
Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Wer zahlt die Mehrkosten bei Fampyra?
Die Fampridin-Generika sind weg, der Festbetrag dennoch niedrig: MS-Patient*innen, die Fampyra® brauchen, zahlen pro Vier-Wochen-Packung über 80 Euro. Oder übernehmen die Krankenkassen in diesem Ausnahmefall die Mehrkosten? Die DAZ hat recherchiert.Show morepharmazie
Patient oder Krankenkasse
13.05.2026, 13:00 Uhr


Der Grippe zuvorkommen!
Angesichts der bevorstehenden Grippesaison rufen das Robert-Koch-Institut (RKI) und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) auch in diesem Jahr zur Grippeimpfung auf: „Die Impfung ist eine wichtige und sichere Schutzmöglichkeit, auch wenn ihre Wirksamkeit schwanken kann“, betont RKI-Präsident Lothar H. Wieler. Deutschland sei von der von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) geforderten Impfquote weit entfernt. Die neu aufgelegte Kampagne „Wir kommen der Grippe zuvor“ soll bestehende Wissens- und Impflücken schließen. Show moreBZgA und RKI empfehlen Impfung
15.09.2015, 07:00 Uhr

Intelligente Mikrofische als Transportmittel
Nanoingenieure von der University of California in San Diego haben eine innovative 3D-Drucktechnik entwickelt, mit deren Hilfe Fisch-förmige Mehrzweck-Mikroroboter hergestellt werden können. Die Mikrofische bewegen sich in Wasserstoffperoxid-haltigen Lösungen effizient fort und werden magnetisch gesteuert. Als neue Generation von „intelligenten“ Mikrorobotern wecken sie nach Einschätzung der Forscher große Hoffnungen, denn sie könnten für verschiedene Funktionen wie zur Entgiftung, zur Erkundung oder auch für die gezielte Arzneimittelabgabe eingesetzt werden. Die Neuentwicklung wurde in der Zeitschrift „Advanced Materials“ veröffentlicht. Show moreZielgerichtete Therapie
14.09.2015, 10:55 Uhr

Zweiter Anlauf für Cladribin
Merck will mit Cladribin einen zweiten Anlauf starten: Das Darmstädter Unternehmen kündigte letzten Freitag an, Cladribin-Tabletten zur Behandlung von schubförmiger Multipler Sklerose in Europa zur Zulassung einzureichen. Man habe bereits eine Absichtserklärung zur Beantragung der Zulassung bei der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) eingereicht, hieß es. Seit 2011 schien es, als habe Merck die Zulassung abgeschrieben, nachdem sie an den Behörden in Europa und Amerika gescheitert war. Show moreMultiple-Sklerose
14.09.2015, 09:50 Uhr

Von hilfsbereiten, durchschnittlichen und impfenden Apothekern
Auch in dieser Woche standen die Flüchtlinge im Mittelpunkt: Mittlerweile wird viel Solidarität gezeigt - jetzt darf die Hilfe nicht abreißen und muss gut koordiniert werden. Doch auch fachlich ist Aufmerksamkeit gefordert: Für Mirabegron gab es einen Rote-Hand-Brief, und Fusafungin wird einer Nutzen-Risiko-Bewertung unterzogen. Was Sie als „durchschnittlicher Apotheker“ noch wissen sollten, wie der Apothekertag seine Schatten vorauswirft und noch vieles mehr können Sie in unserer Wochenschau lesen … Show moreDAz.online-Wochenschau
11.09.2015, 15:32 Uhr

Fusafungin unter europäischer Beobachtung
Das Lokalantibiotikum Fusafungin (Locabiosol) wird einer umfassenden Nutzen-Risiko-Bewertung unterzogen. Wie das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodkte (BfArM) mitteilt, ist ein europäisches Risikobewertungsverfahren eingeleitet worden. Das aus dem Pilz Fusarium lateritium gewonnene Antibiotikum ist zugelassen zur Behandlung von Infektionen und Entzündungen der oberen Atemwege. Show morewegen schwerer Überempfindlichkeitsreaktionen
11.09.2015, 13:45 Uhr

Vielversprechender MERS-Impfstoffkandidat
Die Forschung für einen Impfstoff gegen das MERS-Coronavirus ist einen Schritt weiter: Forscher des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) haben in Kooperation mit verschiedenen Forschungsgruppen innerhalb des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF) einen Impfstoff auf Basis eines Masern-Impfvirus entwickelt, der hoch immunogen und protektiv ist. Auf die aktuell in der Online-Ausgabe des Journal of Virology veröffentlichten Forschungsergebnisse weist das PEI hin. Show moreWirksam im Mausmodell
10.09.2015, 09:15 Uhr

Nur wenige Aminosäuren sind wichtig
Forscher des schweizerischen Paul Scherrer Instituts (PSI), der ETH Zürich, des Pharmaunternehmens Roche und des britischen MRC Laboratory of Molecular Biology haben neue Details darüber aufgedeckt, wie die Zellen im Innern von Lebewesen äußere und innere Reize verarbeiten. Im Mittelpunkt der Studie standen die G-Proteine und die G-Protein-gekoppelten Rezeptoren (GPCR), die hierbei eine maßgebliche Rolle spielen. Die Wissenschaftler konnten zeigen, dass nur wenige Bausteine der G-Proteine dafür verantwortlich sind. Von ihren Ergebnissen berichten sie in der jüngsten Ausgabe des Fachmagazins „Nature Structural and Molecular Biology“. Show moreSignalübertragung durch G-Proteine
10.09.2015, 07:20 Uhr

Für Jugendliche kontraindiziert
Antiasthmatika gelten hinsichtlich ihrer Substitution als kritische Arzneiform. Begründet ist das vor allem mit der Vielzahl an unterschiedlichen Inhalatoren, die sich auf dem Markt befinden und die sich im Handling signifikant unterscheiden. Neben alten Leuten, die sich aufgrund ihrer motorischen und sensorischen Einschränkungen mit einem Präparatewechsel oft schwertun, sind auch Teenager eine Patientengruppe, der besondere Beachtung zukommen sollte. Chronisch kranke Jugendliche hadern während der Pubertät oft besonders mit ihrer Krankheit. Jegliche weitere Instabilität kann die Therapie gefährden. Neben allen üblichen Problemen, die eine Substitution mit sich bringen kann, kommen im folgenden Fall noch regulatorische Probleme dazu. Show more10.09.2015, 00:00 Uhr
Chemotherapie bis zum Schluss?
Chemotherapien in den letzten Lebensmonaten sind keine Seltenheit. Neben sinnvollen Indikationen sind sie häufig Ausdruck von Machtlosigkeit und nicht reflektiertem Aktionismus. Doch wie wirkt sich dieses Vorgehen auf die Lebensqualität des Betroffenen aus? Eine Studie befasste sich mit dieser Frage. Show more09.09.2015, 22:00 Uhr
Sommerloch-Thema oder echte Gefahr?
Im Zollernalbkreis wurden seit Mitte Mai 49 Personen an das Gesundheitsamt gemeldet, bei denen das sogenannte Q-Fieber aufgetreten ist. Um Schlimmeres zu vermeiden, wurde ein Dorffest und ein Blutspendetermin abgesagt – gerechtfertigte Maßnahmen oder übertriebene Vorsicht? Show more09.09.2015, 22:00 Uhr
Mit Wärme gegen Regelschmerzen
STUTTGART (wes) | Acht von zehn Frauen leiden laut einer aktuellen Online-Befragung während der Menstruation unter Schmerzen [1]. Sie fühlen sich in ihrem Alltag und ihrer Freizeit oft eingeschränkt und suchen nach einer Lösung für unbeschwertere Tage. Die ThermaCare® Wärmeauflagen bei Regelschmerzen bieten hier eine neue Behandlungsoption.Show more09.09.2015, 22:00 Uhr
Ernährung, Medikamente oder Sport?
Die ADA und AHA haben die amerikanischen Leitlinien zur Primärprävention kardiovaskulärer Ereignisse bei Diabetikern überarbeitet. Dabei wurde erklärt, dass eine zu strikte Kontrolle des Hb A1c-Wertes und des Blutdrucks vielen Patienten eher schadet als nutzt und individuell abzuwägen ist. Bei der Behandlung von Dyslipidämien konnte nur für die Senkung des LDL-Spiegels ein signifikant positiver Effekt nachgewiesen werden. Sportliche Aktivität konnte zwar die Lebensqualität der Patienten steigern, brachte aber keine Reduktion des kardiovaskulären Risikos mit sich. Dagegen reduzierte eine mediterrane Diät das Risiko um 30%. Bariatrische Eingriffe reduzierten Körpergewicht und kardiovaskuläre Risikofaktoren stärker als eine medikamentöse Therapie.Show more09.09.2015, 22:00 Uhr
Favipiravir könnte nach Ebola-Exposition schützen
bk | Für die Therapie von Ebola bzw. das Vorgehen im Falle einer potenziellen Ansteckung gibt es wenig klinische Erfahrung. Nun berichten britische Forscher über acht Personen, bei denen eine Post-Expositions-Prophylaxe mit Favipiravir durchgeführt wurde. Dass alle diese Patienten von einer Ebola-Infektion verschont blieben, beweist allerdings nicht die Wirksamkeit der getroffenen Maßnahmen.Show more09.09.2015, 22:00 Uhr
Betablocker in der Tumortherapie
Betablocker werden zur Behandlung einer Vielzahl von Erkrankungen, darunter Hypertonie, KHK, Glaukom oder Migräne eingesetzt. Sie unterdrücken durch Blockade adrenerger Rezeptoren den Einfluss des Sympathikus auf den Körper. Derselbe Mechanismus scheint auch Auswirkungen auf die Progression des Ovarialkarzinoms zu besitzen, wie nun eine Studie berichtet. Show more09.09.2015, 22:00 Uhr

Psychopharmaka nur nach strenger Indikationsstellung
Arzneimittel finden bei körperlichen Erkrankungen eine hohe Akzeptanz – Psychopharmaka werden hingegen oft kritisch beäugt. Zu Unrecht, meint die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN). „Bestimmte Krankheitsbilder werden durch Psychopharmaka erst behandelbar, indem sie eine Basis für eine psychotherapeutische Behandlung und weitere Behandlungen wie Soziotherapie schaffen. Viele Betroffene profitieren von der Pharmakotherapie und können wieder am gesellschaftlichen Leben teilhaben“, erklärte DGPPN-Präsidentin Dr. Iris Hauth gestern bei einem DGPPN-Symposium.Show moreChance bei bestimmten Krankheiten
09.09.2015, 10:15 Uhr
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