Pharmazie
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Glucosamin: Gut für die Gelenke, schlecht fürs Gehirn?
Aktuell wird ein möglicher Zusammenhang zwischen Glucosamin und Alzheimer-Erkrankungen diskutiert. Ist das Nahrungsergänzungsmittel womöglich sogar schädlich? Fangen wir vorne an.Show morearzneimittel-und-therapie
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Hyperglykosylierung
18.06.2026, 07:00 Uhr
Linezolid wirkt gegen grampositive Erreger
Grampositive Erreger im menschlichen Körper können sowohl bei oraler als auch bei intravenöser Applikation durch das neue Antibiotikum Linezolid abgetötet werden. Das zeigen die Ergebnisse von Phase-II-Studien. Die synthetische, antibakteriell wirksame Substanz gehört zu einer neuen Klasse von Antibiotika, den Oxazolidinonen. In den Phase-II-Studien war Linezolid selbst bei multiresistenten Staphylokokken, Enterokokken und Streptokokken sowie Vancomycin-resistenten Enterokokken bzw. Penicillin- und Cephalosporin-resistenten Organismen wirksam.Show more19.07.1998, 15:18 Uhr
Bestimmung von Substanzen in biologischem Material
Die qualitative und quantitative Bestimmung von Substanzen in biologischen Untersuchungsmaterialien ist eine Voraussetzung für die klinisch-pharmazeutische Tätigkeit. Sowohl Methoden der pharmazeutischen Analytik als auch der Klinischen Chemie sind geeignet, den Fragestellungen der Klinischen Pharmazie gerecht zu werden.Show more19.07.1998, 15:18 Uhr
Können Frauen zu einer langjährigen Östrogensubstitution motiviert werden?
Der derzeitige Stand der medizinischen Wissenschaft befürwortet grundsätzlich die Substitution von Östrogenen während und nach dem Klimakterium. In Bezug auf die Prävention der Osteoporose und von Herz-Kreislauf-Krankheiten gibt es eindeutig positive Daten. Aber auch bei Morbus Alzheimer bedeutet die Östrogenzufuhr eine 50%ige Risikominderung. Viele Frauen befürchten jedoch ein erhöhtes Risiko sowohl für den Brustkrebs als auch für Thrombose und Embolien. Dieser Thematik widmete sich ein kürzlich stattgefundenes Expertengespräch.Show more19.07.1998, 15:18 Uhr
Zelltherapie - was ist das?
Menschliche Zellen sind sehr komplex aufgebaut. Daher dürften Arzneistoffe die Funktion lebender Zellen wohl kaum übernehmen können. Die Transplantation von Zellen ist dagegen eine vielversprechende Behandlungsstrategie für verschiedene Erkrankungen.Show more19.07.1998, 15:18 Uhr
Selektive Immunsuppression durch monoklonale Antikörper
Der monoklonale Antikörper Daclizumab senkt die Häufigkeit akuter Abstoßungsreaktionen nach einer Nierentransplantation. Unter der Therapie wurden keine unerwünschten Wirkungen beobachtet. Daclizumab erhöhte die Rate infektiöser Komplikationen und Tumorerkrankungen nicht.Show more19.07.1998, 15:18 Uhr
Das Schwein als Nierenspender?
Der Bedarf an Spenderorganen für eine Transplantation ist groß, das Angebot dagegen niedrig. Eine Lösung des Problems könnte die Transplantation von tierischen Organen und Geweben (Xenotransplantaten) in Menschen sein. Ein Problem dabei sind die immunologischen Unterschiede zwischen den Spezies, ein weiteres die Übertragung von tierischen Krankheitserregern auf den Menschen.Show more19.07.1998, 15:18 Uhr
Bestimmung von Substanzen in biologischem Material
Die qualitative und quantitative Bestimmung von Substanzen in biologischen Untersuchungsmaterialien ist eine Voraussetzung für die klinisch-pharmazeutische Tätigkeit. Sowohl Methoden der pharmazeutischen Analytik als auch der Klinischen Chemie sind geeignet, den Fragestellungen der Klinischen Pharmazie gerecht zu werden.Show more19.07.1998, 15:18 Uhr
Teratogenität: Arzneimittel in der Schwangerschaft
Bis zur Contergan-Katastrophe hatte man jahrzehntelang angenommen, daß die Plazenta das Ungeborene wie eine Barriere vor den Nebenwirkungen von Arzneimitteln schützt. Tatsächlich können jedoch fast alle Stoffe durch die "Plazentaschranke" hindurchtreten.Show more12.07.1998, 15:18 Uhr
Hypertonie: Acetylsalicylsäure zusätzlich zur Basistherapie
Nach den Ergebnissen der HOT (Hypertension Optimal Treatment) Studie, einer randomisierten und plazebokontrollierten Studie, ziehen nicht nur koronarkranke Menschen aus einer Dauerprophylaxe mit niedrig dosierter Acetylsalicylsäure deutlichen Nutzen; das gleiche gilt offenbar auch für Menschen, die unter erhöhtem Blutdruck leiden.Show more12.07.1998, 15:18 Uhr
Enoxaparin und Acetylsalicylsäure: Neuer Therapiestandard bei instabiler Angina
Das Risiko von Patienten mit instabiler Angina pectoris oder Herzinfarkt, in der Folge einen nicht selten tödlichen Myokardinfarkt oder rezidivierende Angina pectoris-Anfälle zu erleiden, ist hoch. Erhalten diese Patienten eine Behandlung mit dem niedermolekularen Heparin Enoxaparin in Kombination mit Acetylsalicylsäure, so läßt sich dieses Risiko deutlich senken.Show more12.07.1998, 15:18 Uhr
Influenzaviren: Intranasale Grippeimpfung bei Kindern
Eine Alternative zu herkömmlichen Grippeimpfstoffen aus inaktivierten Influenzaviren ist möglicherweise ein Lebendimpfstoff, der als Nasenspray appliziert wird. In einer großen Doppelblindstudie war die ein- oder zweimalige Anwendung bei Kleinkindern wirksam und gut verträglich.Show more12.07.1998, 15:18 Uhr
Neuer Gerinnungshemmer: Rekombinantes Hirudin Desirudin
Rhône-Poulenc Rorer Inc. hat von der Novartis Pharma AG die globalen Rechte zur Vermarktung des rekombinanten gerinnungshemmenden Arzneimittels Desirudin (rekombinantes Hirudin, Revasc®) erhalten. Desirudin hemmt die Blutgerinnung durch direkte Neutralisierung der Wirkung des Thrombins. Desirudin soll im September 1998 in Deutschland eingeführt werden.Show more12.07.1998, 15:18 Uhr
Neues Wirkprinzip in der Hypertonietherapie: Bosentan: ein Endothelin-1-Rezeptor
Für die Behandlung der essentiellen Hypertonie gibt es inzwischen zahlreiche Wirkprinzipien, darunter Diuretika, Betablocker, Calciumantagonisten und ACE-Hemmer. Ergänzt werden könnte die Palette um die neue Wirkstoffgruppe der Endothelin-1-Rezeptorantagonisten. In einer klinischen Studie stellte zumindest einer der ersten Vertreter, das Bosentan, seine Wirksamkeit unter Beweis und untermauerte gleichzeitig die bis dato umstrittene These, daß Endothelin tatsächlich an der Entstehung der essentiellen Hypertonie beteiligt ist.Show more12.07.1998, 15:18 Uhr
Lipidsenker: Neue Studie mit Atorvastatin
In der neuen multinationalen Studie "Treating to New Targets" soll untersucht werden, ob die Senkung des LDL-Cholesterins auf Zielwerte, die unter den international empfohlenen liegen, das Mortalitäts- und Herzinfarktrisiko bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit noch weiter reduziert.Show more12.07.1998, 15:18 Uhr
Diabetes mellitus: Für „2000“ erwartet: Basalinsulin mit langer Wirkungsdauer
Ziel der intensivierten Insulintherapie ist es, die endogene Insulinsekretion optimal zu simulieren. Mit herkömmlichen Basalinsulinen läßt sich dies jedoch nicht erreichen, da deren Wirkungsdauer zu kurz ist. Abhilfe schaffen könnte ein neues Insulinanalogon, das über 24 Stunden wirken soll. Die Markteinführung ist allerdings erst für das Jahr 2000 zu erwarten. Show more05.07.1998, 15:18 Uhr
WHO: Asthmaprävention durch spezifische Immuntherapie
Heute Allergie, morgen Asthma - dieser gefürchtete Etagenwechsel muß nicht sein. Die Behandlung mit einer spezifischen Immuntherapie oder Hyposensibilisierung kann ein Entstehen der Atemwegserkrankung verhindern. Dies bestätigte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in ihrem aktuellen Report.Show more05.07.1998, 15:18 Uhr
50 Jahre Cortison: Verbesserte Therapiemöglichkeiten bei vielen Erkrankungen
Vor 50 Jahren wurde das Steroidhormon Cortison erstmals mit großem Erfolg zur Behandlung von schwerstem entzündlichem Rheuma eingesetzt. Seitdem wurden natürliche und vor allem synthetische Corticoide aufgrund ihrer vielfältigen Wirkmechanismen zur Behandlung von entzündlichen und immunologischen Erkrankungen eingesetzt. Obwohl sie sehr gut wirken, verursachen sie Nebenwirkungen, wie vermehrte Infektionsneigung, Adipositas, Ödeme, Hypokaliämie, Diabetes mellitus, Katarakt oder Osteoporose. Um die Verträglichkeit der Corticoide zu verbessern und ernste Nebenwirkungen zu reduzieren, wurden in den letzten Jahren neue Therapiestrategien entwickelt. Show more05.07.1998, 15:18 Uhr
Neuer Topoisomerase-I-Inhibitor: Irinotecan: „Second-line“ beim metastasierenden
Nach Topotecan kommt jetzt ein weiterer Topoisomerase-I-Inhibitor in Deutschland auf den Markt: Irinotecan (Campto®). Er ist als "Second-line-Therapeutikum" bei Patienten mit fortgeschrittenem kolorektalen Karzinom indiziert.Show more05.07.1998, 15:18 Uhr
Neu auf dem Markt: Testosteronpflaster für den Mann
Das transdermale Pflaster Androderm® 2,5 mg für die Therapie von Testosteronmangelerscheinungen bei Männern wird Anfang Juli 1998 in den deutschen Markt eingeführt. Androderm® ist das erste und bislang einzige nichtskrotale Pflaster in Deutschland.Show more05.07.1998, 15:18 Uhr
Monoklonaler Antikörper gegen Brustkrebs: Roche und Genentech unterzeichnen Liz
Roche wird die ausschließlichen Vertriebsrechte für Herceptin® (Trastuzumab), ein neuartiges Krebsmedikament von Genentech, außerhalb der Vereinigten Staaten übernehmen. Herceptin, der monoklonale Antikörper Anti-HER2, dient der Behandlung von metastasierendem Brustkrebs. Show more05.07.1998, 15:18 Uhr
Tumorschmerztherapie: Transdermale Applikation von Fentanyl
Eine ausreichende Schmerzreduktion, beispielsweise bei Tumorschmerzen, wird häufig nur durch stark wirksame Opioidanalgetika erreicht. Die transdermale Applikation von Fentanyl in Form eines Pflasters bietet sich neben der oralen Gabe als weitere Therapiemöglichkeit bei Tumorschmerzen an.Show more28.06.1998, 15:18 Uhr
Insulinresistenz: Troglitazon bei Typ-II-Diabetes
Das Antidiabetikum Troglitazon ist in Deutschland aufgrund von Leberzellschäden nicht auf den Markt gekommen. Zwei amerikanische Studien machen erneut auf die gute blutzuckersenkende Wirkung der Substanz aufmerksam. Im Gegensatz zu anderen oralen Antidiabetika steigert Troglitazon die Empfindlichkeit des Organismus auf das körpereigene Insulin.Show more28.06.1998, 15:18 Uhr
Pharmaforschung bei Bayer: Zwei Dutzend Wirkstoffe in der Pipeline
In drei großen Forschungszentren - Wuppertal, West Haven (USA) und Kyoto (Japan) - sowie in kleineren Forschungseinheiten sucht Bayer nach neuen Wirkstoffen für bisher nicht oder schlecht behandelbare Erkrankungen. Dabei werden modernste Technologien eingesetzt. Die Ergebnisse sind beachtlich: Rund 25 Substanzen sind in der Entwicklung, manche stehen kurz vor der Marktreife.Show more28.06.1998, 15:18 Uhr
Psychopharmaka: Schizophrenie läßt sich behandeln
Das atypische Antipsychotikum Amisulprid ist seit etwa zehn Jahren in Frankreich zur Behandlung schizophrener Patienten zugelassen. Amisulprid wirkt zweifach: In hoher Dosierung bessert es die Positiv- und die sekundäre Negativsymptomatik der Schizophrenie, in niedriger Dosierung die primäre Negativsymptomatik. Nach Angaben des Herstellers Synthélabo Arzneimittel, Berlin, soll Amisulprid Ende dieses Jahres auch in Deutschland erhältlich sein.Show more28.06.1998, 15:18 Uhr
Antihypertensiva: Diabetes plus Hypertonie: Wenn beides zusammenkommt
Zur Behandlung der Hypertonie steht grundsätzlich eine Palette verschiedenster Wirkstoffgruppen zur Verfügung. Bei hypertensiven Diabetikern gilt es, aus diesem Überangebot diejenigen Medikamente zu wählen, die den besonderen Begleitumständen am besten gerecht werden. Show more28.06.1998, 15:18 Uhr
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