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Deutscher Apotheker Verlag - PROD

Eisenmangelanämie: Fraktur-Risiko Ferricarboxymaltose?

Intravenös verabreichte Eisenpräparate werden vor allem dann eingesetzt, wenn eine orale Therapie nicht ausreicht, nicht vertragen wird oder eine rasche Behandlung der Eisenmangelanämie erforderlich ist. Eine retrospektive Kohortenstudie zeigt nun, dass zwei häufig eingesetzte Eisenkomplexe den Knochenstoffwechsel unterschiedlich beeinflussen können.Show more
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pharmazie
Intravenöse Therapie mit Eisenpräparaten
30.04.2026, 14:00 Uhr

Phytopharmaka: Ginkgo im Kreuzfeuer der Kritik

Gleich zwei Negativ-Schlagzeilen über Ginkgo ließen in den letzten Tagen Fachwelt und Anwender aufhorchen: Zum einen die Ergebnisse einer in der amerikanischen Fachzeitschrift JAMA veröffentlichten Studie, die keine statistisch signifikanten Unterschiede in Gedächtnisleistung, Lernfähigkeit und Aufmerksamkeit zwischen einer Gruppe, die ein Ginkgo-Präparat einnahm, und der Plazebogruppe festgestellt hatte. Zum anderen eine Mitteilung der Arzneimittelkommission der deutschen Apotheker mit der Überschrift "Blutungen unter der Gabe von Ginkgo-biloba-Extrakten Ų Cave Kombination mit Gerinnungshemmern".Show more
15.09.2002, 15:45 Uhr
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Chronische Schmerzen: Gabapentin für alle neuropathischen Schmerzen zugelassen

Mit Bescheid vom 17. Juli 2002 hat das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) der erweiterten Zulassung von Gabapentin (Neurontin®) zugestimmt. Danach lautet die neue Zulassung für Gabapentin im Kapitel Anwendungsgebiete: "Zur Behandlung neuropathischer Schmerzen im Erwachsenenalter", wie die Pfizer GmbH mitteilte. Bisher war das Antiepileptikum Gabapentin zur Behandlung neuropathischer Schmerzen bei diabetischer und postherpetischer Neuralgie im Erwachsenenalter zugelassen.Show more
15.09.2002, 15:45 Uhr

Malaria: Neue Empfehlungen zur Prophylaxe

Die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit (DTG) hat die Empfehlungen zur Malariaprophylaxe neu bearbeitet. Im Vergleich zur vorherigen Fassung sind die Änderungen weniger durchgreifend. In der Ländertabelle sowie in der Übersichtskarte wurden aktuelle Entwicklungen in der Epidemiologie berücksichtigt.Show more
15.09.2002, 15:45 Uhr
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Mammakarzinom: Aromatase-Hemmer Anastrozol ist Tamoxifen signifikant überlegen

Die ATAC-Studie ist die größte Studie, die sich zurzeit mit der adjuvanten Therapie des Mammakarzinoms bei postmenopausalen Frauen beschäftigt. Kürzlich wurden die Ergebnisse zur Effektivität und Sicherheit veröffentlicht. Im Verlauf einer fast dreijährigen Behandlung senkte Anastrozol signifikant das Risiko eines Brustkrebsrezidivs.Show more
08.09.2002, 15:45 Uhr

Behandlung der Schizophrenie: Neue Möglichkeiten durch Risperidon in Depotform

Das atypische Neuroleptikum Risperidon wird seit 1994 als Filmtablette und Lösung zur Behandlung chronisch schizophrener Psychosen eingesetzt. Mit Risperdal consta® steht nun eine neue Depotformulierung von Risperidon zur Verfügung, die die Eigenschaften eines atypischen Neuroleptikums mit den Vorteilen einer langwirksamen Darreichungsform verbindet, wie Janssen-Cilag mitteilte. Risperdal consta® wird zur Behandlung der Schizophrenie im 2-Wochen-Rhythmus Ų also nicht täglich Ų verabreicht.Show more
08.09.2002, 15:45 Uhr
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Schmerzbehandlung: Hoffnung für Patienten mit diabetischer Polyneuropathie

Eine der unangenehmsten Folgen des Diabetes ist die diabetische Polyneuropathie, bei der es zu bleibenden Schädigungen der peripheren Nervenzellen kommt. Dabei auftretende oft sehr starke Schmerzen sind schwierig zu behandeln. Eine Studie aus den USA zeigte die Effektivität des Opioids Oxycodon (Oxygesic®) bei der Therapie von Patienten mit starken Schmerzen aufgrund einer diabetischen Polyneuropathie, wie die Mundipharma GmbH berichtete.Show more
08.09.2002, 15:45 Uhr

Alkoholismus: Naltrexon bewährt sich nicht bei schwerer Alkoholabhängigkeit

Naltrexon wurde 1995 in den USA zur Behandlung der Alkoholabhängigkeit zugelassen. Der Opiatrezeptorantagonist wurde eingesetzt, da man vermutete, dass Euphorie und weitere angenehme Effekte des Alkohols über eine Stimulation des µ-Opioid- Rezeptors vermittelt werden. Die damals vorliegenden Studien zeigten, dass Naltrexon in Kombination mit psychosozialer Behandlung den Alkoholkonsum senkt. Neuere Studien konnten dieses Ergebnis nicht bestätigen.Show more
08.09.2002, 15:45 Uhr

Aus der Forschung: Neues elektronisches Insulin-Inhalationssystem geht in Phase

Inhaliertes Insulin, das über ein elektronisches Insulin-Inhalationssystem, AERx® insulin Diabetes Management System (iDMS), verabreicht wird, erzielt bei Patienten mit Typ-2-Diabetes den gleichen Blutzuckerspiegel wie eine intensive Therapie mit mehrfachen Injektionen, wie Novo Nordisk mitteilte. Eine klinische Konzeptbeweisstudie hat gezeigt, dass zur Essenszeit inhaliertes Insulin sicher und wirkungsvoll über das elektronische Insulin-Inhalationssystem abgegeben wird.Show more
08.09.2002, 15:45 Uhr

Öko-Test: Guarana-Präparate im Vergleich

Der tägliche Kaffee zum Frühstück ist für viele Menschen eine Grundvoraussetzung, um wach zu werden. Eine vergleichbare Wirkung lässt sich mit Guarana erzielen, welches gerne als "harmloser Wachmacher" dargestellt wird. Aber auch dieses scheinbar sanfte Mittel ist nicht ohne Risiken. Öko-Test untersuchte zehn Guarana-Präparate in Hinblick auf den Gehalt an Coffein, die Anwesenheit von Theobromin und Theophyllin und auch auf das Preis-Leistungsverhältnis. Die Note "sehr gut" erzielten zwei der getesteten Präparate, wiederum zwei wurden mit "gut", fünf mit "befriedigend" und eines mit "ausreichend" beurteilt.Show more
08.09.2002, 15:45 Uhr

Pflanzliche Arzneimittel: Weltweit diskutiert: Phytoöstrogene

In Finnland mit einem hohen Anteil der Nahrung an dunklem Vollkornbrot soll das Brustkrebsrisiko nach epidemiologischen Studien nur etwa halb so hoch sein wie in den USA. In asiatischen Ländern mit einer an Phytoöstrogenen reichen Ernährung treten klimakterische Symptome, Osteoporose und koronare Herzerkrankungen seltener auf. Mehr denn je wird den Phytoöstrogenen großes Interesse entgegengebracht Ų sie sind in aller Munde. Ein Symposium der Gesellschaft für Arzneipflanzenforschung bot einen Überblick über die therapeutischen Möglichkeiten und internationalen Forschungsergebnisse der letzten Jahre.Show more
08.09.2002, 15:45 Uhr

Altersbedingte Makuladegeneration: Verteporfin verzögert Erblindung

Das Benzoporphyrinderivat Verteporfin (Visudyne®) hat von der Europäischen Zulassungsbehörde eine Zulassungserweiterung für die Therapie der altersbedingten Makuladegeneration erhalten, wie Novartis mitteilte. Mit dem Einsatz von Verteporfin in der photodynamischen Therapie soll die Progredienz der führenden Erblindungsursache bei über 50-jährigen Patienten aufgehalten oder verzögert werden.Show more
08.09.2002, 15:45 Uhr

COX-2-Hemmer Rofecoxib: Geringeres Risiko für gastrointestinale Nebenwirkungen

Die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA (Food and Drug Administration) sieht in den Ergebnissen der VIGOR-Studie einen Beleg für das signifikant verbesserte gastrointestinale Sicherheitsprofil von Rofecoxib (Vioxx®) gegenüber Naproxen und hat diese Ergebnisse daher im Zulassungstext für Rofecoxib positiv berücksichtigt, wie die MSD Sharp & Dohme GmbH mitteilte.Show more
01.09.2002, 15:44 Uhr

Europäische Zulassung: Drotrecogin alfa (aktiviert) zur Behandlung der schweren

Die Europäische Zulassungsbehörde EMEA (European Agency for the Evaluation of Medicinal Products) hat Drotrecogin alfa (aktiviert) (Xigris®) zur Behandlung der schweren Sepsis bei erwachsenen Patienten mit mehrfachem Organversagen zugelassen, wie die Lilly Deutschland GmbH mitteilte. Die EMEA gründet ihre Entscheidung auf die Ergebnisse einer Studie, in der Drotrecogin alfa (aktiviert) das Sterberisiko von Patienten mit schwerer Sepsis nachweislich gesenkt hat, sowie auf die wissenschaftliche Expertenempfehlung des CPMP (European Committee for Proprietary Medicinal Products).Show more
01.09.2002, 15:44 Uhr

Atopische Dermatitis: Pimecrolimus in 13 europäischen Ländern zugelassen

Für Pimecrolimus (Elidel®) wurde in 13 europäischen Ländern die Zulassungsgenehmigung für die Behandlung der atopischen Dermatitis erteilt, wie Novartis mitteilte. Pimecrolimus ist bei Kleinkindern ab 2 Jahren mit einem leichten bis mittelschweren Krankheitsbild für die kurzzeitige Behandlung der Anzeichen und Symptome des atopischen Ekzems und für die intermittierende Langzeitbehandlung als präventives Mittel gegen die Bildung von Hautausschlag indiziert.Show more
01.09.2002, 15:44 Uhr

Migränetherapie: Nasenspray von Zolmitriptan zur Behandlung der akuten Migräne

Ein Nasenspray mit dem Triptan Zolmitriptan (Zomig®) ist in der Europäischen Union durch das Verfahren der gegenseitigen Anerkennung zur Therapie bei Migräne zugelassen worden. Wie AstraZeneca mitteilte, ist das Präparat bereits seit Februar im Referenzland Schweden zugelassen und soll Ende dieses Jahres in zehn weiteren EU-Ländern, darunter Deutschland, erhältlich sein.Show more
01.09.2002, 15:44 Uhr

Asthmatherapie: Neues FCKW-freies Inhalationssystem

Seit dem für Beta-2-Mimetika keine Fluorchlorkohlenwasserstoff-(FCKW)-haltigen Treibgase mehr verwendet werden dürfen, sind nicht nur FCKW-freie Aerosole auf den Markt gekommen, sondern auch technisch neue Pulver-Inhalationssysteme. Auch ratiopharm führte nun ein FCKW-freies Inhalationssystem zur Therapie des Asthmas ein: den Budesonid-ratiopharm® Jethaler.Show more
01.09.2002, 15:44 Uhr

Pruritus: Ursachen und Behandlungsoptionen des Juckreizes

Bei vielen Dermatosen stellt ein anhaltender, "zum aus der Haut fahrender" Juckreiz das schwerwiegendste Symptom für den Patienten dar. Aber auch manche inneren Erkrankungen gehen mit lästigem Pruritus einher. Die pathophysiologischen Abläufe in der juckenden Haut sind bisher erst ansatzweise bekannt, und die therapeutischen Anti-Pruritus-Strategien gelten als verbesserungsfähig. Dank zahlreicher Pharmakagruppen mit unterschiedlichen Wirkansätzen können heute dennoch die meisten Patienten Ų zumindest temporär Ų von ihrem Juckreiz befreit werden.Show more
01.09.2002, 15:44 Uhr

Antithrombotische Therapie: Zulassung des ersten direkten Thrombin-Hemmers beant

Erstmals wurde die Zulassung für einen direkten Thrombin-Hemmer für die Prophylaxe von venösen thromboembolischen Erkrankungen (VTE) im Rahmen eines gegenseitigen EU-Anerkennungsverfahrens beantragt , wie AstraZeneca mitteilte. Melagatran und sein oral verfügbares Derivat Ximelagatran (Exanta®) hemmen das Schlüsselenzym der Gerinnung Ų das Thrombin. Das synthetische Peptid kann in einer fixen Dosierung ohne Dosisanpassung an das Körpergewicht gegeben werden, sodass die Notwendigkeit eines kontinuierlichen Gerinnungsmonitorings entfällt. Dadurch, so AstraZeneca, dürfte diese Substanz die dauerhafte Antikoagulation einfacher und sicherer gestalten.Show more
01.09.2002, 15:44 Uhr

Arthrose des Kniegelenkes: Hochdosiertes Rofecoxib am wirksamsten

Die selektiven COX-2-Hemmer Rofecoxib und Celecoxib wurden mit der empfohlenen Tagesmaximaldosis Paracetamol (4000 mg) auf ihre Wirksamkeit bei symptomatischer Kniegelenkarthrose verglichen. Hoch dosiertes Rofecoxib (einmal täglich 25 mg) war sowohl in den ersten sechs Tagen als auch nach sechs Wochen Behandlung Paracetamol überlegen.Show more
01.09.2002, 15:44 Uhr

Asthmatherapie: Theophyllin – Die „Grand Dame“ der Asthmatherapie wird 80

Theophyllin gehört ähnlich wie Acetylsalicylsäure zu den absoluten "Oldies" in der Pharmakotherapie. Bereits seit 80 Jahren wird es als Bronchodilatator eingesetzt. Verloren hat es in dieser Zeit seinen Stellenwert in der Monotherapie. Als Komedikament konnte es sich einen festen Platz in nationalen und internationalen Therapieempfehlungen dagegen erhalten. Für die Therapiesicherheit unabdingbar ist eine gewissenhafte Anamnese, die regelmäßige Kontrolle der Blutspiegel und die Wahl eines Retardpräparats, das eine konstante Freisetzung des Wirkstoffs garantiert.Show more
25.08.2002, 15:44 Uhr

Erektile Dysfunktion: Kein erhöhtes Herzinfarktrisiko unter Sildenafil

Die Einnahme von Sildenafil (Viagra®) und ein darauf folgender körperlicher Belastungstest führte bei herzkranken Patienten zu keinen nennenswerten ischämischen kardialen Veränderungen. Diesem Ergebnis zufolge ist Sildenafil unter bestimmten Voraussetzungen auch für Patienten mit stabiler koronarer Herzkrankheit geeignet; allerdings muss zuvor eine gründliche Anamnese und Diagnostik erfolgen, und der Patient darf keine Nitrate einnehmen.Show more
25.08.2002, 15:44 Uhr

Behandlung der Herzinsuffizienz: Zulassungserweiterung für Valsartan

Die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA (Food and Drud Administration) hat dem Angiotensin-II-Rezeptorblocker Valsartan (Diovan®) die Zulassung für die Behandlung von Patienten mit Herzinsuffizienz erteilt, die keine ACE(Angiotensin-Converting-Enzym)-Hemmer vertragen, wie Novartis mitteilte. Obwohl die ACE-Hemmer Vorteile bei Herzinsuffizienz aufweisen, können schätzungsweise zwischen 24% und 54% der Patienten wegen Unverträglichkeit oder aus anderen Gründen nicht mit diesen Medikamenten behandelt werden.Show more
25.08.2002, 15:44 Uhr

AT1-Rezeptor-Antagonist: Olmesartan: Mehr als nur Blutdrucksenkung?

Anfang Oktober soll mit Olmesartan (vorgesehene Handelsnamen Olmetec® [Sankyo Pharma], Votum® [Berlin Chemie]) ein weiterer AT1-Rezeptor-Antagonist zur Verfügung stehen, der sich durch eine starke Blutdrucksenkung, einen schnellen Wirkeintritt und eine hohe Responderrate auszeichnet. Wie aus einer Pressemitteilung der Sankyo Pharma GmbH hervorgeht, hat die Substanz in Tierversuchen darüber hinaus gezeigt, dass sie in der Lage ist, Atherosklerose, Nieren- und Herzschäden signifikant zu reduzieren. In den USA steht Olmesartan schon seit Mai zur Therapie des essenziellen Bluthochdruckes zur Verfügung.Show more
25.08.2002, 15:44 Uhr

Neue Indikation: Memantine zur Behandlung der mittelschweren bis schweren Alzhei

Zum 1. August 2002 hat das Unternehmen Lundbeck nach eigenen Angaben Memantine (Ebixa®) zur Behandlung der mittelschweren bis schweren Demenz vom Alzheimer-Typ in Deutschland eingeführt. Der Wirkstoff Memantine hat weltweit als erster und bis heute einziger eine Zulassung zur Behandlung dieser fortgeschrittenen Formen der Alzheimer-Demenz. Die Zulassung wurde am 20. Februar 2002 im Rahmen eines europäischen Zulassungsverfahrens erteilt.Show more
25.08.2002, 15:44 Uhr

Bronchialkarzinom: Gefitinib bei fortgeschrittenem Bronchialkarzinom zugelassen

Als erstes Land hat Japan Gefitinib (Iressa™) zur Behandlung des inoperablen oder rezidivierenden nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinoms zugelassen, wie Astra Zeneca mitteilte. In fast allen soliden Tumoren, unter anderem auch im nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinom (NSCLC) ist der Epidermal Growth Factor Receptor (EGF-R) überaktiv und ist damit eine viel versprechende Zielstruktur. Das Chinazolin-Derivat Gefitinib hemmt diesen Wachstumsrezeptor, indem es effektiv und hoch selektiv die intrazelluläre Tyrosinkinase blockiert und so gezielt die unkontrollierte Zellproliferation hemmt.Show more
25.08.2002, 15:44 Uhr

Aus der Forschung: Sildenafil für die Behandlung von Motilitätsstörungen der

Sildenafil (Viagra®) blockiert die Phosphodiesterase Typ 5 und führt damit zu einer Erschlaffung von glatten Muskelzellen in verschiedenen Organen. Es zeigte in Versuchen auch eine Wirkung auf den unteren Ösophagussphinkter und könnte damit bei Patienten mit gesteigerter Ösophagus-Motilität eingesetzt werden.Show more
25.08.2002, 15:44 Uhr

Knochengesundheit: Erhöhtes Frakturrisiko nach Vitamin-A-Einnahme

Die langfristige Einnahme retinolhaltiger Supplemente sowie der Verzehr Vitamin-A-reicher Nahrung scheint das Frakturrisiko bei postmenopausalen Frauen zu erhöhen. Sollte sich diese Vermutung in weiteren Studien bestätigen, müssten die Richtlinien für den Vitamin-A-Gehalt in Vitaminpräparaten und Nahrungsergänzungsmitteln neu definiert werden.Show more
18.08.2002, 15:44 Uhr

Acetylcholinesterase-Hemmer: Galantamin nicht nur bei reiner Alzheimer-Demenz wi

Bei der Behandlung der Alzheimer-Demenz sind Acetylcholinesterase-Hemmer Mittel der ersten Wahl. Bei vaskulärer Demenz gibt es noch keine Standardtherapie. In einer randomisierten Doppelblindstudie an Patienten mit vaskulärer Demenz oder gemischter vaskulärer Demenz (=Alzheimer-Demenz mit zerebrovaskulärer Erkrankung) verbesserte Galantamin sowohl kognitive als auch nicht-kognitive Fähigkeiten.Show more
18.08.2002, 15:44 Uhr

Erhöhter Homocystein-Spiegel: Risikofaktor für eine Demenz?

Ein hoher Homocystein-Spiegel ist ein wichtiger Risikofaktor für vaskuläre Erkrankungen. So konnte auch gezeigt werden, dass erhöhte Homocystein-Werte mit einem erhöhten Risiko für atherosklerotische Erkrankungen einhergehen. Diese Beobachtungen führten nun zur Hypothese, dass hohe Homocystein-Werte auch ein Risikofaktor für Demenzerkrankungen sind. Diese Hypothese wurde in einer prospektiven Studie untersucht. Ob eine Senkung hoher Homocystein-Spiegel durch z. B. die Substitution von Vitamin B6, B12 und Folsäure sinnvoll ist, muss noch geklärt werden.Show more
18.08.2002, 15:44 Uhr
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