
Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Wenn die Krebstherapie Magen und Darm durchschüttelt
Parenterale und orale Krebstherapien gehen häufig mit Übelkeit, Erbrechen und Durchfall einher. Wie sieht ein leitliniengerechtes onkologisches Nebenwirkungsmanagement aus? Und was können Patienten in Eigenregie tun?Show moreberatung-pharmazie
pharmazie
Onkologisches Nebenwirkungsmanagement
20.05.2026, 03:55 Uhr


Das Herz von ARMIN schlägt und Apotheker ist ein Traumberuf – oder?
Es gibt erfreuliches von ARMIN zu berichten: Der Server, über den Ärzte und Apotheker die Medikationspläne der Patienten einsehen und bearbeiten können, funktioniert! Ein Meilenstein, wie alle Beteiligten betonten. Wie bitter notwendig aus AMTS-Sicht ein Medikationsplan sein kann, zeigt ein Projekt, in dem ausgewertet wurde, wie viele Auffälligkeiten bezüglich Wechselwirkungen oder Überdosierungen im Medikationsplan zu finden sind, wenn man genauer hinschaut. Dann war da noch ein Gastkommentar auf DAZ.online zu den Tücken, Ärgernissen und Mühen des Apothekenalltags. Er führte zum Schmunzeln und Stirnrunzeln und forderte jeden zum Nachdenken, ob Apotheker nun der Traumberuf oder eher der „Depp der Nation“ ist. Und dass es auch wieder Schlampereien in Indien und China gab und noch vieles mehr passierte, dass können Sie alles in unserer Wochenschau lesen ...Show moreDachzeile hier eingeben..
15.08.2015, 05:25 Uhr

Schlaue Toxine polen harmlose Proteine um
Wissenschaftler von der Ohio State University (OSU) haben einen neuen Mechanismus entdeckt, mit dem Bakterien Toxine verwenden, um die Immunantwort zu unterbrechen. Ihre Studie, die in der Fachzeitschrift „Science“ veröffentlicht wurde, zeigt, dass das Toxin ACD (Actin Cross-linking Domain), das mit Cholera und anderen Krankheiten in Verbindung steht, das reichlich vorhandene Protein Aktin auf einem „trickreichen“ Weg in ein Sekundärtoxin umwandelt und die Immunzellen dadurch wirkungslos macht. Show moreNeuer Mechanismus
14.08.2015, 12:20 Uhr

Server für Medikationspläne zertifiziert und in Betrieb
ARMIN ist einen weiteren Schritt vorangekommen: Der zentrale Server, über den Ärzte und Apotheker miteinander Informationen zum Medikationsplan austauschen, ist seit gestern zertifiziert und in Betrieb, meldet die Arzneimittelinitiative in Sachsen und Thüringen. Durch die Zertifizierung werde sichergestellt, dass die Anforderungen an Datenschutz und -sicherheit erfüllt werden. Nach Wirkstoffverordnung und Medikationskatalog stehen damit die Ampeln zur dritten Stufe des Projektes, seinem Herzstück Medikationsplan, auf grün. Show moreARMIN
14.08.2015, 10:15 Uhr

Metformin senkt Cholesterol-Werte
Das Antidiabetikum Metformin wirkt nicht nur positiv auf den Blutzucker-Spiegel, sondern scheint auch die LDL-Cholesterol-Werte zu senken. Dem bisher unbekannten Mechanismus dieses Effekts sind Forscher am Helmholtz Zentrum auf die Spur gekommen. Show moreMetformin
13.08.2015, 08:00 Uhr

Hypo-, normo- oder hyperkalorisch?
Von Birgit Blumenschein und Martin Smollich | Beim kranken Organismus können sich je nach Art und Ausmaß der pathophysiologischen Vorgänge Veränderungen sowohl bei der Fähigkeit zur endogenen Substratproduktion bzw. Substratresorption als auch im Bedarf einzelner Nährstoffe ergeben. Je nach Erkrankung können dadurch bestimmte Nährstoffe essenziell werden, die es beim gesunden Organismus nicht sind, und auch die Zufuhrmenge einzelner Substrate muss je nach Indikation angepasst werden, um den Heilungsprozess optimal zu gestalten. In diesem Zusammenhang kann auch eine passagere oder dauerhafte enterale Ernährung erforderlich sein.Show more13.08.2015, 00:00 Uhr

Phytos für leichte Beine
Von Kristina Jenett-Siems | Die chronisch venöse Insuffizienz (CVI) ist ein weit verbreitetes Syndrom, das viele Betroffene auch in die Apotheke führt. Geklagt wird über Symptome wie schwere, geschwollene Beine, Schmerzen, Wadenkrämpfe und Juckreiz, in der Folge kann es dann aber auch zu bedrohlichen Komplikationen wie Thrombophlebitis, tiefen Beinvenenthrombosen und Ulcus cruris kommen. Insofern sollten die anfänglich eher harmlos erscheinenden Beschwerden nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Wesentliche Säulen der Therapie sind chirurgische Maßnahmen und die Anwendung von Kompressionsstrümpfen. Zur unterstützenden Behandlung kommen aber durchaus auch Präparate aus dem Bereich der Selbstmedikation infrage. Die Rote Liste beinhaltet unter dem Stichwort Venentherapeutika insbesondere Präparate auf der Basis von Rosskastanien-Samen, Mäusedorn-Wurzelstock, rotem Weinlaub und Rutin-Derivaten sowie Heparin-haltige Externa.Show more13.08.2015, 00:00 Uhr

Morbus Biergarten
Arzneimittelwechselwirkungen sind häufig das Paradeproblem, das als Argument für eine Medikationsanalyse ins Spiel gebracht wird. In der Praxis sind andere arzneimittelbezogene Probleme zwar oft gravierender als Interaktionen, allerdings bedarf es bei wenig anderen Dingen so viel Fingerspitzengefühl und pharmazeutischem Sachverstandes wie bei der Bewertung der Relevanz von Interaktionen. Wie dann eine Intervention aussehen kann, zeigt der folgende Fall. Show more12.08.2015, 22:00 Uhr
Unterschiedliches Missbildungsrisiko unter SSRI
Im Jahr 2005 verwies die FDA erstmalig auf ein erhöhtes Risiko für Herzfehler bei Kindern, deren Mütter mit Paroxetin behandelt wurden. Ob diese mögliche Assoziation auch für die Therapie mit anderen Vertretern der SSRI gilt, wurde nun in einer Bayes‘schen Analyse untersucht.Show more12.08.2015, 22:00 Uhr
Pioglitazon doch besser als sein Ruf?
Das Antidiabetikum Pioglitazon erhöht laut bisheriger Studienlage in geringem Maß das Risiko für Blasenkrebs. Die Gefährdung scheint dabei mit steigender Dosis und Dauer des Gebrauchs zuzunehmen. Die EMA bewertete das Nutzen-Risiko-Profil damals jedoch trotzdem positiv, sodass das Arzneimittel weiterhin erhältlich blieb. Eine nun veröffentlichte Kohortenstudie relativierte jetzt sogar das Risiko zur Entwicklung von Blasenkrebs unter Pioglitazon-Behandlung.Show more12.08.2015, 22:00 Uhr
Hohe Anforderungen sind eine Chance
GKV-Modernisierungsgesetz, Wegfall der Erstattungsfähigkeit von OTC-Präparaten – vor allem in der letzten Dekade haben sich neue Anforderungen an den Arbeitsalltag in der Offizin ergeben. Und auch die Patienten haben hohe Erwartungen. Hierin vor allem Chancen zu sehen, ist Ziel von Engelhard Arzneimittel. Als Partner der Apotheken will das Familienunternehmen seine Kunden dabei unterstützen, die positiven Seiten der Anforderungen zu erkennen – und ihnen dafür Lösungen an die Hand geben.Show more12.08.2015, 22:00 Uhr

Wenn Arzneimittel missbraucht werden
Von André Said | Nach Schätzungen werden allein in Deutschland etwa 1,5 Millionen Erwachsene als medikamentenabhängig angesehen. Dabei werden Arzneistoffe nicht zur akuten Behandlung von Erkrankungen, sondern missbräuchlich zur Suchterhaltung bzw. Vermeidung von Entzugssymptomen verwendet. Dieser Artikel stellt die relevanten Arzneimittelgruppen mit bekanntem Missbrauchs- bzw. Abhängigkeitspotenzial vor.Show more12.08.2015, 22:00 Uhr
„Bewährte Therapien fortsetzen“
jb | Arzneimitteltherapie in der Schwangerschaft ist ein sensibles Thema. Anwendungsempfehlungen basieren lediglich auf Erfahrungswerten, die Zulassungsinhaber halten sich in der Regel zurück und raten im Zweifelsfall von einer Anwendung der Präparate ab. Besonders schwierig wird es dann, wenn Patientinnen aber auf die Einnahme eines Medikamentes angewiesen sind und ein Absetzen ihre Gesundheit bzw. den Therapieerfolg gefährden würde, bei Patientinnen mit Depressionen ist das beispielsweise der Fall. Wir haben Prof. Dr. Christof Schaefer, den Leiter des Pharmakovigilanzzentrums Embryonaltoxikologie an der Charité-Universitätsmedizin Berlin, zu der Thematik befragt. Show more12.08.2015, 22:00 Uhr
Bakteriurie-Screening Schwangerer überflüssig?
Entgegen der vorherrschenden Meinung, eine in der Schwangerschaft auftretende asymptomatische Bakteriurie sollte routinemäßig erfasst und therapiert werden, wird in einer niederländische Studie das weit verbreitete Screening infrage gestellt. Zwar treten unter einer asymptomatischen Bakteriurie vermehrt Nierenbeckenentzündungen auf, die absoluten Zahlen sind aber gering.Show more12.08.2015, 22:00 Uhr
Checkpoint-Blockade mit Nivolumab
Ein neuer Ansatz zur Therapie onkologischer Erkrankungen ist der selektive Eingriff in das Immunsystem des Patienten mit dem Ziel, körpereigene Mechanismen zur Tumorvernichtung zu aktivieren. Der jüngste Vertreter dieser Therapierichtung ist der Checkpoint-Inhibitor Nivolumab, der seit 15. Juli dieses Jahres in der EU zur Erstlinien-Therapie des malignen Melanoms zugelassen ist; Zulassungserweiterungen werden derzeit von der EMA geprüft. Aufgrund der immunologisch basierten Wirkweise muss auf immunassoziierte Begleiterscheinungen geachtet werden. Show more12.08.2015, 22:00 Uhr
Meistgelesen
Deutscher Apotheker Verlag Logo
Rechtliches
© 2026 Deutsche Apotheker Zeitung
