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Deutscher Apotheker Verlag - PROD

Studierende laden zum Fertigarzneimittelseminar ein

Am 27. Mai 2026 laden die Studierenden des 8. Pharmaziesemesters der Goethe-Universität Frankfurt zum Fertigarzneimittelseminar (FAS) ein. In diesem Jahr dreht sich dabei alles um das Thema Reisen und Impfungen.Show more
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pharmazie
Goethe-Universität Frankfurt
06.05.2026, 14:00 Uhr

Thrombozytenaggregationshemmer für die Sekundärprävention: Clopidogrel: Konku

Acetylsalicylsäure (ASS) gehört als Thrombozytenfunktionshemmer zur Standardtherapie in der Sekundärprophylaxe nach Herzinfarkt und Schlaganfall. Sie senkt das Risiko erneuter ischämischer Attacken um etwa ein Viertel und ist kostengünstig. Künftig wird sich ASS allerdings an dem neuen ADP-Antagonisten Clopidogrel (Plavix®, Iscover®) messen lassen müssen, der seinen Vorteil in einer großangelegten Untersuchung, der CAPRIE-Studie, belegen konnte. Aus Kostengründen wird Clopidogrel bestimmten Risikogruppen vorbehalten bleiben.Show more
16.08.1998, 15:19 Uhr
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Arzneimittelinformation und Arzneimittelanamnese

Mit der ständig wachsenden Zahl der Arzneimittel nimmt auch der Umfang der hierzu notwendigen Informationen zu. Die Anzahl der Publikationen über Arzneimittel und medikamentöse Therapien steigt rasant an. Alleine im biomedizinischen Bereich werden ca. 1 Million wissenschaftliche Veröffentlichungen pro Jahr publiziert. Die Aufgabe des Apothekers, Arzneimittelinformationen zu beschaffen, die Quelle und den Inhalt zu bewerten und den Bedürfnissen der Empfänger entsprechend bereitzustellen, wird vor diesem Hintergrund noch an Bedeutung zunehmen.Show more
09.08.1998, 15:19 Uhr

Therapeutische Ziele und Strategien müssen überdacht werden

Im vergangenen Jahr hat die Amerikanische Diabetes Association (ADA) beschlossen, die Diabetes-Diagnosekriterien zu verschärfen. Der Grund: Epidemiologische Daten belegen inzwischen eindeutig, daß das Risiko für diabetische Folgeschäden, etwa eine Retinopathie, bereits ab Nüchternplasmablutzuckerwerten von etwa 126 mg/dl deutlich zu steigen beginnt. Jetzt fordern Diabetologen, auch die Therapieziele zu überdenken. Auch hier soll versucht werden, die Nüchternplasmablutzuckerspiegel unter einen Wert von 126 mg/dl und entsprechend den HbA1c-Wert unter 7% zu senken.Show more
09.08.1998, 15:19 Uhr
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Der Impfstoff, der aus der Banane kommt

Impfstoffe können in transgenen Pflanzen hergestellt und mit der Pflanze verzehrt werden. Erste Untersuchungen sprechen dafür, daß die Immunisierung funktioniert, preiswert und gut verträglich ist.Show more
09.08.1998, 15:19 Uhr

Kombination von drei Reverse-Transkriptase-Hemmern

Die Therapie mit drei Reverse-Transkriptase-Hemmern führt bei der HIV-Infektion zu einer stärkeren Suppression der viralen Replikation als die Kombination von zwei Reverse-Transkriptase-Hemmern. Möglicherweise kann mit der Tripeltherapie auch die Resistenzentwicklung verzögert werden.Show more
09.08.1998, 15:19 Uhr
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Raucher sind doppelt so häufig betroffen

Rauchen verdoppelt das Risiko, im Alter an Alzheimer oder einer anderen Demenzform zu erkranken. So lautet das Ergebnis der Rotterdam Study, in der Alzheimer- und andere Demenzfälle bei 6870 über 55jährigen untersucht wurden. Träger der genetischen Anlage für das Apolipoprotein E4 (APOE4), eines Risikofaktors für die Alzheimer-Demenz, weisen dagegen kein erhöhtes Risiko auf, wenn sie zur Gruppe der Raucher zählten.Show more
09.08.1998, 15:19 Uhr

Tirofiban - ein Thrombozyten-Glykoprotein-IIb/IIIa-Rezeptorantagonist

Der Thrombozytenaggregationshemmer Tirofiban (Aggrastat(r)) ist seit August in Deutschland auf dem Markt. Sein Wirkprinzip ist die Hemmung des Thrombozyten-Glykoprotein-IIb/IIIa-Rezeptors. Als Zusatzmedikation neben Acetylsalicylsäure und Heparin senkt er bei Patienten mit instabiler Angina pectoris oder rudimentärem Herzinfarkt (Nicht-Q-Wellen-Infarkt) die Häufigkeit erneuter Infarkte und refraktärer Ischämien sowie das Mortalitätsrisiko.Show more
09.08.1998, 15:19 Uhr

Neues Wirkprinzip in der MS-Therapie

Mit Glatirameracetat (Copolymer-1, Copaxone(r)) kommt jetzt nach den Beta-Interferonen ein zweiter Wirkstoff zur Behandlung der Multiplen Sklerose (MS) auf den Markt. Wie die Beta-Interferone eignet sich Glatirameracetat vor allem für Patienten mit relativ wenig Behinderungen in einem frühen Stadium der Erkrankung. Für die Anwendung bei Patienten mit chronisch-progredientem Krankheitsverlauf gibt es derzeit noch keine aussagekräftigen Studien. In der Wirksamkeit ist Glatirameracetat mit den Beta-Interferonen vergleichbar, die Anzahl der Schübe wird im Mittel um etwa 30% reduziert.Show more
02.08.1998, 15:18 Uhr

Intrauterines System zur Kontrazeption und zur Behandlung der Menorrhagie

Das neue intrauterine System Mirena(r) ist seit September 1997 in Deutschland zur Empfängnisverhütung auf dem Markt. Im Gegensatz zu anderen Intrauterinsystemen wird durch die Anwendung von Mirena(r), das lokal im Uterus Levonorgestrel freisetzt, die Blutung stark abgeschwächt. Deshalb wird Mirena(r) auch zur Behandlung der Menorrhagie als Alternative zur Hysterektomie erprobt.Show more
02.08.1998, 15:18 Uhr

Wem nützen Lipidsenker?

Bei Patienten mit hohem kardiovaskulären Risiko müssen erhöhte Cholesterinspiegel eher behandelt werden als bei Patienten mit niedrigem Risiko. In den USA gibt es einen Score des National Cholesterol Education Program (NCEP), mit dem eine Einteilung in Hoch- und Niedrig-Risikogruppen vorgenommen werden kann. Dessen Aussagefähigkeit wurde nun mit der einer modifizierten Version verglichen, die das Alter der Patienten stärker berücksichtigt.Show more
02.08.1998, 15:18 Uhr

Compliance

Das Befolgen der Verschreibung und der Gebrauchsanweisung - die Compliance - soll den Erfolg der medizinischen Behandlung eines Patienten garantieren. Damit wird von allen, die an der Therapie beteiligt sind, ökonomische und soziale Verantwortung wahrgenommen. Die Gesellschaft erwartet vom Apotheker, daß er im gesetzlichen Rahmen und in Kenntnis der Bedürfnisse der Partner im Gesundheitswesen das Problem der Non-Compliance angeht und Lösungen sucht.Show more
02.08.1998, 15:18 Uhr

Senkt Acetylsalicylsäure das Risiko für eine Präeklampsie?

Häufig wird zur Präeklampsie-Prophylaxe niedrig dosierte Acetylsalicylsäure empfohlen. Möglicherweise muß dieses Vorgehen neu überdacht werden, da in einer jüngsten Studie dadurch die Präeklampsie-Inzidenz bei Risikopatientinnen nicht gesenkt werden konnte.Show more
02.08.1998, 15:18 Uhr

Dosisindividualisierung

Das Ziel jeder Arzneimitteltherapie ist eine effektive und sichere Behandlung. Verabreicht man allerdings eine Standarddosis eines Medikaments, so sprechen häufig nicht alle Patienten optimal an. Der Grund sind zahlreiche individuelle Einflußfaktoren, die diese Variabilität bedingen. Dosisindividualisierung bedeutet die Gabe einer maßgeschneiderte Dosierung an jeden einzelnen Patienten aufgrund einer meßbaren Größe. Diese muß mit den Wirkungen in einem bekannten Zusammenhang stehen.Show more
26.07.1998, 15:18 Uhr

Folsäure senkt Homocysteinspiegel

Eine Nahrungsergänzung mit Folsäure (0,5 bis 5 mg täglich) senkt den Homocysteinspiegel um etwa 25%. Der Effekt ist stärker bei hohem initialen Homocysteinspiegel und niedrigem Folsäurespiegel. Die tägliche Zufuhr von durchschnittlich 0,5 mg Vitamin B12 senkt den Homocysteinspiegel zusätzlich um 7%. Vitamin B6 verstärkt die Wirkung nicht.Show more
26.07.1998, 15:18 Uhr

Orale GP-IIb/IIIa-Antagonisten

Die Medizin bewegt sich bei der Behandlung der koronaren Herzkrankheit über Acetylsalicylsäure hinaus auf eine neue Ära der oralen Blutgerinnungshemmung zu. Orale-GP(Glykoprotein)-IIb/IIIa-Rezeptorantagonisten werden bei der chronischen Behandlung von Myokardinfarkt und instabiler Angina pectoris in Zukunft eine wichtige Rolle spielen. Die Entwicklung dieser neuen Wirkstoffe kam durch Beobachtungen über die wichtige Rolle der Blutplättchen bei der Verursachung eines akuten Koronarsyndroms bei instabiler Angina pectoris oder beim akuten myokardialen Infarkt in Gang.Show more
26.07.1998, 15:18 Uhr

Akutbehandlung des ischämischen Schlaganfalls

Ein Patient mit Schlaganfallsymptomen muß unverzüglich ins Krankenhaus gebracht werden. In der Frühphase des ischämischen Schlaganfalls kann bei bestimmten Patienten eine Thrombolyse erfolgen. In Zukunft dürften Neuroprotektiva die Akuttherapie bereichern. Intravenöse Antikoagulanzien scheinen dagegen in der Frühphase eher nicht indiziert zu sein.Show more
26.07.1998, 15:18 Uhr

Sind Wechselwirkungen vermeidbar?

Bakterielle Infektionen haben seit der Entdeckung der Antibiotika ihren Schrecken weitgehend verloren. Inzwischen steht eine ganze Palette unterschiedlicher Substanzgruppen mit antibakterieller Wirkung zur Verfügung. Die Fülle der Substanzen bringt jedoch nicht nur Vorteile mit sich, sie vergrößert auch die Gefahr, daß vermehrt Wechselwirkungen auftreten.Show more
26.07.1998, 15:18 Uhr

Konsequente und frühe Antibiotikatherapie kann chronische Infektionen verhinder

Jeder dritte Mukoviszidose-Patient erreicht heute das Erwachsenenalter, d.h. er erlebt seinen 18.Geburtstag. Auch wenn diese Zahl für gesunde Menschen eher erschreckend erscheint, bedeutet sie für die ca. 6000 Betroffenen doch Anlaß zu Optimismus. Denn noch vor zehn Jahren starben 85% der Patienten vor dem 18.Lebensjahr. Die frühzeitige Therapie mit Antibiotika hat an diesen Fortschritten einen nicht unerheblichen Anteil, da die gefährlichen Infektionen der Lunge unterdrückt werden können und ein Übergang in ein chronisches Stadium verhindert werden kann.Show more
26.07.1998, 15:18 Uhr

Linezolid wirkt gegen grampositive Erreger

Grampositive Erreger im menschlichen Körper können sowohl bei oraler als auch bei intravenöser Applikation durch das neue Antibiotikum Linezolid abgetötet werden. Das zeigen die Ergebnisse von Phase-II-Studien. Die synthetische, antibakteriell wirksame Substanz gehört zu einer neuen Klasse von Antibiotika, den Oxazolidinonen. In den Phase-II-Studien war Linezolid selbst bei multiresistenten Staphylokokken, Enterokokken und Streptokokken sowie Vancomycin-resistenten Enterokokken bzw. Penicillin- und Cephalosporin-resistenten Organismen wirksam.Show more
19.07.1998, 15:18 Uhr

Bestimmung von Substanzen in biologischem Material

Die qualitative und quantitative Bestimmung von Substanzen in biologischen Untersuchungsmaterialien ist eine Voraussetzung für die klinisch-pharmazeutische Tätigkeit. Sowohl Methoden der pharmazeutischen Analytik als auch der Klinischen Chemie sind geeignet, den Fragestellungen der Klinischen Pharmazie gerecht zu werden.Show more
19.07.1998, 15:18 Uhr

Clopidogrel erhält Zulassung für Europa

Clopidogrel hat von der Europäischen Kommission die Zulassung für Europa erhalten.Show more
19.07.1998, 15:18 Uhr

Können Frauen zu einer langjährigen Östrogensubstitution motiviert werden?

Der derzeitige Stand der medizinischen Wissenschaft befürwortet grundsätzlich die Substitution von Östrogenen während und nach dem Klimakterium. In Bezug auf die Prävention der Osteoporose und von Herz-Kreislauf-Krankheiten gibt es eindeutig positive Daten. Aber auch bei Morbus Alzheimer bedeutet die Östrogenzufuhr eine 50%ige Risikominderung. Viele Frauen befürchten jedoch ein erhöhtes Risiko sowohl für den Brustkrebs als auch für Thrombose und Embolien. Dieser Thematik widmete sich ein kürzlich stattgefundenes Expertengespräch.Show more
19.07.1998, 15:18 Uhr

Zelltherapie - was ist das?

Menschliche Zellen sind sehr komplex aufgebaut. Daher dürften Arzneistoffe die Funktion lebender Zellen wohl kaum übernehmen können. Die Transplantation von Zellen ist dagegen eine vielversprechende Behandlungsstrategie für verschiedene Erkrankungen.Show more
19.07.1998, 15:18 Uhr

Selektive Immunsuppression durch monoklonale Antikörper

Der monoklonale Antikörper Daclizumab senkt die Häufigkeit akuter Abstoßungsreaktionen nach einer Nierentransplantation. Unter der Therapie wurden keine unerwünschten Wirkungen beobachtet. Daclizumab erhöhte die Rate infektiöser Komplikationen und Tumorerkrankungen nicht.Show more
19.07.1998, 15:18 Uhr

Das Schwein als Nierenspender?

Der Bedarf an Spenderorganen für eine Transplantation ist groß, das Angebot dagegen niedrig. Eine Lösung des Problems könnte die Transplantation von tierischen Organen und Geweben (Xenotransplantaten) in Menschen sein. Ein Problem dabei sind die immunologischen Unterschiede zwischen den Spezies, ein weiteres die Übertragung von tierischen Krankheitserregern auf den Menschen.Show more
19.07.1998, 15:18 Uhr

Bestimmung von Substanzen in biologischem Material

Die qualitative und quantitative Bestimmung von Substanzen in biologischen Untersuchungsmaterialien ist eine Voraussetzung für die klinisch-pharmazeutische Tätigkeit. Sowohl Methoden der pharmazeutischen Analytik als auch der Klinischen Chemie sind geeignet, den Fragestellungen der Klinischen Pharmazie gerecht zu werden.Show more
19.07.1998, 15:18 Uhr

Teratogenität: Arzneimittel in der Schwangerschaft

Bis zur Contergan-Katastrophe hatte man jahrzehntelang angenommen, daß die Plazenta das Ungeborene wie eine Barriere vor den Nebenwirkungen von Arzneimitteln schützt. Tatsächlich können jedoch fast alle Stoffe durch die "Plazentaschranke" hindurchtreten.Show more
12.07.1998, 15:18 Uhr

Bisphosphonate: Alternative zur Hormontherapie?

Das Bisphosphonat Alendronat erhöht die Knochenmineraldichte in ähnlichem Umfang wie eine Östrogen-Gestagen-Kombination. Möglicherweise steht mit Alendronat eine weitere Möglichkeit zur Osteoporoseprävention zur Verfügung.Show more
12.07.1998, 15:18 Uhr

Hypertonie: Acetylsalicylsäure zusätzlich zur Basistherapie

Nach den Ergebnissen der HOT (Hypertension Optimal Treatment) Studie, einer randomisierten und plazebokontrollierten Studie, ziehen nicht nur koronarkranke Menschen aus einer Dauerprophylaxe mit niedrig dosierter Acetylsalicylsäure deutlichen Nutzen; das gleiche gilt offenbar auch für Menschen, die unter erhöhtem Blutdruck leiden.Show more
12.07.1998, 15:18 Uhr
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