Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Salbutamol-Sprays: Fehlversorgung enthüllt
Eine vermeintliche Reklamation wegen eines „defekten“ Inhalators entpuppte sich als Ausgangspunkt für die Aufdeckung einer komplexen Fehlversorgung: Mangelhafte Inhalatorpflege, Fehlinterpretation der Asthmatherapie und ein Versorgungsbruch in einer Arztpraxis. Der CIRS-Fall zeigt exemplarisch, wie sich hinter Alltagsproblemen relevante Risiken für die Arzneimitteltherapiesicherheit verbergen können und welche Schlüsselrolle Apotheken beim Erkennen und Unterbrechen solcher Fehlerketten spielen.Show moreberatung-pharmazie
pharmazie
Vermeintlicher Qualitätsmangel
09.04.2026, 03:55 Uhr

Neue Labore für die Pharmazie
Während Leipzig als Pharmazie-Studienstandort weiterhin kippelt, wird in Saarbrücken in die Ausbildung angehender Apotheker investiert: 18 Millionen Euro sollen in den Neubau eines Praktikumsgebäudes für die Pharmazie fließen.Show moreCampus Saarbrücken
25.01.2016, 16:30 Uhr

Ambroxol ist ein sicherer Arzneistoff
Die Europäische Kommission hat das positive Nutzen-Risiko-Profil von Ambroxol- und Bromhexin-haltigen Arzneimitteln bestätigt. Die entsprechenden Arzneimittel bleiben daher in allen zugelassenen Indikationen und Altersgruppen verfügbar.Show moreEU-Kommission bestätigt
25.01.2016, 14:30 Uhr

Wechselwirkung zwischen Amlodipin und Simvastatin wird häufig übersehen
Die Wechselwirkung zwischen Amlodipin und Simvastatin ist für Professor Hans-Peter Lipp, Chefapotheker der Universität Tübingen, die „Interaktion des Jahres 2015“. Sie wird allerdings häufig übersehen, berichtet er in seinem Vortrag auf dem Pharmacon in Schladming.Show more
Pharmacon
23.01.2016, 16:00 Uhr

Magen-Darm und OTC-Ampel
Vergangene Woche hatte die Bundesapothekerkammer (BAK) ins österreichische Schladming zu ihrer traditionellen Fortbildungswoche, dem Winter-Pharmacon, geladen. Intensiv-Fortbildung und Berufspolitik für 700 Teilnehmer standen auf der Tagesordnung. Das Wichtigste vom Pharmacon sowie weitere News dieser Woche lesen Sie in unserer Wochenschau.Show moreDAZ.Wochenschau
23.01.2016, 07:00 Uhr

Bei Diclofenac auch an die Leber denken
Am letzten Tag des Pharmacons in Schladming stand das Thema „Entstehung und Pharmakotherapie der Leberzirrhose“ auf dem Programm. Professor Joachim Labenz aus Siegen wies in seinem Vortrag darauf hin, dass auch Diclofenac und Ibuprofen die Leber schädigen können. Wirkstoffe, an die man in diesem Zusammenhang nicht primär denkt. Show morePharmacon Schladming
22.01.2016, 14:40 Uhr

Orphan Drugs besser prüfen
Bei Arzneimitteln gegen seltene Krankheiten lässt der Zusatznutzen oft zu wünschen übrig. Dies meint der GKV-Spitzenverband, nachdem er alle Beschlüsse des Gemeinsamen Bundesausschusses zum Zusatznutzen neuer Arzneimittel bis Mitte Dezember 2015 genauer betrachtet hat. Die Industrie widerspricht.Show moreGKV-Spitzenverband
22.01.2016, 13:20 Uhr

BfArM veröffentlicht neue Liste
Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte hat eine aktualisierte Liste der Arzneimittel veröffentlicht, deren Zulassungen aufgrund zweifelhafter indischer Studiendaten ruhen. Von der bisherigen Liste gefallen sind Zulassungen von Levetiracetam beta.Show moreRuhende
Zulassungen
21.01.2016, 16:32 Uhr

Neue Empfehlungen zu Glucocorticoiden
Der Sachverständigenausschuss für Verschreibungspflicht empfiehlt, die Vorgaben zur Verschreibungspflicht für die Glucocorticoide Beclometason, Fluticason, Mometason und ihren Estern zu vereinheitlichen. Ein Antrag auf Klärung der Verkaufsabgrenzung bei intranasaler Anwendung wurde mehrheitlich angenommen.Show moreSachverständigenausschuss für Verschreibungspflicht
21.01.2016, 13:40 Uhr

Bei Fructose-Unverträglichkeit nicht aufs Obst verzichten
Patienten mit einer Fructose-Malabsorption sollen nicht vollständig auf Obst verzichten, rät der Ernährungsexperte Prof. Martin Smollich. Die Qualität und Zusammensetzung der Mahlzeiten seien wichtiger als die absolute Fructose-Menge, die aufgenommen wird.Show morePharmacon Schladming
21.01.2016, 07:30 Uhr
Kurz gemeldet: Dengue-Impfstoff in Phase III - Aclidiniumbromid: Zusatznutzen beträchtlich - Mycophenolat: Update der Sicherheitshinweise - Rote-Hand-Brief zu Erlotinib
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Arzneimittel und Therapie
21.01.2016, 00:00 Uhr

Vom Regen in die Traufe
Von Verena Stahl | Die zur Therapie des Restless-Legs-Syndrom eingesetzte dopaminerge Medikation kann Fluch und Segen zugleich sein. Sie wird dann zur unerträglichen Belastung, wenn (häufig unerkannt) Impulskontrollstörungen wie Kaufsucht oder Hypersexualität als Nebenwirkung auftreten. Setzt man die dopaminergen Substanzen hingegen ab, kann ein weiteres, noch relativ unbekanntes Phänomen drohen: das Dopamin-Agonisten-Entzugssyndrom (DAWS).Show moreAMTS-Spezial
21.01.2016, 00:00 Uhr
Für die Versicherung: Rechtsschutz gegen unlauteren Wettbewerb
Apotheke und Markt
21.01.2016, 00:00 Uhr

Eine Patientin mit Restless-Legs-Syndrom
Else Rippert ist eine 77-jährige alleinstehende Patientin mit Hypertonie, Diabetes mellitus Typ 2 und einer Postzoster-Neuralgie mit Fazialisparese. Zu ihren Hauptbeschwerden zählen unruhige Beine, Schlafstörungen und Depression. | Von Damaris Mertens-Keller, Tobias Warnecke, Olaf Rose und Hartmut Derendorf
Show moreKlinische Pharmazie – POP
21.01.2016, 00:00 Uhr

Goldstandard RCT
Von Monika Dircks und Mirjam Gnadt | Im ersten Teil dieser Serie wurde dargelegt, warum randomisierte kontrollierte Studien (RCT) als Goldstandard für die Wirksamkeitsprüfung von Arzneimitteln gelten. Im nächsten Schritt geht es darum, die Qualität und die Anwendbarkeit der Ergebnisse solcher Studien beurteilen zu können. Einige wichtige Aspekte werden im folgenden Beitrag vorgestellt. Dabei wird mehrmals auf das Consort-Statement („Consolidated Standards of Reporting Trials“) verwiesen. Dieser Leitfaden gibt den Autoren ausführliche Empfehlungen, wie sie Publikationen über randomisierte kontrollierte Studien verfassen sollten [1].Show moreKlinische Studien
21.01.2016, 00:00 Uhr

Gegen die „fliegende Hitze“
Von Beate Fessler | Hitzewallungen, oft begleitet von Schweißausbrüchen, machen den meisten Frauen in den Wechseljahren zu schaffen, mehr oder weniger schwer. Am wirksamsten lindern lassen sich die Beschwerden durch eine Hormonersatztherapie. Wird eine Behandlung mit Hormonen abgelehnt oder bestehen Kontraindikationen, stehen zwar Alternativen zur Verfügung. Evidenz-basiert sind sie häufig nicht. Die nordamerikanische Menopausen Gesellschaft (NAMS; North American Menopause Society) hat eine Vielzahl von Therapieformen auf den wissenschaftlichen Prüfstand gestellt. Die Ausbeute für empfehlenswerte, weil evidenzbasierte Optionen ist überschaubar: kognitive Verhaltenstherapie und klinische Hypnose sowie SSRIs/SNRIs, Gabapentin/Pregabalin und Clonidin. Als „vorsichtig empfehlenswert“ werden Achtsamkeits-basierte Stressreduktion, Gewichtsreduktion und Stellatum-Blockade bewertet. Bei Phytopharmaka muss dagegen sehr genau hingeschaut werden. Show moreBeratung
21.01.2016, 00:00 Uhr
Zu viel Vitamin D erhöht Sturzrisiko
Ausgeprägter Vitamin-D-Mangel erhöht bei älteren Menschen das Frakturrisiko und die Sturzgefahr. Daraus folgt leider nicht, dass Hochdosen des Hormons diese Gefahren beseitigen oder auch nur mindern. Eine aktuelle Studie bestätigt vielmehr: Monatliche Bolusgaben erhöhen zwar sicher den Vitamin-Spiegel im Blut, ziehen aber keine funktionellen Besserungen der Gangsicherheit nach sich. Die Sturzgefahr steigt sogar. Womöglich spielt das Dosierungsintervall eine Rolle.Show moreArzneimittel und Therapie
21.01.2016, 00:00 Uhr
Niedrige Zielwerte erneut bestätigt
bk | Bereits im November letzten Jahres hatte die SPRINT-Studie für Aufsehen gesorgt: Sie hatte ergeben, dass ein systolischer Zielblutdruck von 120 mmHg das kardiovaskuläre Risiko für bestimmte Patientengruppen effektiver senken kann als ein Zielwert von 140 mmHg. Nun hat eine Metaanalyse dieses Ergebnis bestätigt und erweitert.Show moreArzneimittel und Therapie
20.01.2016, 23:00 Uhr
Mit doppelter Signalweg-Blockade gegen das Melanom
Im November 2015 wurde der MEK-Inhibitor Cobimetinib (Cotellic®) in Kombination mit dem BRAF-Inhibitor Vemurafenib (Zelboraf®) in der EU zugelassen. Die gemeinsame Gabe dieser Wirkstoffe ist indiziert bei nicht vorbehandeltem BRAF-V600-Mutation-positivem fortgeschrittenem Melanom. Patienten lebten in der zulassungsrelevanten Studie unter dieser Kombinationstherapie über ein Jahr ohne ein Fortschreiten ihrer Erkrankung.Show moreArzneimittel und Therapie
20.01.2016, 23:00 Uhr
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