Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Clascoteron: neues Akne-Arzneimittel ab Juni verfügbar
Clascoteron (Winlevi®) ist ein topisches, verschreibungspflichtiges Akne-Arzneimittel mit neuartigem Wirkprinzip. Im Oktober 2025 erhielt es die europäische Zulassung. Nun soll es ab Juni 2026 auf den deutschen Markt eingeführt werden und über den Großhandel bestellbar sein.Show morearzneimittel-und-therapie
pharmazie
Androgenrezeptor-Antagonist
13.05.2026, 10:00 Uhr
Mythen und Märchen rund um die Verstopfung, Teil 4
Zur Entstehung und Behandlung einer Verstopfung existieren bei Laien und oft auch in Fachkreisen viele beharrlich vertretene Vorstellungen. Solche Empfehlungen, beispielsweise zur allgemeinen Lebensweise, entbehren jedoch in einigen Fällen jeglicher wissenschaftlicher Grundlage. Wir sprachen mit dem Gastroenterologen Herrn Prof. Dr. Müller-Lissner, Chefarzt der Abteilung Innere Medizin der Parkklinik Weißensee, Berlin.Show more10.04.2005, 16:08 Uhr
Hinweise auf schwere Nebenwirkungen
Die amerikanische Food and Drug Administration FDA hat am 7. April 2005 die Pfizer GmbH aufgefordert, freiwillig den COX-2-Hemmer Valdecoxib (Bextra®) vom Markt zurückzunehmen. Pfizer hat in Europa und in den USA den Vertrieb bis auf weiteres eingestellt.Show more10.04.2005, 16:08 Uhr
Homöopathisch gegen Zytostatika-assoziierte Nebenwirku
Kinder, die an Krebs erkranken, haben eine gute Prognose. 70 bis 75% können durch eine intensive Chemotherapie dauerhaft geheilt werden. Eine homöopathische Begleitmedikation, wie sie am Dr. von Haunerschen Kinderspital der LMU München untersucht wird, kann die Lebensqualität der kleinen Patienten verbessern, indem sie die schweren Nebenwirkungen wirksam lindert.Show more03.04.2005, 16:08 Uhr
Kausale Therapie bei Opioid-induzierter Obstipation
Die Ergebnisse einer Phase-IIb-Studien zeigen, dass der selektive Opioid-Rezeptorenblocker Alvimopan die Anzahl der Stuhlgänge bei Patienten, die an einer Opioid-induzierten Darmverstopfung litten, im Vergleich zu Plazebo signifikant erhöhte, wie aus einer Pressemitteilung von GlaxoSmithKline und Adolor Corporation hervorgeht.Show more03.04.2005, 16:08 Uhr
Orale Kontrazeptiva: Auf eine niedrige Estrogendosis kommt es an
Partialwirkungen der Gestagene entscheiden derzeit oft darüber, welches orale Kontrazeptivum die Frau verordnet bekommt, wenn sie beim Arzt nach der Pille fragt. Entscheidender aber ist die Estrogendosis, die immer möglichst gering gehalten werden sollte, so hieß es beim Kongress der Frauenärztlichen BundesAkademie in Düsseldorf.Show more03.04.2005, 16:08 Uhr
Von Mythen und Märchen rund um die Verstopfung, Teil 3
Bei Laien und oft auch in Fachkreisen halten sich beharrlich Vorstellungen zur Entstehung und Behandlung einer Verstopfung, die in einigen Fällen jeglicher wissenschaftlicher Grundlage entbehren. Wir sprachen mit dem Gastroenterologen Prof. Dr. Stefan A. Müller-Lissner, Chefarzt der Abteilung Innere Medizin der Parkklinik Weißensee, Berlin, darüber, ob die oft gefürchtete Autointoxikation wirklich so gefährlich ist.Show more03.04.2005, 16:08 Uhr
Natalizumab nach Todesfall in Therapiestudie zurückgezogen
Das neue MS-Medikament Natalizumab (Tysabri®) wurde jetzt in den USA vom Markt genommen, weil in der so genannten SENTINEL-Studie zwei schwere Nebenwirkungen aufgetreten sind. In dieser Studie wurde die Wirksamkeit des monoklonalen Antikörperpräparates Natalizumab in Kombination mit Interferon beta-1a (Avonex®) untersucht.Show more03.04.2005, 16:08 Uhr
Starke CRP-Senkung = Atherosklerose-Bremse?
Die Atherosklerose hat eine entzündliche Komponente. Statine hemmen nicht nur die Cholesterin-Synthese, sondern offenbar auch entzündliche Prozesse. Eine nachträgliche Analyse der REVERSAL-Studie ergab, dass die Veränderung des Entzündungsparameters CRP (C-reaktives Protein) unter Statintherapie ein unabhängiger Einflussfaktor auf das Fortschreiten der Koronaratherosklerose ist.Show more03.04.2005, 16:08 Uhr
Mit Harnstoff und Bifonazol den Nagelpilz bekämpfen
Nagelmykosen sind ein weit verbreitetes Krankheitsbild – etwa jeder achte Erwachsene in Deutschland ist davon betroffen. Allerdings ist dies längst nicht jedem bewusst oder es wird als harmloses kosmetisches Problem abgetan. Statistiken zufolge werden nur etwa zehn Prozent aller Nagelmykosen behandelt. Dieses Missverhältnis ist umso bedenklicher, als unbehandelte Pilzinfektionen nicht nur die Nägel der Betroffenen zerstören, sondern auch eine Ansteckungsquelle für bislang Gesunde sind. Nagelmykosen müssen behandelt werden. Eine neue Option dafür ist das Canesten® Extra Nagelset der Firma Bayer, das ab Mai für die Selbstmedikation verfügbar sein wird.Show more27.03.2005, 16:08 Uhr
Überlebensvorteil durch Erlotinib
Beim nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinom (NSCLC), der häufigsten Lungenkrebsart, liegt oft eine Überexpression des epidermalen Wachstumsfaktor-Rezeptors HER1/EGFR vor. Die Hemmung der Aktivierung dieses Rezeptors stellt deshalb eine vielversprechende, "maßgeschneiderte" Therapieoption ("targeted therapy") dar. Mit dem Tyrosinkinase-Inhibitor Erlotinib (Tarceva®), der zu einer selektiven EGFR-Hemmung in der Lage ist, wurde in einer Phase-III-Studie bei NSCLC-Patienten ein signifikanter Überlebensvorteil erzielt.Show more27.03.2005, 16:08 Uhr
Kein Vorteil durch Entfernung der Mandeln
Eine Tonsillektomie oder Adenotonsillektomie hat keinen größeren klinischen Nutzen bei Kindern mit leichten Symptomen von Halsinfekten oder adenotonsillärer Hypertrophie als das Abklingenlassen des Infektes. Dies ist das Ergebnis einer offenen, randomisierten, kontrollierten Studie in den Niederlanden.Show more27.03.2005, 16:08 Uhr
Antiepileptikum Zonisamid zugelassen
Zonisamid (Zonegran®), das in den USA und Japan bereits seit längerem zur Verfügung steht, hat am 10. März 2005 in der Europäischen Union die Zulassung erhalten, wie Eisei mitteilte. Zonisamid ist zur Zusatztherapie partieller epileptischer Anfälle mit und ohne sekundäre Generalisierung bei Erwachsenen zugelassen. Das Medikament wird im Sommer 2005 in den Wirkstärken 25 mg, 50 mg und 100 mg als Hartkapseln auf dem deutschen Markt erhältlich sein.Show more27.03.2005, 16:08 Uhr
Mit Gadoxetsäure Metastasen erkennen
Primovist® mit dem Wirkstoff Gadoxetsäure ist ein Kontrastmittel für die Kernresonanz-Spektroskopie. Es dient der Erkennung und Charakterisierung von Leberläsionen, wie primären Lebertumoren, Metastasen sowie anderen malignen oder gutartigen Läsionen. Mit Primovist® können verschiedene Arten von Leberläsionen gleichzeitig erkannt und lokalisiert werden. Das Diagnostikum ermöglicht es, Veränderungen der Leber, wie Zysten, Metastasen und die meisten Leberzellkarzinome, voneinander zu unterscheiden. Bereits unmittelbar nach Applikation des Kontrastmittels ist die Diagnose möglich.Show more27.03.2005, 16:08 Uhr
Von Mythen und Märchen rund um die Verstopfung
Zur Entstehung und Behandlung einer Verstopfung existieren bei Laien und oft auch in Fachkreisen viele beharrlich vertretene Vorstellungen. Solche Empfehlungen, beispielsweise zur allgemeinen Lebensweise, entbehren jedoch in einigen Fällen jeglicher wissenschaftlicher Grundlage. Wir sprachen mit dem Gastroenterologen Prof. Dr. Stefan A. Müller-Lissner, Chefarzt der Abteilung Innere Medizin der Parkklinik Weißensee, Berlin.Show more27.03.2005, 16:08 Uhr
Trivalenter HIV-Impfstoff getestet
In einer Phase-II-Studie wird derzeit ein potenzieller Impfstoff gegen die Immunschwächekrankheit AIDS getestet. Im Gegensatz zu früheren Impfstoffen basiert die vom US-Unternehmen Merck & Co. entwickelte trivalente Vakzine MRKAd5 HIV-1 nicht auf der Ausbildung von Antikörpern, sondern soll primär die zelluläre Immunabwehr ansprechen. In erster Linie soll untersucht werden, ob der Wirkstoff den Verlauf einer klinischen HIV-Infektion verändert.Show more27.03.2005, 16:08 Uhr
Black Box Warning für Pimecrolismus und Tacrolismus
Das Pediatric Advisory Committee, ein Ausschuss, der die US-amerikanische Arzneimittelbehörde FDA berät, sieht Risiken bei der Anwendung topischer Calcineurin-Inhibitoren wie Pimecrolimus (Elidel®; Douglan®) und Tacrolimus (Protopic®) zur Therapie der atopischen Dermatitis. Die FDA schloss sich dieser Meinung an und hat einen Warnhinweis (Black Box Warning) in die US-amerikanische Fachinformation der Präparate aufgenommen. Ob tatsächlich Risiken bei der Anwendung topischer Calcineurin-Inhibitoren bestehen, darüber sprachen wir mit Prof. Dr. Ulrich Wahn, Direktor der Klinik für Pädiatrie an der Charité Berlin, und Prof. Dr. Thomas Werfel, Leitender Oberarzt der Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Venerologie der Medizinischen Hochschule Hannover.Show more20.03.2005, 17:07 Uhr
Von Mythen und Märchen
Zur Entstehung und Behandlung einer Verstopfung existieren bei Laien und oft auch in Fachkreisen beharrlich vertretene Vorstellungen - beispielsweise zur allgemeinen Lebensweise -, die in vielen Fällen jeglicher wissenschaftlicher Grundlage entbehren. Dies haben internationale Gastro-Experten aufgegriffen und gemeinsam eine Übersichtsarbeit zu den "Mythen und falschen Vorstellungen zur Verstopfung" erarbeitet. Wir sprachen mit dem federführenden Gastroenterologen Prof. Dr. Stefan A. Müller-Lissner, Chefarzt der Abteilung Innere Medizin der Parkklinik Weißensee, Berlin.Show more20.03.2005, 17:07 Uhr
Resistenzsituation zentral erfassen
Ab sofort werden alle in Deutschland verfügbaren geeigneten Daten zur Resistenzsituation bei Antibiotika an zentraler Stelle ausgewertet. Dies ist das Ergebnis der Umsetzung einer europäischen Leitlinie, die auf Initiative des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) seit Herbst 2003 in Zusammenarbeit mit den Verbänden der pharmazeutischen Industrie, den betroffenen Fachgesellschaften, dem Robert Koch-Institut sowie mit Vertretern des German Network on Antimicrobiol Resistance und des Kompetenznetzes Ambulant Erworbene Pneumonien vorbereitet worden war.Show more20.03.2005, 17:07 Uhr
Warnung vor erhöhter Krebsgefahr
Die amerikanische Zulassungsbehörde FDA hat für Dermatika mit den Wirkstoffen Pimecrolimus und Tacrolimus am 10. März einen Warnhinweis (Black Box Warning) verfügt. Anlass sind Krebserkrankungen im Tierversuch im Zusammenhang mit der Anwendung der Externa, die zur Behandlung von Ekzemen eingesetzt werden.Show more20.03.2005, 17:07 Uhr
Die Zeckensaison naht
Die Zahl registrierter FSME-Infektionen bewegt sich in Deutschland seit einigen Jahren auf hohem Niveau. Einen zuverlässigen Schutz vor FSME kann nur die aktive Immunisierung bieten. Dennoch wird diese Impfung selbst in ausgewiesenen Risikogebieten viel zu selten genutzt. Hier besteht also Aufklärungsbedarf, denn gerade in diesen Wochen, bevor die Zecken wieder aktiv werden, ist der beste Zeitpunkt für die FSME-Impfung.Show more20.03.2005, 17:07 Uhr
Pantoprazol auch für die Bedarfstherapie
Was bei Hypertonie oder bakteriellen Infekten inakzeptabel ist, bietet sich bei den meisten Refluxpatienten als wirksames, sicheres und kostengünstiges Regime an: die bedarfsorientierte Behandlung. Der Protonenpumpeninhibitor Pantoprazol erweist sich dabei aus pharmakologischer und klinischer, aber auch aus wirtschaftlicher Sicht als besonders geeignet. Seit Anfang des Jahres ist er für die "On-demand-Therapie" explizit zugelassen.Show more20.03.2005, 17:07 Uhr
Reduktion der Packungsgröße sinnvoll
Seit September 1998 ist die Packungsgröße der meisten frei verkäuflichen Analgetika in Großbritannien beschränkt. Positive Effekte der Gesetzesänderung sind jetzt in einer Studie nachgewiesen worden. So nahm die Gesamtzahl der Suizid- und Vergiftungsfälle durch Schmerzmittel sowie die Anzahl hepatotoxischer Komplikationen durch Paracetamol im Zeitraum nach 1998 deutlich ab.Show more13.03.2005, 17:07 Uhr
Rivastigmin bei Parkinson-Demenz
Die auffälligsten Symptome der Parkinson-Erkrankung sind motorischer Art: Rigor, Tremor und Hypo- oder Akinese. Daneben kommen aber auch kognitive Beeinträchtigungen vor, die häufig zur Demenz fortschreiten. Insgesamt entwickeln etwa 40 bis 70% der Parkinson-Patienten eine Demenz. Rivastigmin (Exelon®) erzielte bei Parkinson-Patienten mit Demenz leichte Verbesserungen der Demenz-Symptome. Allerdings traten unter der sechsmonatigen Behandlung vermehrt Übelkeit, Erbrechen und Tremor auf.Show more13.03.2005, 17:07 Uhr
Phytotherapie an erster Stelle
Die kontrollierte, standardisierte Phytotherapie kann in vielen Bereichen eine den allopathischen Arzneimitteln vergleichbare Wirksamkeit erzielen – bei im Allgemeinen besserer Verträglichkeit, höherer Patientencompliance und meist auch geringeren Kosten. Das gilt bei differenzierter Betrachtung auch in der Demenztherapie, wie auf einem Phytotherapie-Symposium im Rahmen des 108. Kongresses des Zentralverbandes der Ärzte für Naturheilverfahren und Regulationsmedizin e.V. (ZÄN) herausgestellt wurde.Show more13.03.2005, 17:07 Uhr
Arthrose-Vorbeugung: Welche Nahrung hält den Knorpel glatt?
Der menschliche Bewegungsapparat ist evolutionär für durchschnittlich vier Lebensjahrzehnte ausgelegt, zumindest was den Gelenkknorpel angeht. Wo der einmal arthrotisch angenagt ist, wächst nichts mehr. Präventive Konzepte schließen neben ausreichender Bewegung und Abbau von Übergewicht auch gezielte Supplemente ein, beispielsweise Kollagen-Hydrolysat.Show more13.03.2005, 17:07 Uhr
Fertilität bleibt unbeeinträchtigt
Frauen, die die Pille einnehmen, möchten zuverlässig verhüten, aber in ihrer Fertilität nicht beeinträchtigt sein und nach Absetzen der Pille rasch schwanger werden. Möglich ist dies bei Einnahme eines Ethinylestradiol-Dienogest-Präparates. Wird dieses bei Kinderwunsch abgesetzt, so sind nach einem Jahr fast 90% der Frauen tatsächlich schwanger.Show more13.03.2005, 17:07 Uhr
Neues aus San Antonio und St. Gallen
Neben dem amerikanischen Krebskongress ASCO sind die Symposien in San Antonio und St. Gallen die wichtigsten Plattformen zur Präsentation und Diskussion neuer Ergebnisse zum Mammakarzinom. Wichtige praxisrelevante Neuerungen betreffen adjuvante, neoadjuvante und endokrine Therapien. Eine individualisierte Therapie aufgrund der Genexpression lässt sich zurzeit noch nicht in den Alltag umsetzen.Show more13.03.2005, 17:07 Uhr
Migräneprophylaxe mit Pestwurz-Extrakt
Viele Patienten, die unter häufigen Migräneattacken leiden, benötigen eine medikamentöse Migräneprophylaxe. Gewünscht wird auch von vielen Patienten eine "naturnahe" Behandlung. Es muss aber gefordert werden, dass sich pflanzliche Produkte demselben Studienprogramm zum Beweis der Wirksamkeit unterziehen müssen wie rein chemische Substanzen, das heißt randomisierten, plazebokontrollierten Studien. Aktuelle Publikationen von Studien mit dem Pestwurz-Spezialextrakt Petadolex® waren Anlass für eine Nutzen-Risiko-Analyse.Show more13.03.2005, 17:07 Uhr
Meistgelesen
Deutscher Apotheker Verlag Logo
Rechtliches
© 2026 Deutsche Apotheker Zeitung