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Asundexian reduziert Schlaganfallrisiko ohne erhöhte Blutungsgefahr
Der Faktor XIa-Hemmer Asundexian verringerte in der Phase-3-Studie OCEANIC-STROKE erneute ischämische Schlaganfälle um 26% – ohne das Risiko für schwere Blutungen zu erhöhen. Das macht Asundexian zu einem starken Kandidaten für die Sekundärprävention bei nicht-kardioembolischen Schlaganfällen.Show morearzneimittel-und-therapie
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Sekundärprävention
16.04.2026, 15:30 Uhr
Keine Zunahme schwerwiegender Impfkomplikationen
Das Paul-Ehrlich-Institut hat den jährlichen Bericht zur Sicherheit von Impfstoffen veröffentlicht. Trotz der höheren Gesamtzahl an Meldungen ist die Zahl der schwerwiegenden Nebenwirkungen nahezu gleich geblieben. Todesfälle, die bei Säuglingen und alten Menschen über 70 Jahren auftraten, können nicht kausal mit den Impfungen verknüpft werden. Ebenso wurden die bleibenden Schäden, bis auf einige Abszesse mit Narbenbildung, nicht von den Impfstoffen ausgelöst. Eine gesonderte Analyse von Masern-Impfstoffen ergab keine neuen Risikosignale.Show more15.04.2015, 22:00 Uhr
Vorsicht mit Fischöl während einer Chemo
Seit Jahren werden die Vorzüge von Fischöl-Kapseln auf die Gesundheit und im Speziellen auf das Herz-Kreislauf-System gepriesen. Doch aus Maus-Studien konnte kürzlich geschlossen werden, dass einige Fettsäuren auch negativ eine Tumortherapie beeinflussen können. Ob sich diese Effekte auch beim Menschen zeigen, wurde nun erstmals analysiert.Show more15.04.2015, 22:00 Uhr
GeloRevoice® bessert Halsbeschwerden spürbar
HAMBURG (gmc) | Die lang anhaltende Befeuchtung der Mund- und Rachenschleimhaut mit mucilaginösen Präparaten hat sich inzwischen als therapeutisches Prinzip etabliert, um Halsbeschwerden wie Heiserkeit und Hustenreiz bei Vielsprechern zu behandeln.Show more15.04.2015, 22:00 Uhr
Vorteil für Pesco-Vegetarier
Erstmals wurden verschiedene Formen der fleischlosen bzw. fleischreduzierten Ernährung direkt bezüglich eines Zusammenhangs zwischen Fleischkonsum und Darmkrebs-Risiko verglichen: Verzichteten die Teilnehmer auf Fleisch und aßen regelmäßig Fisch, so war die Risikoreduktion am größten. Show more15.04.2015, 22:00 Uhr
Antikörper gegen HIV wirkt
Wenn es schon nicht mit der Entwicklung eines geeigneten Impf-Antigens für eine aktive Immunisierung gegen HIV klappt, könnte ja einstweilen eine passive Immunisierung helfen. Und tatsächlich haben jetzt Wissenschaftler die Ergebnisse einer ersten Phase-I-Studie veröffentlicht, in der sie nach Verabreichung eines neutralisierenden Antikörpers eine bemerkenswerte Verringerung der Viruslast beobachten konnten. Könnte das eine neue Therapieoption sein?Show more15.04.2015, 22:00 Uhr
Ibuprofen: OTC-Dosis ist sicher
jb |Das Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse unter hochdosiertem Ibuprofen (2400 mg/Tag oder mehr) ist ähnlich hoch wie das von Diclofenac oder der selektiven COX-2-Inhibitoren. Zu diesem Schluss ist der Pharmakovigilanzausschuss der EMA (PRAC) nach Abschluss seines Reviews zu Ibuprofen gekommen. 2400 mg ist die derzeit empfohlene Tageshöchstdosis, wenn Ibuprofen unter ärztlicher Aufsicht eingenommen wird. Kein erhöhtes Risiko wurde für Dosierungen bis 1200 mg festgestellt, wie sie für die Selbstmedikation zugelassen sind.Show more15.04.2015, 22:00 Uhr
Paracetamol nicht bei „Rücken“
ck | Die Wirksamkeit von Paracetamol bei Rückenschmerzen und Osteoarthritis wird kontrovers diskutiert: 2014 konnte sie in einer großen randomisierten Studie nicht belegt werden. Nun bestätigt eine Metaanalyse die mangelnde Wirksamkeit bei diesen Schmerzen.Show more08.04.2015, 22:00 Uhr
ASS kann Darmkrebs vorbeugen
Derzeit wird von einer prophylaktischen Einnahme von ASS zur Prävention kolorektaler Tumore abgeraten. Dies könnte sich ändern, wenn mithilfe genetischer Tests im Vorfeld bestimmt werden kann, welcher Patient von einer Prävention profitiert. Eine genomweite Vergleichsstudie lieferte erste Anhaltspunkte.Show more08.04.2015, 22:00 Uhr
Teratogenität von Statinen fraglich
Statine sind die am häufigsten eingesetzten Arzneimittel bei einer Hyperlipidämie. Aufgrund der in Tierversuchen beobachteten Teratogenität sind sie in der Schwangerschaft absolut kontraindiziert. In einer Kohortenstudie wurde nun anhand einer Datenbank untersucht, inwiefern Fehlbildungen durch die Einnahme von Statinen im ersten Trimenon entstehen. Ein zunächst signifikanter Zusammenhang verschwand bei der Berücksichtigung weiterer Einflussfaktoren.Show more08.04.2015, 22:00 Uhr
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