Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Rückblick: Medikation unter der Lupe
„Tipps und Tricks für die Medikationsanalyse“ verspricht das DAZ-Webinar „Medikation unter der Lupe“. Und das haben wir 2025 auch gehalten: Unsere Referentinnen und Referenten haben ungewöhnliche und spannende Patientenfälle vorgestellt und zusammen mit den zahlreichen Teilnehmenden die jeweilige Medikation analysiert. Show morearzneimittel-und-therapie
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Knifflige Fälle aus der Praxis mit Lerneffekt
31.12.2025, 22:59 Uhr
Warum das Eiswasser?
ck | Immer öfter schütten sich mehr oder weniger prominente Menschen Eiswasser über den Kopf, um auf die Krankheit ALS aufmerksam zu machen und um Spenden zu erhalten. Was hat es mit der Spendenaktion für die Erforschung der Nervenkrankheit amyotrophe Lateralsklerose auf sich?Show more04.09.2014, 00:00 Uhr
Nervöse Unruhe hat zwei Gesichter
Nervöse Unruhe ist ein weit verbreitetes Phänomen mit vielfältigen Ursachen. Zwei pflanzliche Unterstützer sind hier gefordert: Gehen nervöse Unruhezustände mit einer überschießenden Reaktion auf Stress einher, ist die beruhigende Wirkung von hochdosiertem Passionsblumenkraut-Trockenextrakt gefragt. Der stimmungsaufhellende Einfluss einer Kombination aus Johanniskraut, Passionsblume und Baldrian dagegen hilft bei nervöser Unruhe mit depressiven Verstimmungen.Show more04.09.2014, 00:00 Uhr
Immunmodulatoren und Immunsuppressiva
Angesichts der breiten pathophysiologischen Wirkungen zahlreicher Effektormoleküle beziehungsweise Immunreaktionen, die gehemmt oder unterdrückt werden, stellt sich die Frage, wie spezifisch die Wirkung von Immunmodulatoren sein kann oder welche Krankheiten besonders gut und welche weniger gut ansprechen. Dabei ist nicht entscheidend, bei welchen Prozessen das pharmakotherapeutische Zielmolekül beteiligt ist. Die Frage lautet, wo das Zielmolekül eine so wichtige Rolle spielt, dass seine Effekte nach therapeutischer Hemmung nicht durch andere pathophysiologische Moleküle oder Immunreaktionen kompensiert werden kann. Dabei sollte der „Ausfall“ des Zielmoleküls aber auch keine schweren Nebenwirkungen verursachen. Show morePharmako-logisch!
04.09.2014, 00:00 Uhr
Kardiale Todesfälle unter Makroliden
Es ist bekannt, dass Makrolid-Antibiotika das QT-Intervall verlängern und ihre Anwendung daher potenziell zu tödlichen Arrhythmien führen kann. In einer dänischen Register-basierten Kohortenstudie fand sich unter der Behandlung mit Clarithromycin im Vergleich mit Penicillin V ein signifikant um 76% erhöhtes Risiko für kardialen Tod, das zudem bei Frauen stärker ausgeprägt war als bei Männern. Unter Roxithromycin kam es nicht zu mehr kardialen Todesfällen. Show more04.09.2014, 00:00 Uhr
Myopathien unter Statintherapie
Von Peter M. Schweikert-Wehner | Statine gehören mit zu den am häufigsten verordneten Wirkstoffgruppen. Laut Arznei-Verordnungsreport wurde im Jahre 2012 ein Verordnungsvolumen erreicht, dass die Behandlung von 4,5 Millionen Patienten ermöglicht. Bei Deutschlands zweitgrößter Krankenkasse, der Barmer GEK, liegt Simvastatin unter den führenden Arzneimitteln nach Anzahl der verordneten Tagesdosen auf Rang vier. Auch wenn Myopathien relativ selten auftreten, sind sie aufgrund der vielen Verordnungen eine Nebenwirkung, deren absolute Zahl nicht vernachlässigt werden sollte. Daher lohnt es, einen genaueren Blick darauf zu werfen.Show more04.09.2014, 00:00 Uhr
„ARNI“ – die neue Wunderwaffe?
jb | ARNI steht für Angiotensin-Rezeptor-Neprilysin-Inhibitor und damit für ein neues Therapieprinzip bei Herzinsuffizienz. Die Substanz, die derzeit noch unter der Bezeichnung LCZ696 firmiert, ist eine Kombination aus dem AT1-Rezeptorblocker Valsartan und dem Neprilysin-Inhibitor Sacubitril (AHU377). Eine Studie zum klinischen Nutzen der Pharmakotherapie bei systolischer Herzinsuffizienz – die größte, die es bislang gab – war vorzeitig gestoppt worden, da sich LCZ696 dem bisherigen Standard Enalapril klar überlegen gezeigt hatte. Show more04.09.2014, 00:00 Uhr

Immunmodulatoren
Hemmung von Interleukinen und Chemokinen, Blockade von Antigen-Antikörper-Reaktionen, Unterdrückung der Proliferation von Immunzellen, zytotoxische Zerstörung: Vielfältig lassen sich Immunreaktionen beeinflussen. Die Bedeutung von Immunmodulatoren bzw. Immunsuppressiva gegen Auto-Immunerkrankungen, Tumoren oder Abstoßungsreaktionen von Transplantaten steigt stetig. Pharmako-logisch! gibt Einblicke in die Welt des Immunsystems und zeigt Chancen wie Risiken der Immunmodulatoren auf.
Von Thomas Herdegen
Pharmako-logisch!
04.09.2014, 00:00 Uhr
Das Immunsystem und seine Angriffspunkte
Mit den Steroiden, COX-Inhibitoren und Basistherapeutika für rheumatische Erkrankungen wurden in Pharmako-logisch! bereits drei Gruppen von Wirkstoffen vorgestellt, die auch als Immunmodulatoren wirken und die sehr häufig verordnet und oft in der Apotheke abgegeben werden. Trotz ihrer Wirkungen auf Immunzellen und Immunreaktionen werden COX-Inhibitoren und Glucocorticoide nicht oder nicht immer als typische Immunmodulatoren wahrgenommen. Dies liegt auch daran, dass die Bezeichnungen für jene Wirkstoffe unscharf sind, die nur oder auch Immunfunktionen verändern. Erschwert wird eine solche Präzisierung durch die variablen Bezeichnungen der zugrunde liegenden pathophysiologischen Prozesse. Wann sollen beispielsweise Entzündungen als Störungen oder Fehlleistungen des Immunsystems bezeichnet werden? Sollten wir Antiphlogistika als Hemmstoffe von Immunreaktionen bezeichnen? Wann sind Glucocorticoide Immunsuppressiva? Sind die pathophysiologischen Effekte von TNF-α beim metabolischen Syndrom automatisch eine Störung des Immunsystems? Show more04.09.2014, 00:00 Uhr
Analoga versus Human-Insulin
Insulin-Analoga wurden unter anderem entwickelt, um das Hypoglykämie-Risiko von Diabetikern zu senken, die auf Insulin angewiesen sind. Dennoch ist ihr Effekt auf das Auftreten von Hypoglykämien bei Typ-1-Diabetikern bisher nur unzureichend untersucht worden. In einer aktuellen Studie wurden nun Insulin-Analoga mit Human-Insulin hinsichtlich des Auftretens von schweren Hypoglykämien verglichen. Show more04.09.2014, 00:00 Uhr
Weniger ist mehr!
Nalmefen ist ein bereits aus den 70er Jahren bekannter Opioid-Antagonist, den man früher zur Behandlung einer Opiatvergiftung verwendet hat. Nun wurde es als Selincro® zur Trinkmengenreduktion bei erwachsenen Alkoholabhängigen eingeführt, deren Konsum sich auf einem hohen Risikoniveau befindet. Nalmefen sollte nur in Verbindung mit kontinuierlicher psychosozialer Unterstützung verordnet werden. Neu ist, dass ab September alle Kassen das Medikament erstatten.Show more04.09.2014, 00:00 Uhr
Neue Nebenwirkungen von Voriconazol
Das Breitspektrum-Antimykotikum Voriconazol (Vfend®) kann, wenn es mehrere Wochen eingenommen wird, zu Haarverlust und Nagelveränderungen führen. Diese Effekte wurden erstmals im Zusammenhang mit der systemischen antimykotischen Therapie bei Patienten beobachetet, die sich eine Pilzinfektion zugezogen hatten, nachdem ihnen kontaminierte Arzneimittel verabreicht worden waren. Show more04.09.2014, 00:00 Uhr
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