Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Vier Wirkstoffe sollen bei Long/Post-COVID erstattungsfähig werden
Für Menschen, die an Long- oder Post-COVID erkrankt sind, gibt es gute Nachrichten: Der Gemeinsame Bundesausschuss hat den Weg für die standardmäßige Kostenübernahme durch die Gesetzliche Krankenversicherung für vier Arzneimittel frei gemacht. Show morearzneimittel-und-therapie
pharmazie
Ivabradin, Metformin, Agomelatin und Voriotexin
02.04.2026, 15:30 Uhr
Diabetes-Kombi auf dem Prüfstand
Mit der Einführung biotechnisch hergestellter GLP-1-Analoga im Jahr 2005 wurden die Behandlungsoptionen zur Therapie von Typ-2-Diabetes erweitert. In einer Metaanalyse konnte nun gezeigt werden, dass die Kombination aus Inkretinmimetikum und Basalinsulin eine gute Kontrolle der Blutzuckerspiegel ermöglicht, eine Gewichtsreduktion erzielt und ein geringes Risiko für unerwünschte Hypoglykämien aufweist.Show more02.10.2014, 00:00 Uhr
Das innere Gleichgewicht wieder finden
MÜNCHEN (rei) | Mehr Gelassenheit und gesunder Schlaf – wie das erreicht werden kann, war vor Kurzem Thema eines Pressegesprächs. Dabei wurde deutlich, dass Unruhezustände und Schlaflosigkeit ein frauenspezifisches Problem sind. Frauen sind doppelt so häufig wie Männer von Schlafproblemen und Tagesmüdigkeit betroffen. Sie haben einen völlig anderen Schlafrhythmus, der durch Belastungen, Stress und Hormonschwankungen gestört wird. Was kann man hiergegen tun? Aktive Selbsthilfe soll zu besserer Schlafkultur und Entspannung verhelfen. Den natürlichen Schlaf-Wach-Rhythmus bringt zudem eine Wirkstoffkombination aus Passionsblume, Hafer, Kaffee und dem Zinksalz der Baldriansäure in Einklang (Neurexan®).Show more02.10.2014, 00:00 Uhr
Erhöhtes Infektionsrisiko unter PPI
Die gastroösophageale Refluxkrankheit ist auch bei Kindern weit verbreitet. Als therapeutische Optionen stehen Protonenpumpenhemmer und H2-Rezeptorantagonisten zur Verfügung. Doch inwiefern ist der Einsatz dieser Arzneistoffe bei Kindern und Jugendlichen durch klinische Daten untermauert? Antwort darauf geben zwei aktuelle Studien, die sich mit der Wirksamkeit und Sicherheit der beiden Therapien bei Kindern befassen.Show more02.10.2014, 00:00 Uhr
Länger ohne Progression überleben
Die EMA hat den monoklonalen Anti-CD20-Antikörper Obinutuzumab (GazyvaroTM) zur Erst-Linien-Therapie der chronischen lymphatischen Leukämie (CLL) zugelassen. Obinutuzumab bewirkte in Kombination mit Chlorambucil eine Verlängerung des progressionsfreien Überlebens um fast ein Jahr im Vergleich zu Rituximab/Chlorambucil. Show more02.10.2014, 00:00 Uhr
Schneller gesund mit dem Spezialextrakt EPs® 7630
gmc | Eine alte Volksweisheit besagt „Eine Erkältung dauert ohne Behandlung sieben Tage, mit Behandlung eine Woche“. Selbstverständlich ist eine Erkältung im Regelfall eine selbstlimitierende Erkrankung. Gerade Kinder, ältere Menschen und Personen mit geschwächtem Immunsystem laufen jedoch Gefahr, einen komplizierten Infektionsverlauf zu entwickeln. Daher ist es wichtig, auch akute Atemwegsinfekte zu behandeln. Allerdings sind Antibiotika zur Therapie von Viruserkrankungen ungeeignet und antiviral wirksame Tabletten sind lediglich zur Behandlung der echten Virusgrippe (Influenza) zugelassen. Hier bietet sich mit dem in Umckaloabo® enthaltenen Spezialextrakt EPs® 7630, gewonnen aus den Wurzeln der südafrikanischen Geranienart Pelargonium sidoides, eine pflanzliche Alternative.Show more25.09.2014, 00:00 Uhr
Kein Asthma durch Antibiotika
In einer dänischen Fall-Kontroll-Studie zeigte sich ein um etwa 20% erhöhtes Asthma-Risiko bei Kindern, deren Mütter in der Schwangerschaft Antibiotika erhalten hatten. Allerdings war dieses Risiko ebenfalls erhöht, wenn die Antibiotika bis zu 80 Wochen vor Schwangerschaftsbeginn oder 80 Wochen nach der Entbindung rezeptiert worden waren – ein kausaler Zusammenhang besteht also offenbar nicht. Show more25.09.2014, 00:00 Uhr
Keine Gefahr für das Ungeborene
Viele Frauen mit Epilepsie und Kinderwunsch sind sich nicht sicher, ob ihre Erkrankung für den Fötus besonders riskant ist. Auch befürchten sie, dass das Kind durch die Einnahme von Antiepileptika während der Schwangerschaft geschädigt werden kann. Zwar helfen allgemeine Hinweise zur antikonvulsiven Therapie epilepsiekranker Mütter vor, während und nach der Schwangerschaft, die Therapie zu optimieren, trotzdem wird das teratogene Risiko generell als erhöht eingestuft. Eine populationsbasierte Kohortenstudie wertete nun zusätzlich auch das assoziierte Risiko für Spontanaborte und Totgeburten bei schwangeren Epileptikerinnen aus.Show more25.09.2014, 00:00 Uhr
Gefährdete Bodybuilder
In den USA erfreuen sich sogenannte „herbals and dietary supplements“ (HDS) großer Beliebtheit. Es handelt sich dabei um Präparate, die neben Vitaminen und Mineralstoffen unter anderem auch pflanzliche Bestandteile enthalten können. Nach einer amerikanischen Studie steht diese schwer zu differenzierende Produktgruppe unter Verdacht, mehr schwere Leberschäden zu verursachen als konventionelle Arzneimittel. Show more25.09.2014, 00:00 Uhr
Meistgelesen
Deutscher Apotheker Verlag Logo
Rechtliches
© 2026 Deutsche Apotheker Zeitung