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Deutscher Apotheker Verlag - PROD

Eisenmangelanämie: Fraktur-Risiko Ferricarboxymaltose?

Intravenös verabreichte Eisenpräparate werden vor allem dann eingesetzt, wenn eine orale Therapie nicht ausreicht, nicht vertragen wird oder eine rasche Behandlung der Eisenmangelanämie erforderlich ist. Eine retrospektive Kohortenstudie zeigt nun, dass zwei häufig eingesetzte Eisenkomplexe den Knochenstoffwechsel unterschiedlich beeinflussen können.Show more
arzneimittel-und-therapie
pharmazie
Intravenöse Therapie mit Eisenpräparaten
30.04.2026, 14:00 Uhr

Aus der Forschung: Cannabis-Wirkstoff hilft bei chronischen Nervenschmerzen

Der synthetische Wirkstoff CT-3 hilft Menschen mit chronischen Nervenschmerzen und führt nicht zu psychischen Begleiterscheinungen Ų dies ist das Ergebnis einer Studie, die an der Medizinischen Hochschule Hannover durchgeführt wurde.Show more
02.11.2003, 16:55 Uhr
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Hemmung der Raf-Kinase: Neuer Wirkstoff zur Behandlung von Nierentumoren

Bayer HealthCare Pharma und Onyx Pharmaceuticals haben eine internationale Phase-III-Multicenterstudie mit dem oralen Wirkstoff BAY 43-9006 zur Therapie des fortgeschrittenen Nierenzellkarzinoms begonnen. Damit wird die Wirksamkeit und Sicherheit des neuen Arzneimittels getestet. Der Wirkstoff hemmt die Signalübertragung in der Zelle und stoppt damit das Wachstum von Krebszellen.Show more
02.11.2003, 16:55 Uhr

Brustkrebs: Aromatasehemmer Letrozol verringert Rezidiv-Risiko

Die Gabe des Aromatasehemmers Letrozol (Femara®) bei Brustkrebspatientinnen mit hormonabhängigem Tumor im Anschluss an eine fünfjährige Standardbehandlung mit Tamoxifen ist in der Lage, das Rezidiv-Risiko auf fast die Hälfte zu senken. Dies geht aus den Interimsergebnissen der MA-17-Studie hervor.Show more
02.11.2003, 16:55 Uhr
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Deutscher Schmerzkongress: Cannabinoide in der Medizin

Ein Thema des Deutschen Schmerzkongresses in Münster war die Anwendung von Cannabinoiden in der Medizin. Ein Pro- und Kontra-Symposium sollte "sachliche Grundlagen liefern und Ärzten, die darüber nachdenken, ob und wie sie Cannbinoide in die Palliativ- oder Schmerztherapie integrieren, als Entscheidungshilfe dienen", so der Vorsitzende Univ.-Prof. Dr. Hans Georg Kress, Wien.Show more
02.11.2003, 16:55 Uhr

Rheumatoide Arthritis: Langzeitbehandlung mit Rituximab erfolgreich

Daten aus einer erweiterten Phase-II-Studie mit dem therapeutischen Antikörper Rituximab (MabThera®) zeigen, dass eine einzige Kurzzeitbehandlung mit Rituximab (d. h. zwei Dosen) bei Patienten mit rheumatoider Arthritis zu einer signifikanten Besserung der Symptome während einer Nachbeobachtungszeit von bis zu 48 Wochen geführt hat, wie Roche, Genentech und IDEC Pharmaceuticals Inc. in einer Pressemitteilung bekannt gaben.Show more
26.10.2003, 16:54 Uhr
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Bei Asthma und COPD: Atemzug-gesteuerter Inhalator easybreathe®

Mit Formulierungen für Beclomethason und für Salbutamol kommt im November mit dem easybreathe® ein vergleichsweise einfach und sicher zu handhabender Inhalator auf den Markt. Die Atemzug-gesteuerte Inhalation soll vor allem ungeübten und Atemzug-schwachen Patienten sowie Kindern die sichere Anwendung ermöglichen.Show more
26.10.2003, 16:54 Uhr

EU-Zulassung: Inhalatives Iloprost bei pulmonaler Hypertonie

Die EU-Kommission hat jetzt in einem zentralen Zulassungsverfahren inhalatives Iloprost (Ventavis®) in allen EU-Staaten zugelassen, wie die Firma Schering mitteilte. Ventavis® ist ein Inhalationspräparat zur Behandlung von Patienten mit primärem Lungenhochdruck (pulmonaler Hypertonie). Iloprost wirkt bei Inhalation unmittelbar auf die Blutgefäße der Lunge.Show more
26.10.2003, 16:54 Uhr

Medikamentenübergebrauch: Triptane an weniger als 10 Tagen pro Monat einnehmen!

Die Internationale Kopfschmerzgesellschaft hat im September die neue Fassung der Klassifikation von Kopfschmerzerkrankungen vorgestellt. Prof. Hans-Christoph Diener stellte einige wichtige Änderungen vor. Im Mittelpunkt eines Symposiums beim Deutschen Schmerzkongress stand der Kopfschmerz bei Medikamentenübergebrauch.Show more
26.10.2003, 16:54 Uhr

Chlorproguanil und Dapson: Kombiniert gegen die Malaria

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO erkranken weltweit jährlich mindestens 300 Millionen Menschen an akuter Malaria. 90 Prozent aller Fälle treten in Afrika auf, eine Million Menschen sterben daran. Die Resistenz gegenüber Chloroquin Ų dem am breitesten eingesetzten Medikament Ų verursacht dort erhebliche Probleme. Nun wurde mit der Kombination aus Chlorproguanil und Dapson (Lapdap™) ein speziell zum Einsatz im subsaharischen Afrika geeignetes Medikament eingeführt, das nur ein geringes Potenzial zur Resistenzentwicklung mit sich bringen soll, wie aus einer Pressemitteilung der GlaxoSmithKline GmbH hervorgeht.Show more
26.10.2003, 16:54 Uhr

Osteoporose: Alendronat plus Parathormon – Theorie und Praxis

Bisphosphonate und Parathormon gehören zu den effektivsten Mitteln der Osteoporosetherapie. Da sie unterschiedliche Wirkmechanismen Ų antiresorptiv und anabol Ų aufweisen, ist ein synergistischer Effekt denkbar. Zwei amerikanischen Studien konnten die Hypothese, dass die Kombination aus Alendronat und Parathormon additive oder synergistische Effekte aufweist, in der Praxis nicht bestätigen.Show more
26.10.2003, 16:54 Uhr

Typ-2-Diabetes: Fixkombination aus Metformin und Rosiglitazon

Eine neue Fixkombination aus den Substanzen Metformin und Rosiglitazon (Avandamet®), die die Behandlung des Typ-2-Diabetes effektiver und einfacher machen soll, steht kurz vor der Zulassung. Das neue Medikament fügt sich in die aktuellen Leitlinien der Deutschen Diabetes-Gesellschaft ein, die frühzeitige Kombinationstherapien verschiedener Antidiabetika vorsehen. So soll das Erreichen der normoglykämischen Stoffwechsellage erleichtert werden, die nachweislich diabetische Folgeschäden und die Mortalität senkt.Show more
19.10.2003, 15:54 Uhr

Stress-Harninkontinenz: Hochvisköses Gel verengt die Harnröhre

Zuidex6trade;, ein Medizinprodukt mit CE-Kennzeichen, basiert auf der so genannten NASHA-Technologie (Non-Animal Stabilized Hyaluronic Acid). Dahinter verbirgt sich eine Möglichkeit, Hyaluronsäure-Moleküle mit Dextranomeren zu verbinden, wie aus einer Pressemitteilung von Q-Med hervorgeht. Unter örtlicher Betäubung wird das Gel mit einem Implacer™ in die mittlere Harnröhre injiziert, wodurch ein besserer Verschluss hergestellt und der unfreiwillige Harnabgang verhindert wird.Show more
19.10.2003, 15:54 Uhr

Schmerztherapie: Bei Kindern führt am Off-label oft kein Weg vorbei

Kinder leiden ebenso wie Erwachsene unter zum Teil starken Schmerzen und benötigen eine gute Schmerztherapie. Diese aber stößt auf noch mehr Hindernisse als die Schmerztherapie im Erwachsenenalter. Das liegt nicht zuletzt auch daran, dass klinische Studien bei Kindern Mangelware sind, so manches Analgetikum somit für diese Altersgruppe nicht zugelassen ist oder sogar eine "Kontraindikation: Kind" besteht.Show more
19.10.2003, 15:54 Uhr

Colitis ulcerosa: Neue Galenik: Mesalazin als Rektalschaum

Die topische Applikation von 5-Aminosalicylsäure (5-ASA, Mesalazin) gilt in der Therapie bei leichter bis mittelschwerer Colitis ulcerosa, die auf das Rektum und das Colon sigmoideum beschränkt ist, als Mittel der ersten Wahl. Nun ist mit der Einführung eines FCKW-freien Mesalazin-Rektalschaums (Claversal® Rektalschaum) seit 1. September die Therapiepalette um eine Option bereichert worden, wie die Merckle GmbH mitteilte. Das Mesalzin-haltige Schaumpräparat verspricht eine bessere Patienten-Compliance bei guter Wirkung.Show more
19.10.2003, 15:54 Uhr

Refluxkrankheit: Übergewicht und Estrogene als Risikofaktoren?

Zwischen der Körpermasse und der Häufigkeit einer Refluxkrankheit besteht ein signifikanter Zusammenhang. Dieser ist bei Frauen ausgeprägter als bei Männern, was auf einen Einfluss weiblicher Geschlechtshormone hinweist.Show more
19.10.2003, 15:54 Uhr

Erkältungssymptome: Kombiniert gegen Schnupfen und Schmerzen

Erkältungen sind eine Volkskrankheit. Hochgerechnet hat beispielsweise ein 75-jähriger Mensch durchschnittlich 200 Mal in seinem Leben an einer Erkältung gelitten. Die Leitsymptome Schmerzen und Schnupfen können symptomatisch gelindert werden. Zur Verfügung steht jetzt ein Kombinationspräparat aus 500 mg Acetylsalicylsäure und 30 mg Pseudoephedrin (Aspirin Complex®).Show more
12.10.2003, 15:54 Uhr

Hyperlipidämie: Erst Diät, dann Medikamente

Eine spezielle Diät kann denselben Effekt wie die Einnahme von Statinen bewirken. Zu diesem Ergebnis kam eine amerikanische Studie, in der Patienten mit Hyperlipidämie diätetisch oder medikamentös behandelt wurden. Beide Vorgehensweisen führten zu einer Reduktion des Cholesterolspiegels um rund 30%.Show more
12.10.2003, 15:54 Uhr

Mammakarzinom: Neue Leitlinien der St. Galler Konsensus-Konferenz

Wie soll Brustkrebs behandelt werden? Bei welcher Patientin ist eine Chemotherapie erforderlich? Wer profitiert von einer Hormontherapie, und wann kann auf eine medikamentöse Therapie verzichtet werden? Diese Fragen wurden im Rahmen einer internationalen Expertenkonferenz diskutiert und in Therapieempfehlungen und Leitlinien zusammengefasst.Show more
12.10.2003, 15:54 Uhr

Schmerzforschung: NO – Hoffnung auf innovative Analgetika

Stickstoffmonoxid (NO) spielt nicht nur bei der Regulation des Gefäßtonus eine entscheidende Rolle, sondern offensichtlich auch als Mediator im nozizeptiven System und hier insbesondere bei der Entstehung von Kopfschmerzen. Das weckt Hoffnungen, durch NO-abhängige Mechanismen innovative Analgetika entwickeln zu können.Show more
12.10.2003, 15:54 Uhr

Übermäßige Behaarung: Wenn Haarwuchs zum Problem wird

Nicht nur Haarausfall, auch übermäßige Behaarung kann zum Problem werden. Bei einer umschriebenen Hypertrichose handelt es sich meist nur um ein kosmetisch störendes angeborenes Behaarungsmuster. Der Hirsutismus, eine verstärkte, dem männlichen Typ entsprechende Sexual-, Körper- und Gesichtsbehaarung, ist bei Frauen aus dem Mittelmeerraum häufig anzutreffen. Seltene Erbkrankheiten, Atavismen oder eine geschlossene Spina bifida führen zu abnormaler Behaarung des Neugeborenen. Ändern sich Art oder Lokalisation des Haarwachstums beim Erwachsenen auffällig, kann das Ausdruck einer hormonellen Störung oder einer Stoffwechsel-Erkrankung sein. Auch bei Einnahme einiger Medikamente kommt es zu verstärkter Kopf- und Körperbehaarung.Show more
12.10.2003, 15:54 Uhr

Bipolare Störungen: Lamotrigin zur Prävention depressiver Episoden

Der Wirkstoff Lamotrigin ist zur Prävention depressiver Episoden bei Patienten mit bipolaren Störungen zugelassen, wie aus einer Pressemitteilung von GlaxoSmithKline hervorgeht. Unter dem Handelsnamen Elmendos® wird Lamotrigin in Deutschland voraussichtlich Ende Oktober 2003 auf den Markt kommen.Show more
12.10.2003, 15:54 Uhr

Depressionstherapie: Wirksames S-Enantiomer von Citalopram eingeführt

Seit dem 15. September 2003 ist das neue Antidepressivum Escitalopram (Cipralex®) auf dem deutschen Markt erhältlich. Escitalopram ist das wirksame S-Enantiomer von Citalopram. Es soll schneller und selektiver wirken als das Razemat.Show more
12.10.2003, 15:54 Uhr

Osteoporosetherapie: Nicht nur die Knochen profitieren von Raloxifen

Osteoporose ist alles andere als eine "Modeerscheinung", als die sie von manchen Seiten bezeichnet wird. Sie tritt häufig auf und ist in einem hohen Prozentsatz mit gravierenden Folgeschäden assoziiert. Eine gezielte, physiologisch orientierte Therapie ist mit dem Estrogen-Rezeptor-Modulator (SERM) Raloxifen (Evista®, Optruma®) möglich. Er senkt nicht nur die Frakturrate, sondern hat auch positive Effekte auf das kardiovaskuläre Risiko und die Inzidenz invasiver Mammakarzinome.Show more
05.10.2003, 15:54 Uhr

Magnesium: Wadenkrämpfe und ihre Therapie

Heftige Wadenkrämpfe können sich zu einem lästigen Problem entwickeln, wobei schätzungsweise schon jeder zweite Bundesbürger diese Erfahrung gemacht hat. In der Regel handelt es sich hierbei nicht um ernsthafte Gesundheitsstörungen. Es sollte aber beachtet werden, dass Wadenkrämpfe als Symptom einer Erkrankung auftreten können. Zur Behandlung von Wadenkrämpfen hat sich Ų neben nicht-medikamentösen Maßnahmen Ų die Einnahme von Magnesium bewährt.Show more
05.10.2003, 15:54 Uhr

Akute Bronchitis: Infekttherapie mit Umckaloabo

Die akute Bronchitis wird oftmals unterschätzt. Eine falsche oder unterlassene Behandlung führt nicht selten zu einer chronischen Lungenerkrankung. Studien belegen den erfolgreichen Einsatz des Phytotherapeutikums aus dem Wurzelextrakt der südafrikanischen Kapland-Pelargonie (Pelargonium sidoides) bei Atemwegsinfekten. Neue Untersuchungen sind auf der Suche nach seinem Wirkmechanismus.Show more
05.10.2003, 15:54 Uhr

Passivrauchende Kinder: Frühe Schädigungen für ein ganzes Leben

Jedes zweite Kind in Deutschland lebt in einem Haushalt, in dem geraucht wird, jedes Fünfte ist schon im Mutterleib durch Tabakrauch gefährdet, denn 20% aller Schwangeren rauchen, bei den unter 25-jährigen Schwangeren ca. 50%. Nach neueren Erkenntnissen ist Rauchen für 15% aller Frühgeburten und 20 bis 30% aller Fälle von geringerem Geburtsgewicht verantwortlich und erhöht die gesamt perinatale Sterblichkeit um 150%.Show more
05.10.2003, 15:54 Uhr

Chronische Herzinsuffizienz: Nutzen-Risiko-Verhältnis von Carvedilol

Patienten mit schwerer Herzinsuffizienz bekamen in der Copernicus-Studie den nicht-selektiven Betablocker Carvedilol oder Plazebo. Carvedilol senkte die Letalität während der 10-monatigen Beobachtung. Bereits in der 8-wöchigen Auftitrationsphase waren sowohl die Letalität als auch der kombinierte Endpunkt aus Tod, Krankenhausaufnahme oder Therapieabbruch mit dem Betablocker signifikant verringert. Spezifische Nebenwirkungen einer Betablockade, wie Bradykardie und Hypotonie, traten häufiger auf, waren aber im Allgemeinen leicht.Show more
05.10.2003, 15:54 Uhr

COX-2-Inhibitioren: Coxibe sind wirksam und gut verträglich

Selektive Inhibitoren der Cyclooxygenase vom Typ 2 (COX-2) wie Celecoxib, Rofecoxib und jetzt neu Valdecoxib haben sich in der Therapie der rheumatoiden Arthritis und Arthrose als wirksam und gut verträglich erwiesen. Fachgesellschaften empfehlen ihre Verordnung vor allem dann, wenn Patienten ein erhöhtes Risiko für gastrointestinale Nebenwirkungen aufweisen.Show more
05.10.2003, 15:54 Uhr

Basistherapie bei COPD: Tiotropium: Einjahresbilanz und Perspektiven

Mit dem vor einem Jahr eingeführten lang wirksamen Muscarinrezeptor-Antagonisten Tiotropium (Spiriva®) ist nur noch eine compliancefördernde einmalige Inhalation zur Therapie der COPD (chronic obstructive pulmonary disease) in allen Stadien notwendig. Bisher eingesetzte Anticholinergika wie Ipratropium erforderten wegen der begrenzten Wirkdauer eine viermal tägliche Applikation.Show more
28.09.2003, 15:54 Uhr
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