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Typ-1-Diabetes: Helfen nicht-insulinotrope Antidiabetika?
Insulin-pflichtige Typ-1-Diabetiker können von einer Zusatztherapie mit GLP-1-Rezeptoragonisten oder SGLT-2-Inhibitoren profitieren. In welchem Ausmaß dies der Fall ist, wer profitiert und ob ein Benefit zulasten einer verminderten Therapiesicherheit geht, wurde in einer türkischen Metaanalyse untersucht.Show morearzneimittel-und-therapie
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GLP-1-Rezeptoragonisten und SGLT-2-Inhibitoren
15.04.2026, 07:00 Uhr
Ketoazidose-Verdacht?
du | Das Auftreten einer Ketoazidose unter Behandlung mit SGLT-2-Inhibitoren (Gliflozinen) hat die Überwachungsbehörden auf den Plan gerufen. Nun informieren die Hersteller betroffener Präparate die Ärzte über den Sachverhalt und empfehlen, bei Azidose-Verdacht unter einer Gliflozin-Therapie einen Test auf Ketonkörper vorzunehmen. Show more15.07.2015, 22:00 Uhr
Warzen bei Kindern – handeln oder abwarten?
Kinder sind besonders anfällig für Warzen. Zahlreiche Präparate stehen daher zur Behandlung in der Selbstmedikation zur Verfügung. Eine retrospektive Studie hat nun untersucht, ob die topische Behandlung von Warzen bei Kindern im Vergleich zu einer Nichtbehandlung tatsächlich den Krankheitsverlauf und die Heilungsrate verbessert.Show more15.07.2015, 22:00 Uhr
Eine gegen (fast) alles
jb | Die Idee, mehrere Wirkstoffe, die häufig gemeinsam eingenommen werden, in einer Tablette zu kombinieren, ist nicht neu. Kombinationspräparate reduzieren die Zahl der einzunehmenden Tabletten und können so dazu beitragen, die Adhärenz zu verbessern. In der HIV- oder der antihypertensiven Therapie sind Zwei- und Dreifachkombis Standard. Mehrere Substanzen sollen aufgrund ihrer (meist) unterschiedlichen Wirkmechanismen synergistisch wirken. Mit der fixen Kombination aus Acetylsalicylsäure, Atorvastatin und Ramipril (Sincronium®) ist in Deutschland erstmalig ein Präparat erhältlich, das drei unterschiedliche therapeutische Wirkansätze in einem Präparat vereint : Thrombozytenaggregationshemmung, Cholesterol- und Blutdrucksenkung. Show more15.07.2015, 22:00 Uhr
Zytokinblockade bei Psoriasis
Mit Secukinumab (Cosentyx®) steht seit Juni 2015 das erste Biologikum zur systemischen Primärtherapie der mittelschweren bis schweren Plaque-Psoriasis erwachsener Patienten zur Verfügung. Der monoklonale Antikörper neutralisiert selektiv Interleukin-17A und verringert dadurch inflammatorische Prozesse. Secukinumab wird alle vier Wochen subkutan appliziert. In der Haut werden klinisch relevante Wirkstoffspiegel erreicht und lokale Entzündungsparameter reduziert, was zu einer raschen Abnahme von Erythemen, Verhärtungen und Schuppungen führt.Show more15.07.2015, 22:00 Uhr
SLIT – bequem, aber wenig wirksam
Zu einem ernüchternden Ergebnis kommt ein Review unter Einschluss der neuesten und größten Studien zur allergenspezifischen Sublingualen Immuntherapie (SLIT) bei saisonaler allergischer Rhinitis. Womöglich ist die SLIT nur für 10% der Symptombesserung während der Pollensaison verantwortlich, so das Ergebnis. Auch die These, dass die SLIT generell ein besseres Verträglichkeits- und Sicherheitsprofil aufweise, kann die Untersuchung nicht bestätigen. Show more09.07.2015, 00:00 Uhr
Einen „Wolf“ gelaufen
Wenn man sich „den Wolf“ gelaufen hat, kann das äußerst unangenehm und schmerzhaft sein. Anhaltende mechanische Reibung, starkes Schwitzen und Sommerhitze machen vor allem Körperfalten zu einem ständigen Ziel für Intertrigo. Überall dort, wo Hautflächen aneinander reiben oder die Kleidung scheuert, ist eine Schädigung der Haut nahezu vorprogrammiert. Besonders häufig betroffen sind Übergewichtige und Sportler. Show more08.07.2015, 22:00 Uhr
Wie sicher sind Gliptine?
Die europäische Arzneimittelbehörde EMA untersucht derzeit den Verdacht einer infektionsbedingten Mortalitätserhöhung unter Saxagliptin [1]. Dies geschieht nach Bekanntwerden der Ergebnisse einer Sensitivitätsanalyse der US-amerikanischen Zulassungsbehörde FDA einer großen Studie (SAVOR), die die kardiovaskuläre Sicherheit der Substanz belegen sollte.Show more08.07.2015, 22:00 Uhr
Nicht über den Durst trinken
jb | Unter dem Begriff Exercise-associated hyponatremia (EAH) versteht man lebensbedrohliche Hyponatriämien, die bei Sportlern während oder innerhalb von 24 Stunden nach körperlicher Anstrengung auftreten. Allerdings ist meist nicht erhöhter Natriumverlust durch Schwitzen die Ursache, wie man auf den ersten Blick vermuten könnte, sondern eine zu hohe Flüssigkeitszufuhr.Show more08.07.2015, 22:00 Uhr
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