Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Studierende laden zum Fertigarzneimittelseminar ein
Am 27. Mai 2026 laden die Studierenden des 8. Pharmaziesemesters der Goethe-Universität Frankfurt zum Fertigarzneimittelseminar (FAS) ein. In diesem Jahr dreht sich dabei alles um das Thema Reisen und Impfungen.Show morearzneimittel-und-therapie
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Goethe-Universität Frankfurt
06.05.2026, 14:00 Uhr
Gewissheit nach sechs Wochen
bk | Die Verkürzung der Wartezeit beim HIV-Nachweis wurde bereits letztes Jahr in die europäischen Leitlinien aufgenommen. Ende Juni haben nun auch die deutschen Virologen in einer Stellungnahme im Bundesgesundheitsblatt die verkürzte Frist befürwortet.Show more26.08.2015, 22:00 Uhr
Nährstoffe für die Gelenke
In Deutschland leiden rund 40 Prozent der Frauen und 30 Prozent der Männer über 50 Jahren unter Arthrose, wobei das Kniegelenk am häufigsten von dieser degenerativen Erkrankung betroffen ist [1]. Im Rahmen der konservativen Arthrosebehandlung finden seit einigen Jahren auch nutritive Therapiekonzepte Beachtung. In einer aktuellen Studie zur Kniegelenksarthrose konnte nun der ernährungsmedizinische Nutzen der ergänzenden bilanzierten Diät (EBD) Orthomol arthroplus® nachgewiesen werden [2]. Show more26.08.2015, 22:00 Uhr

Neues Impfschema für Pneumokokken-Impfung
Die Ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut (STIKO) hat ihre Impfempfehlungen aktualisiert. Änderungen gibt es beim Impfschema für die Pneumokokken-Impfung im Säuglings- und Kleinkindalter, bei der Meningokokken-B-Impfung, bei der Gelbfieberimpfung und der passiven Immunisierung gegen Windpocken. Show moreImpfempfehlungen der STIKO
25.08.2015, 07:00 Uhr

Lauterbach: Industrie behindert Forschung
Krebs ist eine der medizinischen Herausforderungen schlechthin. Viele Medikamente gegen Krebserkrankungen gibt es bereits. In den letzten Jahren sind immer speziellere Arzneimittel auf den Markt gekommen. Man spricht von „personalisierter Medizin“, da sie nur bei Patienten angewendet werden soll, bei denen sie auch wirklich anschlägt. Zudem soll sie gezielt die Krebszellen angreifen – und nicht wie die Chemotherapie alle Zellen. Doch der Mediziner und Bundestagsabgeordnete Professor Karl Lauterbach sieht die jüngsten Entwicklungen im Geschäftsfeld der Krebsarzneimittel kritisch. Im aktuellen „Spiegel“ macht er der Pharmaindustrie fünf Vorwürfe und schließt diesen Forderungen an, etwa die nach einem einheitlichen europäischen Erstattungspreis für Arzneimittel. Die Verbände BPI und vfa wiesen Lauterbachs Vorwürfe zurück. Show moreKrebs
24.08.2015, 15:25 Uhr

Schwarze Liste und rosa Pille
Der Beschluss der EU zu den generischen Arzneimitteln, deren Zulassungen aufgrund von zweifelhaften Studiendaten aus Indien ab 21. August ruhen müssen, ist umgesetzt. Das BfArM hat die Liste der Arzneimittel, die nicht mehr verkehrsfähig sind, veröffentlicht. In den USA wurde ein Präparat zugelassen, das Frauen, die unter einem Mangel an sexuellem Verlangen leiden, helfen soll. Das auch als „Pink Viagra“ bezeichnete Präparat ist allerdings umstritten. Mehr dazu lesen Sie in der Wochenschau. Show moreDAZ-Wochenschau
22.08.2015, 06:00 Uhr

Erhöhtes Bradykardie-Risiko: Auch Simeprevir macht Probleme
In Anlehnung an die Bewertung der kardialen Sicherheit von Harvoni® (Sofosbuvir + Ledipasvir) sowie Daklinza® (Daclatasvir) und Sovaldi® (Sofosbuvir) und gleichzeitiger Therapie mit Amiodaron hat der Pharmakovigilanzausschuss der EMA (PRAC) auch Simeprevir (Olysio®) unter die Lupe genommen und das Risiko für Bradykardien überprüft. Dabei kam man zu dem Ergebnis, dass auch diese Substanz in dieser Hinsicht problematisch ist. Show moreHepatitis-C-Therapie plus Amiodaron
21.08.2015, 14:40 Uhr

Kiefer: Patientenversorgung ist sicher gestellt
Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat heute den EU-Beschluss zu den zweifelhaften Studien der indischen Firma GVK-Biosciences umgesetzt und das Ruhen weiterer Zulassungen angeordnet. Obwohl die betroffenen Arzneimittel ab heute nicht abgegeben werden dürfen, ist die Versorgung der Patienten durch die Apotheken sichergestellt. Darauf weist der Präsident der Bundesapothekerkammer, Dr. Andreas Kiefer, in einem aktuellen Statement hin. Show moreTrotz ruhender Zulassungen
21.08.2015, 11:10 Uhr

EU-Beschluss umgesetzt: Zulassungen ruhen ab heute
Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat den EU-Beschluss zu den generischen Arzneimitteln, deren Zulassungen aufgrund von zweifelhaften Studiendaten der indischen Firma GVK-Biosciences ab 21. August ruhen müssen, umgesetzt. Die aktualisierte Liste der in Deutschland betroffenen Präparate hat das BfArM jetzt veröffentlicht. Alle Präparate, die sich darauf befinden sind nicht mehr verkehrsfähig und dürfen nicht mehr abgegeben werden, bis die Hersteller entsprechende Studien nachgereicht haben. Show moreMangelhafte Arzneimittelstudien aus Indien
21.08.2015, 09:46 Uhr

EMA: Qualität im Lot
Jedes Jahr koordiniert die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) ein Probenahme- und Testprogramm für die zentral zugelassenen Arzneimittel. Überprüft wird, ob die auf dem Markt befindlichen Human-und Tierarzneimittel den zugelassenen Qualitätsspezifikationen entsprechen und ob die Analysemethoden, die die Hersteller für die Kontrolle der Produkte einsetzen, zufriedenstellend sind. Der jetzt bekannt gemachte Bericht beschreibt die Ergebnisse für das Jahr 2013. Es sieht gut aus, so viel vorweg. Show moreZentral zugelassene Arzneimittel
21.08.2015, 07:15 Uhr

Patientin mit Mammakarzinom
Frau K. ist eine 63-jährige Brustkrebspatientin. Die Lymphknoten sind bereits von dem Karzinom betroffen. Fernmetastasen liegen nicht vor. Anhand der bestimmten TNM-Klassifikation und Immunhistochemie der Tumorbiologiefaktoren wurde die Behandlungsstrategie festgelegt. Aktuell wird die Patientin mit einer neoadjuvanten Chemotherapie behandelt. Nach der voraussichtlich brusterhaltenden Operation wird sich eine Strahlentherapie anschließenShow more
Der 41. POP-Fall
20.08.2015, 00:00 Uhr

Ganz Ohr sein
Von Ines Winterhagen | Nicht jeder, der schlecht hört, muss gleich schwerhörig sein. Oft ist nur ein sogenannter Ceruminal-Pfropf schuld an der plötzlichen Schwerhörigkeit. Dieser kann durch eine Überproduktion von Ohrenschmalz oder eine unsachgemäße Reinigung entstehen und den Gehörgang komplett verschließen. Somit wird die physiologische Selbstreinigung des Ohres blockiert und es kann zu unangenehmen Beschwerden wie Ohrensausen, Schwindel, Tinnitus sowie Juckreiz, Druckgefühl oder Schmerzen kommen. Neben der professionellen Ohrspülung beim HNO-Arzt können bei leichten Verstopfungen Tropfen oder Sprays aus der Apotheke Abhilfe schaffen und den Gehörgang wieder frei machen.Show more20.08.2015, 00:00 Uhr

Patient ≠ Patient
Von Verena Stahl | Tamoxifen könnte bei bestimmten Brustkrebspatientinnen nicht ausreichend wirksam sein und somit die tägliche Einnahme über Jahre mit damit verbundenen potenziellen Nebenwirkungen nicht rechtfertigen. Die Rede ist von Frauen, die Tamoxifen in nicht ausreichendem Maße in seine Wirkformen metabolisieren können, weil sie langsame Metabolisierer am CYP2D6 sind. Bisherige Studienergebnisse sind jedoch widersprüchlich.Show moreAMTS-Spezial
20.08.2015, 00:00 Uhr
Lang, kurz oder mittel
jb | Ab September wird das Ultralangzeit-Insulin degludec (Tresiba®) in Deutschland nicht mehr erhältlich sein. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hatte keinen Zusatznutzen gegenüber der Therapie mit Humaninsulin gesehen. Der Hersteller hat sich daraufhin entschlossen, das Präparat in Deutschland vom Markt zu nehmen. Das Thema Insulinanaloga ist beim G-BA allerdings nicht neu. Auch vor der Einführung des AMNOG-Verfahrens hatte es immer wieder Diskussionen gegeben. So dürfen bereits seit Jahren in der Regel Insulinanaloga nur zulasten der GKV verordnet werden, wenn sie nicht teurer sind als Humaninsulin. Dennoch steht eine Vielzahl an Insulinen und Insulinanaloga mit unterschiedlichen Wirkprofilen zur Verfügung, um die individuellen Bedürfnisse bestmöglich abzudecken. Im Folgenden sind die Unterschiede der Präparate dargestellt.Show more19.08.2015, 22:00 Uhr
Der Vierte im Bunde
Mit Edoxaban betritt ein neues direktes orales Antikoagulans die Bühne. Der selektive Faktor-Xa-Inhibitor ist zugelassen für die Prophylaxe von Schlaganfällen und systemischen embolischen Ereignissen (SEE) bei Erwachsenen mit nicht-valvulärem Vorhofflimmern und mindestens einem Risikofaktor, wie Hypertonie, Alter ≥ 75 Jahre oder auch einer transitorischen ischämischen Attacke in der Anamnese. Ebenso ist Edoxaban indiziert für die Therapie venöser Thromboembolien (VTE), sprich tiefer Venenthrombosen und Lungenembolien, sowie zur Prophylaxe rezidivierender venöser Thromboembolien bei Erwachsenen. Show more19.08.2015, 22:00 Uhr
Gegen das gefährliche Duo HIV plus Hepatitis C
Für die Therapie der Hepatitis C stehen seit einigen Jahren neue antivirale Wirkstoffe zur Verfügung. Verglichen mit der bisherigen Interferon-basierten Standardtherapie zeichnet diese neuen Virostatika ein milderes Nebenwirkungsprofil und eine verkürzte Behandlungsdauer aus. Auch für HIV-Patienten mit Hepatitis-C-Koinfektion könnte es neue Hoffnung geben: Die bisher nur eingeschränkt mögliche Therapie der Hepatitis C könnte durch die neuen antiviralen Mittel deutlich verbessert werden. Das zeigen zwei aktuelle Studien. Show more19.08.2015, 22:00 Uhr
Das vergessene Symptom
Es gibt leider immer noch Tabuthemen in unserer Gesellschaft. Gesundheitliche Einschränkungen wie die Inkontinenz gehören ganz klar zu diesen, für viele unangenehmen Themen. Dabei könnte durch Aufklärung die Situation für Betroffene deutlich verbessert werden. Dass es bei ihnen zu einer Blasenschwäche kommen kann und warum, sollten z. B. Diabetiker frühzeitig erfahren. Denn Inkontinenz ist ein häufiges Symptom der Stoffwechselerkrankung. Show more19.08.2015, 22:00 Uhr
Fertigarzneimittel versus Eigenherstellung
Vor Kurzem ist mit Ikervis® erstmalig ein Ciclosporin-haltiges Ophthalmikum zur Behandlung der Keratokonjunktivitis sicca in Deutschland auf dem Markt gekommen. Es ist zugelassen zur Behandlung schwerer Keratitiden bei Erwachsenen mit trockenen Augen, bei denen trotz Behandlung mit Tränenersatzmitteln keine Besserung eingetreten ist. Bislang standen dafür nur rezeptur- bzw. defekturmäßig hergestellte Arzneimittel oder ein Import aus den USA zur Verfügung. Der Chefapotheker der Apotheke des Universitätsklinikums Tübingen, Prof. Dr. rer. nat. Hans-Peter Lipp, stellt die Rolle Ciclosporin-haltiger Ophthalmika im Allgemeinen sowie die Bedeutung von Ikervis® im Speziellen für die Therapie der Keratokonjunktivitis sicca dar und kommentiert sie. Show more19.08.2015, 22:00 Uhr
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