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Deutscher Apotheker Verlag - PROD

Glucosamin: Gut für die Gelenke, schlecht fürs Gehirn?

Aktuell wird ein möglicher Zusammenhang zwischen Glucosamin und Alzheimer-Erkrankungen diskutiert. Ist das Nahrungsergänzungsmittel womöglich sogar schädlich? Fangen wir vorne an.Show more
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Hyperglykosylierung
18.06.2026, 07:00 Uhr

Mammakarzinom: Docetaxel plus Doxorubicin für die Behandlung des fortgeschritte

Künftig steht eine neue Kombinationstherapie zur Verfügung, die bei Patientinnen mit fortgeschrittenem Brustkrebs die Zeit bis zum Fortschreiten der Erkrankung signifikant verlängert und die Tumoransprechrate im klinischen Vergleich deutlich verbessert. Docetaxel plus Doxorubicin ist die erste zugelassene Taxankombination, die in der First-line-Chemotherapie des fortgeschrittenen Brustkrebses einem anthracyclinhaltigen Vergleichsregime überlegen ist, wie Aventis Pharma mitteilte.Show more
01.10.2000, 15:29 Uhr
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Allergisches Asthma: Omalizumab senkt Rate der Exazerbationen

Unter der Therapie mit dem monoklonalen Anti-IgE-Antikörper Omalizumab (rhuMAb-E25, vorgesehener Handelsname Xolair) kann nach einem Bericht von Novartis Pharma die Rate der Asthma-Exazerbationen selbst bei Patienten mit schwerem allergischem Asthma deutlich reduziert werden. Erwachsene und Kinder, deren Asthma aufgrund des Schweregrades nur ungenügend medikamentös kontrolliert werden kann, müssen unter der Therapie mit Omalizumab zudem seltener wegen ihrer Asthma-Exazerbationen stationär behandelt werden. Der neue Antikörper soll Mitte 2001 auf den Markt kommen.Show more
01.10.2000, 15:29 Uhr

Typ-2-Diabetes: Kombination von Nateglinid mit Metformin

Die Kombination von Nateglinid, einer in der Forschung befindlichen Substanz zur Behandlung des Typ-2-Diabetes (nicht-insulinabhängiger Diabetes mellitus, NIDDM), mit dem Arzneimittel Metformin scheint zwei entscheidende Störungen des Glucosestoffwechsels zu korrigieren und damit zu einer besseren Kontrolle des Blutzuckerspiegels beizutragen. So lauten nach einem Bericht der Novartis Pharma die Ergebnisse einer Phase-III-Studie, die anlässlich eines Meetings der European Association for the Study of Diabetes vorgestellt wurden.Show more
24.09.2000, 15:29 Uhr
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Chronische Herzinsuffizienz: Neue Daten bestätigen Effektivität der Betabloc

In Deutschland leiden mindestens 700 000 Patienten an einer chronischen Herzinsuffizienz; die Prognose dieser Patienten ist besonders bei fortgeschrittener Erkrankung oft schlechter als bei vielen malignen Tumoren. Der hochselektive Beta1-Antagonist Bisoprolol verringert die Sterblichkeit statistisch signifikant, wobei auch Patienten mit sehr niedriger Auswurffraktion oder mit Risikofaktoren, wie hohem Alter, Diabetes mellitus und eingeschränkter Nierenfunktion, von der Betablockade profitieren. Das zeigen nach einer Information von Merck Pharma Deutschland, Darmstadt, neue Daten der beiden CIBIS-Studien, die beim diesjährigen Kongress der Europäischen Kardiologischen Gesellschaft in Amsterdam vorgestellt wurden.Show more
24.09.2000, 15:29 Uhr

Alzheimer-Demenz: Donepezil senkt die Gesamtkosten

Der Verband Forschender Arzneimittelhersteller (VFA) führt als ein Beispiel für die "dramatische Unterversorgung" im Arzneimittelbereich unter 13 Indikationsgebieten auch die Alzheimer-Krankheit an. Obwohl vielfach nachgewiesen wurde, dass die Erkrankung mit Acetylcholinesterase-Hemmern wirksam behandelt werden kann, wird in Deutschland nach einer Information von Eisai, Frankfurt, und Pfizer, Karlsruhe, die Verordnung dieser Medikamente aus Budgetgründen häufig verweigert.Show more
24.09.2000, 15:29 Uhr
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Arthritis-Behandlung: Weniger Ulkus-Komplikationen mit Celecoxib

Eine neue Studie, die jetzt im Journal of the American Medical Association (JAMA) veröffentlicht wurde, bietet Patienten auf der Suche nach einer wirksamen, gut verträglichen und sicheren Langzeittherapie zur Behandlung schmerzender, entzündeter und steifer Gelenke bei Arthrose und Arthritis wertvolle Informationen.Show more
24.09.2000, 15:29 Uhr

Koronare Herkrankheit: Erhöhte Homocystein-Werte als Risikofaktor

Inder, die in Europa leben, haben ein um 40% höheres Risiko als eingeborene Europäer, an der koronaren Herzerkrankung zu sterben. In zwei parallelen Fallkontrollstudien mit Indern, die in England leben, erwies sich eine erhöhte Homocystein-Plasmakonzentration als unabhängiger Risikofaktor für die koronare Herzerkrankung.Show more
24.09.2000, 15:29 Uhr

Neue Therapieansätze bei der Ruhr: Synthetische Moleküle blockieren die bakt

Der Tourist aus Deutschland traf erst abends in dem luxuriösen Hotelkomplex auf der Halbinsel Yucatan in Mexiko ein. Der 65-jährige pensionierte Lehrer bestellte sich noch schnell zwei Hamburger und ein Bier, dann ging er schlafen. Am nächsten Mittag wurde es ihm übel. Er musste sich mehrfach erbrechen und wurde von blutig-schleimigen Durchfällen gequält. Wie sich später herausstellte, war das Fleisch der Frikadellen mit gefährlichen Bakterien verseucht gewesen.Show more
24.09.2000, 15:29 Uhr

Postmarketing Daten von Rofecoxib: Gutes Sicherheitsprofil

Die englische Aufsichtsbehörde MCA (Medicines Control Agency) hat nach einer Information von MSD die unerwünschten Arzneimittelreaktionen routinemäßig überprüft, die im ersten Jahr nach der Markteinführung von Rofecoxib (Vioxx) in Großbritannien gemeldet wurden. Diese Analyse unterstreiche das gute Sicherheitsprofil von Rofecoxib, so die Herstellerfirma MSD.Show more
24.09.2000, 15:29 Uhr

Antihistaminikum: Desloratadin mit starker Rezeptorbildung

Desloratadin ist ein neues Antihistaminikum, das Anfang nächsten Jahres bei uns auf den Markt kommen soll.Show more
24.09.2000, 15:29 Uhr

Neuer Calciumantagonist: Lercanidipin mit hoher Verträglichkeit

Die Wogen um die Calciumantagonisten haben sich nach den Unruhen Mitte der 90er-Jahre wieder geglättet. Immerhin stehen sie weltweit an zweiter Stelle der verordneten Antihypertensiva. Besonders positiv bewertet werden die lang wirksamen Dihydropyridine der dritten Generation. Mit Lercanidipin, das bereits in zahlreichen Ländern zugelassen ist, steht ab 1. Oktober 2000 auch in Deutschland ein neuer Vertreter dieser Substanzklasse zur Verfügung. Seine Besonderheiten: eine außergewöhnliche Pharmakokinetik und eine gute Verträglichkeit.Show more
24.09.2000, 15:29 Uhr

Kardiovaskuläre Ereignisse: Keine klaren Unterschiede zwischen Blutdrucksenke

In zwei großen Studien fand sich kein Unterschied zwischen Calciumantagonisten und Diuretika/Betablockern im Hinblick auf den Schutz vor kardiovaskulären Ereignissen.Show more
24.09.2000, 15:29 Uhr

These über den Ursprung von HIV: AIDS – eine Folge medizinischer Schlamperei?

35 Millionen Menschen sind derzeit weltweit mit HIV infiziert, bereits 14 Millionen an AIDS verstorben. Den Löwenanteil in Bezug auf Krankheitshäufigkeit und Mortalität stellt Afrika: Hier gehen jeden Tag rund 5500 Todesfälle auf das Konto der Immunschwäche. In Malawi, Botswana oder Zimbabwe, um einige der am stärksten betroffenen Länder zu nennen, sind ein Fünftel bis ein Viertel der erwachsenen Bevölkerung mit HIV infiziert. Etwa 10 Millionen Kinder sind Vollwaisen, weil Vater und Mutter an der Immunschwäche verstorben sind. Allein in Zimbabwe steigt ihre Zahl um rund 60000 pro Jahr - bei einer Gesamteinwohnerzahl von rund 12 Millionen.Show more
17.09.2000, 15:29 Uhr

Spurenelemente: Selen schützt vor verschiedenen Krankheiten

Eine höhere Selenzufuhr kann vor einigen Erkrankungen schützen. So lautet das Ergebnis einer Übersichtsarbeit, die jetzt im medizinischen Fachmagazin Lancet veröffentlicht wurde.Show more
17.09.2000, 15:29 Uhr

HIV-Infektion: Stoffwechselstörungen unter antiretroviraler Therapie

Metabolische Störungen sind eine häufige Komplikation einer antiretroviralen Therapie bei HIV-Infizierten. Einzeln oder gemeinsam können Glucosetoleranzstörung, Hyperlipoproteinämie und Lipodystrophie auftreten. Unklar bleibt, inwieweit diese Störungen die Langzeitprognose der Patienten beeinflussen und ob sie behandelt werden sollten.Show more
17.09.2000, 15:29 Uhr

Immunsuppression: Sirolimus verringert akute Abstoßungsreaktionen nach Nierentr

In einer US-amerikanischen Studie bekamen 719 Empfänger von Nierentransplantaten zusätzlich zu einer Therapie mit Ciclosporin und Prednison Sirolimus oder Azathioprin. Akute Abstoßungsreaktionen traten unter Sirolimus seltener auf als unter Azathioprin. Tod des Patienten oder Verlust des Transplantats waren in beiden Gruppen gleich häufig.Show more
17.09.2000, 15:29 Uhr

Mammakarzinom: Herceptin – monoklonaler Antikörper gegen Krebs

Wenn im Brustkrebsgewebe das HER2-Protein nachgewiesen werden kann, ist das Risiko für einen besonders aggressiven Verlauf der Krankheit hoch. Tumorzellen mit diesem Kennzeichen sprechen gegenüber konventionellen Chemo- und Hormontherapien schlecht an. Etwa 25 bis 30% aller Frauen mit Mammakarzinom sind davon betroffen. Für sie wurde der neue monoklonale Antikörper Trastuzumab (Herceptin) entwickelt, der seit September 1998 in den USA und jetzt auch bei uns auf dem Markt ist.Show more
17.09.2000, 15:29 Uhr

Influenza: Oseltamivir verkürzt die Grippedauer

Oseltamivir reduziert die Dauer einer Grippe um rund 1,3 Tage und führt zu einem wesentlich leichteren Krankheitsverlauf als die Therapie mit einem Plazebo. So lautet das Fazit einer großen multizentrischen Studie in den USA.Show more
10.09.2000, 15:29 Uhr

Opioid-Analgetika: Studienergebnisse widerlegen Morphin-Mythos

In den letzten Jahren hat sich zwar schon einiges in puncto Schmerztherapie getan: So ist beispielsweise in Deutschland der Morphinverbrauch von 1984 bis 1996 um fast 900% gestiegen. Die Menge der insgesamt verordneten Opioide reicht allerdings noch längst nicht aus, um alle Patienten mit starken Tumorschmerzen oder nicht-tumorbedingten, chronischen Schmerzen angemessen behandeln zu können.Show more
10.09.2000, 15:29 Uhr

G. Binder, W.A. KönigÄtherische Öle – Unter

Grundlage einer erfolgreichen Therapie mit ätherischen Ölen ist die Verwendung hochwertiger, korrekt deklarierter Produkte. Zur Qualitätsbeurteilung ätherischer Öle wurden daher Grenzwerte für die prozentualen Anteile wichtiger Komponenten festgelegt. In der vorliegenden Arbeit wurden exemplarisch ätherische Lavendel-, Lavandin-, Fenchel- und Melissenöle verschiedener Herkunft auf ihre Zusammensetzung hin überprüft und anhand allgemein anerkannter Standards bewertet.Show more
10.09.2000, 15:29 Uhr

Rhinoviren: Mittel gegen Schnupfen in Sicht?

"Ein Schnupfen dauert mit Medikamenten sieben Tage und ohne Therapie eine Woche." Diese Aussage wird möglicherweise dank der Entwicklung spezifischer Protease-Inhibitoren bald nicht mehr zutreffen. Der Protease-Hemmer AG-7088 befindet sich bereits in einer Phase-II-Studie.Show more
10.09.2000, 15:29 Uhr

Topische Glucocorticoidtherapie: Effektiv und nebenwirkungsarm

Allergische Erkrankungen wie das atopische Ekzem oder die allergische Rhinokonjunktivitis werden heute als Manifestationsformen von systemischen Erkrankungen aufgefasst. Nicht zuletzt um Folgeerkankungen, wie einen Etagenwechsel von der allergischen Rhinitis zum Asthma, zu verhindern, ist eine konsequente antiallergische und antientzündliche Therapie notwendig. Moderne, topische Glucocorticoide mit geringem atrophogenen Potenzial und ohne systemische Verfügbarkeit stellen dabei das wichtigste pharmakologische Instrument dar.Show more
10.09.2000, 15:29 Uhr

Multiple Sklerose: Glatirameracetat in Großbritannien zugelassen

Wie Unternehmenssprecher von Teva Pharmaceutical Industries Ltd. in Jerusalem und Aventis Pharma berichten, ist Glatirameracetat (Copaxone®) seit dem 11.August dieses Jahres in Großbritannien für die Behandlung der schubförmigen Multiplen Sklerose (MS) zugelassen.Show more
10.09.2000, 15:29 Uhr

Brustkrebs: EU-Zulassung für Trastuzumab

Roche hat bekannt gegeben, dass die Europäische Kommission dem monoklonalen Antikörper Trastuzumab (Herceptin) die Zulassung erteilt hat. Dieses Medikament wird für die Behandlung von Brustkrebs bei Patientinnen mit HER2-positivem Befund eingesetzt. Das Präparat ist in den USA und einer Reihe weiterer Länder bereits zugelassen.Show more
10.09.2000, 15:29 Uhr

Das Reizdarmsyndrom: Schlüsselrolle für Serotonin

Das Reizdarmsyndrom ist nicht nur wegen seiner quälenden Symptome für die Betroffenen eine Tortur. Körperliche Ursachen können nicht festgestellt werden, die Patienten werden nicht ernst genommen, und die Ärzte sind hilflos. Nachdem die Erkrankung lange Zeit als psychosomatisches Leiden ohne organische Grundlage galt, weiß man heute mehr über das komplexe Geflecht physiologischer und psychologischer Faktoren, die das Krankheitsbild bestimmen. Dabei wird dem Neurotransmitter Serotonin (5-Hydroxytryptamin, 5-HT) eine Schlüsselrolle zugesprochen. Zwei neue Arzneimittel zur Behandlung des Reizdarmsyndroms greifen an Serotonin-Rezeptoren an: der selektive 5-HT3-Rezeptorantagonist Alosetron (vorgesehener Handelsname Lotronex) und der partielle 5-HT4-Agonist Tegaserod (vorgesehener Handelsname Zelmac).Show more
03.09.2000, 15:28 Uhr

P. Schmoltzi, M. SchergesVerwechslung chinesischer A

In der Fachpresse und in den Medien ist in den letzten Monaten mehrfach vor der Anwendung von chinesischen Arzneimitteln aufgrund von Verwechslungen, Zusätzen und Verunreinigungen gewarnt worden. Auch im Landesinstitut für den Öffentlichen Gesundheitsdienst NRW wurden Verfälschungen chinesischer Arzneidrogen nachgewiesen, die gesundheitlich sehr bedenklich waren. Die verfälschte Ware enthielt die kanzerogenen Aristolochiasäuren. Solche Verwechslungen können auch mit Methoden, die in der öffentlichen Apotheke verfügbar sind, erkannt werden.Show more
03.09.2000, 15:28 Uhr

Gelbfieber im Aufwind: Häufung von Krankheitsfällen in Brasilien

Valmir Juazeiro war in seiner Hütte, als der Impftrupp nach Samambaia, einem Weiler im Bundesstaat Goias im zentralen brasilianischen Hochland, kam, um die Bewohner gegen Gelbfieber zu vakzinieren. "Ich bin noch nie in meinem Leben geimpft worden", sagte der 67-jährige Landarbeiter, "und ich werde mir auch jetzt keine Spritze geben lassen." Die Mitarbeiter des Gesundheitsministeriums impften die anderen Einwohner, dann zog die Kolonne weiter. Auf dem Rückweg in die Distriktstadt Santa Fe de Goias machte die Impfmannschaft noch einmal in Samambaia Halt, doch der alte Mann blieb uneinsichtig und wollte nichts von der Schutzimpfung wissen.Show more
03.09.2000, 15:28 Uhr

Partydroge: So schädigt Ecstasy das Gehirn

Ecstasy kann Hirnstrukturen und -funktionen schädigen. Betroffen ist vor allem das Serotonin-System. Ein hohes Risiko haben Anwender, die sich nicht mit der gelegentlichen niedrig dosierten oralen Einnahme begnügen.Show more
03.09.2000, 15:28 Uhr

Alosetron für Frauen mit Reizdarmsyndrom (Interview)

Der selektive 5-HT3-Rezeptorantagonist Alosetron wird zur Behandlung des Reizdarmsyndroms bei Frauen eingesetzt, die unter der Diarrhö-prädominanten Form dieser Erkrankung leiden. Alosetron ist unter dem Namen Lotronex seit Februar 2000 in den USA zugelassen und soll demnächst auch bei uns auf den Markt kommen. Wir sprachen mit Dr. med. Tjark Reblin, Glaxo Wellcome, über das neue Arzneimittel.Show more
03.09.2000, 15:28 Uhr
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