
Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Kein Zusatznutzen für Teplizumab bei Diabetes mellitus
Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen erkennt an, dass Teplizumab das Auftreten eines insulinpflichtigen Diabetes mellitus Typ 1 signifikant verzögert – einen Zusatznutzen gibt es aber nicht.Show morepharmazie
IQWiG-Stellungnahme
19.05.2026, 15:00 Uhr


Patientin mit Mammakarzinom
Frau K. ist eine 63-jährige Brustkrebspatientin. Die Lymphknoten sind bereits von dem Karzinom betroffen. Fernmetastasen liegen nicht vor. Anhand der bestimmten TNM-Klassifikation und Immunhistochemie der Tumorbiologiefaktoren wurde die Behandlungsstrategie festgelegt. Aktuell wird die Patientin mit einer neoadjuvanten Chemotherapie behandelt. Nach der voraussichtlich brusterhaltenden Operation wird sich eine Strahlentherapie anschließenShow more
Der 41. POP-Fall
20.08.2015, 00:00 Uhr

Ganz Ohr sein
Von Ines Winterhagen | Nicht jeder, der schlecht hört, muss gleich schwerhörig sein. Oft ist nur ein sogenannter Ceruminal-Pfropf schuld an der plötzlichen Schwerhörigkeit. Dieser kann durch eine Überproduktion von Ohrenschmalz oder eine unsachgemäße Reinigung entstehen und den Gehörgang komplett verschließen. Somit wird die physiologische Selbstreinigung des Ohres blockiert und es kann zu unangenehmen Beschwerden wie Ohrensausen, Schwindel, Tinnitus sowie Juckreiz, Druckgefühl oder Schmerzen kommen. Neben der professionellen Ohrspülung beim HNO-Arzt können bei leichten Verstopfungen Tropfen oder Sprays aus der Apotheke Abhilfe schaffen und den Gehörgang wieder frei machen.Show more20.08.2015, 00:00 Uhr

Patient ≠ Patient
Von Verena Stahl | Tamoxifen könnte bei bestimmten Brustkrebspatientinnen nicht ausreichend wirksam sein und somit die tägliche Einnahme über Jahre mit damit verbundenen potenziellen Nebenwirkungen nicht rechtfertigen. Die Rede ist von Frauen, die Tamoxifen in nicht ausreichendem Maße in seine Wirkformen metabolisieren können, weil sie langsame Metabolisierer am CYP2D6 sind. Bisherige Studienergebnisse sind jedoch widersprüchlich.Show moreAMTS-Spezial
20.08.2015, 00:00 Uhr
Lang, kurz oder mittel
jb | Ab September wird das Ultralangzeit-Insulin degludec (Tresiba®) in Deutschland nicht mehr erhältlich sein. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hatte keinen Zusatznutzen gegenüber der Therapie mit Humaninsulin gesehen. Der Hersteller hat sich daraufhin entschlossen, das Präparat in Deutschland vom Markt zu nehmen. Das Thema Insulinanaloga ist beim G-BA allerdings nicht neu. Auch vor der Einführung des AMNOG-Verfahrens hatte es immer wieder Diskussionen gegeben. So dürfen bereits seit Jahren in der Regel Insulinanaloga nur zulasten der GKV verordnet werden, wenn sie nicht teurer sind als Humaninsulin. Dennoch steht eine Vielzahl an Insulinen und Insulinanaloga mit unterschiedlichen Wirkprofilen zur Verfügung, um die individuellen Bedürfnisse bestmöglich abzudecken. Im Folgenden sind die Unterschiede der Präparate dargestellt.Show more19.08.2015, 22:00 Uhr
Der Vierte im Bunde
Mit Edoxaban betritt ein neues direktes orales Antikoagulans die Bühne. Der selektive Faktor-Xa-Inhibitor ist zugelassen für die Prophylaxe von Schlaganfällen und systemischen embolischen Ereignissen (SEE) bei Erwachsenen mit nicht-valvulärem Vorhofflimmern und mindestens einem Risikofaktor, wie Hypertonie, Alter ≥ 75 Jahre oder auch einer transitorischen ischämischen Attacke in der Anamnese. Ebenso ist Edoxaban indiziert für die Therapie venöser Thromboembolien (VTE), sprich tiefer Venenthrombosen und Lungenembolien, sowie zur Prophylaxe rezidivierender venöser Thromboembolien bei Erwachsenen. Show more19.08.2015, 22:00 Uhr
Gegen das gefährliche Duo HIV plus Hepatitis C
Für die Therapie der Hepatitis C stehen seit einigen Jahren neue antivirale Wirkstoffe zur Verfügung. Verglichen mit der bisherigen Interferon-basierten Standardtherapie zeichnet diese neuen Virostatika ein milderes Nebenwirkungsprofil und eine verkürzte Behandlungsdauer aus. Auch für HIV-Patienten mit Hepatitis-C-Koinfektion könnte es neue Hoffnung geben: Die bisher nur eingeschränkt mögliche Therapie der Hepatitis C könnte durch die neuen antiviralen Mittel deutlich verbessert werden. Das zeigen zwei aktuelle Studien. Show more19.08.2015, 22:00 Uhr
Das vergessene Symptom
Es gibt leider immer noch Tabuthemen in unserer Gesellschaft. Gesundheitliche Einschränkungen wie die Inkontinenz gehören ganz klar zu diesen, für viele unangenehmen Themen. Dabei könnte durch Aufklärung die Situation für Betroffene deutlich verbessert werden. Dass es bei ihnen zu einer Blasenschwäche kommen kann und warum, sollten z. B. Diabetiker frühzeitig erfahren. Denn Inkontinenz ist ein häufiges Symptom der Stoffwechselerkrankung. Show more19.08.2015, 22:00 Uhr
Fertigarzneimittel versus Eigenherstellung
Vor Kurzem ist mit Ikervis® erstmalig ein Ciclosporin-haltiges Ophthalmikum zur Behandlung der Keratokonjunktivitis sicca in Deutschland auf dem Markt gekommen. Es ist zugelassen zur Behandlung schwerer Keratitiden bei Erwachsenen mit trockenen Augen, bei denen trotz Behandlung mit Tränenersatzmitteln keine Besserung eingetreten ist. Bislang standen dafür nur rezeptur- bzw. defekturmäßig hergestellte Arzneimittel oder ein Import aus den USA zur Verfügung. Der Chefapotheker der Apotheke des Universitätsklinikums Tübingen, Prof. Dr. rer. nat. Hans-Peter Lipp, stellt die Rolle Ciclosporin-haltiger Ophthalmika im Allgemeinen sowie die Bedeutung von Ikervis® im Speziellen für die Therapie der Keratokonjunktivitis sicca dar und kommentiert sie. Show more19.08.2015, 22:00 Uhr
Typ-2-Diabetes vorbeugen
ISMANING (nm) | Etwa sieben Millionen Menschen in Deutschland sind an einem manifesten Diabetes mellitus erkrankt, über 90 Prozent davon sind Typ-2-Diabetiker. Experten gehen davon aus, dass bei weiteren ca. elf Millionen Menschen ein Prädiabetes besteht, der unbehandelt für die Betroffenen ein hohes Risiko beinhaltet, in den nächsten Jahren ebenfalls an einem Typ-2 Diabetes zu erkranken. Traditionell kommt der Ernährung in jedem Behandlungs- und Präventionskonzept von Diabetes eine zentrale Rolle zu.Show more19.08.2015, 22:00 Uhr

Xalatan: Bei Augenreizungen Arzt aufsuchen
Treten nach der Anwendung von Xalatan- Augentropfen (Latanoprost) schwere Reizungen auf, sollen die Patienten unverzüglich ärztlichen Rat einholen. Dieser Hinweis soll künftig in die Packungsbeilage aufgenommen werden. Seit Ende 2013 die Formulierung von Xalatan-Augentropfen (Latanoprost) verändert worden war, waren vermehrt Meldungen über starke Augenreizungen bei der Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker eingegangen. Dies hatte man als Hinweis auf eine mögliche Beeinträchtigung der Sicherheit dieses Arzneimittels gewertet. Der Pharmakovigilanzausschuss der EMA (PRAC) hatte sich der Sache angenommen. Show moreHinweis in der Packungsbeilage
19.08.2015, 08:55 Uhr

FDA erteilt Lustpille für Frauen die Zulassung
Flibanserin – auch „Viagra für Frauen“ genannt – kann in den USA auf den Markt kommen. Die US-Food and Drug Administration (FDA) hat das Mittel, das unter dem Namen Addyi vertrieben werden soll, zugelassen. Die rosa Pille soll die sexuelle Lust von Frauen wecken. Eine körperliche Stimulanz ist sie nicht. Show more„Viagra für Frauen“
19.08.2015, 08:05 Uhr

NICE empfiehlt Teamarbeit
In einer neuen Leitlinie wendet sich das britische National Institute of Health and Care excellence (NICE) wieder einmal gegen unnötige Verschreibungen von Antibiotika. Angestrebt wird ein umfassender Ansatz mit einer Kontrolle durch multidisziplinäre Teams aus Hausärzten, Krankenschwestern, Apothekern und Zahnärzten. Sie sollen die sinnvolle Verwendung antimikrobieller Mittel fördern und überwachen. Auf diese Weise soll ein Viertel der ungerechtfertigten Antibiotika-Verschreibungen vermieden werden. Show moreAntibiotikaverordnungen
19.08.2015, 07:00 Uhr

Weitere Generika zurückgerufen
Weitere generische Arzneimittel, deren Zulassung auf zweifelhaften Studiendaten der indischen Firma GVK-Biosciences beruht, werden von den Herstellern zurückgerufen. Ihre Zulassungen müssen auf Beschluss der EU-Kommission ab 21. August 2015 ruhen. Die entsprechenden Präparate sind ab diesem Datum nicht mehr verkehrsfähig. Die Maßnahme ist das Ergebnis einer Überprüfung durch den Ausschuss für Humanarzneimittel der EMA. Europaweit sind etwa 700 Zulassungen betroffen, darunter auch 49 generische Arzneimittel, die in Deutschland auf dem Markt sind. Show moreMangelhafte indische Zulassungsstudien
18.08.2015, 15:15 Uhr

… präsentiert von Thomapyrin und DocMorris
Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Bikinifigur: Der Spiegel und Spiegel.online erklären gerne, was wirkt, haben keine Scheu, die Pharmaindustrie oder Apotheker, die in ihren Augen falsch beraten, an den Pranger zu stellen. Ein Kommentar von Doris Uhl. Show moreSpiegel-Thema Kopfschmerzen ….
17.08.2015, 15:45 Uhr
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