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Deutscher Apotheker Verlag - PROD

Glucosamin: Gut für die Gelenke, schlecht fürs Gehirn?

Aktuell wird ein möglicher Zusammenhang zwischen Glucosamin und Alzheimer-Erkrankungen diskutiert. Ist das Nahrungsergänzungsmittel womöglich sogar schädlich? Fangen wir vorne an.Show more
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pharmazie
Hyperglykosylierung
18.06.2026, 07:00 Uhr

Lokale Behandlungsmöglichkeiten bieten sichere Alternative zu Sildenafil

Nachdem Viagra inzwischen in Deutschland im Handel ist, dürften die Nachfragen bei Ärzten wie Apothekern nach dieser vielgepriesenen potenzsteigernden Pille erheblich gewachsen sein. Gewachsen ist damit auch der Aufklärungsbedarf. Denn Sildenafil ist keineswegs ein unproblematischer Wirkstoff; seine Einnahme kann Gefahr für Leib und Leben des Patienten bedeuten, wenn die Kontraindikationen nicht beachtet werden. Als Alternativen zur Behandlung der erektilen Dysfunktion bieten sich lokale Methoden an, beispielsweise die Schwellkörper-Autoinjektionstherapie (SKAT).Show more
11.10.1998, 15:20 Uhr
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Lovastatin - mehr als nur Lipidsenkung?

Gesunde Patienten mit "normalen" Serum-Cholesterinwerten können mit einer Lovastatin-Prophylaxe das Risiko schwerwiegender koronarer Ereignisse um durchschnittlich 37% reduzieren. Das ist das Ergebnis einer großen epidemiologischen Studie, der AFCAPS/TexCAPS-Studie (Air Force/Texas Atherosclerosis Prevention Study). Vor allem über die Lipdsenkung hinausgehende Wirkmechanismen sollen für den Nutzen der Statine in der Primärprophylaxe verantwortlich sein.Show more
11.10.1998, 15:20 Uhr

Intensive Pharmakotherapie lohnt auch bei Typ-II-Diabetes

Die umfangreichste und längste prospektive Interventionsstudie zur Therapie des Typ-II-Diabetes ist endlich fertiggestellt. Sie brachte gute und schlechte Nachrichten. Die gute Nachricht: Jede HbA1c-Reduktion beeinflußte den klinischen Verlauf günstig. Verringerung von Blutzucker bzw. HbA1c stellt also keinesfalls einen "kosmetischen" Effekt dar, sondern sie vermindert diabetesbedingte Komplikationen und Sterblichkeit signifikant.Show more
04.10.1998, 15:20 Uhr
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Wie viele Diabetiker gibt es?

Eine Analyse epidemiologischer Studien zeigt, daß die Diabetesprävalenz von den zugrundegelegten diagnostischen Kriterien abhängt. Die Anwendung amerikanischer Richtlinien (WHO- und ADA-Kriterien) führt in der Regel zu einer höheren Diabetesprävalenz.Show more
04.10.1998, 15:20 Uhr

Pharmakoökonomie

Die Bedürfnisse der Menschen an Leistungen zur Erhaltung und Förderung ihrer Gesundheit sind prinzipiell unbegrenzt. Langfristig aber können im Bereich der öffentlichen und privaten Gesundheitsversorgung nur diejenigen Ressourcen verbraucht werden, die innerhalb der betreffenden Volkswirtschaft dafür geschaffen wurden. Damit entsteht einerseits ein generelles politisches Verteilungsproblem, andererseits aber auch - im Hinblick auf die dann nach Konsens durchzuführenden Maßnahmen - die Forderung nach einem möglichst effektiven (d. h. reproduzierbar wirksamen) wie auch effizienten Mitteleinsatz im Sinne eines bestmöglichen Verhältnisses von Kosten und Nutzen.Show more
04.10.1998, 15:20 Uhr
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Repaglinide verbessert den Blutzucker und die Lebensqualität

Repaglinide (NovoNorm(r)) ist eine neues orales Antidiabetikum mit kurzer Halbwertszeit, mit dem eine nahezu physiologische Blutzuckerregulation erreicht und die Gefahr von Folgeschäden verringert werden soll. Repaglinide kann zu den Mahlzeiten eingenommen werden und stimuliert damit die Insulinsekretion bedarfsgerecht. Repaglinide soll Mitte Oktober auf den Markt kommen.Show more
04.10.1998, 15:20 Uhr

Wenn Männer in die Jahre kommen

Nicht nur ältere Frauen, sondern auch ältere Männer spüren Hormonveränderungen. Beim alternden Mann macht sich die nachlassende Testosteronproduktion vor allem durch eine verminderte körperliche Leistungsfähigkeit bemerkbar. Weil viele physiologischen Vorgänge im männlichen Körper testosteronabhängig sind, profitieren Männer mit nachgewiesenem Testosteronmangel von einer Hormonersatztherapie. Diese muß sorgfältig kontrolliert werden, um etwaige Nebenwirkungen vor allem an der Prostata frühzeitig zu entdecken.Show more
04.10.1998, 15:20 Uhr

Droht nach langjähriger Glucocorticoid-Inhalation grauer Star?

Die Inhalation inhalativer Glucocorticoide ist ein Bestandteil der modernen Asthmatherapie. Die langfristige Anwendung hoher Dosen führt jedoch möglicherweise zu Nebenwirkungen am Auge: In einer kanadischen Fall- Kontroll-Studie mußten sich Senioren nach mehrjähriger Inhalationstherapie häufiger am grauen Star operieren lassen als Nichtanwender der Gluco- corticoide.Show more
04.10.1998, 15:20 Uhr

Klinische Pharmazie 10. Folge: Klinische Studien (Fortsetzung)

Die Transparenz der Verantwortlichkeiten und geplanten Maßnahmen im Vorfeld einer klinischen Prüfung sowie die korrekte und vollständige Dokumentation des Studienablaufs sind essentielle Grundprinzipien qualitativ hochwertiger klinischer Studien. Bei ihrer Durchführung ist auf seiten des pharmazeutischen Unternehmers ein professionelles Projektmanagement zur Planung, Bereitstellung von Kapazitäten und Budgets sowie eine kontinuierliche Überwachung des Verlaufs unverzichtbar. Nach Abschluß der Studie folgen die Auswertung und ein Abschlußbericht. Show more
20.09.1998, 15:19 Uhr

Aminobisphosphonate: Alendronat schützt Knochen auch bei regelmäßiger Steroid

Die regelmäßige Einnahme von Glucocorticoiden ist mit einem hohen Risiko für die Entwicklung einer Osteoporose assoziiert. Eine kürzlich publizierte Studie belegt, daß eine Therapie mit Alendronat auch bei chronischen Glucocorticoid-Anwendern nicht nur vor der Entwicklung einer Osteoporose schützen, sondern auch neue Knochensubstanz aufbauen kann.Show more
20.09.1998, 15:19 Uhr

HIV-Infektion: Fortovase® - jetzt auch in Europa zugelassen

Die Europäische Kommission hat jetzt die Zulassung für Fortovase®, einen HIV-Protease-Hemmer, erteilt. Fortovase®≠ (Wirkstoff: Saquinavir) ist zur Behandlung der HIV-Infektion bei erwachsenen Patienten in Kombination mit antiretroviralen Medikamenten angezeigt. Show more
20.09.1998, 15:19 Uhr

Antihypertonika: Schützen ACE-Hemmer vor Krebs?

ACE-Hemmer können wahrscheinlich vor Karzinomen schützen. Diesen Schluß lassen die Ergebnisse einer kürzlich veröffentlichten Studie zu. Show more
20.09.1998, 15:19 Uhr

Alternative Heilmethoden: Warum wenden sich Patienten alternativen Heilverfahren

Eine bessere Ausbildung, ein angegriffener Gesundheitszustand und eine ganzheitliche Weltanschauung verstärken die Tendenz zur Alternativmedizin. Unzufriedenheit mit der konventionellen Medizin verstärkt die Neigung zu alternativen Heilmethoden nicht.Show more
20.09.1998, 15:19 Uhr

Antiretrovirale Chemotherapie: HIV-Proteasehemmer

Hemmstoffe der HIV-Protease waren in den letzten Jahren der wichtigste Fortschritt in der Behandlung der HIV-Infektion. US-amerikanischen Empfehlungen zufolge sollten alle HIV-Infizierten mit symptomatischer Erkrankung und CD4-Zellzahl unter 500/Ķl oder HIV-RNA-Plasmakonzentration über 5000 bis 10000/ml einen Proteasehemmer plus zwei Nukleosidanaloga erhalten, wenn keine Kontraindikationen vorliegen.Show more
20.09.1998, 15:19 Uhr

Neuer Therapieansatz durch Androgenrezeptorblockade

Durch die Behandlung mit dem Antiandrogen Flutamid konnte die Überlebenszeit von Patienten mit einem Pankreaskarzinom verdoppelt werden. Dieses Ergebnis bekräftigt die Vermutung, daß Testosteron das Wachstum eines Pankreaskarzinoms beschleunigt.Show more
13.09.1998, 15:19 Uhr

Der programmierte Zelltod

Die meisten menschlichen Zellen sterben nicht infolge akuter Verletzungen, sondern durch Apoptose, den -programmierten Zelltod. Dieser komplexe Mechanismus ist notwendig, um bei gleichzeitiger Zellneubildung die Gesamtzellzahl konstant zu halten. Störungen der Apoptose führen zu Krebs, neurodegenerativen Erkrankungen oder zu Erkrankungen der Autoimmunität. Substanzen, welche die Apoptose regulieren oder auslösen, können möglicherweise therapeutisch genutzt werden.Show more
13.09.1998, 15:19 Uhr

Chemoprävention mit Tamoxifen?

Drei neue Untersuchungen zur Brustkrebsprävention mit Tamoxifen zeigen unterschiedliche Ergebnisse. Eine FDA-Kommission empfiehlt als Konsequenz aus den Studienergebnissen die Zulassung von Tamoxifen zur Reduktion der Mammakarzinom-Inzidenz bei Frauen mit erhöhtem Brustkrebsrisiko.Show more
13.09.1998, 15:19 Uhr

Raloxifen - Alternative zur Hormonersatztherapie?

In einer US-amerikanischen Studie zeigte der selektive Östrogenrezeptor-Modulator Raloxifen günstige Wirkungen auf kardiovaskuläre Risikofaktoren bei gesunden Frauen in der Postmenopause: Er verbesserte mehrere Serumlipide und Gerinnungsparameter, allerdings teilweise in ganz anderem Ausmaß als eine konventionelle Hormonsubstitution. Raloxifen ist seit dem 1. September 1998 unter dem Warenzeichen Evista® in Deutschland erhältlich.Show more
13.09.1998, 15:19 Uhr

Therapie mit Silibinin sichert Überlebenschancen

Knollenblätterpilzvergiftungen sind die gefährlichste aller Pilzintoxikationen und verursachen zirka 95Prozent aller tödlichen Pilzvergiftungen. Die Letalitätsrate liegt bei unbehandelten Patienten bei über 30Prozent. Bei Verdacht auf eine Knollenblätterpilzvergiftung gilt daher die sofortige Gabe eines Antidots als erste und wichtigste Therapiemaßnahme. Neue klinische Daten bestätigen den Stellenwert des Antidots Silibinin in der Therpaie von Knollenblätterpilzintoxikationen. Bei insgesamt 355 Patienten, die Silibinin als Monotherapie oder in Kombination mit Penicillin erhielten, lag die Gesamtletalitätsrate als Maß für die therapeutische Wirksamkeit bei 10Prozent, in der Silibinin-Monotherapie-Gruppe sogar darunter.Show more
13.09.1998, 15:19 Uhr

Montelukast oder Salmeterol?

Viele Asthmatiker haben nur Beschwerden, wenn sie sich körperlich anstrengen. In zwei getrennten Studien wurde der Effekt des langwirksamen Beta-Agonisten Salmeterol und des neuen Leukotrien-Rezeptorantagonisten Montelukast auf das Belastungsasthma untersucht. Um das Wichtigste vorwegzunehmen: Als optimal erwies sich keiner der Prüflinge!Show more
06.09.1998, 15:19 Uhr

Klinische Studien

Aufgrund der besonderen ethischen Problematik, die aus der Durchführung von experimentellen Untersuchungen an Menschen resultiert, unterliegen klinische Prüfungen von Arzneimitteln oder Therapieformen höchsten Anforderungen. Klinische Studien sollten so geplant werden, daß die jeweilige Fragestellung möglichst effizient untersucht wird, d.h. mit einer möglichst geringen Belastung für die Studienteilnehmer. Daraus definieren sich die Anforderungen an die inhaltliche und biometrische Planung, die Sicherheitsmaßnahmen für die Studienteilnehmer, die optimale Durchführung und Dokumentation wie auch nach aktuellem Stand von Wissenschaft und Technik ausgewählte Auswertungsverfahren. Das konzeptionelle Grundprinzip dieses Vorgehens wird in den "Good Clinical Practice" (GCP)-Anforderungen dargelegt. In Deutschland sind diese mit der Arzneimittelprüfrichtlinie 91/507/EWG seit 1994 bindend und bilden zusammen mit dem Arzneimittelgesetz (AMG) den rechtlichen Hintergrund für klinische Prüfungen.Show more
06.09.1998, 15:19 Uhr

Neue Angriffspunkte für Therapeutika?

Chemokine spielen eine zentrale Rolle bei der Koordination der Immunantwort. Sie dirigieren Leukozyten zu dem Ort der Entzündung oder der Infektion und können die weißen Blutkörperchen teilweise auch aktivieren. Auch in die Angiogenese greifen sie regulierend ein. Chemokinrezeptoren dienen außerdem als Corezeptoren bei einigen Virusinfektionen. Ihre Bedeutung für pathophysiologische Prozesse macht sie zu potentiellen Angriffspunkten für neue Therapeutika.Show more
06.09.1998, 15:19 Uhr

Die Behandlung ist trotz vieler Therapieoptionen unbefriedigend

Die Behandlungsstrategie beim Morbus Parkinson ist klar: Das Dopamindefizit im Gehirn, das durch die chronische Degeneration dopaminerger Neuronen entsteht, muß behoben werden. Neben der Standardtherapie mit Levodopa plus einem Decarboxylase-Inhibitor haben inzwischen COMT-Inhibitoren und Dopaminagonisten die Palette therapeutischer Möglichkeiten erweitert - zugunsten des Patienten. Die Probleme der Langzeitherapie sind damit allerdings noch längst nicht gelöst.Show more
06.09.1998, 15:19 Uhr

Ernährungstherapie

Eine adäquate Ernährung ist eine wichtige Voraussetzung für einen guten Gesundheitszustand. Ziel der klinischen Ernährung ist es, die optimale ernährungsmedizinische Versorgung des Patienten zu gewährleisten, d.h. einer bestehenden oder drohenden Mangel- oder Fehlernährung des Patienten durch aktive Intervention entgegenzuwirken. Verschiedene Methoden der Ernährung stehen zur Verfügung. Neben der Ernährung mit Normalkost kommt eine perorale Zusatz- oder Kompletternährung mit bilanzierten Diäten (Trinknahrung) oder eine vollständige klinische Ernährung in Betracht. Die klinische Ernährung kann enteral über Sonden oder parenteral durchgeführt werden. Auf diese Weise können Patienten heute - auch langfristig - mit allen essentiellen Nährsubstraten bedarfsdeckend versorgt werden. Die Ernährungsintervention als basistherapeutische Maßnahme trägt auch zur Verbesserung der subjektiven Lebensqualität des Patienten und zum Gesamttherapieerfolg bei.Show more
30.08.1998, 15:19 Uhr

Mycophenolatmofetil bei Herztransplantation

Die Europäische Kommission hat Mycophenolatmofetil (CellCept®) zur Verhütung der Organabstoßung bei Patienten nach einer Herztransplantation zugelassen. Show more
30.08.1998, 15:19 Uhr

Bisoprolol senkt Mortalität bei Herzinsuffizienz

Der selektive Betablocker Bisoprolol senkt die Gesamtmortalität bei herz- insuffizienten Patienten um 32%, und zwar unabhängig von der Ätiologie der Erkrankung. Von besonderem Interesse ist in diesem Zusammenhang die signifikante 45prozentige Reduktion des plötzlichen Herztodes.Show more
30.08.1998, 15:19 Uhr

Formoterol nicht beim akuten Asthmaanfall einsetzen!

Das langwirksame Beta2-Sympathomimetikum Formoterol sollte trotz seines raschen Wirkungseintritts nur zur Basistherapie des Asthma bronchiale und nicht beim akuten Asthmaanfall eingesetzt werden. Darauf weist die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) im Deutschen Ärzteblatt hin.Show more
30.08.1998, 15:19 Uhr

Acamprosat und Kurzintervention zur Alkoholentwöhnung

Im Zusammenhang mit einer Acamprosat-Therapie ist die Kurzintervention ebenso wirksam wie andere, wesentlich aufwendigere Therapieformen. Das zeigen die Daten der sogenannten INTEGRAL-Studie, deren erste Ergebnisse jetzt vorgestellt wurden. Nach erfolgreicher Entgiftung erhielten die Patienten Acamprosat über 24 Wochen und wurden begleitend mit verschiedenen psychotherapeutischen Verfahren (Einzel- oder Gruppen-Psychotherapie, Verhaltenstherapie, Kurzintervention) behandelt.Show more
30.08.1998, 15:19 Uhr

„Auf welche Zigarette würden Sie gerne verzichten?“

Raucher sollten in erster Linie versuchen, ihren Zigarettenkonsum einzuschränken, um die Schäden, die durch das Rauchen entstehen, zu verringern. Nicht mehr der absolute und bedingungslose Rauchstopp wird gefordert, sondern ein langsames Abgewöhnen. Dabei können verschiedene Mittel für den Nicotinersatz unterstützend wirken.Show more
30.08.1998, 15:19 Uhr
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