
Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Tinea capitis bei Kindern und Jugendlichen
Die Tinea capitis zählt zu den häufigen infektiösen Hautkrankheiten im Kindesalter. Wichtig ist, die Mykose frühzeitig zu erkennen, gezielt zu diagnostizieren und adäquat zu therapieren. So lassen sich ernsthafte Komplikationen abwenden, Reinfektionen verhindern und Infektionsketten durchbrechen. Empfehlungen rund um Therapie und Hygienemaßnahmen gibt die aktualisierte S1-Leitlinie „Tinea capitis“. Show morearzneimittel-und-therapie
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„Pilzköpfe“ sind ansteckend
05.03.2026, 16:30 Uhr


Lokalanästhetika: Systemische Vergiftungen sind selten, aber gefährlich
In den letzten Jahrzehnten ist die Prävention schwerwiegender Komplikationen unter lokaler Anästhesie verstärkt in den Fokus gerückt. Die gute Nachricht: Die Zahl der Vorfälle unter Lokalanästhetika ist insgesamt rückläufig. Das belegen Daten aus den USA. Die schlechte Nachricht: Entgegen diesem Trend scheint die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Lidocain zu steigen. Show moreLAST-Ereignisse
04.12.2025, 11:00 Uhr

Kindergesicherte Verpackungen für Arzneimittel
Die häufigste Ursache für Vergiftungen im Kindesalter ist die Einnahme von Haushaltsprodukten, allen voran von Reinigungsmitteln und Körperpflegeprodukten. Schon an zweiter Stelle der Ursachen sind Vergiftungen durch unbeabsichtigt eingenommene Arzneimittel zu finden. Kindersicheren Packmitteln kommt also eine große Bedeutung zu. Show moreUnerreichbar für kleine Hände
03.12.2025, 23:01 Uhr

Gesund altern mit HIV
Die Lebenserwartung von Menschen mit einer HIV-Infektion nähert sich dank moderner antiretroviraler Therapie zunehmend der Allgemeinbevölkerung an. Über die Hälfte der Betroffenen ist heute älter als 50 Jahre, wodurch chronische Erkrankungen wie Herz-Kreislauf-Krankheiten und Krebs auch bei Menschen mit HIV an Bedeutung gewinnen. Die optimale Versorgung älterer Personen mit HIV erfordert präventive Maßnahmen sowie Beachtung von Interaktionen. Show moreFokus auf kardiovaskuläre und onkologische Komorbiditäten
01.12.2025, 16:50 Uhr

HIV-Remission dank Stammzellen - trotz CCR5-Rezeptoren
Ein weiterer Mensch gilt als frei von HI-Viren infolge einer allogenen Stammzelltransplantation. Behandelt wurde er in der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Das Besondere: Es handelte sich nicht um Stammzellen mit homozygoter CCR5Δ32-Mutation, die vor einer HIV-Infektion schützt. Show moreZweiter Berliner Patient
01.12.2025, 16:00 Uhr

Frauen und Männer beraten
Unter dem Titel „XX oder XY – wenn das Geschlecht den Unterschied macht“ fand am 22. und 23. November 2025 der Heidelberger Herbstkongress der Landesapothekerkammer Baden-Württemberg statt. Die Hybridveranstaltung bot den Teilnehmenden ein Wissens-Update zu typischen Frauen- und Männerthemen. Show moreHeidelberger Herbstkongress 2025
01.12.2025, 11:00 Uhr

Semaglutid ist keine Alzheimer-Bremse
Semaglutid kann also doch nicht alles: In der Indikation Alzheimer konnte sich der Agonist am Glucagon-like Peptide-1-Rezeptor in zwei Phase-III-Studie des Herstellers Novo Nordisk nicht behaupten. Die Börsen reagieren mit Aufregung – die Fachwelt nimmt es gelassen.Show moreMisserfolg mit Ansage?
25.11.2025, 22:59 Uhr

Semaglutid als Add-on zu Neuroleptika?
Mögliche negative Folgen einer antipsychotischen Therapie können durch GLP-1-Rezeptoragonisten aufgefangen werden. So führte in einer dänischen Studie die wöchentliche Gabe von Semaglutid zu verringerten HbA1c-Werten und zu einer deutlichen Gewichtsreduktion.Show moreErhöhtes metabolisches Risiko
24.11.2025, 22:59 Uhr

Schwanger unter Inkretinmimetika - eine vertrackte Situation
GLP-1-Rezeptoragonisten sollen während der Schwangerschaft nicht angewendet werden. Der Grund: In Experimenten am Tier wurde eine Reproduktionstoxizität beobachtet. Welche Auswirkungen sind aber zu erwarten, wenn die Arzneimittel den entsprechenden Empfehlungen folgend, vor oder in den ersten Wochen der Schwangerschaft abgesetzt werden?Show moreProblem Gewichtszunahme
24.11.2025, 16:50 Uhr

Neues zur Neuroleptika-Therapie
Kürzlich wurde die überarbeitete S3-Leitlinie Schizophrenie der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) veröffentlicht. Es handelt sich hierbei um eine Living Guideline, die künftig jährlich aktualisiert wird. In der aktuellen Neuerung wurden 13 Empfehlungen gestrichen und vier neu hinzugefügt. Wichtige Änderungen haben sich dabei auch bei Pharmakotherapie und Nebenwirkungsmanagement ergeben [1]. Show moreAktualisierte S3-Leitlinie Schizophrenie
24.11.2025, 11:15 Uhr

Hospitalisierung: meist sind Antithrombotika und Diuretika schuld
Unerwünschte Arzneimittelwirkungen und unvorhergesehene Reaktionen auf eine medikamentöse Therapie sind bei älteren Menschen eine häufige Ursache für Hospitalisierungen. Eine irische Arbeitsgruppe untersuchte Anlass und Häufigkeit und kommt zu dem Schluss, dass ein Großteil der Ereignisse vermeidbar ist.Show moreUnerwünschte Arzneimittelwirkungen
20.11.2025, 22:59 Uhr

EMA empfiehlt neue Prophylaxe bei hereditärem Angioödem
Das Antisense-Oligonukleotid Donidalorsen senkte in Studien die Häufigkeit hereditärer Angioödem-Anfälle um 81 Prozent. Dawnzera könnte eine neue Option zur vorbeugenden Behandlung ab zwölf Jahren sein. Show moreDonidalorsen überzeugt
20.11.2025, 15:00 Uhr

Impfen wir künftig mit mRNA-Vakzinen gegen Grippe?
Im Sommer präsentierte Moderna vielversprechende Ergebnisse einer Phase-III-Studie zu mRNA-1010. Jetzt legt Pfizer mit seinem ebenfalls mRNA-basierten Grippeimpfstoffkandidaten nach. Doch wie wirksam ist das neue Vakzin im direkten Vergleich zu etablierten Impfstoffen?Show morePhase-III-Ergebnisse zum Impfstoffkandidaten von Pfizer
20.11.2025, 12:00 Uhr

Hormoncremes und Fentanyl-Pflaster: Kuscheln verboten!
Ob Pflaster, Cremes oder Sprays: Topisch applizierte Wirkstoffe können durch Hautkontakt auf Kinder oder Haustiere übergehen – auch noch Stunden später. Die unbeabsichtigte transkutane Übertragung von Sexualhormonen kann teilweise irreversible körperliche Veränderungen auslösen. Patienten müssen für diese Risiken sensibilisiert sein. Mit den richtigen Anwendungshinweisen lässt sich vorbeugen.Show moreGefahr für Kinder und Haustiere
20.11.2025, 05:00 Uhr

Wie sich der Alkoholkonsum unter Semaglutid und Co. reduziert
GLP-1-Rezeptoragonisten wie Semaglutid mindern offenbar nicht nur das Hungergefühl, sondern auch das Verlangen nach Alkohol. Die Ergebnisse einer neuen Studie deuten nun auf einen Mechanismus jenseits des Gehirns hin.Show moreLangsamer betrunken
19.11.2025, 05:00 Uhr

Reicht einmal täglich Prednisolon?
Menschen mit Nebenniereninsuffizienz orientieren ihre Medikation am natürlichen Tagesrhythmus und nehmen Hydrocortison bis zu dreimal täglich ein. Doch möglicherweise könnte eine einmalige Gabe von Prednisolon ausreichen. Show moreNebenniereninsuffizienz
18.11.2025, 15:00 Uhr

Lang erwartete Zulassung: Brensocatib als erstes Arzneimittel bei NCFB
Bei der nicht-zystischen Fibrose-Bronchiektase (NCFB) handelt es sich um eine chronische Lungenerkrankung, bei der die Bronchien krankhaft ausgeweitet sind. Ein Arzneimittel war für die vermutlich unterdiagnostizierte Erkrankung nicht zugelassen – bis jetzt.Show moreNicht-zystische Fibrose-Bronchiektase
18.11.2025, 14:30 Uhr

Der will doch nur spielen - Umgang mit Bissverletzungen
Sie gelten als Seelentröster, Gesundheitsförderer und Lebensbegleiter – und dennoch sind sie es, die am häufigsten zubeißen: unsere Haustiere. Während Hundebisse meist für größere sichtbare Gewebeverletzungen sorgen, geht von Katzenbissen das höhere Risiko für Infektionen aus. Wer die ärztliche Abklärung hinauszögert, riskiert ernsthafte gesundheitliche Konsequenzen. Auch Menschenbisse sind aufgrund des hohen Keimspektrums nicht zu unterschätzen. Show moreBei Bisswunden zum Arzt
18.11.2025, 09:00 Uhr

Üppige Mähne dank retardiertem oralem Minoxidil
Bei androgenetischem Haarausfall bietet orales Minoxidil eine mögliche Alternative zur topischen Anwendung. Bislang erfolgt der Einsatz jedoch off label. Eine neue Retardformulierung soll nach vorläufigen Studienergebnissen nun Wirksamkeit und Verträglichkeit verbessern. Ob die systemische Therapie tatsächlich Vorteile bringt und für welche Patienten sie geeignet ist, bleibt Gegenstand aktueller Forschung.Show morePotenzielle Alopezie-Therapie
14.11.2025, 16:00 Uhr

Typ-1-Diabetes: Mit Teplizumab Stadium 3 hinauszögern
Bereits 2022 hat die FDA Teplizumab (Tzield) bei Typ-1-Diabetes zugelassen. Nun folgte – passend zum Weltdiabetestag – die Zulassungsempfehlung für die EU. Der Antikörper soll bei Erwachsenen und Kindern ab acht Jahren im Stadium 2 eingesetzt werden, um ein Fortschreiten der Erkrankung zu Stadium 3 zu verhindern.Show moreEU-Zulassungsempfehlung
14.11.2025, 15:30 Uhr

Analgetika können Auslöser und Ausweg einer chronischen Rhinosinusitis sein
Für eine chronische Rhinosinusitis können Analgetika der Auslöser sein - und gleichzeitig die Therapie. Was steckt dahinter? Show moreASS-Intoleranz-Syndrom
14.11.2025, 14:00 Uhr

Weitere Insuline fehlen ab Januar
Die Marktrücknahme der Insuline geht in Runde drei: Ab Januar 2026 zieht Hersteller Novo Nordisk das Normalinsulin Actrapid® und die Mischinsuline Actraphane® 30 und 50 zurück. Was bleibt, worauf wird umgestellt, und wie zuverlässig lieferbar sind die Alternativen? Ein Blick auf den Status quo.Show morePatienten mit Diabetes jetzt umstellen
14.11.2025, 11:15 Uhr

Mehr als nur Blutzuckerwerte: Diabetes Distress
Alle zwölf Minuten denkt ein Typ-1- oder Typ-2-Diabetiker durchschnittlich über seine Erkrankung nach. Während früher oft ohne vorherige Blutglucose-Messung eine vom Arzt festgelegte Anzahl an Insulin-Einheiten gespritzt wurde, liegt heutzutage viel mehr Eigenverantwortung in den Händen des Patienten. So stellen Sorgen über zu hoch oder zu niedrige Glucose-Werte, streng getaktete Insulin-/Medikationsschemata, Nebenwirkungen oder auch das ständige Gefühl, „aufpassen“ zu müssen, eine enorme psychische Belastung für Betroffene dar, die sich nicht selten in Form von Sorgen, Ängsten und Schuldgefühlen äußert. Eine von der European Association for the Study of Diabetes veröffentlichte Leitlinie hat sich intensiv mit dem Erkennen und Behandeln von Diabetes Distress beschäftigt. Show morePsychische Belastung bei Patienten
14.11.2025, 09:00 Uhr

Fixkombination aus Sumatriptan und Naproxen wirkt besser als Monotherapie
Als neues Arzneimittel zur Behandlung akuter Migräneattacken ist seit April 2025 die Fixkombination aus 85 mg Sumatriptan mit 500 mg Naproxen-Natrium in Deutschland erhältlich. Dieses wird nun auch in der kürzlich aktualisierten S1-Leitlinie „Therapie der Migräneattacke und Prophylaxe der Migräne“ empfohlen. In einem narrativen Review zeigte sich die verschreibungspflichtige Fixkombination im Vergleich zur Monotherapie als überlegen. Show moreAkuttherapie bei Migräne
13.11.2025, 22:59 Uhr

Bisphosphonate und Levothyroxin – wie nimmt man sie zusammen ein?
Eine Patientin mit Hypothyreose in der Anamnese und neu diagnostizierter Osteoporose löst ein Rezept über Fosamax® einmal wöchentlich 70 mg Tabletten in der Apotheke ein. Sie wurde in der Arztpraxis bereits auf die Einnahme in aufrechter Körperhaltung mit mindestens 200 ml gewöhnlichem Trinkwasser hingewiesen und weiß zudem, dass sie sich danach 30 Minuten nicht hinlegen darf. Die Patientin ist allerdings unsicher, wie sie in Bezug auf ihre sonstige Medikation verfahren soll. Sie fragt konkret nach, ob sie das Bisphosphonat gleichzeitig mit Levothyroxin vor dem Frühstück einnehmen darf.Show moreDoppelt auf nüchternen Magen
12.11.2025, 12:45 Uhr

Zentiva liefert generisches Liraglutid an Apotheken
Die ersten GLP-1-Analoga werden generisch. Das Rennen um den ersten Marktzugang mit Zulassung zur Gewichtsreduktion hat der Generika-Hersteller Zentiva gemacht. Sein neues Liraglutid-Präparat mit dem Markennamen Nevolat ist seit dem 1. Januar 2026 in Apotheken verfügbar.Show moreGenerisches GLP-1-Analogon
12.11.2025, 05:00 Uhr

Insuline verlassen den Markt, bleiben aber verkehrsfähig
AMK und AkdÄ informieren erneut über die aktuell stattfindende Marktrücknahme einiger Insuline der Firma Novo Nordisk. Patientinnen und Patienten mit Diabetes sollen frühzeitig auf alternative Insuline umgestellt und engmaschig überwacht werden. Zurückgerufen werden die betroffenen Insuline jedoch nicht. Show moreArzneimittelkommission informiert
11.11.2025, 13:00 Uhr

Von Dosieraerosolen auf Pulverinhalatoren umstellen – wie viel bringt das?
Mehr als die Hälfte der Treibhausgasemissionen durch Inhalatoren könnten vermieden werden, wenn mehr Patient*innen mit Pulver- oder Soft Mist-Devices versorgt werden würden, anstelle von Dosieraerosolen. Ein Forschungsteam aus Aachen und Berlin hat das Szenario für Deutschland durchgerechnet – und dabei auch berücksichtigt, dass es nicht für jede und jeden Alternativen zu triebgasgesteuerten Inhalatoren gibt.Show moreKlimaschutz
10.11.2025, 11:15 Uhr
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