Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Eisenmangelanämie: Fraktur-Risiko Ferricarboxymaltose?
Intravenös verabreichte Eisenpräparate werden vor allem dann eingesetzt, wenn eine orale Therapie nicht ausreicht, nicht vertragen wird oder eine rasche Behandlung der Eisenmangelanämie erforderlich ist. Eine retrospektive Kohortenstudie zeigt nun, dass zwei häufig eingesetzte Eisenkomplexe den Knochenstoffwechsel unterschiedlich beeinflussen können.Show morearzneimittel-und-therapie
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Intravenöse Therapie mit Eisenpräparaten
30.04.2026, 14:00 Uhr
Symptomlinderung bei Tierhaarallergie
Niesen, laufende Nase, tränende Augen, Juckreiz? Hinter diesen Beschwerden kann unter anderem eine Tierhaarallergie stecken. Wie bei allen Allergien gilt auch in diesem Fall, dass die Allergenkarenz die beste Therapie ist. Doch wenn das eigene Haustier für die Symptome verantwortlich ist, bedeutet dies eine Trennung – und das kommt für viele Tierhalter nur schwer infrage. Einer aktuellen Studie zufolge könnte eine gezielte Nährstoffsupplementation mit Immunobon® eine Hilfe für sie sein.Show moreApotheke und Markt
16.11.2022, 23:00 Uhr
Weihrauch – oral und topisch
Wissenschaftlich abgesicherte Weihrauch-Extrakte – auf diesem Gebiet forscht die AureliaSan GmbH. Das aus der Apotheke heraus entstandene Familienunternehmen vertreibt Weihrauch-Extrakt-Kapseln für mehr Mobilität im Alltag sowie verschiedene Dermatika auf der Basis von Weihrauch.Show moreApotheke und Markt
16.11.2022, 23:00 Uhr
Medikation unter der Lupe
Erweiterte Medikationsberatung ist eine der neuen pharmazeutischen Dienstleistungen, die Apotheken ihren Patientinnen und Patienten mit Polymedikation anbieten können. Herzstück ist eine Medikationsanalyse. Sie ist die Basis für das Erkennen und Lösen von arzneimittelbezogenen Problemen. Neben einem strukturierten Vorgehen ist detektivischer Spürsinn gefragt. Mit unserer neuen crossmedialen Serie „Medikation unter der Lupe“ fordern wir diesen Spürsinn heraus. Show moreArzneimittel und Therapie
16.11.2022, 23:00 Uhr
Wann kommt die „Pille für den Mann“?
Die Mehrheit der Kontrazeptiva wird durch Frauen organisiert und finanziell getragen. Bisher haben Männer lediglich zwei Optionen, eine Schwangerschaft zu verhüten: das Kondom und die Vasektomie. Letztere operative Methode kann allerdings nicht immer erfolgreich rückgängig gemacht werden. Im Frühjahr 2022 wurde bei einer Veranstaltung der American Chemical Society eine weitere Variante vorgestellt: ein Wirkstoffkandidat zur oralen Verhütung für Männer. Bisher wurde dieser nur im Tierversuch erprobt, aber ab 2023 soll er auch am Menschen getestet werden.Show moreArzneimittel und Therapie
16.11.2022, 23:00 Uhr
Wenn der Tumor die Knochen schädigt
Zur Prävention skelettbezogener Komplikationen werden in der Onkologie das Bisphosphonat Zoledronsäure und der RANK-Ligand-Inhibitor Denosumab eingesetzt. Eine Therapie sollte unmittelbar nach dem Auftreten von Metastasen eingeleitet werden. Welchem Wirkstoff der Vorzug zu geben ist, hängt von mehreren Parametern ab, vermutlich ist Denosumab etwas effektiver.Show moreArzneimittel und Therapie
16.11.2022, 23:00 Uhr
Vorsicht mit Metamizol bei Leberzirrhose
Immer häufiger wird das Analgetikum Metamizol verordnet. Allgemein ist es gut verträglich – doch kann es auch sicher bei Patienten mit dekompensierter Leberzirrhose eingesetzt werden? Denn durch diese fortgeschrittene Erkrankung werden oft auch die Nieren in Mitleidenschaft gezogen. In einer retrospektiven Kohortenstudie wurde dies nun genauer unter die Lupe genommen. Show moreArzneimittel und Therapie
16.11.2022, 23:00 Uhr
Jackpot für Rheumatiker – wie sicher sind JAK-Inhibitoren?
Seit einigen Jahren bereichern Inhibitoren der Januskinase (JAK) das Behandlungsspektrum der rheumatoiden Arthritis. Die Small Molecules punkten durch ihre Effektivität, jedoch muss Vorsicht bei der Sicherheit walten. Auf dem Deutschen Rheumatologiekongress diskutierten Experten Vor- und Nachteile gegenüber Biologika und erörterten Unterschiede zwischen klinischen Studienergebnissen und Real-World-Daten. Nun hat die Europäische Arzneimittel-Agentur Sicherheitsbedenken geäußert.Show moreArzneimittel und Therapie
09.11.2022, 23:00 Uhr
Studie zu Carmenthin: Auch langfristig wirksam und verträglich
Apotheke und Markt
09.11.2022, 23:00 Uhr

Störfaktoren Fett und PPI
Die zielgerichtete Tumortherapie mit Tyrosinkinase-Inhibitoren (TKI) ist nicht nur hochwirksam und gilt – verglichen mit althergebrachten onkologischen Therapien – als schonender für gesundes Gewebe, sie ist auch komfortabel anzuwenden, da sie peroral erfolgt. Die Wirksamkeit hängt jedoch maßgeblich von der Therapietreue der Patienten ab, kann aber auch unbemerkt durch interagierende Arzneistoffe oder Nahrungsmittel beeinträchtigt werden. Prominentes Beispiel ist die schlechte Löslichkeit einiger TKI bei erhöhtem Magen-pH-Wert, der bei gleichzeitiger Anwendung mit Protonenpumpen-Inhibitoren, H2-Antagonisten oder Antazida auftritt. Wenn sich in der Folge die absolute Bioverfügbarkeit verringert, kann dies den Therapieerfolg gefährden. Es sind wohlgemerkt nicht alle Tyrosinkinase-Inhibitoren betroffen, so dass die Interaktionsberatung herausfordernd, aber zu meistern ist. | Von Verena StahlShow moreAMTS-Spezial
09.11.2022, 23:00 Uhr
Nichtverfügbarkeit hat fatale Folgen
Lieferschwierigkeiten von Arzneimitteln beschäftigen das pharmazeutische Personal täglich bei seiner Arbeit. Die vergebliche Verfügbarkeitsanfrage bedeutet nicht nur zusätzliche Arbeit und Ärger in der Apotheke, sondern auch eine echte Gefahr für die Patienten. Einer französischen Studie zufolge führte ein Präparateaustausch zu unerwünschten Wirkungen, Medikationsfehlern und einer verminderten Wirksamkeit.Show moreArzneimittel und Therapie
09.11.2022, 23:00 Uhr
Keine Langzeitfolgen durch Wachstumshormone in der Kindheit
Wachstumshormone können bei Kindern eingesetzt werden, die als Säugling klein für ihr Gestationsalter waren. Bringt eine solche Hormontherapie Folgen mit sich, die sich im Erwachsenenalter auswirken? Eine niederländische Forschungsgruppe untersuchte die kardiovaskulären und metabolischen Risiken im Rahmen einer Follow-Up-Studie für zwölf Jahre nach Absetzen der Wachstumshormone im Alter von etwa 16 Jahren. Show moreArzneimittel und Therapie
09.11.2022, 23:00 Uhr

Wenn Metformin nicht reicht
Typ-2-Diabetes, die häufigste Form des Diabetes mellitus, ist eine der großen Volkskrankheiten, nicht nur in Deutschland. Typische Komplikationen dieser auch als Altersdiabetes bezeichneten Erkrankung sind mikrovaskuläre Komplikationen wie Retinopathien, Nephropathien und Neuropathien sowie ein erhöhtes Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen. Ursachen dieser Form des Diabetes sind eine verminderte Insulin-Wirkung (Insulin-Resistenz) und relativer Insulin-Mangel, die unter anderem mit dem Alter, dem Lebensstil und den Ernährungsgewohnheiten zusammenhängen. Führt eine Änderung des Lifestyles nicht zum gewünschten Behandlungserfolg, wird zumeist Metformin gegeben. Bei Patienten mit erhöhtem Risiko für ein kardiovaskuläres Ereignis wird ein zweites Blutglucose-senkendes Arzneimittel verschrieben. In der GRADE-Studie in den USA wurde die Wirkung von vier kardioprotektiven Arzneimitteln in Kombination mit Metformin bei Typ-2-Diabetes untersucht. | Von Daniela LeopoldtShow moreArzneimittel und Therapie
09.11.2022, 23:00 Uhr
Mutter und Kind profitieren von retardiertem Nifedipin
Ein Therapiestart mit retardiertem Antihypertonikum unmittelbar vor der Geburt? Das ist zunächst nicht naheliegend. Bei schwerer Präeklampsie scheint aber genau das sinnvoll, wie jetzt in einer Studie gezeigt wurde: Langwirksames Nifedipin verhinderte nicht nur akute Blutdruckkrisen, sondern senkte die Kaiserschnitt-Rate ebenso wie den Bedarf an intensivmedizinischer Betreuung der Neugeborenen.Show moreArzneimittel und Therapie
09.11.2022, 23:00 Uhr
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