
Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Neues zu Chikungunya, FSME und Meningokokken
Vierfach-Impfung gegen Meningokokken für Jugendliche, neue STIKO-Empfehlung zu Chikungunya und ein verlängerter Booster-Abstand bei Encepur – das ändert sich bei Reiseimpfungen. Der Ständige Ausschuss für Reisemedizin rät zudem allen Reisenden zur Grippeimpfung – und weicht damit von der STIKO ab.Show moreberatung-pharmazie
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Reiseimpfempfehlungen 2026
17.04.2026, 14:30 Uhr


Phytos für leichte Beine
Von Kristina Jenett-Siems | Die chronisch venöse Insuffizienz (CVI) ist ein weit verbreitetes Syndrom, das viele Betroffene auch in die Apotheke führt. Geklagt wird über Symptome wie schwere, geschwollene Beine, Schmerzen, Wadenkrämpfe und Juckreiz, in der Folge kann es dann aber auch zu bedrohlichen Komplikationen wie Thrombophlebitis, tiefen Beinvenenthrombosen und Ulcus cruris kommen. Insofern sollten die anfänglich eher harmlos erscheinenden Beschwerden nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Wesentliche Säulen der Therapie sind chirurgische Maßnahmen und die Anwendung von Kompressionsstrümpfen. Zur unterstützenden Behandlung kommen aber durchaus auch Präparate aus dem Bereich der Selbstmedikation infrage. Die Rote Liste beinhaltet unter dem Stichwort Venentherapeutika insbesondere Präparate auf der Basis von Rosskastanien-Samen, Mäusedorn-Wurzelstock, rotem Weinlaub und Rutin-Derivaten sowie Heparin-haltige Externa.Show more13.08.2015, 00:00 Uhr

Morbus Biergarten
Arzneimittelwechselwirkungen sind häufig das Paradeproblem, das als Argument für eine Medikationsanalyse ins Spiel gebracht wird. In der Praxis sind andere arzneimittelbezogene Probleme zwar oft gravierender als Interaktionen, allerdings bedarf es bei wenig anderen Dingen so viel Fingerspitzengefühl und pharmazeutischem Sachverstandes wie bei der Bewertung der Relevanz von Interaktionen. Wie dann eine Intervention aussehen kann, zeigt der folgende Fall. Show more12.08.2015, 22:00 Uhr
Unterschiedliches Missbildungsrisiko unter SSRI
Im Jahr 2005 verwies die FDA erstmalig auf ein erhöhtes Risiko für Herzfehler bei Kindern, deren Mütter mit Paroxetin behandelt wurden. Ob diese mögliche Assoziation auch für die Therapie mit anderen Vertretern der SSRI gilt, wurde nun in einer Bayes‘schen Analyse untersucht.Show more12.08.2015, 22:00 Uhr
Pioglitazon doch besser als sein Ruf?
Das Antidiabetikum Pioglitazon erhöht laut bisheriger Studienlage in geringem Maß das Risiko für Blasenkrebs. Die Gefährdung scheint dabei mit steigender Dosis und Dauer des Gebrauchs zuzunehmen. Die EMA bewertete das Nutzen-Risiko-Profil damals jedoch trotzdem positiv, sodass das Arzneimittel weiterhin erhältlich blieb. Eine nun veröffentlichte Kohortenstudie relativierte jetzt sogar das Risiko zur Entwicklung von Blasenkrebs unter Pioglitazon-Behandlung.Show more12.08.2015, 22:00 Uhr
Hohe Anforderungen sind eine Chance
GKV-Modernisierungsgesetz, Wegfall der Erstattungsfähigkeit von OTC-Präparaten – vor allem in der letzten Dekade haben sich neue Anforderungen an den Arbeitsalltag in der Offizin ergeben. Und auch die Patienten haben hohe Erwartungen. Hierin vor allem Chancen zu sehen, ist Ziel von Engelhard Arzneimittel. Als Partner der Apotheken will das Familienunternehmen seine Kunden dabei unterstützen, die positiven Seiten der Anforderungen zu erkennen – und ihnen dafür Lösungen an die Hand geben.Show more12.08.2015, 22:00 Uhr

Wenn Arzneimittel missbraucht werden
Von André Said | Nach Schätzungen werden allein in Deutschland etwa 1,5 Millionen Erwachsene als medikamentenabhängig angesehen. Dabei werden Arzneistoffe nicht zur akuten Behandlung von Erkrankungen, sondern missbräuchlich zur Suchterhaltung bzw. Vermeidung von Entzugssymptomen verwendet. Dieser Artikel stellt die relevanten Arzneimittelgruppen mit bekanntem Missbrauchs- bzw. Abhängigkeitspotenzial vor.Show more12.08.2015, 22:00 Uhr
„Bewährte Therapien fortsetzen“
jb | Arzneimitteltherapie in der Schwangerschaft ist ein sensibles Thema. Anwendungsempfehlungen basieren lediglich auf Erfahrungswerten, die Zulassungsinhaber halten sich in der Regel zurück und raten im Zweifelsfall von einer Anwendung der Präparate ab. Besonders schwierig wird es dann, wenn Patientinnen aber auf die Einnahme eines Medikamentes angewiesen sind und ein Absetzen ihre Gesundheit bzw. den Therapieerfolg gefährden würde, bei Patientinnen mit Depressionen ist das beispielsweise der Fall. Wir haben Prof. Dr. Christof Schaefer, den Leiter des Pharmakovigilanzzentrums Embryonaltoxikologie an der Charité-Universitätsmedizin Berlin, zu der Thematik befragt. Show more12.08.2015, 22:00 Uhr
Bakteriurie-Screening Schwangerer überflüssig?
Entgegen der vorherrschenden Meinung, eine in der Schwangerschaft auftretende asymptomatische Bakteriurie sollte routinemäßig erfasst und therapiert werden, wird in einer niederländische Studie das weit verbreitete Screening infrage gestellt. Zwar treten unter einer asymptomatischen Bakteriurie vermehrt Nierenbeckenentzündungen auf, die absoluten Zahlen sind aber gering.Show more12.08.2015, 22:00 Uhr
Checkpoint-Blockade mit Nivolumab
Ein neuer Ansatz zur Therapie onkologischer Erkrankungen ist der selektive Eingriff in das Immunsystem des Patienten mit dem Ziel, körpereigene Mechanismen zur Tumorvernichtung zu aktivieren. Der jüngste Vertreter dieser Therapierichtung ist der Checkpoint-Inhibitor Nivolumab, der seit 15. Juli dieses Jahres in der EU zur Erstlinien-Therapie des malignen Melanoms zugelassen ist; Zulassungserweiterungen werden derzeit von der EMA geprüft. Aufgrund der immunologisch basierten Wirkweise muss auf immunassoziierte Begleiterscheinungen geachtet werden. Show more12.08.2015, 22:00 Uhr

Je mehr Chili, desto besser?
Dem Alkaloid Capsaicin, das in Chili-Schoten enthalten ist, werden unzählige positive Eigenschaften zugeschrieben. So soll es zum Beispiel antioxidativ wirksam sein, vor Krebs schützen und sogar das Körpergewicht reduzieren. Chinesische Forscher gehen jetzt noch einen Schritt weiter: Scharfe Speisen könnten die Gesamtmortalität reduzieren. Show moreScharfe Speisen
12.08.2015, 14:15 Uhr

NSAID gut gegen Periodenschmerzen
Ein neuer Cochrane Review untersucht erstmals die Datenlage hinsichtlich der Wirksamkeit von nicht-steroidalen entzündungshemmenden Medikamenten (NSAIDs) gegen Menstruationsschmerzen. Sie wirken gut, so das Fazit, aber weder im Vergleich untereinander noch zu Paracetamol gibt es nach den vorhandenen Studien große Unterschiede. Außerdem ist die Datenlage qualitativ insgesamt nicht besonders hochwertig. Show moreNeuer Cochrane-Review
11.08.2015, 07:00 Uhr

Mängel bei Wirkstoffherstellern in Indien und China
Indische und chinesische Wirkstoffhersteller sind bei Inspektionen europäischer Überwachungsbehörden einmal wieder negativ aufgefallen. Wie der Eudra GMDP-Datenbank zu entnehmen ist, gibt es drei neue Berichte, die die Nichteinhaltung der Leitlinien zur Guten Herstellungspraxis (GMP) dokumentieren. Show moreGMP-Kontrollen
10.08.2015, 13:25 Uhr
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