Projekt von pharmazeutischer und medizinischer Fakultät der Universität und dem Universitätsklinikum gestartet, das die effektive und sichere Arzneimitteltherapie fördern soll. Das alles und noch viel mehr können Sie in unserer Wochenschau lesen...Show moreDAZ-online-Wochenschau
18.07.2015, 17:37 Uhr

Zusatznutzen jetzt für 90 % der Patienten
Mit Dasabuvir (Exviera) und der Fixkombination Ombitasvir, Paritaprevir und Ritonavir (Viekirax) stehen seit Anfang 2015 zwei weitere Präparate zur Hepatitis-C-Behandlung zur Verfügung. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hatte die Nutzenbewertung im April abgeschlossen. Nun weisen nachgereichte Daten auch bei weiteren Patienten auf einen Zusatznutzen hin. Es handelt sich um die Gruppe der vorbehandelten Patienten mit einer Infektion vom Genotyp 1b ohne Zirrhose. Bislang hatte das IQWiG bei diesem Genotyp nur für Therapienaive einen Zusatznutzen gesehen. Show moreExviera® und Viekirax®
17.07.2015, 13:15 Uhr

Lungenhochdruck nach Diazoxid-Behandlung
Nach Verabreichung von Diazoxid (Proglicem), das zur Behandlung von Hypoglykämien eingesetzt wird, kann es bei Neugeborenen und Kleinkindern zu pulmonaler Hypertension kommen. Davor warnt die amerikanische Aufsichtsbehörde FDA. Nach Absetzen des Mittels besserte sich in allen Fällen der Hochdruck oder verschwand ganz. Die FDA wird den Sachverhalt weiter prüfen und gegebenenfalls Änderungen in der Produktinformation veranlassen. Show moreBei Neugeborenen und Kleinkindern
17.07.2015, 10:55 Uhr

Nicht zu warm und nicht zu kalt
Ein Punkt, der bei der Beratung in der Apotheke fast ebenso wichtig ist, wie die korrekte Einnahme eines Arzneimittels, ist dessen sachgemäße Lagerung. Denn nur wenn die empfohlenen Lagerungsbedingungen eingehalten werden, ist die Stabilität des Arzneimittels gewährleistet. Show more16.07.2015, 00:00 Uhr

Zeigt her eure Füße!
Von Claudia Bruhn | Sommerzeit – Sandalenzeit. Es wird wieder viel Haut gezeigt, auch an den Füßen. Schön und gepflegt sollen sie sein, doch leider haben in diesen Tagen auch Haut- und Nagelpilz Hochsaison. Der folgende Beitrag gibt einen Überblick über die Vorbeugung und die Behandlungsmöglichkeiten dieser unliebsamen Infektionskrankheiten sowie Tipps für die Beratung.Show more16.07.2015, 00:00 Uhr
Neuer Ansatz für HIV-Impfung
Oberflächenantigene von HI-Viren zeichnen sich durch eine extrem hohe Mutationsrate aus. Diese Eigenschaft steht der Entwicklung einer Impfung entgegen und vermindert die Wahrscheinlichkeit, dass gebildete Antikörper eine Kreuzreaktivität gegen verschiedene HI-Virusstämme besitzen. Der Einsatz von breit neutralisierenden Antikörpern (bnAbs) eröffnet eine Möglichkeit, diese Problematik zu umgehen.Show more15.07.2015, 22:00 Uhr
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