
Multiple Sklerose
Die multiple Sklerose (MS) ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung des ZNS, die nach der Epilepsie die zweithäufigste neurologische Erkrankung junger Erwachsener darstellt. Im Vordergrund steht hierbei die autoimmunologisch bedingte T-Zell-vermittelte Zerstörung von Myelinscheiden und Axonen, die an multiplen Stellen im ZNS entsteht und beim Ausheilen sklerotische Narben hinterlässt [1]. Symptomatik und Verlauf sind individuell sehr unterschiedlich und zumeist durch Schübe geprägt. Um eine immunmodulierende Therapie rechtzeitig einzuleiten, ist eine frühzeitige Diagnose wichtig [2].
Von Damaris Mertens-Keller und Olaf Rose