Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Clascoteron: neues Akne-Arzneimittel ab Juni verfügbar
Clascoteron (Winlevi®) ist ein topisches, verschreibungspflichtiges Akne-Arzneimittel mit neuartigem Wirkprinzip. Im Oktober 2025 erhielt es die europäische Zulassung. Nun soll es ab Juni 2026 auf den deutschen Markt eingeführt werden und über den Großhandel bestellbar sein.Show morearzneimittel-und-therapie
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Androgenrezeptor-Antagonist
13.05.2026, 10:00 Uhr
Früher Einsatz bringt maximalen Benefit
Das BfArM hat die Zulassung des Aromatasehemmers Anastrozol (Arimidex®) für die adjuvante Therapie des Mammakarzinoms erweitert, wie AstraZeneca mitteilte. Damit steht Anastrozol allen postmenopausalen Frauen mit hormonsensitivem, nicht-fortgeschrittenem Brustkrebs zur Verfügung. Bisher konnte es nur Frauen verordnet werden, für die eine Standardbehandlung mit Tamoxifen aufgrund einer Unverträglichkeit bzw. Kontraindikation nicht infrage kam.Show more07.08.2005, 16:11 Uhr
Aus der Forschung: Neue Hoffnung bei fortgeschrittenem Brustkrebs
Auf der diesjährigen Jahrestagung der Amerikanischen Krebsgesellschaft in Orlando wurde mit Lapatinib ein neuer Wirkstoff zur Behandlung von Patientinnen mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Brustkrebs vorgestellt. Lapatinib ist ein oraler reversibler Hemmstoff von ErbB1(EGFR)- und ErbB2(HER-2/neu)-Tyrosinkinasen.Show more07.08.2005, 16:11 Uhr
Was erwarten unheilbar Kranke?
Die Mitteilung einer schlechten Prognose ist für Patient und Arzt belastend und schwierig. Das gilt vor allem bei unheilbaren Krebserkrankungen, wenn voraussichtlich nur noch eine sehr begrenzte Lebenszeit zur Verfügung steht. Wie soll dem Patienten diese Botschaft übermittelt werden, welche Informationen sind notwendig und wie kann die Hoffnung des Patienten gestärkt werden? Mit dieser Frage befasste sich eine australische Studie.Show more07.08.2005, 16:11 Uhr
Zur Früherkennung MRT besser als Mammographie?
Frauen mit erblich bedingt erhöhtem Brustkrebsrisiko brauchen eine zuverlässige Brustkrebs-Früherkennung. In einer Kohortenstudie in Großbritannien (MRT) war die Kontrastmittel-verstärkte Magnetresonanztomographie in dieser Risikogruppe sensitiver als die Mammographie. Die Kombination aus beiden Verfahren hatte die höchste Sensitivität.Show more07.08.2005, 16:11 Uhr
Normale Ernährung gibt uns Saures
Unsere steinzeitlichen Ahnen verzehrten massenhaft Früchte, Blätter, gelegentlich Fleisch. Im Vergleich zur modernen Speisekarte nahmen die Jäger und Sammler nicht nur viel mehr Ballaststoffe zu sich, sondern auch einen Überschuss an basischen Stoffen. Erst in entwicklungsgeschichtlich jüngster Zeit verschob ein Protein- und Getreideüberschuss die Säure-Basen-Bilanz hin zum Sauren. Das hat Folgen. Knochen- und Eiweiß-abbauende sowie inflammatorische Prozesse werden begünstigt. Die Kompensation eines Säureüberschusses gelingt mit zunehmendem Alter immer schlechter. Einen Ausweg bieten bewusste Ernährung mit mehr Gemüse und Obst oder die Supplementation basischer Mineralsstoffe.Show more07.08.2005, 16:11 Uhr
Entlassung von Naratriptan aus der Verschreibungspflicht
Feste orale Zubereitungen von Naratriptan sollen für die Behandlung des Migränekopfschmerzes in Konzentrationen bis 2,5 mg je abgeteilter Form und in einer Gesamtmenge bis 5 mg aus der Verschreibungspflicht entlassen werden. Das hat der Sachverständigenausschuss für Verschreibungspflicht im Rahmen seiner Sitzung am 28. Juni 2005 beschlossen. Wenn der Gesetzgeber den Empfehlungen des Ausschusses folgt, könnte eine entsprechende Änderungsverordnung zum 1. Januar 2006 in Kraft treten. Wir sprachen mit Prof. Dr. Hans-Christoph Diener, Neurologische Klinik der Universität Essen, über Hintergründe und Konsequenzen, die sich aus der Entlassung von Naratriptan aus der Verschreibungspflicht für die Apotheke ergeben.Show more07.08.2005, 16:11 Uhr
Impfkommission empfiehlt Pneumokokken- schutzimpfung
Die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut (RKI) hat ihre Impfempfehlungen aktualisiert: Änderungen gibt es beim Impfschema für die Pneumokokkenschutzimpfung, bei den allgemeinen Kontraindikationen, bei den so genannten falschen Kontraindikationen sowie bei den Erläuterungen zur Impfaufklärung.Show more07.08.2005, 16:11 Uhr
Fischölkapseln im Test
In ihrer aktuellen test-Ausgabe berichtet die Stiftung Warentest über das Ergebnis einer Untersuchung von Fischölkapseln. Insgesamt 14 Fischölpräparate, darunter zwei Arzneimittel, sind getestet worden. Das Resultat ist überwiegend positiv, nur beim Punkt "Kennzeichnung" hapert es beim einen oder anderen Produkt.Show more31.07.2005, 16:10 Uhr
Veränderte Viren zerstören Krebszellen
Seit längerer Zeit haben die Krebsforscher eine Vision: eine Therapie, die bei allen Tumorarten wirkt, im Körper des Patienten zwischen Feind (den Krebszellen) und Freund (gesunden Körperzellen) exakt unterscheidet und sich dabei auch noch selbst vermehrt, so dass eine einmalige Anwendung ausreicht. Das Zauberwort heißt Virotherapie, auch virale Onkolyse genannt.Show more31.07.2005, 16:10 Uhr
Aprepitant bei moderat emetogener Chemotherapie
Die europäische Zulassungsbehörde EMEA (European Agency for the Evaluation of Medicinal Products) hat Aprepitant (Emend®), das bereits zur Prävention von Übelkeit und Erbrechen bei hochemetogener, auf Cisplatin basierender Chemotherapie zugelassen ist, jetzt auch die Zulassung für die Prävention von Übelkeit und Erbrechen bei moderat emetogener Chemotherapie erteilt, wie die MSD Sharp & Dohme GmbH mitteilte.Show more31.07.2005, 16:10 Uhr
Gabapentin plus Morphin – effektiver als die Monotherapien
Neuropathische Schmerzen sind ein Begleitsymptom zahlreicher Erkrankungen wie Diabetes mellitus, Herpes zoster oder AIDS, sie treten nach Operationen, Rückenmarksverletzungen, Amputationen oder Schlaganfällen auf. Chronischer neuropathischer Schmerz hat gravierende Auswirkungen auf die Lebensqualität der betroffenen Patienten. Eine kontrollierte Studie zeigte, dass mit einer Kombination aus Gabapentin und Morphin dieses Symptom effektiver als mit den jeweiligen Monotherapien behandelt werden kann.Show more31.07.2005, 16:10 Uhr
Dreierkombination ist wirksam, sicher und verträglich
Kombinationspräparate zur Selbstmedikation von Kopfschmerzen werden unterschiedlich bewertet. Kritiker heben hervor, dass mit Einzelsubstanzen gleich gute Ergebnisse zu erzielen seien. Seit kurzem liegen die Ergebnisse einer umfangreichen, randomisierten und plazebokontrollierten Studie vor, in der die Überlegenheit einer Dreierkombination im Vergleich zu den Einzelsubstanzen bestätigt wurde.Show more31.07.2005, 16:10 Uhr
Serotonin-Wiederaufnahmeinhibitoren: Unbedenklich während der Schwangerschaft?
Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer, insbesondere Paroxetin, sollten während der Schwangerschaft nicht oder nur in der geringst wirksamen Dosis eingesetzt werden, da Entzugssymptome des Neugeborenen nicht ausgeschlossen werden können. So das Fazit einer WHO-Datenbank-Analyse.Show more31.07.2005, 16:10 Uhr
Valproinsäure: Alternative zum „Klassiker“ Lithium
Lithium ist der "Klassiker" in der Therapie der akuten Manie und der Prävention manischer und depressiver Phasen bei bipolaren Störungen. Es ist vor allem wirksam bei der klassischen euphorischen Manie, weniger dagegen bei Mischzuständen oder "rapid cycling". Für diese große Gruppe der Patienten wird inzwischen Valproinsäure als Stimmungsstabilisierer der ersten Wahl empfohlen. Das retardierte Valproatpräparat Orfiril® long ist nun auch hierzulande bei bipolaren Störungen explizit zugelassen.Show more31.07.2005, 16:10 Uhr
Alzheimer-Demenz: Beschleunigt Quetiapin den geistigen Verfall?
Ein häufiges Begleitsymptom schwerer Demenzen sind Verhaltensstörungen. Daher erhalten Patienten, vor allem in Pflegeheimen, neben Antidementiva oft auch Neuroleptika. Die Ergebnisse einer britischen Studie zeigen jedoch für das atypische Neuroleptikum Quetiapin einen negativen Einfluss auf die kognitiven Fähigkeiten der Alzheimer-Patienten.Show more24.07.2005, 16:10 Uhr
Ohne Komplexe weniger Therapieversager
Seit Anfang Juli 2005 ist ein neues hochgereinigtes Botulinum Neurotoxin Typ A (Xeomin®) auf dem deutschen Markt erhältlich. Xeomin® wurde für die symptomatische Behandlung von Blepharospasmus und von zervikalen Dystonien zugelassen. Das Präparat ist das erste und bis jetzt einzige Botulinumtoxin ohne komplexierende Fremdproteine. Die Gefahr einer Antikörperbildung und eines daraus folgenden Therapieversagens ist damit deutlich gesenkt.Show more24.07.2005, 16:10 Uhr
Ein Vitamin als Therapeutikum
Die gängige Bezeichnung von alpha-Tocopherol als Vitamin E lenkt das Hauptaugenmerk auf seine Bedeutung als essenzieller Nahrungsbestandteil und den Einsatz zur Prophylaxe. Doch sollte darüber nicht die mögliche Verwendung zur Therapie und Sekundärprävention verschiedener Rheumaformen übersehen werden. Die Wirksamkeit konnte in zahlreichen Studien dargelegt werden, der Wirkungsmechanismus ist hingegen noch immer Gegenstand der Forschung.Show more24.07.2005, 16:10 Uhr
Zulassungserweiterung für Duloxetin
Die Europäische Kommission hat am 7. Juli 2005 Duloxetin (Cymbalta®) die europaweite Zulassung zur Behandlung von Schmerzen im Rahmen der diabetischen Polyneuropathie bei Erwachsenen erteilt, wie Eli Lilly und Boehringer Ingelheim mitteilten.Show more24.07.2005, 16:10 Uhr
Neue Kombinationen mit Bevacizumab
Seit Anfang 2005 ist der Angiogenesehemmer Bevacizumab (Avastin®) in Kombinationstherapien zur Erst-Linien-Behandlung des metastasierten Kolon- oder Rektumkarzinoms zugelassen. Auf dem diesjährigen Kongress der American Society of Clinical Oncology (ASCO) wurden Studien mit neuen Kombinationspartnern von Bevacizumab vorgestellt.Show more24.07.2005, 16:10 Uhr
Neue Empfehlungen zur Malariaprophylaxe
Entscheidend für die Empfehlung einer Malariaprophylaxe sind Kenntnisse über die Malariarisikogebiete und die Resistenzlage im jeweiligen Reisegebiet, die sich auch kurzfristig ändern können und daher aktuelle Informationen erfordern: Die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit (DTG) hat die Empfehlungen zur Malariavorbeugung aktualisiert.Show more24.07.2005, 16:10 Uhr
Mit Antibiotika gegen Filarien
Die Filariose Onchozerkose ist mit zirka 18 Millionen Infizierten in Afrika von enormer medizinischer und sozialer Bedeutung. In Deutschland kommt sie gelegentlich als importierte Infektion vor. Neue Ansätze mit Antibiotika gegen in Filarien lebende Endobakterien sind Erfolg versprechend. Versuche mit Tetracyclin weisen auf eine wurmsterilisierende Wirkung hin.Show more17.07.2005, 16:10 Uhr
Über die Gefahren erhöhter Blutfette aufklären
Die Deutsche Gesellschaft zur Bekämpfung von Fettstoffwechselstörungen und ihren Folgeerkrankungen DGFF (Lipid-Liga) e.V. veranstaltete am 24. Juni 2005 zum dritten Mal in Folge den bundesweiten Tag des Cholesterins. Mit zahlreichen Aktionen wies sie auf die Gefahren erhöhter Blutfettwerte hin.Show more17.07.2005, 16:10 Uhr
Sinnvolles Adjuvans oder sinnloses Nahrungsergänzungsmittel?
Seit einiger Zeit werden Präparate mit Zimt oder Zimtextrakt als diätetisches Lebensmittel oder als Nahrungsergänzungsmittel zur Unterstützung bei der Behandlung des Diabetes mellitus angeboten. Arzneimittelkritiker lehnen solche Präparate ab, da mit ihnen in die Therapie der komplizierten Stoffwechselkrankheit Diabetes eingegriffen wird, ohne dass harte Daten zu solchen Präparaten vorliegen. Und wenn die Hersteller auf Wirkungen hinweisen, stellt sich die Frage, warum solche Präparate nicht als Arzneimittel auf den Markt kommen.Wir sprachen mit Prof. Dr. H.P.T. Ammon, Pharmakologe und Experte in Sachen Diabetes.
Show more17.07.2005, 16:10 Uhr
Mittel gegen Gedächtnisstörungen
Pflanzliche Präparate werden vermehrt in der Behandlung leichter Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen eingesetzt. So werden aus den Blättern des Ginkgobaums arzneilich wirksame Extrakte gewonnen. Genutzt werden ebenso die Ginsengwurzel von Panax ginseng und der so genannte sibirische Ginseng oder Taigawurzel (Eleutherococcus senticosus), der häufig als Ersatz für den teuren Ginseng verwendet wird.Show more17.07.2005, 16:10 Uhr
LDL-Cholesterin noch weiter senken?
Patienten mit stabiler koronarer Herzkrankheit (KHK) und einem LDL-Cholesterin unter 130 mg/dl nahmen in der Treating-to-new-targets-Studie täglich 10 oder 80 mg Atorvastatin ein. Die niedrige Dosis senkte den LDL-Cholesterin-Wert auf durchschnittlich 101 mg, die hohe auf 77 mg/dl. Innerhalb von fünf Jahren traten in der Hochdosisgruppe weniger schwerwiegende kardiovaskuläre Ereignisse auf, die Gesamtmortalität blieb aber unverändert.Show more17.07.2005, 16:10 Uhr
Moxifloxacin für weitere Indikation zugelassen
Die Avalox® Infusionslösung mit dem Wirkstoff Moxifloxacin ist jetzt auch in Deutschland für die Behandlung von komplizierten Haut- und Weichteilinfektionen zugelassen, wie die Bayer HealthCare AG mitteilte. Damit ist das Breitspektrum-Antibiotikum im Rahmen des EU-Zulassungsverfahrens nun in allen 17 EU-Mitgliedsstaaten, in denen Moxifloxacin als Infusionslösung vermarktet wird, für diese neue Indikation verfügbar. In den USA, wo das Präparat aufgrund einer Lizenz von Schering-Plough Corporation vertrieben wird, wurde diese Zulassung bereits im Juni dieses Jahres von der FDA erteilt.Show more17.07.2005, 16:10 Uhr
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