Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Studierende laden zum Fertigarzneimittelseminar ein
Am 27. Mai 2026 laden die Studierenden des 8. Pharmaziesemesters der Goethe-Universität Frankfurt zum Fertigarzneimittelseminar (FAS) ein. In diesem Jahr dreht sich dabei alles um das Thema Reisen und Impfungen.Show morearzneimittel-und-therapie
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Goethe-Universität Frankfurt
06.05.2026, 14:00 Uhr

Xalatan: Bei Augenreizungen Arzt aufsuchen
Treten nach der Anwendung von Xalatan- Augentropfen (Latanoprost) schwere Reizungen auf, sollen die Patienten unverzüglich ärztlichen Rat einholen. Dieser Hinweis soll künftig in die Packungsbeilage aufgenommen werden. Seit Ende 2013 die Formulierung von Xalatan-Augentropfen (Latanoprost) verändert worden war, waren vermehrt Meldungen über starke Augenreizungen bei der Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker eingegangen. Dies hatte man als Hinweis auf eine mögliche Beeinträchtigung der Sicherheit dieses Arzneimittels gewertet. Der Pharmakovigilanzausschuss der EMA (PRAC) hatte sich der Sache angenommen. Show moreHinweis in der Packungsbeilage
19.08.2015, 08:55 Uhr

FDA erteilt Lustpille für Frauen die Zulassung
Flibanserin – auch „Viagra für Frauen“ genannt – kann in den USA auf den Markt kommen. Die US-Food and Drug Administration (FDA) hat das Mittel, das unter dem Namen Addyi vertrieben werden soll, zugelassen. Die rosa Pille soll die sexuelle Lust von Frauen wecken. Eine körperliche Stimulanz ist sie nicht. Show more„Viagra für Frauen“
19.08.2015, 08:05 Uhr

NICE empfiehlt Teamarbeit
In einer neuen Leitlinie wendet sich das britische National Institute of Health and Care excellence (NICE) wieder einmal gegen unnötige Verschreibungen von Antibiotika. Angestrebt wird ein umfassender Ansatz mit einer Kontrolle durch multidisziplinäre Teams aus Hausärzten, Krankenschwestern, Apothekern und Zahnärzten. Sie sollen die sinnvolle Verwendung antimikrobieller Mittel fördern und überwachen. Auf diese Weise soll ein Viertel der ungerechtfertigten Antibiotika-Verschreibungen vermieden werden. Show moreAntibiotikaverordnungen
19.08.2015, 07:00 Uhr

Weitere Generika zurückgerufen
Weitere generische Arzneimittel, deren Zulassung auf zweifelhaften Studiendaten der indischen Firma GVK-Biosciences beruht, werden von den Herstellern zurückgerufen. Ihre Zulassungen müssen auf Beschluss der EU-Kommission ab 21. August 2015 ruhen. Die entsprechenden Präparate sind ab diesem Datum nicht mehr verkehrsfähig. Die Maßnahme ist das Ergebnis einer Überprüfung durch den Ausschuss für Humanarzneimittel der EMA. Europaweit sind etwa 700 Zulassungen betroffen, darunter auch 49 generische Arzneimittel, die in Deutschland auf dem Markt sind. Show moreMangelhafte indische Zulassungsstudien
18.08.2015, 15:15 Uhr

… präsentiert von Thomapyrin und DocMorris
Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Bikinifigur: Der Spiegel und Spiegel.online erklären gerne, was wirkt, haben keine Scheu, die Pharmaindustrie oder Apotheker, die in ihren Augen falsch beraten, an den Pranger zu stellen. Ein Kommentar von Doris Uhl. Show moreSpiegel-Thema Kopfschmerzen ….
17.08.2015, 15:45 Uhr

IQWiG bestätigt Zusatznutzen von Afatinib
Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat heute zwei Nutzenbewertungen veröffentlicht: In einer spricht es dem gegen Lungenkrebs eingesetzten Afatinib (Giotrif®) bei bestimmten Mutationen einen Zusatznutzen gegenüber der Vergleichstherapie zu. Dieses Arzneimittel lag dem IQWiG bereits zum zweiten Mal zur Überprüfung vor, da der erste Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) befristet war. Demgegenüber attestierten die Kölner Wissenschaftler dem Parkinson-Medikament Safinamid (Xadago®) keinen Zusatznutzen. Show moreFrühe Nutzenbewertung
17.08.2015, 13:20 Uhr

Das Herz von ARMIN schlägt und Apotheker ist ein Traumberuf – oder?
Es gibt erfreuliches von ARMIN zu berichten: Der Server, über den Ärzte und Apotheker die Medikationspläne der Patienten einsehen und bearbeiten können, funktioniert! Ein Meilenstein, wie alle Beteiligten betonten. Wie bitter notwendig aus AMTS-Sicht ein Medikationsplan sein kann, zeigt ein Projekt, in dem ausgewertet wurde, wie viele Auffälligkeiten bezüglich Wechselwirkungen oder Überdosierungen im Medikationsplan zu finden sind, wenn man genauer hinschaut. Dann war da noch ein Gastkommentar auf DAZ.online zu den Tücken, Ärgernissen und Mühen des Apothekenalltags. Er führte zum Schmunzeln und Stirnrunzeln und forderte jeden zum Nachdenken, ob Apotheker nun der Traumberuf oder eher der „Depp der Nation“ ist. Und dass es auch wieder Schlampereien in Indien und China gab und noch vieles mehr passierte, dass können Sie alles in unserer Wochenschau lesen ...Show moreDachzeile hier eingeben..
15.08.2015, 05:25 Uhr

Schlaue Toxine polen harmlose Proteine um
Wissenschaftler von der Ohio State University (OSU) haben einen neuen Mechanismus entdeckt, mit dem Bakterien Toxine verwenden, um die Immunantwort zu unterbrechen. Ihre Studie, die in der Fachzeitschrift „Science“ veröffentlicht wurde, zeigt, dass das Toxin ACD (Actin Cross-linking Domain), das mit Cholera und anderen Krankheiten in Verbindung steht, das reichlich vorhandene Protein Aktin auf einem „trickreichen“ Weg in ein Sekundärtoxin umwandelt und die Immunzellen dadurch wirkungslos macht. Show moreNeuer Mechanismus
14.08.2015, 12:20 Uhr

Server für Medikationspläne zertifiziert und in Betrieb
ARMIN ist einen weiteren Schritt vorangekommen: Der zentrale Server, über den Ärzte und Apotheker miteinander Informationen zum Medikationsplan austauschen, ist seit gestern zertifiziert und in Betrieb, meldet die Arzneimittelinitiative in Sachsen und Thüringen. Durch die Zertifizierung werde sichergestellt, dass die Anforderungen an Datenschutz und -sicherheit erfüllt werden. Nach Wirkstoffverordnung und Medikationskatalog stehen damit die Ampeln zur dritten Stufe des Projektes, seinem Herzstück Medikationsplan, auf grün. Show moreARMIN
14.08.2015, 10:15 Uhr

Metformin senkt Cholesterol-Werte
Das Antidiabetikum Metformin wirkt nicht nur positiv auf den Blutzucker-Spiegel, sondern scheint auch die LDL-Cholesterol-Werte zu senken. Dem bisher unbekannten Mechanismus dieses Effekts sind Forscher am Helmholtz Zentrum auf die Spur gekommen. Show moreMetformin
13.08.2015, 08:00 Uhr

Hypo-, normo- oder hyperkalorisch?
Von Birgit Blumenschein und Martin Smollich | Beim kranken Organismus können sich je nach Art und Ausmaß der pathophysiologischen Vorgänge Veränderungen sowohl bei der Fähigkeit zur endogenen Substratproduktion bzw. Substratresorption als auch im Bedarf einzelner Nährstoffe ergeben. Je nach Erkrankung können dadurch bestimmte Nährstoffe essenziell werden, die es beim gesunden Organismus nicht sind, und auch die Zufuhrmenge einzelner Substrate muss je nach Indikation angepasst werden, um den Heilungsprozess optimal zu gestalten. In diesem Zusammenhang kann auch eine passagere oder dauerhafte enterale Ernährung erforderlich sein.Show more13.08.2015, 00:00 Uhr

Phytos für leichte Beine
Von Kristina Jenett-Siems | Die chronisch venöse Insuffizienz (CVI) ist ein weit verbreitetes Syndrom, das viele Betroffene auch in die Apotheke führt. Geklagt wird über Symptome wie schwere, geschwollene Beine, Schmerzen, Wadenkrämpfe und Juckreiz, in der Folge kann es dann aber auch zu bedrohlichen Komplikationen wie Thrombophlebitis, tiefen Beinvenenthrombosen und Ulcus cruris kommen. Insofern sollten die anfänglich eher harmlos erscheinenden Beschwerden nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Wesentliche Säulen der Therapie sind chirurgische Maßnahmen und die Anwendung von Kompressionsstrümpfen. Zur unterstützenden Behandlung kommen aber durchaus auch Präparate aus dem Bereich der Selbstmedikation infrage. Die Rote Liste beinhaltet unter dem Stichwort Venentherapeutika insbesondere Präparate auf der Basis von Rosskastanien-Samen, Mäusedorn-Wurzelstock, rotem Weinlaub und Rutin-Derivaten sowie Heparin-haltige Externa.Show more13.08.2015, 00:00 Uhr

Morbus Biergarten
Arzneimittelwechselwirkungen sind häufig das Paradeproblem, das als Argument für eine Medikationsanalyse ins Spiel gebracht wird. In der Praxis sind andere arzneimittelbezogene Probleme zwar oft gravierender als Interaktionen, allerdings bedarf es bei wenig anderen Dingen so viel Fingerspitzengefühl und pharmazeutischem Sachverstandes wie bei der Bewertung der Relevanz von Interaktionen. Wie dann eine Intervention aussehen kann, zeigt der folgende Fall. Show more12.08.2015, 22:00 Uhr
Unterschiedliches Missbildungsrisiko unter SSRI
Im Jahr 2005 verwies die FDA erstmalig auf ein erhöhtes Risiko für Herzfehler bei Kindern, deren Mütter mit Paroxetin behandelt wurden. Ob diese mögliche Assoziation auch für die Therapie mit anderen Vertretern der SSRI gilt, wurde nun in einer Bayes‘schen Analyse untersucht.Show more12.08.2015, 22:00 Uhr
Pioglitazon doch besser als sein Ruf?
Das Antidiabetikum Pioglitazon erhöht laut bisheriger Studienlage in geringem Maß das Risiko für Blasenkrebs. Die Gefährdung scheint dabei mit steigender Dosis und Dauer des Gebrauchs zuzunehmen. Die EMA bewertete das Nutzen-Risiko-Profil damals jedoch trotzdem positiv, sodass das Arzneimittel weiterhin erhältlich blieb. Eine nun veröffentlichte Kohortenstudie relativierte jetzt sogar das Risiko zur Entwicklung von Blasenkrebs unter Pioglitazon-Behandlung.Show more12.08.2015, 22:00 Uhr
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