Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Vier Wirkstoffe sollen bei Long/Post-COVID erstattungsfähig werden
Für Menschen, die an Long- oder Post-COVID erkrankt sind, gibt es gute Nachrichten: Der Gemeinsame Bundesausschuss hat den Weg für die standardmäßige Kostenübernahme durch die Gesetzliche Krankenversicherung für vier Arzneimittel frei gemacht. Show moreHustagil® Thymian Hustensaft | „Orthim – Gesundheit im Gleichgewicht“ | Roche: Broschüre „Lungenkrebs“ | Clareva Gel™
Wo stehen wir?
Für HIV-Infizierte stehen heute wirksame und gut verträgliche Therapien zur Verfügung. Entscheidend für den Behandlungserfolg ist jedoch, dass Patienten Zugang zu ihnen haben und sie lebenslang einnehmen. Der Wunsch nach einer Heilung von Aids ist wahrscheinlich in absehbarer Zeit noch nicht erfüllbar.Show moreTherapeutisches Wissen für Lehre und Praxis
du | Medikationsanalyse und Medikationsmanagement werden die Tätigkeit in der öffentlichen Apotheke einschneidend verändern. Neben Basiswissen vor allem in Pharmakologie und Klinischer Pharmazie rückt dabei die Pharmakotherapie und damit die evidenzbasierte, leitliniengerechte Therapie in den Fokus. Das neue Lehr- und Praxisbuch Angewandte Pharmakotherapie, herausgegeben von Apotheker Olaf Rose, PharmD, Münster, und Prof. Dr. Kristina Friedland, Institut für Molekulare und Klinische Pharmazie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Im Gespräch mit der DAZ erläutern sie, was das Buch den Lesern bietet.Show moreLänger leben mit Vitamin D?
Ob es einen Zusammenhang zwischen dem Vitamin-D-Status und der allgemeinen Mortalität gibt, wird kontrovers diskutiert. 2013 gab eine Metaanalyse Hinweise darauf, dass eine langfristige Supplementierung von Vitamin D die Sterblichkeit verringern könnte. Dies bestätigt nun eine Metaanalyse von 32 Studien.Show moreVitamin D – wichtig für die Prävention
BADEN-BADEN (rei) | Wie ein Mangel von Vitamin D die Entstehung von Krankheiten beeinflusst, wie das Vitamin beim Sonnenbaden gebildet wird und wem eine Unterversorgung droht, diskutierten Experten auf einem Vitamin D-Symposium, das im Rahmen der medizinischen Woche in Baden-Baden von Wörwag Pharma veranstaltet wurde.Show moreTabletten und Kapseln einfach schlucken
Von Sarah Katzemich | Bei der Einnahme von Kapseln oder Tabletten haben viele Menschen Probleme. Die richtige Auswahl des Arzneimittels kann oft weiterhelfen. Teilbare oder dispergierbare Präparate können die Lösung sein, müssen aber korrekt gehandhabt werden. Stehen solche Möglichkeiten nicht zur Verfügung, können viele Medikamente auch mit Apfelmus oder Joghurt eingenommen werden. Hierbei ist auf Interaktionen zu achten. Vor Kurzem stellte die Universität Heidelberg fest, dass es auch auf die richtige Technik ankommt. Die „Pop-Bottle-“ und die „Vorwärts-Neige-Technik vereinfachen die Einnahme von großen Tabletten und Kapseln für den Großteil der Probanden.Show more
Schmerztherapie-Wüste Deutschland
Von Verena Stahl | Patienten mit Kreuzschmerzen versuchen sich meist erst einmal selbst zu helfen. Dagegen ist bei harmlosen Kreuzschmerzen nichts einzuwenden und das Repertoire an Hausmitteln und das Angebot an rezeptfreien Analgetika ist groß. Bei anhaltenden Beschwerden wird oft zunächst der Hausarzt konsultiert. Dieser kann in den meisten Fällen die Therapie erfolgreich durchführen. Es wäre jedoch ratsam, bestimmte Patienten gezielt von Schmerztherapeuten behandeln zu lassen. Gerade die in der Leitlinie Kreuzschmerz geforderte multimodale Behandlung ist nur unter schmerztherapeutischer Expertise möglich. Ihre Umsetzung findet derzeit zulasten des Patientenwohls häufig zu spät oder gar nicht statt.Show moreGefährlicher „Blutverdünner“ Dabigatran?
Dabigatran zeigte sich in der zulassungsrelevanten RE-LY Studie als gleichermaßen sicher in der Prävention von Schlaganfällen oder Thromboembolien wie Warfarin. Eine neu veröffentlichte Studie verweist nun jedoch auf ein erhöhtes Blutungsrisiko unter dem oral verfügbaren direkten Antikoagulans hin.Show moreNicht immer gleich ein Antibiotikum
BADEN-BADEN (ral) | Harnwegsinfektionen zählen zu den häufigsten bakteriellen Infektionen im ambulanten Bereich und sind für einen Großteil der ambulanten Antibiotikaverschreibungen verantwortlich. Bei schweren Krankheitsverläufen ist dieses Vorgehen auch gerechtfertigt. Bei leichten Infektionen sollte allerdings zunächst eine symptomatische Therapie mit pflanzlichen Wirkstoffen empfohlen werden, statt gleich zum Antibiotikum zu greifen. Das war das Fazit eines im Rahmen der 48. Medizinischen Woche in Baden-Baden veranstalteten Expertengesprächs.Show more
Ein Patient mit Rückenschmerzen
Alfred Eiserfeld (AE) ist ein 73-jähriger Patient, der seit einiger Zeit unregelmäßig bei Ihnen in der Apotheke Rezepte einlöst. In der Patientendatei ist er nicht gespeichert. Er kommt mit einem Rezept über Carmen® (Lercanidipin) 10 mg. Außerdem möchte er noch Diclofenac-Gel. Auf die Frage, wie hoch denn sein Blutdruck im Moment sei, berichtet er, dass die Lercanidipin-Dosis von 10 mg morgens auf je 10 mg morgens und abends erhöht wurde, da seine Werte seit einigen Wochen zu hoch sind. Ebenfalls seit ein paar Wochen leidet er unter Rückenschmerzen. Dafür möchte er auch das Diclofenac-Gel kaufen. Er habe in der Werbung gesehen, dass es gut gegen Rückenschmerzen sei. Wegen der Schmerzen könne er sich nur wenig bewegen, obwohl er sich doch sehr schone. Außerdem gibt er an, seit einigen Wochen unter Sodbrennen zu leiden. Da ihn die Schmerzen bei der Pflege seiner Ehefrau belasten, ist er insgesamt mit seiner gesundheitlichen Situation nicht zufrieden.
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